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Veröffentlicht am 18.07.2025

Fake oder Fakt? Das ist hier die Frage

Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
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Bibliographische Angaben

Titel: Fake – Wer soll Dir jetzt noch glauben?
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 26.07.2023
Taschenbuch, 358 Seiten

Zum Inhalt
Du hast diese Frau noch nie ...

Bibliographische Angaben

Titel: Fake – Wer soll Dir jetzt noch glauben?
Autor: Arno Strobel
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 26.07.2023
Taschenbuch, 358 Seiten

Zum Inhalt
Du hast diese Frau noch nie gesehen. Aber sie sagen, dass du es warst. Das beweist das Video. Du bist überführt. Deine ganz persönliche Hölle beginnt genau jetzt.
Patrick Dostert freut sich auf einen freien Tag mit seiner Frau Julia, als noch vor dem Frühstück zwei Beamte der Kripo Weimar vor der Tür stehen. Patrick bittet sie herein, und von einer Minute zur anderen ändert sich alles für ihn.
Er wird verdächtigt, drei Tage zuvor eine Frau misshandelt und entführt zu haben. Patrick hat ein Alibi für die Tatnacht, doch der einzige Zeuge, der ihn entlasten könnte, bleibt unauffindbar. Und die beste Freundin des Opfers belastet ihn schwer.
Patrick beteuert seine Unschuld, bis das Video auftaucht. Das Video, in dem er zu sehen ist. Das ihn überführt. Obwohl er das Opfer noch nie gesehen hat. Aber das glaubt ihm keiner. Er kommt in Haft, soll verurteilt werden. Und kann absolut nichts tun, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte. Oder?
Meine Meinung:

Ein gut geschriebener Thriller aus der Feder von Arno Strobel. Alle Charaktere waren gut beschrieben. Man konnte sich prima in alle Personen hineinversetzen und hatte direkt ein konkretes Bild vor Augen. Die Handlung ist spannend geschrieben. Sie war mir aber leider von Anfang an zu durchschaubar. Die Lösung, die am Ende präsentiert wird, war mir nach 100 Seiten sonnenklar. Trotzdem wird hier viel Spannung aufgebaut und hat gerne weitergelesen.

Wir haben hier in diesem Buch zwei Handlungsstränge. Zum einen erleben wir den Verdächtigen in seiner Untersuchungshaft. Diese Seiten sind in Kursiv-Druck. Er schreibt in der JVA seine Geschichte auf. Diese erleben wir aus Sicht eines Erzählers. Er schreibt also seine eigene Geschichte nicht in der „Ich-Form“, sondern aus Sicht eines Erzählers. Zum Schluss erleben wir die Geschichte (die wiederum Patrick Dostert in der JVA aufschreibt) aus Sicht seines Anwalts (wiederum aus Erzähler-Perspektive).
Auch wenn das auf den ersten Blick verwirrend klingt, lässt sich das alles bestens lesen und man kommt wirklich sehr zügig voran.

Aufgeteilt in 41 Kapitel lassen sich die insgesamt 358 Seiten sehr gut in einem Rutsch oder auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Etwas zu durchschaubar, aber dennoch sehr gut geschrieben. Ich würde es weiterempfehlen und vergebe hier 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Ermittlungen, wo andere Urlaub machen

Ein Fall für Bianca Rossi / Zum Limoncello eine Leiche
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Bibliographische Angaben

Titel: Zum Limoncello eine Leiche
Autor: Heidi Troi
Erscheinungsdatum: Mai 2024
Taschenbuch, 372 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Marescialla Bianca Rossi wird zu einem Fall ...

Bibliographische Angaben

Titel: Zum Limoncello eine Leiche
Autor: Heidi Troi
Erscheinungsdatum: Mai 2024
Taschenbuch, 372 Seiten


Zum Inhalt / Klappentext

Marescialla Bianca Rossi wird zu einem Fall am Gardasee abkommandiert. Giulia, die Millionenerbin der Familie Facchetti, ist verschwunden. Alles deutet auf Enführung hin, doch der Entführer lässt nichts von sich hören und die Zeit drängt. Die öffentliche Bekanntgabe der Verlobung zwischen Giulia Facchetti und Benedetto Paris steht nämlich kurz bevor.
Dann wird ein Boot ans Ufer des Gardasees gespült, in dem sich zwei Männerleichen befinden. Einer der Toten ist der Geschäftsführer der Facchetti-Group und Guilias Pate.

