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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2021

Recht langsames Leseerlebnis, aber schön geschrieben

Big Sky Country
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Die Geschichte würde ich als langsam und solide bezeichnen. Es hat mir nicht missfallen, obwohl ich zögern würde, es ohne Vorbehalte zu empfehlen, da seine Ruhe und das ländliche Ranchleben etwas ist, ...

Die Geschichte würde ich als langsam und solide bezeichnen. Es hat mir nicht missfallen, obwohl ich zögern würde, es ohne Vorbehalte zu empfehlen, da seine Ruhe und das ländliche Ranchleben etwas ist, das vielen Lesern nicht gefällt.

Ich fand, dass einige der Dialoge Schwerstarbeit bei der Charakterisierung leisten und August ist die Art von ruhigem, introvertiertem Charakter, der manchmal frustrierend sein kann, da seine Motivationen für ihn genauso unklar erscheinen wie für den Leser. Wenn man mich fragt, würde ich sagen, seine Haupteigenschaft ist, dass er eine Menge Müsli über dem Waschbecken isst.

Trotzdem denke ich immer wieder über das Buch nach und darüber, dass das, was ungesagt und unklar bleibt, vielleicht genau das ist, was es einprägsam macht. Ich denke, der Klappentext tut dem Buch vielleicht Unrecht und setzt andere Erwartungen an das Buch. Dies ist keine laute Geschichte. Wir sehen keine großen Auswirkungen oder schockierende Enthüllungen von Geheimnissen und Gewalt, aber genau darum geht es in dem Buch, oder? Es geht darum, wie die meisten Dinge im Leben über Flüstern und Scham kommuniziert werden.

Für mich war es kein schlechtes Buch, aber auch nicht gut genug um mehr als 3 Sterne zu vergeben.

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Veröffentlicht am 23.09.2024

Habe mir deutlich mehr erhofft

Kingmakers – Jahr 1
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Leider finde ich das Buch noch deutlich ausbaufähig und ohne Leserunde hätte ich es nicht beendet. Total schade, denn die angeteaserten Themen haben mir eigentlich gefallen. Leider konnte die Autorin diese ...

Leider finde ich das Buch noch deutlich ausbaufähig und ohne Leserunde hätte ich es nicht beendet. Total schade, denn die angeteaserten Themen haben mir eigentlich gefallen. Leider konnte die Autorin diese nicht gut umsetzen. Statt des erhofften Dark Academia Feelings bekommt man ein nerviges Liebesdreieck mit zwei sehr unsympathischen männlichen Protagonisten und einer weiblichen Protagonistin, die ganz in Ordnung ist. Total schade, dass man den Charakteren nicht mehr Tiefe gegeben hat, trotz der hohen Seitenanzahl. Im Nachhinein kann ich auf jeden Fall sagen, dass man den echten Inhalt des Buches auf der Hälfte der Seiten hätte unterbringen können.

Der Schreibstil ist größtenteils ganz gut, wobei bei mir leider keine wirkliche Spannung aufgebaut werden konnte. Das liegt aber am Plot, denn statt etwas über die Ausbildung oder das College zu erzählen gab es viel Drama und spice Szenen, die nichts zur Geschichte beigetragen haben. Über den Unterricht und die Lehrkräfte erfährt man so gut wie nichts. Dabei wäre gerade das interessant gewesen!

Leo und Dean sind leider absolut unsympathisch. Auch wenn Leo sich mit der Zeit noch zum Besseren entwickelt blieb er für mich ein blasser und nicht sehr sympathischer Charakter. Dean entwickelt sich sogar noch zum Schlechteren. Wo ich am Anfang noch dachte "Oh toll, ein moralisch grauer Charakter" war ich am Ende einfach nur angewidert von seinem Verhalten. Anna ist grundsätzlich in Ordnung, aber sie lässt sich extrem auf der Nase rumtanzen. Was, wenn man bedenkt das sie demnächst ein Mafia Imperium übernehmen soll, irgendwie nicht ganz passt. Zudem vermittelt das Buch viele fragwürdige Botschaften zum Thema sexuelle Gewalt und psychische Gesundheit.

Ich werde die Reihe deshalb leider bei diesem einen Buch belassen und keine Folgebände lesen.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Puh, sehr viel Luft nach oben (2,5/5 Sterne)

Trial of the Sun Queen
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In erster Linie ist dies eine interessante Geschichte, auch wenn ich das Gefühl habe, sie schon vier oder fünf Mal gelesen zu haben, aber ich habe bis zum Ende durchgehalten, weil ich wirklich wissen wollte, ...

In erster Linie ist dies eine interessante Geschichte, auch wenn ich das Gefühl habe, sie schon vier oder fünf Mal gelesen zu haben, aber ich habe bis zum Ende durchgehalten, weil ich wirklich wissen wollte, was mit dem Protagonisten passiert. Es ist eine Kombination aus einigen bekannten Büchern, die (manchmal nicht ganz so gut) miteinander vermischt wurden, was an manchen Stellen ziemlich offensichtlich und an anderen etwas subtiler war.

