Nach dem wirklich starkem Auftakt der Dilogie, war mir der Folgeband alles in allem ein wenig zu durcheinander
Fallen Kingdom 2: Zerbrochene WahrheitMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe nicht nur die Run- Reihe der Autorin wirklich gerne gemocht, sondern war auch ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe nicht nur die Run- Reihe der Autorin wirklich gerne gemocht, sondern war auch vom ersten Teil der Fallen Kingdom Dilogie richtig begeistert und habe mich dementsprechend auf die Fortsetzung gefreut.
Der erste Teil endet dazu dann noch mit einem wirklich üblen Cliffhanger, weshalb mir die Geschichte noch sehr präsent im Gedächtnis hatte, als ich den zweiten Teil begonnen habe. Dennoch hat sich bei mir relativ schnell Verwirrung breitgemacht, denn ich habe mich teilweise gefragt ob ich eine andere Geschichte lese. Die ganze Story wird wirklich sehr komplex und auch teilweise recht verwirrend, so dass es einen schwerfällt dran zu bleiben. Es war spannend, keine Frage, aber gleichzeitig wirkten manche Szenen abgehakt und bevor die eine richtig abgeschlossen war passiert schon die nächste Wendung, so dass man gar nicht hinterherkommt und sich Dinge unabgeschlossen anfühlen.
Ich hätte mir auf jeden Fall für viele Szenen mehr Zeit gewünscht und dafür vielleicht auch einige andere einfach rausgelassen, die (meines Erachtens) nicht viel zur Handlung beigetragen haben🙈
Was mir dafür ganz gut gefallen hat war Navien, die praktisch sich selber und alle ihre Gefühle einfach vergessen hat. Dennoch versucht sie, trotz dessen das bei ihr durch ihr dämonisches Blut die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, immer das Richtige zu tun und ich konnte sie für ihre Stärke nur bewundern. Sie tat mir aber auch gleichzeitig wirklich sehr leid, denn ich stelle es mir wirklich furchtbar vor sich selbst so zu verlieren. Ganz davon abgesehen, dass sie auch Marvi vergessen hat.
Doch auch wenn sie Marvi vergessen hat, spürt man auch in diesem Teil die Anziehung zwischen den beiden, was ich gut fand. Sie haben einfach eine besondere Verbindung die sich auch nicht von einem Gedächnisverlust aufhalten lässt.
Und dann ging es immer weiter auf das Ende zu, die Seiten wurden weniger und ich dachte nur so, wie soll das alles ein Ende gutes finden? 👀 Und was soll ich sagen, ich war tatsächlich ein wenig unzufrieden damit wie alles zu Ende gegangen ist. Ich hätte mir nicht nur mehr Zeit, sondern auch irgendwie ein anderes Ende gewünscht. Es bleibt einfach noch viel offen und ungesagt und das finde ich total schade, weil es sich einfach nicht so richtig Rund anfühlt.
Insgesamt war dieser zweite Teil also ein eher durchwachsendes Lesevergnügen für mich. Ich hatte wirklich hohe Erwartungen, die für mich leider nicht erfüllt werden konnten. Ich mochte zwar Navien und Marvi wieder gerne, aber alles in allem war mir das Buch zu hektisch und unübersichtlich. Ich hätte ich mir an vielen Stellen mehr Ruhe und einen klareren Fokus gewünscht.