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Veröffentlicht am 11.03.2024

Eine spannende, durchdachte und erschreckende Zukunftsvision gespickt mit einer Prise Romantik

Honesty. Was die Wahrheit verbirgt
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ob die Gameshow Dilogie der Autorin bereits sehr gerne mochte, war ich dementsprechend ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ob die Gameshow Dilogie der Autorin bereits sehr gerne mochte, war ich dementsprechend gespannt auf ihren neuen Reihenauftakt.
Die Geschichte an sich ist (bisher) etwas ruhiger als die in Gameshow, wo die Spannungskurve wirklich hoch war und es zum Teil Schlag auf Schlag ging. Bei Honesty hat sich Franzi Kopka zunächst viel Zeit gelassen in das komplexe System einzuführen und es lag ein großer Fokus auf den Charakteren und ihrer Entwicklung. Das hat mir richtig gut gefallen, denn es kam dennoch keine Langeweile auf, alleine schon deswegen, weil das Modell einer Welt die von KI kontrolliert wird und in der es durch VeriTabs für die Menschen nicht mehr möglich ist zu lügen, sowohl faszinierend wie auch erschreckend war. Zum Ende hin wird es dann auch noch mal richtig spannend, was die Vermutung zulässt, dass in den nächsten Bänden noch einiges auf uns zukommt und nach dem gemeinen Cliffhanger, bin sowieso schon am hinfiebern auf Band zwei.
Neben dem sehr komplexen, aber auch gut beschriebenen und logischen System, wurde auch ein großer Fokus auf die Charaktere gelegt, besonders Mea und ihre Familie lernt man gut kennen. Ich konnte dabei gleich mit ihr mitfiebern und war sehr gespannt wie sie es, trotz ihrer Emotionen, nicht nur acht Wochen in dem Partnerschaftsprogramm der Regierung, sondern vor allem so lange mit Grayson mit seinen stechend blauen Augen aushalten soll, ohne sich zu entlarven.
Gerade die Entwicklung zwischen Mae und Grayson fand ich spannend besonders, weil er zunächst wirklich recht frostig war. Zudem ist die Beziehungsentwicklung auch wirklich sehr Slow Burn, da hatte ich aber auch nicht anderes erwartet, da es sonst nicht zur Grundidee der Geschichte gepasst hätte.
Dennoch frage ich mich trotz der guten Charakterdarstellung bei vielen Personen immer noch, was sie verbergen. Zum Beispiel bei Maes Bruder und auch bei ihrer Schwester habe ob das Gefühl, dass noch einiges kommen wird, darauf bin ich schon sehr gespannt. Aber auch bei Grayson bin ich mir manchmal nicht so sicher, ob er alle Seiten von sich zeigt, besonders da wir alles nur aus Maes Perspektive erleben. Es bleibt also bestimmt spannend in den nächsten Bänden.
Insgesamt ist Honesty ein wirklich sehr gelungener Auftakt für die Reihe, in der wir uns in einer sehr komplexen und gut durchdachten Zukunftsvision einer Welt wiederfinden, die erschreckenderweise gar nicht so unrealistisch klingt. Die Idee und Umsetzung hat mir bisher auf jeden Fall richtig gut gefallen und ich bin sehr gespannt darauf zu erfahren wie es mit allen, und natürlich besonders Mae, weitergeht. Von mir gibt es 4,5/5 Punkte.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Eine mitreißende Geschichte mit einem komplexen Magiesystem und einer Prise Sternenstaub ✨💫

