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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2023

Lass uns Freunde bleiben

Happy Place
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Ich muss zugeben ich habe mir unter 'Happy Place - Urlaub mit dem Ex' von Emily Henry ein etwas anderes Buch vorgestellt.
Also ich dachte ja es wird richtig lustiges, so wie der Roman der Autorin 'Kein ...

Ich muss zugeben ich habe mir unter 'Happy Place - Urlaub mit dem Ex' von Emily Henry ein etwas anderes Buch vorgestellt.
Also ich dachte ja es wird richtig lustiges, so wie der Roman der Autorin 'Kein Sommer ohne Dich', da habe ich wirklich ein paar mal richtig lachen müssen.
'Happy Place' war im Ansatz schon ähnlich, allerdings war mir zuviel "Spice" und zu wenig Witz dabei. Gegen bissl Erotik hab ich ja nichts, im Gegenteil...aber hier wars mir zu Teenie mäßig. Jeden Berührung oder jeglicher Anblick etwas nackter Haut, rutschte gleich in tiefere Regionen und hat ein Feuerwerk explodieren lassen. Ich meine Respekt dafür...war mir halt trotzdem zuviel.
Als lockerleichte Sommerlektüre kann ich es allerdings empfehlen, hat mir gut in die Urlaubszeit gepasst. Aus Platzspargründen (Koffer zu klein, alles zu schwer...Ihr kennt das) hab ich es als Ebook gelesen. Etwas schade, ich mag das quietschpinke Cover.
Ich verrat mal nicht zuviel, nur das ich die unterschiedlichen Charaktere mochte. Vorallem Cleo und Kimmy haben es mir angetan und ich mochte Harriets Sprüche.
Kurz zusammengefasst:
Es dreht sich um eine eingeschworene Clique, die jedes Jahr zusammen Urlaub in einem Häuschen in Maine macht. Mit der Zeit sind aus den Freunden einige Pärchen entstanden und es kommt wie es kommen musste...
Ein Paar, Harriet und Wyn, haben sich getrennt und keiner der beiden hat es den anderen gesagt.
Bei dem diesjährigen, gemeinsamen Urlaub passt dieses ernste Thema leider auch gar nicht gut, es gibt nämlich was zu feiern.
Nicht wirklich einfach ein Paar zu spielen, wenn da doch noch einiges ungeklärt ist.
Ach was ich noch erwähnen muss, ich mochte das etwas verrückte Setting. Ein Hummerfestival klingt großartig.

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Mit der Vergangenheit abschließen

Die Butterbrotbriefe
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Puh, das ist wieder mal einer der Roman bei denen mir das rezensieren nicht wirklich leicht fällt. Ich wollte das Buch doch so gerne mögen, schon alleine weil bei mir mal wieder die Coverliebe zugeschlagen ...

Puh, das ist wieder mal einer der Roman bei denen mir das rezensieren nicht wirklich leicht fällt. Ich wollte das Buch doch so gerne mögen, schon alleine weil bei mir mal wieder die Coverliebe zugeschlagen hat, aber tatsächlich fällt es mir etwas schwer.
Die Grundidee von 'Die Butterbuchbriefe' von dem Autor Carsten Henn ist Klasse. Mit selbstgeschriebenen Briefen (die guten per Hand, die weniger guten per Schreibmaschine) mit bestimmte Personen die einem auf dem Lebensweg geprägt haben abzurechnen ist schon eine wirklich gute Idee. Gefreut hätte ich mich darüber alle 37 Briefe zu lesen, vielleicht chronologisch dem Lebensverlauf entlang aufbauend.
Aber Kati hat uns nur an den wichtigsten teilhaben lassen und dafür gab es einiges an skurrilen Erlebnisse und oft eher deprimierende Rückblicke.
Ich mochte total gerne die Madame aus dem Friseuresalon und Martin aus der Arktis, auf alle anderen und die Storys dazu hätte ich verzichten können. Mit Kati wurde ich einfach nicht warm, ebensowenig mit Severin. Seine 'Geschichte' konnte mir auch kein Mitleid entlocken und hat mich viel mehr echt geärgert.
Das Buch war recht kurzweilig und ich hatte es flott durchgelesen, allerdings war mir die Sprache und die Handlung zu naiv.
Aber wie bei fast allem wird es auch wiederum begeisterte Stimmen zu dem Buch geben und das ist auch gut so 🙂.

