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Veröffentlicht am 23.01.2025

Jeder auf seine Art und Weise!

Wirbelwind
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"Wirbelwind" von Dolores Battaglia und Cynthia Alonso ist ein eindrucksvolles Bilderbuch, das die Herausforderungen und Wünsche eines lebhaften Kindes einfühlsam in Szene setzt. Die Geschichte dreht sich ...

"Wirbelwind" von Dolores Battaglia und Cynthia Alonso ist ein eindrucksvolles Bilderbuch, das die Herausforderungen und Wünsche eines lebhaften Kindes einfühlsam in Szene setzt. Die Geschichte dreht sich um ein etwa achtjähriges Mädchen, das sich in der Schule ständig fehl am Platz fühlt. Sie wird ermahnt, weil sie nicht stillsitzen kann und das Zappeln in den Griff bekommen muss. Die Schule, mit all ihren strengen Regeln, ist für sie ein Ort, an dem nichts erlaubt ist, was ihr Freude bereitet – weder das Herumtoben in der Pause, noch das Austoben ihrer Energie.

Die Autorin und die Illustratorin:

Dolores Battaglia wurde in Argentinien geboren und hat Abschlüsse in Psychologie sowie in Kinder- und Jugendliteratur erworben. Sie arbeitet als Schriftstellerin und leitet zudem Workshops im Bereich kreatives Schreiben. Ihr Werk Wirbelwind wurde von der New York Public Library in die Liste der herausragendsten Kinderbücher des Jahres 2020 in spanischer Sprache aufgenommen und steht auf der Empfehlungsliste des Fundación Cuatrogatos Awards 2023. "Wirbelwind" wurde übersetzt von Maxime Pasker.

Cynthia Alonso ist eine preisgekrönte Illustratorin, Grafikdesignerin und Autorin von Bilderbüchern aus Argentinien, die in Berlin lebt. Ihre Illustrationen zeichnen sich durch Lebendigkeit, Neugier und ausdrucksstarke Charaktere aus. Mit ihrem Wissen in Illustration, Zeichnung, Lettering und Design schafft sie beeindruckende visuelle Geschichten für Kinderbücher, sowohl in der Belletristik als auch in der Sachliteratur. Seit 2016 hat Cynthia mehr als zehn Bücher veröffentlicht und ihre Arbeiten wurden unter anderem von der Society of Illustrators, der Bologna Children’s Bookfair, dem Nami Concours und dem 3×3 Magazine ausgezeichnet.

Inhalt:

„Die Schule ist nichts für sie: immer nur stillsitzen. Nicht mal in der Pause ist es erlaubt, herumzutoben. Eigentlich ist alles verboten, was ihr Spaß macht.
Sie sitzt in der Klasse und es kribbelt sie am ganzen Körper. Die Lehrerin schaut sie böse an, weil sie die anderen Kinder stört. Schon wieder muss sie ins Büro der Direktorin, die sie ermahnt – genau wie ihre Mutter das tut.
Aber zum Glück gibt es Tante Annie, die sie jetzt immer von der Schule abholt. Mit Tante Annie kommt sie an einer Ballettschule vorbei…
Ein optimistisches Buch, das die Nöte und Hoffnungen eines vor Temperament übersprudelnden Kindes schildert.“ (Klappentext)

Gedanken zum Bilderbuch:

Das Cover des Kinderbuches "Wirbelwind" von Dolores Battaglia und Cynthia Alonso zeigt eine lebendige, bunte Darstellung, die sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Im Vordergrund sieht man ein kleines Mädchen, das uns mit einem Lächeln zufrieden anschaut. Ihre Haare scheinen im Wind zu wehen und der Eindruck von Bewegung und Energie wird durch die dynamische Darstellung des Wirbelwinds verstärkt, den das Mädchen umgibt. Der Hintergrund ist in heller Farbe mit einigen Akzenten wie z.B. Blumen gestaltet, die sich im Wind zu bewegen scheinen, was eine verträumte Atmosphäre schafft. Die Farben auf dem Cover sind warm und lebendig, mit einer Mischung aus sanften Pastelltönen und kräftigeren Farben, die eine einladende und fröhliche Stimmung erzeugen. Der Titel Wirbelwind ist in einer verspielten Schriftart geschrieben, die gut zum Thema des Buches passt.

Die Illustrationen von Cynthia Alonso ergänzen die Erzählung perfekt. Ihre lebendigen, bunten und ausdrucksstarken Bilder erwecken die wilde, ungestüme Energie des Mädchens sowie die sanfte Unterstützung von Tante Annie auf eindrucksvolle Weise zum Leben. Die Farben und die Bewegung, die in den Illustrationen festgehalten sind, spiegeln die Freude und die Freiheit wider, die das Mädchen im Ballett erlebt. Die Illustrationen empfinde ich besonders für Kinder sehr ansprechend gestaltet.

