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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2024

Grusel für die kleinsten

Rudi und das Gruselrudel − Rettung für den Wolf
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Schon das Cover ist sehr gut gestaltet. Es wurden sich Gedanken über die Farben gemacht. Und dann auch nur wenige verwendet. Am Cover und bei den Illustrationen wurden nur die Farbe orange und noch weiß ...

Schon das Cover ist sehr gut gestaltet. Es wurden sich Gedanken über die Farben gemacht. Und dann auch nur wenige verwendet. Am Cover und bei den Illustrationen wurden nur die Farbe orange und noch weiß sowie verschiedene Schwarztöne.
Inhaltlich ist das Buch sehr kinderfreundlich geschrieben. Rudi und seine Freunde sind allesamt Schreckgestalten, die aber keineswegs böse sind…höchstens ein bisschen gruselig. Die Geschichte ist nett erzählt und oft auch süß.
Nun nimmt die Geschichte ihren Lauf. Zwar ist sie detailreich geschildert, doch Spannung ist leider nicht so viel vorhanden. Die Geschichte ist sehr vorhersehbar, einfach aufgebaut und wie schon gesagt nicht gerade spannend.
Dennoch kann man das Buch leicht zwischendurch lesen. Vorallem für kleinere Kinder ist das Buch gut geeignet. Man sollte nur kein spannendes Buch erwarten.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Kampf zwischen KI und Menschlichkeit

Überlebe! In der Künstlichen Intelligenz (Band 1 von 2) サバイバル
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Während Jio und seine Freunde einen Tag im spannenden Odin-KI Park genießen, geraten sie plötzlich in ein geheimnisvolles Testzentrum. Dort stoßen sie auf Machina, einen KI-Roboter, der ihnen verkündet, ...

Während Jio und seine Freunde einen Tag im spannenden Odin-KI Park genießen, geraten sie plötzlich in ein geheimnisvolles Testzentrum. Dort stoßen sie auf Machina, einen KI-Roboter, der ihnen verkündet, dass sie diesen Ort erst wieder verlassen können, wenn sie Machina in einem Wettkampf besiegen. Wird es ihnen gelingen?

Die Geschichte wird als Comic erzählt, dessen Zeichenstil sehr an den von Mangas angelehnt ist. Dabei haben mich die Geräusche, die immer auch auf japanisch gezeigt waren, ein bisschen gestört. Sie waren einfach total überdimensioniert und die deutsche Übersetzung stand auch darunter, daher hätte es die japanischen Geräusche nicht gebraucht. Teilweise waren sie auch noch total komisch übersetzt, denn was für Geräusche sind bitte „Popel“ oder „Leere“ oder „Such“? Zwischen den Kapiteln gab es immer zwei Infoseiten, die normal beschrieben waren. Die dort erhaltenen Informationen waren wirklich sehr interessant, haben sich aber leider teilweise mit denen im Comic genannten Informationen gedoppelt. Am Anfang des Comics wurden uns auf einer Doppelseite erstmal alle wichtigen Personen vorgestellt. Dies war eigentlich eine schöne Idee, allerdings scheinbar nicht ganz zuende gedacht. Denn bei Miras Vorstellung steht auf Seite 8 „Doch ihre große Tapferkeit hilft ihr dabei, das Abenteuer sicher zu überstehen“. Klar konnte man sich denken, dass es bei einem Comic für Kinder ein Happy End gibt, doch dieses vorwegnehmen hat die Spannung leider wirklich total rausgenommen. Ab dem Zeitpunkt, war meine Motivation den Comic zu lesen so gut wie weg, denn warum sollte ich eine Geschichte lesen, wenn ich sowieso weiß, wie sie ausgeht. Man hätte diesen Satz schließlich auch als Frage formulieren könne, dann hätte dies nicht alles vorweggenommen. Ansonsten war die Geschichte eigentlich relativ spannend und lehrreich, aber dieses vorwegnehmen und meine weiteren genannten Kritikpunkte, haben mir das Leseerlebnis wirklich zerstört. Sehr schade.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Zu wenig Zeitreise

Secret Society of Rebel Girls. Wie ich wegen Nachsitzen einen Brief von Kleopatra bekam (Band 1)
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Als Nina beim Spionieren mit ihrem selbstgebauten Roboter erwischt wird, muss sie prompt nachsitzen. Dabei wollte sie doch nur ihre beste Freundin Maya zur Klassensprecherin machen. Beim Nachsitzen muss ...