Cupids Fluch - Eine Liebe wie Sterne
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich ein großer Fan von Geschichten mit magischen Elementen, ebenso wie vom Enemies- ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich ein großer Fan von Geschichten mit magischen Elementen, ebenso wie vom Enemies- to- Lovers Trope bin, war ich dementsprechend gespannt auf Cupids Fluch.
Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden, was an dem ziemlich komplexen Worldbuilding lag. Das Buch ist zwar keine High Fantasy, es spielt in Russland, allerdings gibt es ein sehr vielschichtiges Magiesystem und bei den ganzen Themenkomplexen rund um Magier, Sklaven, die Rebellion und dem Sternenstaub habe ich schon ein bisschen gebraucht, um mich zurechtzufinden.
Nach etwa 100 Seiten war ich aber dann richtig gefesselt von der Geschichte vor allem, weil nun auch die Interaktion zwischen Irina und Alexej richtig losging und die beiden mit ihren ewigen Wortgefechten einfach Spaß machen. Selbst wenn die Handlung an sich keinen großen Spannungsbogen hatte, war man dennoch durch den Schreibstil, das Magiesystem und natürlich den rätselhaften Fluch und dessen Auflösung gefesselt. Denn ein großer Fokus des Buches liegt auf dem brechen des Cupids Fluches, von dem Irina und Alexej betroffen sind und der sie zu widerwilligen Verbündeten macht, was vor allem Irina nicht gefällt denn nach den vergangenen Geschehnissen hasst sie Alexej zu tiefst.
Irina ist eine sehr interessante Protagonistin mit einem starken Gerechtigkeitssinn. Ich mochte es wie tough sie ist und wie sie für ihre Freunde und besonders für Iwan (praktisch ihr Adoptivbruder) einsteht. Auch das sie sich Hilfe gesucht hat, um ihre Traumata zu bewältigen finde ich wirklich mutig, das zeugt von ihrer Stärke. Sie kann allerdings auch ziemlich stur sein (besonders in Bezug auf Alexej) und sehr schlecht Hilfe von anderen annehmen, weil sie immer das Gefühl hat sich nur auf sich selber verlassen zu können.
Alexej ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, bei dem man allerdings ein bisschen baucht um ihn und seine Handlungen zu verstehen. Ich mochte ihn und seine aufmerksame Art, allerdings spürt man auch das er etwas verbirgt und kommt erst langsam dahinter, warum er so ein Geheimnis aus einigen Dingen macht.
Die Beziehungsentwicklung der beiden war auf der einen Seite stimmig, aber mir hat ein wenig der letzte Funke gefehlt, um 100% mit ihnen mitzufiebern. Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden vielleicht ein wenig früher aufeinandertreffen (aber gut über Irinas Sturheit haben wir ja schon gesprochen😂). Die beiden zusammen haben mir dann gut gefallen, ihre Wortgefechte haben mich zum schmunzeln gemacht und gleichzeitig hat man gewisse Spannungen zwischen den beiden gespürt. Sie kommen sich dabei dann langsam (wirklich langsam) näher, was auch gerade von Irinas Seite aus gepasst hat, aber ab einen gewissen Punkt ging dann doch alles ziemlich schnell, was sich ein wenig überhastet angefühlt hat. Dennoch mochte ich die beiden sehr und habe ihre Entwicklung gerne verfolgt.
Insgesamt konnte mich das Buch mit seinem innovativen und komplexen Magiesystem richtig begeistern und fesseln. Gerade am Ende ist dann auch noch mal richtig viel geschehen, die Ereignisse haben sich fast überschlagen und ich hatte teilweise das Gefühl gar nicht mehr mitzukommen, aber es hat auch einfach Lust auf mehr gemacht, weshalb ich schon super gespannt bin auf Ekas und Maxims Geschichte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.02.2024