Der Schreibstil des Buches ist poetisch, einfühlsam und gleichzeitig lebendig. Die Sprache ist einfach und klar, wodurch das Buch besonders für junge Leser zugänglich ist. Gleichzeitig macht der Text die Fantasie und die Dynamik der Geschichte sichtbar, die von einem Wirbelwind handelt, der die Gefühle und Erlebnisse des Mädchens symbolisiert. Die Autorin verwendet eine sanfte, aber bildreiche Sprache, die es den Kindern ermöglicht, sich in die Welt der Geschichte hineinzufühlen.

Wirbelwind von Dolores Battaglia und Cynthia Alonso ist ein einfühlsames Bilderbuch, das die Herausforderungen eines lebhaften Mädchens zeigt, das sich in der Schule fehl am Platz fühlt. Mit der Hilfe ihrer Tante Annie findet sie einen Ort, an dem ihre Lebendigkeit und ihr Überschwang Platz finden. In einer Ballettschule entdeckt das Mädchen eine neue Leidenschaft, die ihr erlaubt, ihre Energie in kreative Bahnen zu lenken.
Die Geschichte vermittelt auf eine behutsame und doch kraftvolle Weise, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse und die Individualität eines Kindes zu verstehen. Während das Wort ADHS nie explizit fällt, erkennen erwachsene Leser:innen sofort die Herausforderungen, mit denen das Mädchen zu kämpfen hat. Ihre übersprudelnde Energie wird von der Gesellschaft als störend wahrgenommen, doch das Buch bietet eine positive Wendung: Der Weg des Mädchens führt zu einem Ort, an dem sie sich entfalten kann.

Ich bin mit großer Neugier an das Buch herangegangen, besonders als Betroffene eines ADHS-Familienmitgliedes und empfand die erste Hälfte als sehr vielversprechend mit hohem Wiedererkennungswert. Jedoch ab der Mitte des Buches verliert sich aus meiner Sicht der Faden in Bezug auf das begonnene Thema hindeutend auf ADHS – und die Thematik verläuft sich allein in den Emotionen des Mädchens, während es tanzt. Das empfand ich als sehr schade, da ich die Beschreibung der alltäglichen Situationen und die damit empfundenen Emotionen, die man auch so toll aus den Zeichnungen ablesen kann, als sehr gelungen wahrgenommen habe.

In der Ballettschule wird sie von der Lehrerin nach ihrer Tanzeinlage komisch und verwirrt angeschaut und die anderen Kinder lachen. Nur ihre Tante klascht. Was hat das mit ADHS etc. zu tun? Ich verstehe es einfach nicht. Nicht alle Kinder mit ADHS sind „bewegungsunfähig“. Ganz im Gegenteil – es gibt viele talentierte Menschen mit ADHS/Neurodiffergenz. Ganz besonders aufgrund ihrer Neurodivergenz.

Fazit:

Nichtsdestotrotz ist Wirbelwind ein warmherziges und hoffnungsvolles Bilderbuch, das Kindern und Erwachsenen gleichermaßen zeigt, wie wichtig es ist, alternative Wege zu finden, um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern zu unterstützen. Es ist ein Buch, das Mut macht, die eigene Lebendigkeit zu leben und den individuellen Weg zu finden, auch wenn dieser zunächst von der Norm abweicht.

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Poetische Lebensweisheiten über die Stärke der Gegensätze

Nur weil ...
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"Nur weil…" von Matthew McConaughey ist ein bedeutungsvolles Kinderbuch, das auf poetische Weise die Neugier und das Staunen, aber auch die inneren und äußeren Konflikte der Kindheit einfängt. McConaughey, ...

"Nur weil…" von Matthew McConaughey ist ein bedeutungsvolles Kinderbuch, das auf poetische Weise die Neugier und das Staunen, aber auch die inneren und äußeren Konflikte der Kindheit einfängt. McConaughey, bekannt als preisgekrönter Schauspieler, zeigt in diesem Werk seine kreative und einfühlsame Seite als Autor.

Der Autor und die Illustratorin:

Matthew McConaughey (geboren 1969) erzielte seinen schauspielerischen Durchbruch im Jahr 1996 mit der Verfilmung von John Grishams Roman "Die Jury." 2014 erhielt er den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle im Film "Dallas Buyers Club". Seit seiner Jugend schreibt McConaughey Tagebuch sowie Gedichte und spielt Bongos. McConaughey ist verheiratet und Vater von drei Kindern. "Nur weil…" ist das erste Bilderbuch des Schauspielers und New York Times Bestsellerautors.

