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Veröffentlicht am 23.02.2025

Eine gute Grundidee, aber es fehlt an Kontext und Tiefe

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich hatte nach dem Klappentext wirklich hohe Erwartungen an das Buch, ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich hatte nach dem Klappentext wirklich hohe Erwartungen an das Buch, denn eine versteckte Prinzessin zwischen einem machthungrigen König und einer Rebellion, gemischt mit Magie und Enemies to Lovers, klang erstmal super vielversprechend.
Ich habe auch gut in das Buch hineingefunden, das Worldbuiling hält sich in Grenzen und man kann der Geschichte gut folgen. Es gibt auch insgesamt wirklich gelungene Ansätze und eine interessante Grundidee. Man erfährt ein bisschen was über die Strukturen des Königreich und das Leben seiner Bewohner, wenn auch nur kurz aus der Sicht von Nyra. Auch über die verborgene Stadt in der die Rebellen leben erfährt man ein bisschen, aber wie bei vielen anderen Punkten, wurde für mich das Potenzial hier leider nicht so ganz ausgeschöpft.
Das gilt auch für die Charakteren oder die zentrale Storyline, aber fangen wir bei den Charakteren an.
Nyra ist eigentlich ganz sympathisch. Sie ist die verborgene Tochter des tyrannischen Königs und schafft es bei einem Angriff aufs Schloss zu fliehen. Seit dem lebt sie auf der Straße und hält sich durch Taschendiebstähle über Wasser und bereitet ihre Flucht aus dem Königreich vor. Vorher wird sie jedoch verhaftet und landet dadurch unglücklicherweise bei den Rebellen, die ihren Vater zwar ebenfalls hassen, sie aber als Druckmittel gegen ihn einsetzen möchten, weshalb sie ihre Identität geheim halten muss.
Ich mochte Nyra also Grundlegend ganz gerne, aber man erfährt auch nicht sonderlich viel über sie. Nur ein bisschen über ihr bisheriges Leben und sonst geht es fast nur ums Kampftraining und das sie Dacre hasst, ihn aber gleichzeitig will.
Dacre als Sohn des Rebellenanführers hat von Beginn an eine Abneigung gegen sie und bringt ihr Misstrauen entgegen. So weit verständlich, allerdings handelt er nicht so wirklich danach und bald sind wir in einer Endlosschleife des Spiels „Ich hasse dich und ich will dich, aber ich darf dich nicht wollen“ gefangen. Abgesehen davon erfährt man auch über ihn nicht sonderlich viel.
Zu ihrer Beziehungsentwicklung ist darüber hinaus dann auch gar nicht mehr viel zu sagen, außer das ihr Katz und Maus Spiel gegen Ende des Buches in Spice Szenen endet, die zwar ok waren, aber ich hätte mir eher Gespräche, Zuneigung und Gefühle gewünscht und das ist alles auf der Strecke geblieben.
Insgesamt hat die Geschichte zwar durchaus potenzial, aber das wurde für mich bisher noch kaum ausgeschöpft. Ich hätte mir einfach mehr gewünscht. Mehr Thematisierung der Magie, mehr über das System und die Ziele der Rebellion, mehr Tiefe für Nyra und Dacre und auch ein bisschen mehr Spannung, denn es gibt gefühlt fast nur Kampftraining und Katz und Maus Spiele zwischen den beiden. Von mir bekommt das Buch leider nur 3/5❤️ aber ich hoffe das die Reihe noch besser wird und mehr Kontext bietet.

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Veröffentlicht am 24.04.2024