Leicht & humorvoll - einfach perfekt um ein bisschen vom Alltag abzuschalten

Love Game
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ich Mr. Wrong Number von der Autorin bereits super gerne mochte, war ich schon ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ich Mr. Wrong Number von der Autorin bereits super gerne mochte, war ich schon sehr gespannt auf ihr neues Buch. Und bereits zu Beginn gab es eine keine Überraschung die mich total gefreut hat, und zwar startet das Buch auf Olivias und Colins Hochzeit (dem Pärchen aus Mr. Wrong Number), wo nun Hallie und Jack aufeinandertreffen.
Die beiden lassen sich glaube ich am besten mit nicht gesucht aber gefunden beschreiben und das auch nicht gerade zum besten Zeitpunkt, denn nach ihrem One-Night-Stand hat Hallie nicht vor die Beziehung der beiden zu vertiefen, selbst als sie Jack durch Zufall auf einer Dating- App wiederfindet.
Auch wenn die beiden sich nicht Daten wollen, beschließen sie Freunde zu werden und sich gegenseitig bei der Partnerwahl zu motivieren, indem sie eine kleine Wette abschließen….
Das diese sowas von danebengeht, darüber müssen wir glaube ich nicht sprechen…. obwohl sie ja durchaus ihr Glück finden, nur nicht da wo sie zunächst vermutet haben.
Die ganze Reise von Hallie und Jack hat dabei einfach unglaublich viel Spaß gemacht. Sie sind nicht nur sehr lebhafte und authentische Charaktere, sondern auch wie sie sich nähergekommen sind, ihre Chats und ihr ganzes Herumgeplänkel haben mich wirklich bestens unterhalten. Dazu muss ich sagen, dass ich auch einfach den amüsanten und lockern Schreibstil von Lynn Painter unglaublich gerne mag, sie bringt mich beim lesen öfters mal zum schmunzeln.
Was mir auch gut gefallen hat war, wie Hallie und Jack sich ergänzt haben und ihre Chemie hat für mich auch einfach gestimmt. Sie hätten vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch ein bisschen mehr miteinander kommunizieren können, denn so wollte ich sie das ein oder andere Mal am liebsten schütteln, aber alles in allem sind sie ihren Weg gegangen.
Das zweite was mir ein wenig zu kurz gekommen ist, ist die Tiefe. Es hat für mich ein wenig an Emotionen gefehlt, aber dafür bringt das Buch halt mehr Witz und Charme mit.
Insgesamt konnte mich Love Game wirklich bestens unterhalten. Ich hatte ein paar sehr schöne und amüsante Lesestunden, während ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 07.02.2024

Eine süße Geschichte über Selbstfindung, Liebe und mit ganz viel Japan- Feeling

Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Buch hat mich zum einen wegen dem Setting sofort angesprochen, dazu dann das plötzlich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Buch hat mich zum einen wegen dem Setting sofort angesprochen, dazu dann das plötzlich Prinzessin feeling und nicht zu vergessen der heiße Bodyguard…. Ich meine, wie konnte ich das Buch nicht lesen?
Ich habe auch durch den lockeren und amüsanten Schreibstil der Autorin gleich gut in die Geschichte hineingefunden und wurde mit Izumi auf eine ganz besodnere Reise durch Japan, seine Kultur und auch ein bisschen in den Sprachgebrauch eingeführt. Die Mischung aus plötzlich Prinzessin… eine ganz neue Welt für Izumi, die sie mit mehr oder weniger amüsanten und chaotischen Situationen meistert und gleichzeitig dem Setting Japan mit Tokio als pulsierende Metropole hat mir in der Mischung wahnsinnig gut gefallen.
Izumi ist dazu auch eine wirklich liebenswerte und amüsante Person. Sie ist ein wenig chaotisch und tollpatschig, aber auch mutig, wie sie sich ihren neuen Leben stellt und alle Anforderungen die an sie gestellt werden meistert. Ich mochte sie wirklich sehr gerne und sie hat mich mit ihren Gedanken, Taten und Aussagen mehr als einmal zum schmunzeln gebracht. Dazu muss man aber auch sagen, Izumi ist gerade 18 und das merkt man ihr auch an, wer immer logischdenkendes Handeln, super viel Vernunft und Ordnung erwartet, ist bei ihr fehl am Platz.
Akio ist der etwas griesgrämige und regelkonforme Bodyguard von Izumi, der ganz zu ihrem Leidwesen allerdings ziemlich gut aussieht. Neben ihren Streitereien, kommen die beiden sich dabei langsam näher und sie lernt noch eine ganz andere Seite an ihm kennen, eine führsorgliche und beschützerische, die nicht nur Izumi gut gefallen hat, sondern auch mir.
Die Liebesgeschichte nimmt in dieser Geschichte tatsächlich gar keine so große Rolle ein und ich muss auch sagen, dass ihre Annäherung dafür, das sie sich erst nicht so mochte und dann kaum Gespräche geführt haben, etwas plötzlich kam. Dafür mochte ich sie zusammen und wie sie miteinander umgegangen sind wirklich gerne.
Was mir auch wirklich gut an dem Buch gefallen hat war, dass ein großer Fokus auf Izumis Entwicklung gelegen hat und dabei auch sensible Themen wie selbstfindung in verschiedenen Kulturen und Rassismus zur Sprache gebracht wurden.
Insgesamt mochte ich das Buch wirklich richtig gerne. Es war schön Izumis Weg zu verfolgen, der sie nicht nur nach Japan geführt hat, sondern auch eine richtige Reise zu sich selbst war. Auch die Einblicke in die Kultur und das Setting haben mir total gut gefallen.