Renée Kurilla ist Autorin und Illustratorin vieler Bücher für junge Leserinnen und Leser. Sie studierte Illustration mit dem Nebenfach Grafikdesign am Lesley University College of Art and Design, wo sie ihren BFA erwarb. Mit ihrer Familie, bestehend aus ihrem Ehemann und einer Tochter, lebt sie in der Nähe von Boston.

Inhalt:

„Hast du dich jemals gleichzeitig besorgt und aufgeregt gefühlt? Wurden deine Gefühle jemals verletzt und trotzdem hast du dann wieder vergeben?
Hast du jemals gedacht, dass es auf eine Frage mehr als eine richtige Antwort gibt?
Das liegt daran, dass es überall um uns herum und in uns Widersprüche gibt. Und sie machen uns zu dem, was wir sind. Sie geben uns Kraft. Darum lasst uns feiern, dass wir alle voller Möglichkeiten sind. Ein Buch, das herrlich dazu geeignet ist, mit Kindern über sich selbst und das Leben ins Gespräch zu kommen.
Mit seinem typischen Humor und seiner Weisheit hat der Oscar-prämierte Schauspieler und Bestsellerautor der New York Times, Matthew McConaughey, eine gefühlvolle und freche Sammlung von Lektionen fürs Leben zusammengestellt, die große und kleine Leser dazu befähigt, zu feiern, dass wir alle voller Möglichkeiten stecken.
Warum? Nur weil …“
(Produktbeschreibung)

Gedanken zum Bilderbuch:

Das Buchcover präsentiert ein Baumhaus mit einem Kind im Inneren und einem weiteren Kind, das davor von unten winkt. Es scheint sich hierbei um gute Freunde zu handeln. Die Szenerie strahlt eine harmonische Atmosphäre aus und vermittelt ein Gefühl von Verbundenheit zueinander sowie auch mit der Natur. Die Illustration ist herzlich, farbenfroh und naturnah gestaltet, was sie besonders ansprechend macht. Der Titel des Buches ist in glänzenden, goldenen Buchstaben hervorgehoben, was ihm eine edle Note verleiht. Die Schrift reflektiert das Licht regelrecht und schenkt dem Cover eine zusätzliche Besonderheit.

Die Illustrationen von Renée Kurilla ergänzen McConaugheys Texte perfekt. Mit ihrem warmen und detailreichen Stil fangen sie das Wesentliche der kindlichen Neugier und Freude ein. Die Bilder sind ausdrucksstark, bunt und lebendig gestaltet, was den Lesern hilft, in die Gedankenwelt des Buches einzutauchen. Jedes Bild erzählt eine eigene kleine Geschichte und unterstreicht die poetische und emotionale Stimmung des Buches. Und auch wenn ich von den Zeichnungen in dem Buch sehr angetan bin, so hätte es der einen oder anderen Seite gut getan, sie nicht zu sehr mit Bildern und unterschiedlichen Botschaften zu überladen. Es hätte der Aussage in diesem Augenblick mehr Ausdruckskraft verliehen.

Matthew McConaugheys Schreibstil ist klar, einfach und gleichzeitig tiefgründig. Er verwendet eine rhythmische und manchmal fast musikalische Sprache, die die Leser in den Bann zieht. Die Sätze sind kurz und prägnant, was das Buch besonders für junge Leser zugänglich macht. Trotz der Einfachheit der Sprache, steckt viel Weisheit und Nachdenklichkeit in den Texten. Und hier kam für mich der Knackpunkt: Die deutsche Übersetzung – die aus meiner Sicht nur teilweise gelungen ist. Am Anfang musste ich einige Textzeilen mehrmals lesen, um den Sinn überhaupt zu begreifen, da die Sätze an einigen Stellen sehr verschachtelt verfasst sind. Außerdem finde ich es sehr irritierend, dass in vielen Sätzen gleich zweimal mit dem Wörtchen „nicht“ gearbeitet wird. Aus meiner Sicht gibt es der Aussage in diesem Moment einen negativen Touch und es kann für junge Kinder auch schwerer nachvollziehbar sein. Nachdem ich mir die englische Version angeschaut habe, hätte man das in der deutschen Übersetzung verständlicher und kindgerechter formulieren können.