Bianca Rossi stürzt sich in die Ermittlungen. Doch der ihr zugeteilte Beamte Ugo Lorenzini stiftet mehr Verwirrung, als dass er ihr assistiert und dann sind da noch Biancas Dämonen, gegen die sie kämpfen muss.


Meine Meinung

Tja, irgendwie tue ich mir hier ein wenig schwer, dieses Buch zu bewerten. Denn: Der Klappentext suggeriert hier einen spannenden Krimi am Gardasee, bei dem es um die vermisste Giulia geht. Tut es auch. Aber eher so am Rande. Vielmehr geht es hier um das Privatleben der Ermittlerin Bianca Rossi, die weniger mit ihren Dämonen (so wie es im Klappentext steht) sondern vielmehr mit ihrem Ex-Ehemann und häuslicher Gewalt zu kämpfen hat. Dieser Teil nimmt weit mehr Platz ein, als der eigentliche Kriminalfall. Wobei ja häusliche Gewalt und Frauen krankenhausreif Prügel auch kriminell ist. Mir hat dieser Teil der Geschichte aber doch zu viel Raum eingenommen. Etwas mehr Krimi und etwas weniger Privatleben hätten mir deutlich besser gefallen. Aber ich verstehe auch den Sinn und das Anliegen der Autorin dahinter. Hier soll der Leser wachgerüttelt und sensibilisiert werden vielleicht das ein oder andere Mal zweimal hinzusehen. Und den betroffenen Frauen soll es Mut machen, sie zu offenbaren. Das alles mit einem Krimi zu verbinden ist sicher nicht die schlechteste Idee.

Ansonsten gab es wundervolle Beschreibungen vom Gardasee mit all seinen Facetten. Glitzerndes Wasser, überfüllte Strände und Restaurants, verstopfte Strandstraßen … all das hat einen direkt mitten ins Land wo die Zitronen blühen katapultiert und man kam sich direkt wie im Urlaub vor. Alle Charaktere waren gut und eindrucksvoll beschrieben. Man hatte von allem und jedem sofort ein konkretes Bild vor Augen. Ja, man konnte sich direkt von der ersten Seite an ins sonnige Italien träumen.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Alles lässt sich super angenehm lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Natürlich treffen wir an der ein oder anderen Stelle auf italienische Ausdrücke. Die werden am Ende des Buches kurz übersetzt, so dass es hier keinerlei Schwierigkeiten gibt, alles zu verstehen.

Aufgeteilt in viele kurze Kapitel kann man dieses Buch sehr gut in einem Rutsch aber auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Ein Krimi zum Genießen, aber auch mit einem großen Denkanstoß. Für mich eine durchaus gelungene Kombi, bei der man gerne wissen will, wie es mit Bianca Rossi weitergeht. Ich vergebe hier 4 Sterne und würde es sicher weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Lombarden-Reihe aus einer anderen Sicht

Die Wächterin von Köln
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Bibliographische Angaben

Titel: Die Wächterin von Köln
Autor: Petra Schier
Verlag: HarperCollins
Taschenbuch, 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 27.12.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Von der Dirne zur Drahtzieherin

Köln ...

Bibliographische Angaben

Titel: Die Wächterin von Köln
Autor: Petra Schier
Verlag: HarperCollins
Taschenbuch, 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 27.12.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Von der Dirne zur Drahtzieherin

Köln 1396/97: Elsbeth ist naiv und liebreizend, als sie mit sechzehn Jahren beginnt, im Bordell „Zur schönen Frau“ zu arbeiten. Bald darauf wird einer ihrer Freier, der Ratsherr van Kneyart, vergiftet aufgefunden, und sie gerät ins Visier der Obrigkeit.

Auch ihr Halbbruder wird auf sie aufmerksam und bewahrt sie vor dem Galgen. Die beiden werden Vertraute, und mit der Hilfe von Elsbeth, die für ihn im Dirnenhaus Informationen sammelt, wird er zum mächtigsten Mann Kölns und Elsbeth zur geschickten Drahtzieherin der Unterwelt. Der junge Henker Johannes ist zunächst nicht begeistert von ihren mutigen Forderungen und ihrer fehlenden Demut. Schon bald aber entflammen unerwartet Gefühle zwischen den beiden. Als ein grausamer Mord geschieht, müssen die beiden gemeinsam verhindern, dass es zu einer falschen Verurteilung kommt.

