Auch wenn es einen die Charaktere nicht immer leicht gemacht haben, mochte ich das Buch sehr
Where Winter Falls (Festival-Serie 2)Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin weder ein großer Freund davon, wenn Geschichten in Deutschland spielen, noch von ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin weder ein großer Freund davon, wenn Geschichten in Deutschland spielen, noch von Underground Partys beziehungsweise Ellas bevorzugter Musikrichtung und doch konnte mich auch der zweite Teil der Festival Reihe von Ivy Leagh wieder richtig begeistern. Das liegt zum einen an den doch eher bodenständigen Charakteren mit „normalen Berufen“ und normalen Problemen was ich im NA Bereich mal als eine nette Abwechslung empfinde und an den Lost Places, an denen im Buch die Raves stattfinden und die ich total faszinierend und cool fand.
Aber auch Ella und Otis waren sehr interessante Charakter, die man ja bereits kurz im ersten Teil kennengelernt hat und in dem zumindest Otis mir auch noch nicht so richtig sympathisch war…. Das ging Ella allerdings ganz genauso und als es dann auch noch Otis ist der sie mehr oder weniger rettet, als eine ihrer Partys hochgenommen wird, ist sie alles andere als begeistert. Dennoch merkt sie das etwas zwischen den beiden ist und als sie dann immer häufiger aufeinandertreffen nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf.
Ella mochte ich die meiste Zeit über sehr gerne. Sie lebt für ihre Musik und ich mochte wie sehr sie darin aufgeht. Auch ihre schlagfertige Art mochte ich wirklich gerne und das sie bei Otis (ich kann es leider nicht anders sagen) dämlichen Sprüchen nicht klein bei gibt. Dennoch empfand ich sie manchmal als ein klein wenig anstrengend, besonders in Kombination mit Otis, da die beiden es lange nicht hinbekommen ein vernünftiges Gespräch zu führen.
Das lag für mich allerdings hauptsächlich an Otis, bei dem es auch wirklich länger gedauert hat bis ich mit ihm warm geworden bin. Er versteckt seine guten Seiten wirklich tief… tief in sich drinnen und es dauert fast die Hälfte des Buches bis ich wirklich warm mit ihm geworden bin. Die meiste Zeit wollte ich ihm einfach raten das er sich Hilfe suchen soll.
Aber ab etwa der Hälfte der Geschichte bin ich dann aber tatsächlich nicht nur warm geworden mit Otis, sondern habe auch bei den beiden als Paar richtig mitgefiebert. Ich fand es gut wie beide gewachsen sind und ihre Dynamik sich verändert hat. Sie kommen sich wirklich näher, nicht nur körperlich, sondern auch emotional und das hat mir wirklich gut gefallen.
Insgesamt hat mir also auch der zweite Teil der Festival Reihe wieder richtig gut gefallen, auch wenn ich Otis eine lange Zeit einfach nur Schütteln wollte. Dafür war seine und auch die Entwicklung von Ella umso schöner zu verfolgen und das Setting mit den Lost Places war richtig cool. Das Einzige was mich noch ein wenig gestört hat war, dass es mir teilweise vielleicht ein klein wenig zu viel Drama gab, allerdings gehört das in NA ja auch dazu. Deswegen bekommt das Buch von mir 4,5/5 Punkte und eine Leseempfehlung.