Fazit:

"Nur weil…" ist kein typisches Kinderbuch mit einer linearen Handlung, sondern eher eine Sammlung von Gedanken, Fragen und Beobachtungen, die das Leben und die Welt aus der Sicht eines Kindes betrachten. Es regt die Leser dazu an, über die kleinen und großen Wunder des Alltags nachzudenken und die Schönheit im Alltäglichen zu entdecken. Die einfachen, aber tiefgründigen Fragen, die das Buch stellt und die Aussagen, die es trifft, laden dazu ein, die Welt mit neuen Augen zu sehen und eigene Antworten zu finden.
Trotz einiger Stolpersteine in der Übersetzung halte ich die zentrale Botschaft des Buches für sehr gelungen – es gibt meist keine offensichtlichen Gründe für die Schönheit und das Wunder des Lebens, denn sie sind einfach da, „nur weil“. Die Texte ermutigen Kinder und Erwachsene gleichermaßen, die Welt mit offenen Augen und Herzen zu betrachten und die Magie in den alltäglichen Momenten zu erkennen. Es fördert eine positive und nachdenkliche Haltung gegenüber dem Leben und inspiriert zu Gemeinschaft, Dankbarkeit und Achtsamkeit.

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Veröffentlicht am 17.05.2024

Zeitreise durch die Erinnerungen!

Cato und die Dinge, die niemand sieht
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Cato und die Dinge, die niemand sieht ist mir durch das fantasievolle Cover ins Auge gefallen. Als ich dann auch noch erfuhr, dass es sich um Zeitreise handelt, bin ich ins Netz gegangen. Doch leider konnte ...

Cato und die Dinge, die niemand sieht ist mir durch das fantasievolle Cover ins Auge gefallen. Als ich dann auch noch erfuhr, dass es sich um Zeitreise handelt, bin ich ins Netz gegangen. Doch leider konnte mich das Kinderbuch nicht wirklich überzeugen. Die Hauptprotagonistin wirkte für ihre 12 Jahre viel zu jung und auch die Zeitreisen waren nicht so gefährlich, wie es der Klappentext versprach. Es handelt sich um ein eher ruhiges Buch, wogegen ich im Prinzip nie etwas einzuwenden habe, ganz im Gegenteil. Allerdings wusste ich einfach nicht, worauf das alles hinauslaufen soll und wurde mit keinem der Charaktere wirklich warm.

Zitat: „Cato war noch lange nicht erwachsen, aber alt genug, um Narben auf dem Herzen zu haben. In erster Linie wegen der Schuldgefühle.“ (Yorick Goldewijk: Cato und die Dinge, die niemand sieht, Seite 12)

Der Autor und die Übersetzerin:

Yorick Goldewijk (geboren 1979) ist ein niederländischer Schriftsteller, Künstler und Musiker. Das Schreiben hat die Oberhand gewonnen, während das Zeichnen ein wenig nachgelassen hat. Neben Kinderbüchern schreibt er außerdem auch Musik für Werbespots, Filme und Spiele. Cato und die Dinge, die niemand sieht wurde 2022 mit dem Gouden Griffel (Goldener Griffel) ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um den wichtigsten Kinder- und Jugendbuchpreis in den Niederlanden.

Sonja Fiedler-Tresp (geboren 1972) ist eine deutsche Autorin, Übersetzerin und Lektorin.

Inhalt:

„Es gibt Momente im Leben, die möchte man unbedingt noch einmal erleben. Und es gibt Momente im Leben, die möchte man ungeschehen machen. Beides ist unmöglich, denkt Cato, bis sie eines Tages eine Visitenkarte auf dem Klavier ihres Vaters findet: „Filme, die nirgends laufen, die du aber schon immer sehen wolltest“, steht darauf. Die Adresse führt Cato zu der mysteriösen Frau Kano, die in ihrem Kino besondere Zeitreisen anbietet. Hat Cato hier vielleicht die Möglichkeit, zum ersten Mal ihre Mutter zu treffen? Auf der Suche nach der Wahrheit begibt sie sich auf eine gefährliche Reise durch Zeit und Erinnerungen, bis sie vor einer Entscheidung steht, die ihr Leben für immer verändern wird.“ (Produktbeschreibung)

Gedanken zum Kinderbuch:

Wie bereits erwähnt, ist das Cover dieses Buches ein echter Blickfang. Auf einer Wiese mit einem Baum voller orangeroter Blätter rennen zwei Kinder als schwarze Silhouetten und spielen mit einem Flugzeug. Darüber sind Wolken zu sehen, in welchen ebenfalls Wolken versteckt sind. Der Himmel ist in verschiedenen Blautönen gehalten, nur ein orangeroter Vogel zieht über ihn hinweg. Die Erstauflage ist mit einem orangene Buchschnitt versehen, was ein weiterer Farbflecks ist.