Meine Meinung:

Ganz ehrlich, ich bin hier total zwiegespalten, was dieses Buch angeht.
Es ist sehr gut recherchiert. Auch der Schreibstil und die Sprache bei der wörtlichen Rede sind der Zeit des Spätmittelalters angepasst, was mir sehr gefallen hat.
Ebenso die Beschreibung der Charaktere und Handlungsorte. Hier hat man von Anfang an zu allem und jedem ein deutliches Bild vor Augen. Man hat das Gefühl, mittendrin zu sein. Auch wird man von der ersten Seite an buchstäblich von der Geschichte eingesogen und erst nach dem letzten Punkt wieder „ausgespuckt“.

Wir erleben hier die Geschichte in zwei Zeitsträngen. Einmal ab dem Jahr 1396, wo die Hauptfigur (Elsbeth) 16 Jahre alt ist und im Dirnenhaus anfängt. Zum anderen erleben wir die Hauptfigur 27 Jahre später als Wirtin des Dirnenhauses mit allem, was sozusagen im Jetzt geschieht. Beides nicht uninteressant.

Man muss sich bei diesem Buch aber im Klaren darüber sein, dass, bedingt dadurch, dass die Hauptperson eine Dirne ist, gerade in der ersten Hälfte des Buches unglaublich viel Sex im Spiel ist. Zwar nie obszön, aber doch ausführlich beschrieben. Das sollte man wissen und akzeptieren.

Dieser Roman ist engstens mit der Lombarden-Reihe verknüpft. Elsbeth ist die Schwester des Lombarden und so erleben wir die Lombarden-Geschichte hier ein zweites Mal. Nur eben aus Sicht von Elsbeth. Die Geschehnisse sind daher zum größten Teil nichts Neues und bekannt. Einzig die Sichtweise darauf ist eine andere.

Ob man jetzt die Lombarden-Reihe kennen sollte oder nicht, bevor man dieses Buch liest, das muss jeder selbst entscheiden. Lesen lässt es sich sowohl mit dieser Hintergrundinformation als auch als Einzelband sehr gut.

Mein Fazit:
Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Mir persönlich war aber der Anteil an Sex-Szenen etwas zu viel. Mit der Hoffnung, dass es durch Elsbeth mit der Schattenwelt des Lombarden (also der Lombarden-Reihe) noch eine Fortsetzung gibt, gebe ich hier 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Man muss sich darauf einlassen

Die rauen Nächte von Graz
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Bibliographische Angaben

Titel: Die rauen Nächte von Graz
Autor: Robert Preis
Verlag: emons
TB, 238 Seiten
Erscheinungsdatum: 12.09.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Eisige Spuren in der Steiermark

Weihnachten ...

Bibliographische Angaben

Titel: Die rauen Nächte von Graz
Autor: Robert Preis
Verlag: emons
TB, 238 Seiten
Erscheinungsdatum: 12.09.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Eisige Spuren in der Steiermark

Weihnachten in Graz: Schneeflocken tanzen durch die Luft, Glühweinduft weht durch die Straßen, Sonderermittler Armin Trost ist verliebt – es könnte alles so schön sein. Wäre da nicht ein Serienmörder, der die Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Seine Opfer sind junge Frauen, sein makabres Markenzeichen ist ein Blumenstrauß, den er an den Tatorten hinterlässt. Trost ermittelt undercover und findet sich bald auf einem Höllentrip wieder, der ihm alles abverlangt. Bis er selbst mehr tot als lebendig ist.

Meine Meinung:
Was ist hier im Klappentext so schön und spannend liest, ist doch sehr gewöhnungsbedürftig. Trost als Ermittler ist ein sehr sonderbarer Kautz, der grundsätzlich sein eigenes Ding macht. Seine Handlungen und vor allem seine Gedankengänge sind sehr verwirrend und meistens auf den ersten Blick nicht nachzuvollziehen. Die meisten Handlungen erscheinen völlig wirr und planlos. Man muss sich durch dieses Buch (wie auch durch die Vorgängerbände) wirklich durcharbeiten und durchbeißen. Man ist hier wirklich mehr als einmal geneigt, das Lesen "dranzugeben“ und das Buch in die Ecke zu legen. Aber Durchhalten lohnt sich! Denn am Ende wird tatsächlich ein Schuh draus und man bekommt bei der Auflösung eine Gänsehaut. Trost hat nämlich wieder den richtigen Riecher und deckt ein unfassbares Verbrechen auf.

Leider enthält das Buch ein paar Passagen, die doch sehr langatmig sind und tatsächlich – auch im Nachgang betrachtet – nichts für die Geschichte tun, was ich wirklich schade fand.