Als Nina beim Spionieren mit ihrem selbstgebauten Roboter erwischt wird, muss sie prompt nachsitzen. Dabei wollte sie doch nur ihre beste Freundin Maya zur Klassensprecherin machen. Beim Nachsitzen muss sie dann einer Frau aus der Vergangenheit einen Brief schreiben. Da ihre Eltern vom Nachsitzen nichts erfahren sollen, entsorgt Nina ihren Brief an Kleopatra in einem alten Briefkasten im Wald. Am nächsten Tag findet sie plötzlich eine riesige Pergamentrolle der Pharaonin in ihrem Briefkasten. Ist diese etwa 2000 Jahre durch die Zeit gereist.
Die Grundidee des Buches war erstmal super. Doch leider wurde das Potenzial überhaupt nicht ausgenutzt. Die Story dreht sich sehr wenig um Zeitreisen. Hauptsächlich geht es um einen Klassensprecher Wahlkampf und Zoff zwischen Freundinnen. Es wurden im Laufe der Handlung immer wieder wichtige gesellschaftliche Aspekte angesprochen, die ich jedoch gar nicht erwartet habe. Denn alle Charakterentwicklungen wirkten auf mich gestellt, krampfhaft, unnatürlich und auf Knopfdruck. Wenn man bsw. seit Monaten nicht mehr miteinander gesprochen und sich nicht ausstehen konnte, kann man das nicht innerhalb von zwei Seiten klären. Mein Lieblingscharakter in der gesamten Geschichte war definitiv Mayas Oma, denn diese war als einzige locker und wirkte freundlich. Als ob Wahlkampf, Nachsitzen, Streit unter Freundinnen, persönlicher Druck und Zeitreisen nicht schon genug wären, gibt es dann auch noch Streit in der Familie. Als müssten all diese Aspekte unbedingt in ein Buch gequetscht werden. Dadurch hat man von allen Situationen ein bisschen was mitbekommen, fühlte sich von den ganzen Problemen aber nur regelrecht erschlagen. Eine positive Sache, die ich noch ergänzen kann, ist der Schreibstil. Dieser liest sich wirklich flüssig und einfach, sodass es nicht vorkommt, dass man einen Satz dreimal lesen muss, bevor man ihn verstanden hat. Bei dem Buch habe ich jedoch insgesamt mit einem coolen Science Fiction/ Fantasy Zeitreiseroman gerechnet. Stattdessen bekam ich schwaches Worldbuilding und krampfhafte Charakterentwicklungen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Falsche Erwartungen

Zeitbrand: Genesis
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Um sich und ihrem toten Großvater zu beweisen, dass auch eine Frau an der Spitze des Reiches stehen kann, möchte die Drachenreiterin Rhea die Krone Thalmarks.
Der letzte Auftrag des Schattenagent Leycon ...

Um sich und ihrem toten Großvater zu beweisen, dass auch eine Frau an der Spitze des Reiches stehen kann, möchte die Drachenreiterin Rhea die Krone Thalmarks.
Der letzte Auftrag des Schattenagent Leycon ist Rhea und ihren Drachen auszulöschen. Dies ist nicht sein erstes Attentat, das drei Leben auslöschen wird, aber er würde alles tun, um den Feind zu schwächen.
Zwischen den beiden stehen ganz einfache Menschen deren Leben für die Ziele anderer geopfert werden. Und es geht nicht nur um Krieg, sondern um alles…