Der Erzählstil des Autoren ist flüssig und leicht verständlich. Dabei bleibt aber stets eine gewisse Melancholie bestehen, die über die Seiten hinweg recht anstrengend Werden kann. Ein paar tolle Thesen finden sich aber in diesem Buch, die den Leser sicherlich zum Nachdenken anregen werden und auch Hilfestellungen für das eigene Leben oder Impulse für die eigene Lebensweise geben können.

Zitat: „Wenn du dein Leben lang neugierig und starrköpfig bist, kommst du auf viele Ideen. Von einem Tag auf den anderen geht das nicht, das kann ich dir flüstern.“ (Yorick Goldewijk: Cato und die Dinge, die niemand sieht, Seite 83)

Cato ist ein 12-jähriges Mädchen, welches ohne Mutter und mit einem mental abwesenden Vater aufwachsen musste. Lediglich die unsympathische Nachbarin kommt immer wieder vorbei und kümmert sich um Haushalt und Essen. Das ist Cato allerdings ein Dorn im Auge und so lässt sie ihren Unmut auch immer wieder offen heraus. Als eine unbekannte Frau das neue Kino im Ort in Betrieb nimmt und dort mysteriöse Treffen mit einzelnen Personen ausrichtet, ist Catos Neugier geweckt und so gerät sie mitten rein in die Zeitreisen der Frau Kano. Doch lange Zeit geraten die Infos die Cato und somit auch der Leser erhält zu selten. Immer wieder wird das Mädchen damit abgespeist, dass sie schon früh genug alles erfahren würde. Und so kommt erst auf den letzten Seiten Licht ins Dunkel. Teilweise etwas plump und vorhersehbar, teilweise auch aber recht überraschend.

Zitat: „Ich glaube, dass viele Menschen immer feiger werden, je älter sie sind. Und fauler. Nicht zu faul, um hart zu arbeiten. Aber zu faul, um den eigenen Träumen nachzujagen. Und dann stumpfst du ab, ob du willst oder nicht.“ (Yorick Goldewijk: Cato und die Dinge, die niemand sieht, Seite 208)

Die Art der Zeitreisen empfand ich als wirklich innovativ. Hier wird nicht einfach mithilfe einer Maschine in eine x-beliebige Zeit gereist. Nein es sind Zeitreisen durch Erinnerungen und hierfür braucht es einen Gegenstand und ein Foto aus jenem Augenblick. Und man kann auch nicht unbegrenzt lange dort verweilen, sondern hat nur etwa zwei Stunden Zeit. Bleibt man länger, franst die Erinnerung aus und zerfällt. Was dann aus dem Zeitreisenden werden würde, das ist unklar.

Zitat: „Sie hatte trainiert, »umgekehrt zu schauen«, wie sie es selbst nannte. Nicht auf die Dinge zu gucken, die automatisch die Aufmerksamkeit auf sich zogen, sondern genau daneben. Dort fand sie eine ganze Welt, unbekannt und versteckt vor aller Augen.“ (Yorick Goldewijk: Cato und die Dinge, die niemand sieht, Seite 17)

Cato wird als ein 12-jähriges Kind beschrieben, welches früh hatte erwachsen werden müssen. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, ihr Vater glänzt durch Abwesenheit, da er depressiv zu sein scheint. Alles in allem eigentlich ein vielversprechendes Konstrukt, um eine spannende Handlung mit einer interessanten Wandlung des Charakters herbeizuführen. Nur leider verhält sich Cato eher wie eine 8-jährige, ist zudem zu sich selbst sehr harsch und negativ und handelt somit einfach nicht authentisch. Sie erschien mir viel zu kindlich für ihr Alter und hinterfragt auch viel zu wenig. Dafür, dass sie Dinge sieht und fotografiert, die andere nicht sehen, ist sie zu engstirnig und unaufmerksam für das, was ihr widerfährt.

Zitat: „Manches musst du genau in dem Moment tun, in dem es eben getan werden muss. Sonst ist es irgendwann zu spät.“ (Yorick Goldewijk: Cato und die Dinge, die niemand sieht, Seite 139-140)

Da man nicht so wirklich weiß, wohin die Reise gehen wird, wird man immer wieder zum Grübeln angeregt und überlegt, wie alles wohl zusammenhängen mag. Das fand ich ganz gut. Weniger gut gefiel mir aber die etwas plumpe Art und Weise, mit welcher sich auf den letzten circa 30 Seiten dann alles auflöste. Erst dann wurde die Geschichte für mich etwas ergreifender. Wenn auch die Geschichte um die Nachbarin etwas willkürlich erschien.