Eine interessante Idee mit viel potenzial, aber leider auch einigen Längen

Curious Tides
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil das Thema rund um die Mond- und Gezeitenmagie ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil das Thema rund um die Mond- und Gezeitenmagie faszinierend klang und ich bisher noch nichts in die Richtung gelesen hatte. Auch das Academy Setting und die Aufklärung des Todes von Romie wirkten sehr vielversprechend.
Ich habe das Buch also begonnen und muss leider sagen, dass ich bereits beim Einstieg einige Probleme mit dem Schreibstil hatte. Er ist definitiv einzigartig, bildhaft und geht schon in Richtung poetisch, das hat es für mich aber auch ein wenig schwierig gemacht, in die Geschichte hineinzufinden.
Grundsätzlich fand ich die Idee rund um das erschaffende Magiesystem und die verschiedenen Mondhäuser mit den speziellen Gaben sehr spannend und auch das Worldbuilding der Autorin hatte fast schon etwas Magisches, was mir gut gefallen hat.
Dadurch das aber zu Beginn wirklich viel erklärt wird, passiert in der ersten Hälfte des Buches relativ wenig und es gibt viele Stellen die sich doch arg ziehen und es mir schwer gemacht haben, dran zu bleiben. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass sich die Autorin sich ein bisschen in ihren Beschreibungen verloren hat und ich dadurch auch den Faden beim Lesen verloren habe.
Die Geschichte wird dabei abwechselnd aus der Sicht von Emory und ihrem Bruder Baz erzählt, die beide Antworten wollen, was damals in der Höhle und mit Romie geschehen ist und auch was jetzt vor sich geht.
Während es in der ersten Hälfte des Buches also sehr um das Wordbuilding und die Charakterentwicklung geht, nimmt die Geschichte in der zweiten Hälfte ein bisschen an fahrt auf. Emory und Baz setzten sich durch ihre Nachforschungen zwangsläufig einigen Gefahren aus, die ein bisschen Spannung und eine düstere, magische Atmosphäre reinbringen.
Baz fand ich tatsächlich am interessantesten von den Charakteren, der Außenseiter vor dessen Magie die anderen studierenden Angst haben und der sehr zurückhaltend ist. Aber er öffnet sich nach und nach seiner Magie und akzeptiert sie und sicher selber mehr, das hat mir gut gefallen. Bei Emory ist es zwar ähnlich, aber sie ist für mich im Verhältnis ein wenig blasser geblieben und einige ihrer Handlungen konnte ich nur schwer nachvollziehen.
Der dritte im Bunde ist Keiran, der mir von Anfang an ein wenig suspekt war. Er war schon sehr undurchsichtig und dadurch das die Liebesgeschichte wirklich sehr am Rande ablief, war er für mich die meiste Zeit irgendwie einfach nur da.
Insgesamt lässt mich das Buch zwiegespalten zurück. Das Wordbuilding und die Idee an sich, mit dem komplexen Magiesystem fand ich wirklich interessant und auch die Spannungselemente in der zweiten Hälfte des Buches haben mir gut gefallen. Dennoch gab es auch wirklich viele längen, der Schreibstil war mir teilweise zu ausschweifend, so dass ich den Faden verloren habe und auch die Charaktere konnten mich nicht komplett Überzeugen. Deswegen bekommt das Buch leider nur 3/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.12.2023

Eine unterhaltsame Geschichte, der es aber leider an Tiefe und Emotionen gefehlt hat

This Love is Forever
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil von Layla Hagen ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe schnell in die ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil von Layla Hagen ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden und obwohl sie mich alles in allem gut unterhalten hat, ist der Funke einfach nicht so richtig übergesprungen.
Lexi mochte ich als Person ganz gerne, sie ist sehr sympathisch und warmherzig. Besonders ihr Umgang mit Paisley war wirklich schön zu verfolgen, die beiden haben zusammen einfach Spaß gemacht. Was mich allerdings etwas gestört hat war, dass sich ihre Gedanken sobald sie Tate das erste Mal gesehen hat, sich praktisch nur noch um die sexuelle Anziehung zwischen den beiden drehen.
Das gleiche gilt für Tate, der an sich auch nicht unsympathisch war, der mich aber auch schnell mit seinem Machogehabe genervt hat. Es war einfach alles ein wenig zu viel. Auch das er eigentlich seine Familie (besonders Paisley) über alles stellt, sie dann aber immer mehr aus dem Fokus rückt, hat mich ein wenig gestört. Es wirkt ein wenig so als würde Paisley im Laufe der Geschichte ein wenig zu den Großeltern geschoben werden, damit Lexi und Tate mehr Zeit haben, um im Schlafzimmer zu verschwinden.
Generell kamen bei mir die Gefühle beziehungsweise Emotionen der beiden nicht so an, da Lexi und Tate sich in Gedanken und im echten Leben praktisch die ganze Zeit nur ausziehen wollten und kaum tiefergehende Gespräche geführt haben.
Es war mir auf Dauer alles auch einfach zu oberflächlich, die Gespräche waren kurz, die Konflikte wurden schnell abgehandelt und generell hat mir an Tiefe in der Geschichte gefehlt.
Die Einzige die ich wirklich gerne mochte und die mir viel Spaß bereitet hat war Paisley. Sie ist einfach super sympathisch und auch wenn sie für ihr Alter teilweise schon sehr erwachsen gewirkt hat, hat sie die Geschichte aufgelockert.
Insgesamt konnte mich das Buch also nicht so ganz von sich überzeugen. Das lag zum eine daran, dass ich etwas anderes erwartet und auch höhere Erwartungen hatte und zum anderen lag es vor allem daran, dass mir an Emotionen und Tiefe gefehlt hat. Ich kann also sagen, dass das Buch unterhaltungswert hatte, mich aber nicht so richtig fesseln konnte.