Ich weiß nicht, ob es sich um ein Debüt des Autors handelt oder nicht, aber die Entwicklung der Charaktere wirkt auf jeden Fall ungeschliffen und gestelzt, und die Dialoge waren klischeehaft und ließen mich viel zu oft zusammenzucken, weil sie einfach unangenehm waren.

Auch der Schreibstil wirkte sehr unausgereift. Die Namen der Orte waren viel zu ähnlich, um wirklich einen Eindruck zu hinterlassen. Ich fand es auch ein bisschen seltsam, zwischen der 1. und 3. Person und der Vergangenheit und Gegenwart hin und her zu springen, wenn es keine Rückblenden gibt, sondern nur die Perspektive gewechselt wird.

Die offensichtlichen Bösewichte und Helden des Buches fielen irgendwie flach, weil sie Karikaturen waren, anstatt wirklich ausgeprägte Charaktere, die mich dazu bringen würden, mehr über sie zu erfahren. Der Sonnenkönig und der Aurorakönig hätten ein und dieselbe Person sein können, denn sie waren einfach viel zu gleich und oberflächlich.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen möchte. Wenn man etwas in der Richtung sucht, gibt es definitiv bessere Bücher als dieses und bei vielen hat sich die Autorin dieses Buches am Plot bedient.

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Veröffentlicht am 03.02.2023

Leider nur okay, viel Luft nach oben (2,5 Sterne)

STONE BLIND – Der Blick der Medusa
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Auf das Buch hatte ich mich wirklich gefreut, weil ich die griechische Mythologie sehr spannend finde. Leider kann ich im Nachhinein sagen, dass ich dem Buch nicht mehr als ein "ist okay" zusprechen kann.

Der ...

Auf das Buch hatte ich mich wirklich gefreut, weil ich die griechische Mythologie sehr spannend finde. Leider kann ich im Nachhinein sagen, dass ich dem Buch nicht mehr als ein "ist okay" zusprechen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Sie überschüttet die Leser*innen zwar mit einer Fülle an Informationen, aber das fand ich nicht so schlimm. Nicht so gelungen fand ich die ständigen Perspektivwechsel. Eigentlich bin ich davon ja ein großer Freund, aber hier waren es irgendwas zwischen 10 und 20 Charakteren, was einfach zu viel des Guten war. Zudem gab es sehr viel Nebengeplänkel. Ich hatte nicht das Gefühl, dass es wirklich Medusas Buch war, wie es eigentlich angeteasert wurde.

Hinzu kommt, dass die Charaktere durch die enorme Anzahl sehr unnahbar waren. Dies hat sich bei mir bis zum Ende der Geschichte nicht gebessert. Ins Herz schließen konnte ich niemanden wirklich. Medusa hatte mein Mitgefühl, aber auch sie mochte ich nicht so sehr. Ansonsten bekommt man hier sehr viel toxische männliche Energie, vor allem durch Vergewaltigungen. Keine Ahnung, was genau mir das sagen sollte ... alle männlichen Götter waren Schweine?!

Ich kann für dieses Buch leider nicht mehr als 2,5 Sterne vergeben, auch wenn ich es wirklich mögen wollte

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Konnte mich nicht begeistern

Plant Lady
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Das Buchcover hat mich aufgrund der auffälligen Gestaltung angesprochen und neugierig gemacht. Die Geschichte klang auch echt gut und nach etwas ganz anderem. Leider konnte sie meinen Erwartungen nicht ...

Das Buchcover hat mich aufgrund der auffälligen Gestaltung angesprochen und neugierig gemacht. Die Geschichte klang auch echt gut und nach etwas ganz anderem. Leider konnte sie meinen Erwartungen nicht standhalten.

Der Schreibstil ist ganz okay, teilweise habe ich ihn als abgehakt empfunden. Generell ist er wenig emotional und hat bei mir deshalb auch keine Emotionen ausgelöst. Die Geschichte und die Charaktere waren mir leider mehr oder weniger egal. Ich fand auch, dass es der Geschichte an Tiefe fehlt. Die Morde und Gründe dafür waren für mich ein bisschen zu eindimensional und flach. Die Tatvorgänge werden meist auch eher wenig bis gar nicht beschrieben.

Die Hauptprotagonistin war mir nicht sympathisch und nicht total unsympathisch. Eigentlich war auch sie mir einfach egal. Ihre Beweggründe fand ich ein bisschen weit hergeholt mit der Auflösung am Ende. Da müssten dann definitiv mehr Leute Serienmörder sein, wenn das schon ein ausreichender Grund sein soll. Ich mochte die Infos über die Pflanzen und den Bezug zur Pflanzenwelt. Mich konnte das Buch aber nicht fesseln oder gar begeistern und ich würde es nicht weiterempfehlen!

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