Fazit:

Erhofft hatte ich mir bei "Cato und die Dinge, die niemand sieht" eine spannendes Zeitreisegeschichte mit einer besonders aufmerksamen Protagonistin, die auf der Suche nach ihrer Mutter ihren Weg ins Leben findet. Bekommen habe ich leider eine etwas dünne Geschichte, ohne große Spannungselemente mit einem Mädchen, welches sich selbst aber auch andere immer wieder schlecht behandelt. Am Ende geht zwar alles gut aus, der Weg dahin gefiel mir aber leider nicht sonderlich.

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Veröffentlicht am 11.04.2024

Starker Anfang mit Schwächen im Fortgang

Northern-Hearts-Reihe, Band 1 - Somebody to Love.
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Die Northern Hearts Reihe habe ich auf Social Media entdeckt und war von Cover wie Farbschnitt begeistert. Doch auch der Klappentext von "Somebody to Love" war vielversprechend. Eine solche Konstellation ...

Die Northern Hearts Reihe habe ich auf Social Media entdeckt und war von Cover wie Farbschnitt begeistert. Doch auch der Klappentext von "Somebody to Love" war vielversprechend. Eine solche Konstellation mit Drillingsgeschwistern und der Liebe des Lebens habe ich bisher noch nicht gelesen und war sehr gespannt. Was auch sehr emotional begann, verlor dann allerdings leider an Spannung, welche erst zum Ende hin wiedergefunden wurde.

Zitat: "Mein Kopf und mein Körper wissen immer noch ganz genau, wie es sich anfühlt, glücklich zu sein. Sie schaffen es nur nicht mehr, diesen Zustand länger als ein paar Millisekunden beizubehalten." Rebekka Weiler: Somebody to Love (Seite 90)

Die Autorin:

Rebekka Weiler (geboren 1986) schrieb bereits als Kind gerne Geschichten und die Faszination für Worte begleitete sie immer weiter. Inzwischen schreibt sie meist Liebesgeschichten, in welchen die Protagonisten einige Hürden zu nehmen haben. Die Autorin wohnt in Süddeutschland, reist gerne und liest viel.

Inhalt:

„Emil, Hendrick und Lene sind Drillinge. Ihr ganzes Leben lang waren sie unzertrennlich. Doch dann starb Hendrick unterwartet.
Freya hat nur einen Wunsch: die Nacht ungeschehen zu machen, in der ihre erste große Liebe Hendrik sein Leben verlor. Denn die Umstände seines Todes kann sie bis heute nicht glauben. Nur Hendriks Drillingsbruder Emil versteht, warum Freya mit dem Unglück nicht abschließen kann. Gemeinsam versuchen sie, Antworten auf all ihre Fragen zu finden – und fühlen sich dabei nicht nur in ihrer Trauer verbunden. Doch darf Freya Gefühle für den Bruder ihres verstorbenen Freundes haben? Und Emil für sie?“
(Produktbeschreibung)

Gedanken zum Roman:

Das Cover ist sehr liebevoll und harmonisch gestaltet., Um den Titel in Großbuchstaben herum ranken sich Blumenmuster. Außerdem hat die erste Auflage einen wunderhübschen Farbschnitt erhalten, welcher mit dem zweiten Teil der Reihe ein rundes Bild ergeben wird. In der hinteren Innenklappe ist außerdem eine Charakterkarte eingeklebt, die das junge Paar in einem innigen Moment zeigt.

Das Buch startet unheimlich emotional und kräftezehrend. Das sollte man vielleicht nicht unbedingt unterwegs unter fremden Menschen lesen. Mir zumindest standen sehr schnell Tränen in den Augen, da Freya (Spitzname Fee) und Emil einen wirklich schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten haben. Emil hat seinen Zwillingsbruder verloren und Freya ihren Freund.

Die Geschichte wird dabei aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Da gibt es Freyas und Emila Beschreibungen der Gegenwart und ihr Leben ohne den geliebten Menschen aus der jeweiligen ich-Perspektive und dazwischen immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit der Drillinge. So wird auch eine Spannung aufgebaut, da man zu Beginn nicht genau weiß, was Hendrick wirklich widerfahren ist, wieso er sterben musste.

Zitat: "Meine komplette Familie ist kaputt. Und anstatt füreinander da zu sein, kämpft jeder für sich allein." Rebekka Weiler: Somebody to Love (Seite 149)

Fee und Emil hatten schon vor Hendricks Tod eine enge Bindung. Schon immer hat Freya in Emil einen Ruhepol gefunden, während Emil bereits Gefühle für Freya hatte, diese aber nicht weiter wachsen ließ, als Fee Hendricks Freundin wurde. Durch einen besonderen Fund in einer kleinen Hütte im Wald treffen Emil und Fee also noch einigen Monaten wieder aufeinander. Da Lene, das dritte Geschwisterkind im Bunde, abwesend ist und in der Ferne versucht, ihre Trauer zu bewältigen, ist sie es im Prinzip auch, die Fee und Emil wieder zusammenbringt. Emil und Fee brauchen jemanden zum Sprechen sowie zur Trauerbewältigung und gemeinsam finden sie eine Basis und die Möglichkeit wieder nach vorne zu schauen. Dass diese aufkeimenden Gefühle füreinander in der Gesellschaft eher für Probleme sorgen würde, ist beiden schnell klar.

