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Veröffentlicht am 29.02.2024

Abenteuer im Babadu-Land

Abenteuer im Babadu-Land
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Bubu das kleine Goldbienchen lebt mit seinem Bienenvolk im Bienen-Babadu-Land. Zwar hat es ein Handicap und kann nicht fliegen, aber gute Freunde um Abenteuer zu erleben. Ausserdem gibt es noch eine Prophezeiung ...

Bubu das kleine Goldbienchen lebt mit seinem Bienenvolk im Bienen-Babadu-Land. Zwar hat es ein Handicap und kann nicht fliegen, aber gute Freunde um Abenteuer zu erleben. Ausserdem gibt es noch eine Prophezeiung und letztendlich muss Babadu-Land gerettet werden.

Die Idee eine Geschichte über ein Bienenvolk im Laufe der Jahreszeiten, mit den Themen Inklusion, Freundschaft und Klimawandel zu erzählen, ist aktuell und an sich gut gewählt. Auch sind die Zeichnungen sehr schön geworden. Der Eindruck, den das Buch macht, ist durchaus hochwertig. Leider war die Art Babus Geschichte zu erzählen und der Schreibstil nichts für mich. Zunächst einmal war mir eigentlich keine Figuren ausser Admira sympathisch. Zu viele Figuren werden kurz vorgestellt, ohne eine größere Rolle zu spielen. Das Buch verliert sich in langen Beschreibungen z.B.von Kleidung, Babus Fluggerät oder dem Inhalt der bienenköniglichen Sitzkissen. Für mich einfach zu viele nebensächliche , unwichtige Information, viel zu wenig Handlung und Abenteuer. Auch die Gefahr und die Prophezeiung blieben für mich zu sehr im Hintergrund. Für jüngere Kinder ist dass Buch aufgrund seiner ausführlichen Beschreibungen wohl etwas zu schwierig, für ältere schlichtweg zu langweilig. Mir bleibt als Fazit, dass nicht aus jeder guten Idee auch eine gute Geschichte wird. Insgesamt ein Kinderbuch das zwar aktuelle Themen hat, dessen Schreibstil mich aber nicht überzeugen konnte. Leider keine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 23.02.2024

Der Hund in Ihr

Nightbitch
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Eine Galeriestin, jetzt jedoch Mutter eines Kleinkinders, ist von ihrem Leben als Hausfrau frustriert und überfordert. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie sich langsam aber sicher in die Hündin Nightbitch ...

Eine Galeriestin, jetzt jedoch Mutter eines Kleinkinders, ist von ihrem Leben als Hausfrau frustriert und überfordert. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie sich langsam aber sicher in die Hündin Nightbitch verwandelt und als solche ihre Mutterschaft genießen kann.

Während ich zu Beginn des Buches noch auf die Verwandlung der Mutter gespannt war (auch wegen eines gut lesbaren, ungewöhnlichen und interessanten Schreibstiles), wurden die sich wiederholenden Gedankengänge und Probleme der Mutter auf Dauer langweilig. Am schlimmsten fand ich jedoch die eindeutige, grobe Tierquälerei und die Erziehung des Sohnes zu einem folgsamen Welpen.

Die Geschichte überschreitet definitiv Grenzen, ist sarkastisch, zum Teil auch brutal und rau. Teilweise habe ich mich gefragt, was ich da lese bzw. bin mir nicht sicher den Sinn dahinter verstanden zu haben. Sicherlich ist Mutterschaft nicht einfach, und die im Buch aufgeführten Klisches zum Teil auch zutreffend. Aus feministischer Sicht mag auch die Rollenverteilung noch immer sehr ungerecht sein. Diese skurrile Darstellung ist allerdings sehr weit weg von meinen persönlichen Vorstellungen. Insgesamt sehr speziell, wobei ich die Geschichte entgegen dem Klappentext weder klug, noch lustig fand.Daher leider keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Ein Kinderbuchklassiker nicht mehr zeitgemäß ist

Struwwelpeter
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Der Struwwelpeter oder Lustige Geschichten und Drollige Bilder von Heinrich Hoffmann ist ein Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1845 und dieses Alter merkt man dem Inhalt auch an. Es beinhaltet neben dem ...

Der Struwwelpeter oder Lustige Geschichten und Drollige Bilder von Heinrich Hoffmann ist ein Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1845 und dieses Alter merkt man dem Inhalt auch an. Es beinhaltet neben dem Struwwelpeter neun weitere mehr oder weniger kurze Geschichten in Reimform. Da wären zum Beispiel " Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug", in der sich Paulinchen zu einem Haufen Asche verkohlt, "Die Geschichte vom Suppen-Kaspar" der sich weigert seine Suppe zu essen und daher verhungert oder "Die Geschichte vom Daumenlutscher", der seine Daumen deshalb abgeschnitten bekommt. "Die Geschichte vom bösen Friedrich ", vom Zappel-Philipp und vom Hanns Guck-in-die-Luft enden nicht ganz so tragisch. Die Intention des Buches ist ganz klar Erziehung durch Abschreckung. Bereits als Kind empfand ich das Buch als unangenehm. Meinen eigenen Kindern hätte ich es auf keinen Fall vorgelesen. Als Kinderliteratur empfinde ich es als hoffnungslos veraltet und nicht lesbar. Trotzdem hat das Buch eine Berechtigung für erwachsene Nostalgiker und sollte der Nachwelt als historischs Werk erhalten bleiben.

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