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Veröffentlicht am 18.07.2023

Eine Frau geht ihren Weg

Der Frühling ist in den Bäumen
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In dem Roman 'Der Frühling ist in den Bäumen' erzählt die Autorin Jana Revedin von ihrer Mutter Renina und deren Ehe mit dem äußerst brutalen Fred Dietrich, dem Neffen der großen Marlene Dietrich.
Renina ...

In dem Roman 'Der Frühling ist in den Bäumen' erzählt die Autorin Jana Revedin von ihrer Mutter Renina und deren Ehe mit dem äußerst brutalen Fred Dietrich, dem Neffen der großen Marlene Dietrich.
Renina steckt mit ihren blutjungen 24 Jahren mitten in der Vorbereitung der ersten Ausgabe ihrer neuen und zu der Zeit innovativen Frauenzeitschrift 'Lady'.
Am 1.Mai 1953 überschreitet Fred eine unverzeihbare Grenze und Renina zieht die Reißleine...nicht ohne Konsequenzen.
Sie lernte die interessante Erika kennen und findet in ihr eine gute neue Freundin und Unterstützung in einer für sie turbulenten Zeit.
Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, da es durch die vielen Dialoge recht kurzweilig ist. Einige mal habe ich allerdings auch 'quergelesen' da sich an (für mich) relativ uninteressanten Ereignissen zu lange aufgehalten wurde. Bei ihrem Ausritt mit dem befreundeten Basil zum Beispiel ging es um Feinheiten des Dressurreitens, gar nicht meine Welt.
Trotz des kurzweiligen Schreibstils war mir das Buch etwas zu langweilig.

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Veröffentlicht am 15.07.2023

Verpflanzung

Elternhaus
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Als erstes ist mir das schöne Cover ins Auge gesprungen und nach dem durchlesen des Klappentextes war ich absolut überzeugt. Das möchte ich lesen.
In 'Elternhaus' ist der Titel Programm. Wir ...

Als erstes ist mir das schöne Cover ins Auge gesprungen und nach dem durchlesen des Klappentextes war ich absolut überzeugt. Das möchte ich lesen.
In 'Elternhaus' ist der Titel Programm. Wir lernen die Familie des schmalen Elternhauses kennen...Mutter, Vater und die drei erwachsenen Töchter. Sanne ist die Macherin, die die alles in die Hand nimmt, die Entscheidungen trifft, die deren Leben scheinbar perfekt verläuft. Gitte ist die lockere, die es leicht nimmt und mit läuft, Sie lernen wir kaum kennen. Petra ist die introvertiert, die Denkerin die sich gerne raus hält.
Sanne beschließt das die Eltern verpflanzt werden müssen, raus aus dem selbstgebauten Häuschen und rein ins altersgerechte Wohnen. Damit tritt Sie was los, weniger bei den Eltern als bei sich selber. Petra bekommt wenig von allem mit, Sie wird bei so schwerwiegenden Entscheidungen gerne vergessen und hat gerade mit sich selbst genug zu tun. Zwischen Sanne und Petra spürt man eine Spannung, aber genau das ist was mir an dem Buch gefehlt hat...es wird nicht mehr in die Tiefe gegangen und vieles nicht zuende oder auserzählt.
Die Thematik und auch die von der Autorin geschaffene Familie bietet soviel Potenzial das meines Erachtens nicht ausgeschöpft wurde. Ich mochte die Sprache und den Schreibstil gerne. Auch Sannes Phase des psychischen Zusammenbruchs fand ich sehr interessant, das offene Ende allerdings nicht.
Mein Fazit:
Mir kam zu wenig Gefühl rüber, ich wollte das mehr in den Schmerz reingegangen wird und dieses ungemütliche Thema für die Eltern irgendwann entscheiden zu müssen/sollen/dürfen mehr Platz einnimmt und ausdiskutiert wird.

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Veröffentlicht am 10.05.2023

Tanz der Gefühle

Der Tanz unseres Lebens
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Es war ganz nett zu lesen, aber nicht so ganz meins. Wer eine Leidenschaft fürs Tanzen zum Beispiel hat, mag es bestimmt sehr gerne. Zoè hat etwas Pepp in die Geschichte gebracht. Ansonsten ist es ein ...

Es war ganz nett zu lesen, aber nicht so ganz meins. Wer eine Leidenschaft fürs Tanzen zum Beispiel hat, mag es bestimmt sehr gerne. Zoè hat etwas Pepp in die Geschichte gebracht. Ansonsten ist es ein sehr ruhiges Buch.

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