Zitat: "Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort. „Ich halte durch.“ Weil ich das immer tue." Rebekka Weiler: Somebody to Love (Seite 167)

Die sich ständig wiederholenden Gedanken der beiden und vor allem der, dass Emil Fee Ruhe bringt während Emil Fee schon immer mehr als nur mochte, wurden dann allerdings wirklich zu einem Problem für mich als Leser. Außerdem reden die beiden Hauptprotagonisten zwar viel miteinander, aber einfach nicht über ihre Gefühle zueinander. So plätschert die Geschichte immer weiter dahin. Hendricks Todesursache verschwindet sogar immer wieder im Hintergrund. Die Story verlor leider dadurch an Fahrt.

Fazit:

Alles in allem konnte mich "Somebody to Love" leider nicht so recht überzeugen. Die sich ständig wiederholenden Formulierungen der Gefühle füreinander, die leicht pathetische Sprache, die nicht zu dem Alter der Protagonisten passen wollte sowie das häufige Aufwärmen des Handlungsstrangs, da immer wieder verschiedenen Parteien ins Bild gesetzt werden mussten, ließen meine Emotionen die zu Beginn so stark gefordert wurden, leider ersticken. Erst zum Ende hin wurde es wieder gefühlvoller. Den zweiten Band, in dem es um die Schwester Lene geht, werde ich vermutlich nicht lesen.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Eine kleine Ameise entdeckt die Welt

Ameise Ari
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In dem Buch "Ameise Ari" verschlägt es uns nach Norwegen, wo wir für einen Tag das Leben einer kleinen Ameise mit all ihren Abenteuern und zu überwindenden Hindernissen begleiten. Das Buch lädt zum dialogischen ...

In dem Buch "Ameise Ari" verschlägt es uns nach Norwegen, wo wir für einen Tag das Leben einer kleinen Ameise mit all ihren Abenteuern und zu überwindenden Hindernissen begleiten. Das Buch lädt zum dialogischen Lesen mit Kindern ein, was ich ansprechend fand. Gleichzeitig ist meine Auffassung, dass man auch ohne Fragen zu einer Geschichte mit seinem Kind über ein Buch in einen Dialog treten kann.

Die Autorinnen und die Illustratorin:

Kristin Flagmeier ist ein leidenschaftlicher Harry Potter Fan und liebt Kinderbücher. Mit ihren vier Kindern lebt sie in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen. Nach dem Studium für das Grundschullehramt mit Schwerpunkt auf individuelle Förderung hat sie sich selbstständig gemacht und engagiert sich ehrenamtlich für Kinder. Als Grundschullehrerin arbeitete sie sechs Jahre an einer engagierten Schule und widmet sich nun dem Schreiben, Fotografieren und Reisen. Mit ihren Geschichten möchte sie Kinder begeistern, ihre Sprachentwicklung fördern und Eltern beim gemeinsamen Lesen unterstützen, wofür sie auch ein Studium zur Sprachtherapeutin abgeschlossen hat.
Julia Ehmer Ziel als kreative Kinderbuchautorin und Juristin aus München ist es, durch phantasievolle Geschichten und Lieder die Leselust und Kreativität der Kinder zu fördern. Mit ihren Büchern möchte sie schon den Kleinsten wichtige Werte wie Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt vermitteln. Dank ihrer Erfahrung im Kinderchorbereich bringt sie auch musikalische Elemente in ihre Arbeit ein. Geschichten und Lieder sollen den Kindern Freude bereiten und ihre Entdeckungsfreude wecken.
Beatrice Finger liebt Kunst, Kultur, Lesen, Zeichnen, Malen und Musik. Mit ihrem Sohn und Mann lebt sie in den Weinbergen nahe Landau in der Pfalz. Sie unterrichtet Deutsch und Bildende Kunst an einer weiterführenden Schule in Rheinland-Pfalz und möchte den Schülern die Liebe zur Sprache und Kunst vermitteln. Als Lehrkraft im Bereich Lese-Rechtschreib-Förderung ist es ihr wichtig, die Freude am Lesen und Schreiben zu wecken. Durch ihre Chorerfahrung entdeckte sie das Komponieren von Liedern. Sie setzt sich als Jugend- und Medienschutzberaterin für einen nachhaltigen Umgang mit Printmedien ein. Lesen ist für sie eine Reise in neue Welten und stärkt die Kreativität der Kinder. Sie liest ihrem Sohn und ihren Schülern oft vor, um ihre Fantasie zu fördern.
Stella Chitzos entdeckte schon als Kind ihre Begeisterung für Bilderbuchillustrationen und so gehörte später das Zeichnen zu ihrer liebsten Beschäftigung. Nach einem Studium der visuellen Kommunikation in Düsseldorf arbeitete sie zunächst als Grafikerin, bevor sie ihren Traum verwirklichte, Kinderbücher zu illustrieren. Derzeit ist sie in sozialen Projekten beim Deutschen Roten Kreuz engagiert und arbeitet als freie Illustratorin. Ihre Projekte konzentrieren sich darauf, Kindern ein Verständnis für Tiere, Natur und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Sie lebt mit ihrer Familie in Erkrath und lässt sich von ihren Kindern und der Natur inspirieren. Ihre Interessen umfassen Tiere, gemütliche Familienessen, Filme und Bücher.

