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Karenina1

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2020

Überraschend und auch nicht

Ich, Eleanor Oliphant
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Eleanor Oliphant ist anders. Und anders sein in dieser Welt finde ich sehr erfrischend. Andererseits geht ihr anderssein auch mit einem ziemlichem Unverständnis einher, was soziale Konventionen betrifft. ...

Eleanor Oliphant ist anders. Und anders sein in dieser Welt finde ich sehr erfrischend. Andererseits geht ihr anderssein auch mit einem ziemlichem Unverständnis einher, was soziale Konventionen betrifft. Und diesbezüglich finde ich die Geschichte sehr unglaubwürdig. So stachelig und abweisend sie sich oft verhält: wer würde sich da die Mühe machen? Auch wenn sie einen "guten Kern" hat?
Ein schnell zu lesendes Buch, aber für mich zu kitschig.

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Veröffentlicht am 03.09.2020

Zu Klischee

Der Kaktus
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Ich mag den Anfang des Buches. Susan ist anders. Sie ist meistens und gerne alleine. Ich fand es gut, dass auch mal dargestellt wird, dass nicht alle Menschen extrovertiert und mainstream sind und dass ...

Ich mag den Anfang des Buches. Susan ist anders. Sie ist meistens und gerne alleine. Ich fand es gut, dass auch mal dargestellt wird, dass nicht alle Menschen extrovertiert und mainstream sind und dass eine andere Perspektive dargestellt wurde. Allerdings scheint es im Laufe der Geschichte so zu sein, dass Susan auch gerne anders wäre. Die verschiedenen Wendungen waren zum Teil zu vorhersehbar als auch unglaubwürdig.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

Dorfleben am Pranger

Das Befinden auf dem Lande. Verortung einer Lebensart
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Ich selber bin auf dem Dorf groß geworden und über verschiedene Großstädte wieder in einem (sogar noch kleinerem) Dorf gelandet, daher hat mich das Buch sehr interessiert. Zudem bin ich auch im etwa gleichen ...

Ich selber bin auf dem Dorf groß geworden und über verschiedene Großstädte wieder in einem (sogar noch kleinerem) Dorf gelandet, daher hat mich das Buch sehr interessiert. Zudem bin ich auch im etwa gleichen Alter wie der Autor. So wirklich warm geworden bin ich dann jedoch nicht damit. Einerseits ist es eine persönliche Erzählung, wie der Autor seinen Umzug als auch seine Kindheit auf dem Dorf wahrgenommen hat/wahrnimmt. Zum anderen versucht er seine Sichtweise durch zahlreiche Quellen zu untermauern. Vielleicht bin ich dafür nicht intellektuell genug, aber ich fand die Zitate nicht hilfreich.
Irgendwann erwähnt er dann auch den Artikel, der über seine Dorfmitbewohner veröffentlicht hat - und da fragt man sich dann schon, in wiefern seine persönlichen Erfahrungen eine Reaktion auf diesen - wie auch das Buch - wenig schmeichelhaften Artikel sind.
Ich fand die Sichtweise zu einseitig dargestellt oder vielleicht passen sie auch einfach nur nicht zu meinen eigenen Erfahrungen. Und ich denke, dass viele der Verhaltensweisen auch in der Stadt zu finden sind (wie z.B. Mobbing).

Ich hoffe für ihn, dass er mittlerweile wieder in der Stadt wohnt.

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Veröffentlicht am 19.11.2022

Auf der Suche

Der Junge im Fluss
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Ben lebt auf einer Insel. Er mag keine Veränderungen und will die Zeit festhalten. Nach dem Tod seines Bruder macht er sich auf die Suche und findet Antworten auf die großen Lebensfragen.
Leider hat mir ...

Ben lebt auf einer Insel. Er mag keine Veränderungen und will die Zeit festhalten. Nach dem Tod seines Bruder macht er sich auf die Suche und findet Antworten auf die großen Lebensfragen.
Leider hat mir der Schreibstil gar nicht gefallen und ich musste mich zwingen bis zum Ende zu Lesen. Es gibt meiner Meinung viele Wiederholungen. Zudem werden Bens Gedankengänge sehr detailliert und vor allem in Form von den Fragen, die er sich stellt, dargestellt. Dabei dreht er sich oft im Kreis - was natürlich menschlich ist, aber mich beim Lesen eher genervt hat. Dazu noch viele Metaphern, die zum Teil klischeehaft rüberkommen. Die Bedeutung einiger der anderen Charaktere, die Ben begegnen, ist mir auch nicht klar geworden. Nachdem sich Bens Reise unnötig in die Länge gezogen hat, fand ich das Ende hingegen sehr abrupt und in die letzten Kapitel wurden noch mal ein Haufen Weisheiten reingepackt.
Eine schöne Idee, aber die Umsetzung war leider nicht meins.

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Veröffentlicht am 10.10.2022

Wie alles begann

Kochen am offenen Herzen
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Zunächst einmal finde ich den Klappentext irreführend: Max Strohe erzählt in seiner Autobiografie von seinen Anfangsjahren - wie aus ihm dann schließlich ein berühmter Sternekoch fehlt jedoch. Vielleicht ...

Zunächst einmal finde ich den Klappentext irreführend: Max Strohe erzählt in seiner Autobiografie von seinen Anfangsjahren - wie aus ihm dann schließlich ein berühmter Sternekoch fehlt jedoch. Vielleicht gibts dazu dann ein 2. Buch.

Mir hat der Schreibstil leider gar nicht gefallen. Adjektive werden in Hülle und Fülle benutzt. Manche Kapitel sind wiederum "verschleiert" geschrieben, in kurzen Sätzen, wo mir oft nicht klar war, worum es hier nun geht - außer einen gewissen "edgy" Schreibstil zu nutzen. Der Autor selber erzählte in einem Interview, dass er so geschrieben hat, wie er gerne liest - und das bezog sich vor allem auf die detailliert beschriebenen Sexszenen. War leider nicht mein Geschmack.
Noch dazu werden eigentlich alle erwähnten Personen in irgendeiner Form auf negative Weise beschrieben. Alles in allem, liest es sich für mich wie die Geschichte aus Sicht eines rotzigen Teenagers. Es wird außerdem geschwankt zwischen sehr detailreichen Erzählungen und dann werden wiederum Jahre (und seine Beziehung) übersprungen bzw. in einem Nebensatz erwähnt. Auch die Beziehung zu seinem Vater wird nicht wirklich erklärt, was ich mir aufgrund des Klappentextes ebenfalls anders vorgestellt hatte.
Wie es schließlich zu seinem Erfolg kam, wird wie gesagt nicht erwähnt.

Für Fans von Max Strohe sicherlich interessant. Mein Ding ist es leider nicht.

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