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Veröffentlicht am 25.01.2024

Eine spannende Fortsetzung, obwohl mir am Ende alles etwas zu schnell ging

Bronwick Hall – Dornenkrone
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem der erste Band mit einem wirklich miesen Cliffhanger geendet ist, war ich dementsprechend ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem der erste Band mit einem wirklich miesen Cliffhanger geendet ist, war ich dementsprechend gespannt auf den finalen Teil. Ich habe auch wieder gut in das Buch hineingefunden, es geht gleich spannend weiter und zunächst häufen sich auch in diesem Teil eher die Fragen, als das sie beantwortet werden. So nehmen beispielsweise Blaines Visionen zu und man fragt sich, wie nun alles zusammenhängt. Doch selbst als die Fragezeichen sich langsam lichten und man das Gefühl hat zu verstehen worauf es hinauslaufen wird, kommen immer wieder überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die den Spannungsbogen konstant oben halten.
Was mir an diesem Teil wirklich gut gefallen hat, ist Blaine und ihre Entwicklung. Ich fand es schön, dass man in diesem Band auch noch eine andere Seite von ihr kennengelernt hat. Dennoch ist und bleibt sie mutig, vielleicht ein bisschen impulsiv und nimmt die Dinge gerne selber in die Hand, was auch in diesem Teil in der ein oder anderen waghalsigen Aktion endet.
Einerseits konnte ich ihre Alleingänge durchaus verstehen. Es laufen so viele Intrigen und es herrscht so viel Verrat, dass sie einfach nicht weiß wem die vertrauen kann und wem nicht, aber gleichzeitig möchte man sie auch manchmal einfach nur schütteln, denn gerade für die Beziehungsentwicklung war diese Charaktereigenschaft vielleicht nicht ganz so förderlich.
Generell spielt die Liebesgeschichte auch in diesem Teil eher wieder eine nebensächliche Rolle, was ich einerseits nicht schlimm fand, denn es war so spannend das ich kaum etwas vermisst habe, aber andererseits sind dadurch die Gefühle einfach auch nicht so bei mir angekommen, was ich ein bisschen schade fand.
Was mir gut gefallen hat war, dass die Geschichte wirklich bis zum Ende spannend war. Aber dafür das der Spannungsbogen so hochgehalten wurde, hätte ich mir zum Ende hin tatsächlich einen etwas größeren Knall gewünscht. Stattdessen ging alles relativ schnell und das Ende kam auch ein bisschen zu abrupt, da hätte ich mir noch die ein oder andere Seite mehr gewünscht.
Dennoch fand ich den Abschluss insgesamt ziemlich gut gelungen und vor allem rund. Er war sehr spannend, hatte eine tolle Atmosphäre, meine offenen Fragen wurden beantwortet (obwohl ich auch durchaus finde, dass es Potenzial für einen weiteren Band geben würde) und es gab viele Wendungen, die mich das Buch kaum haben aus der Hand legen lassen. Deswegen bekommt das Buch 4,5/5 Punkte und eine Leseempfehlung von mir.

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