Inhalt:

„Nach einer magischen Entdeckung auf dem Dachboden reisen Leni & Ludwig auf zauberhafte Weise nach Norwegen. Dort lebt die kleine Ameise Ari. Ari liebt das Leben in seiner Kolonie, träumt aber auch von der großen weiten Welt. Eines Morgens schleicht er sich davon und erlebt ein spannendes Abenteuer in den Wäldern von Norwegen. Eine zauberhafte Geschichte über Mut und Freundschaft. Im Buch findet ihr Tipps zum dialogischen Lesen und ein Kinderlied. Damit unterstützt ihr eure Kinder auf zauberhafte Weise in ihrer Sprachentwicklung.“ (Klappentext)

Gedanken zum Bilderbuch:

Eine sonst so kleine Ameise hier ganz groß dargestellt, schaut uns lächelnd auf dem Cover an. Mit dem Wanderstock in der Hand scheint sie bereit, sich in ein Abenteuer zu stürzen.

Die farbenfrohen Illustrationen, die das Buch aufweist, tragen neben dem dialogischen Lesen dazu bei, die Gedankenwelt der Kinder anzuregen und die Geschichte erlebnisreich zu machen. Die Natur und die Tiere selbst sind sehr groß dargestellt und erscheinen wie durch ein Nahobjektiv. Sie sind freundlich, kindgerecht und liebevoll gestaltet.

Wir folgen der kleinen Ameise Ari, die in Norwegen lebt, für einen Tag auf ihrem Weg durch die Wälder und Flusslandschaft. Eines Tages erwacht Ari und es ist einer dieser Tage an dem er partout kein Lust zum Arbeiten hat. Fest entschlossen ein Abenteuer zu erleben, schleicht er sich früh am Morgen leise und heimlich aus seiner Kolonie. Auf seinem Weg probiert er sich tapfer alleine durchzuschlagen, wobei ihm glücklicherweise das eine oder andere Mal Tiere zur Hilfe kommen. Als ihn plötzlich ein Unwetter erreicht, wird er unerwartet vom Fluss in eine fremde Umgebung gespült. Alleine und traurig wünscht sich Ari in diesem Augenblick nichts mehr, als wieder bei seiner Familie in der Kolonie zu sein. Unverhofft kommen ihm seine Freunde zur Hilfe und bringen ihn gemeinsam nach Hause.

Der Schreibstil des Buches ist gut verständlich. Die Seiten sind mit kurzen und prägnanten Sätzen nicht zu überladen. Das Bilderbuch lädt zum dialogischen Lesen mit den Kindern ein, wozu es auf jeder Doppelseite eine Frage gibt, die die Kinder dabei unterstützen kann mit dem Vorlesenden über die jeweilige Situation oder auch Gefühle diesbezüglich zu sprechen. Am Beginn des Buches gibt es auch Anregungen zum dialogischen Lesen.

Am Ende des Buches finden wir jeweils eine Doppelseite mit Fakten über Ameisen und Fakten über Norwegen. Auch wenn das Buch den Kindern Wissen über Ameisen und Norwegen vermitteln soll, hat mir das in der Erzählung und in den Landschaftsbildern weitestgehend gefehlt.

Fazit:

Mich hat die Geschichte um Ameise Ari leider eher wenig packen oder überzeugen können. Die Anregung zum dialogischen Lesen ist an sich eine gute Idee, aber nichts Neues oder Außergewöhnliches. Zudem fehlte es mir an Informationen zu Land und Leuten Norwegens oder die Lebensweise von Ameisen, so wie in der Beschreibung beworben.

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