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Veröffentlicht am 05.12.2023

Eine süße Geschichte, der es aber leider an Tiefe und Emotionen gefehlt hat

Ravenhall Academy 2: Erwachte Magie
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem mich der erste Teil bereits mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat, wollte ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem mich der erste Teil bereits mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat, wollte ich der Fortsetzung trotzdem noch eine Chance geben und auch wenn mir die Geschichte insgesamt ein wenig besser gefallen hat, war sie mir dennoch viel zu oberflächlich.
Zudem gab es bereist im ersten Teil viele Überscheidungen der Welt und der Storyline zu Harry Potter und Halloween Town und auch im zweiten Teil ist der Punkt wieder auffällig. Mich persönlich stören Ähnlichkeiten zu anderen Fantasy Welten meistens eher weniger, aber in Bezug auf einige Aspekte war es mir hier doch etwas zu ähnlich/ gleich.
Generell hatte ich die Hoffnung, das nachdem am Ende von Band eins ein wenig Spannung aufkam, diese in diesem Teil nun fortgeführt wird, doch sie flacht relativ schnell wieder ab und die Geschichte plätschert eher dahin. Ich glaube auch das ich einfach nicht so mit Lilly mitfiebern konnte, weil mir zum einen ihr (immer noch) sehr naives Verhalten den Zugang zu ihr erschwert hat und zum anderen die Situationen/ Szenen sehr oberflächlich beschrieben wurden. Es hat mir auch sehr Tiefe und Entwicklung der Protagonisten insgesamt gefehlt, besonders weil Lilly ihre Verhaltensmuster (z.B. erstmal draufloslaufen und später nachdenken) nie reflektiert.
Insgesamt konnte mich also auch dieser Teil leider nicht überzeugen. Ich wollte die Geschichte wirklich lieben und das Cozy Setting hat mir gut gefallen, aber insgesamt bin ich leider einfach nicht mit Lilly warm geworden. Es war mir alles zu oberflächlich, weswegen ich keine richtige Bindung aufbauen konnte und weshalb bei mir nicht so richtig viel Freude beim lesen aufkam.

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Veröffentlicht am 08.06.2021

Ein humorvolles Buch bei ich mir aber mehr Ernsthaftigkeit und weniger Klischees gewünscht hätte.

Something Pure
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Cover hat mich gleich angesprochen, ich finde es wirklich sehr ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Cover hat mich gleich angesprochen, ich finde es wirklich sehr schön und da der Klappentext interessant klangt, war ich schon sehr gespannt auf das Buch.
Da ich bereist ein Buch der Autorin gelesen hatte das ich ganz gerne mochte, vor allem wegen dem humorvollen Schreibstil, habe ich mich schon sehr auf die Geschichte von Beck und Alice gefreut. Und der Einstieg war auch gleich richtig gut, die Charaktere waren witzig und sympathisch, das Kennenlernen der beiden wurde süß beschrieben und die Chemie stimmte.
Dann kam allerdings relativ schnell ein Schnitt und Alice wird aus der Bar in die Welt der Schönen und Reichen in der Beck zuhause ist entführt. Und ab da war mir alles etwas to much und mit etwas zu viel Klischee beladen. Die Reichen sind wirklich alle super hübsch und super arrogant, die Frauen sind super zickig und so weiter. Auch der Drama Anteil war mir etwas zu hoch.
Alice mochte ich als Protagonistin eigentlich ganz gerne, sie ist erfrischend anders als die anderen weiblichen Charaktere in der Geschichte und bringt einen guten Ausgleich in Becks leben. Sie ist witzig und bodenständig, obwohl sie sich manchmal von dem schönen Schein auch ein wenig vereinnahmen lässt. Dennoch kann sie sich durchsetzten und lässt sich nicht unterkriegen, was schon eine Leistung ist so wie sie teilweise von Beck und seinem Umfeld behandelt wird.
Beck mochte ich am Anfang noch echt gerne, er war charmant, süß und witzig. Als sie jedoch in seinem gewohnten Leben zurück sind hat er sich auf gewisse Weise verändert und das nicht gerade positiv.
Er war immer noch charmant und witzig gegenüber Alice, aber er ist auch deutlich dominanter und ein wenig arrogant geworden. Das ist bei seiner Familie zwar wahrscheinlich kein Wunder, aber alleine als die Sache mit ihrem Beziehungsvertrag kam, konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Ich meine, erst meint er noch das er ihr vertraut und benimmt sich anders als der Rest der Familie und dann so etwas.
Ansonsten mochte ich die humorvollen und sarkastischen Dialoge zwischen den beiden eigentlich ganz gerne, allerdings hätte ich mir mehr Ernsthaftigkeit und Emotionalität zwischen ihnen gewünscht. Auch die Sex Szenen waren mir leider etwas zu vulgär.
Insgesamt ein humorvollen Buch, mit durchaus sympathischen Protagonisten, obwohl ich mir definitiv mehr Ernsthaftigkeit und weniger Klischees gewünscht hätte.

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