Mit diese kautzigen Ermittler muss man klarkommen. Und ich kann jeden verstehen, der das nicht tut.
Und vor allen Dingen aber: Hier sollte man unbedingt die Vorgängerbände kennen und Trost mit seinen Eigenarten schon kennengelernt haben, ansonsten gibt man das Lesen sehr schnell auf.

Die 238 Seiten dieses Buches sind in 63 Kapitel unterteilt. So kann man es sehr gut auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Etwas langatmig und aufgrund der vielen Eigenheiten und Macken des Ermittlers sicher nicht für Jedermann. Hat sich aber einmal darauf eingelassen und beißt sich durch, hat man einen durchaus spannenden Krimi. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.07.2024

Kanone, Leiche, Konkurrenten

Totholz
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Bibliographische Angaben


Titel: Totholz
Autor: Andreas Föhr
Verlag: Knaur
Taschenbuch, kartoniert, 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 03.06.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Eine Leiche im Wald, eine verschwundene ...

Bibliographische Angaben


Titel: Totholz
Autor: Andreas Föhr
Verlag: Knaur
Taschenbuch, kartoniert, 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 03.06.2024


Zum Inhalt / Klappentext

Eine Leiche im Wald, eine verschwundene Zeugin und eine antike Kanone

Leo Kreuthner ist außer sich: Da wagt es doch jemand, ihm bei der Schwarzbrennerei Konkurrenz zu machen – und der Konkurrent ist auch noch eine Frau“ Das muss sofort unterbunden werden – wenn nötig, auch mithilfe einer alten Kanone aus dem 18. Jahrhundert … Währenddessen führt eine unfreiwillige Zeugenaussage Kommissar Wallner zu einer im Wald vergrabenen Leiche. Keiner weiß, wer der Tote ist, und es wird auch niemand vermisst. Kurz darauf ist die Zeugin wie vom Erdboden verschluckt, doch eine erste Spur führt zu zwei abgelegenen Anwesen. Die Vernehmung der eigenbrötlerischen Bewohner gestaltet sich skurril bis schwierig, und Waller ahnt bald, dass alle Beteiligten dunkle Geheimnisse hüten. Aber wer von ihnen hat etwas mit der Leiche im Wald zu tun?

Meine Meinung:

Wieder ein sehr gelungener Krimi aus der Feder von Andreas Föhr. Gleich zu Anfang geht es ordentlich zur Sache und auch die Lachmuskeln werden auf den ersten Seiten ordentlich strapaziert. Jedenfalls hat ich der Einstieg in diese Geschichte gut zum Lachen gebracht. Und auch im Laufe dieses Krimis wird man immer wieder auf ungeahnte Situationskomik stoßen, die einen ein ums andere Mal zum Lachen bringt. Nichtsdestotrotz gibt es hier einen spannenden Krimi, bei dem man sich herrlich auch seine eigenen Gedanken machen und mitraten kann. Sämtliche Charaktere und Handlungsorte werden (soweit sie nicht aus den Vorgängerbänden bekannt sind) bestens beschrieben. Hier kann man sich sofort zu allem und jedem ein konkretes Bild machen. Das Kopfkino bekommt von der ersten bis zur letzten Seite ordentlich zu tun. „Totholz“ ist der inzwischen 11. Band der Reihe um die Ermittler Wallner und Kreuthner. Man könnte dieses Buch als Einzelband lesen, besser wäre aber wahrscheinlich ein paar grundlegende Dinge aus den Vorgängerbänden zu kennen, um der Handlung vollständig folgend zu können. Ich persönlich würde empfehlen, die Vorgängerbände zu kennen.

Bei diesem Krimi ist einiges nicht so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Der eigentliche Fall, nämlich der Fund der Leiche, wird am Ende auch schlüssig aufgeklärt. Allerdings bleiben mir bei der Geschichte um die verschwundene Zeugin doch ein paar Fragen zu viel offen.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich alles gut und angenehm lesen und man kommt zügig voran. Aufgeteilt in 52 Kapitel lassen sich die 384 Seiten dieses Buches aber auch gut in einzelnen Abschnitten lesen, wenn man nicht in einem Rutsch lesen will oder kann. Dadurch, dass auch in diesem Band auf großes Blutvergießen und Brutalität verzichtet wurde, eignet sich dieser Krimi auch ganz hervorragend für Freunde des Cosy-Crime.

Mein Fazit:
Ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt und würde das Buch auch durchaus weiterempfehlen. Allerdings bleiben mir ein paar Fragen zu viel ungeklärt. Daher gibt es von mir hier 4 Sterne.

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