Von außen sieht das Buch wunderschön aus. Ein schönes Cover, ein toller Farbschnitt- aber dont judge a book by ist cover. Das Buch hat schwach angefangen und noch stärker nachgelassen. Der Schreibstil ist absolute Katastrophe. Man muss gefühlt jeden Satz dreimal lesen und hat es dann immer noch nicht verstanden. Die Sätze sind unnötig verschachtelt, altmodisch und kompliziert. Außerdem sind viel zu viele Details enthalten, sodass es teilweise erst nach einer Seite mit Beschreibungen richtig mit der Geschichte weitergeht. Und trotzdem hat man nicht wirklich eine Ahnung wie die Welt aussieht, weil die erwähnten Details völlig unnötig sind. Auch das Magiesystem habe ich das ganze Buch über nicht verstanden. Es wurde immer wieder kurz angeschnitten, aber nie wirklich erklärt. Über die Charaktere muss man gar nicht erst reden. Die Charaktere eines Buches müssen ja nicht immer sympathisch sein, aber sie sollten schon eine kleine Entwicklung durchmachen, besonders wenn es in der Handlung auch nicht voran geht. Da das Buch aus tausend verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, geht es in der Handlung gar nicht voran und ich hatte das Gefühl, dass in dem Buch wirklich nichts passiert ist und wir nicht ansatzweise bis zum Ende gekommen sind. Ich wusste auch nie, wer jetzt nochmal wer ist, was für mich komplett zur Verwirrung geführt hat. Es gab wirklich gar keinen Fortschritt in der Handlung. Mit Drachen Fantasy hatte es auch nur wenig zu tun. Die Drachen haben, wenn überhaupt nur ganz kurze Gastauftritte in dem Buch, aber ansonsten ist mehr Game of Thrones als alles andere. Somit bin ich durch den Klappentext und alle anderen Beschreibungen des Buches mit völlig falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Meinem Empfinden nach ging es auch vielen anderen Teilnehmer/-innen der Leserunde so. Insgesamt war es wirklich eine schreckliche Leseerfahrung, weshalb ich das Buch fast abgebrochen hätte.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Paris 1889: Ein Lauf gegen die Zeit

Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm
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Die Zeitagenten Hannah und Alex wurden für ihre Mission ins Jahr 1889 direkt vor den Eiffelturm geschickt. Als der Zeitdieb Mona die Baupläne des Wahrzeichens stiehlt, bleibt den beiden keine Zeit, schließlich ...

Die Zeitagenten Hannah und Alex wurden für ihre Mission ins Jahr 1889 direkt vor den Eiffelturm geschickt. Als der Zeitdieb Mona die Baupläne des Wahrzeichens stiehlt, bleibt den beiden keine Zeit, schließlich können sie nicht zulassen, dass der Bau niemals fertig gestellt wird.

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Abenteuergeschichte, die Kindern gleichzeitig ein wenig Geschichtswissen übermittelt. Die Spannung wird im laufe des Buches sehr gut aufgebaut. Es gibt viele Bilder, was die Geschichte veranschaulicht und sie besser verständlich macht. Das Konzept von einem Zeitdieb und 8 Zeitagenten aus verschiedenen Teilen der Welt, die diesen verfolgen, gefällt mir sehr gut. Um die Story perfekt zu machen haben mir leider oft Details, tiefere Eindrücke oder Erklärungen von Dingen sowie Beschreibungen der Umgebungen gefehlt. Auch die Charaktere hat man kaum kennengelernt. Ich weiß weder genau was die beiden Zeitagenten für Menschen sind, noch irgendetwas von dem Zeitdieb, ganz zu schweigen von den anderen Zeitagenten, die in diesem Buch keine Hauptrolle spielen. Man hat leider kaum Einblicke in die Gefühlswelten der Figuren bekommen, wodurch die Geschichte leider nur an der Oberfläche kratzen konnte. Dennoch waren die geschichtlichen Infos gut verpackt, wodurch der Lesefluss, der durch den angenehmen Schreibstil definitiv da war, nicht gestört wurde. Man hatte am Ende das Gefühl mehr über die Vergangenheit, aber nicht mehr über die Charaktere oder die Story erfahren zu haben. Trotzdem bin ich gespannt auf die gleichzeitig erscheinenden Bände und werde diesen sicherlich noch eine Chance geben.

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