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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2024

Für mich der Beste

Letzte Lese
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Nachdem ich bereits seit dem ersten Band ein Fan von Stadtführer André Sartorius und Kriminalhauptkommissar Frank Achill bin, wollte ich natürlich auch Band 6 unbedingt lesen. Sehr gut gefällt mir, dass ...

Nachdem ich bereits seit dem ersten Band ein Fan von Stadtführer André Sartorius und Kriminalhauptkommissar Frank Achill bin, wollte ich natürlich auch Band 6 unbedingt lesen. Sehr gut gefällt mir, dass Achills Kollegin Verena und Irina, die Studentin aus Kursk und Mitbewohnerin von André erneut eine stärkere Rolle spielen. Und auch, dass aktuelle Geschehnisse thematisiert werden.

Gut finde ich, dass am Anfang des Buchs (wie auch schon in den ersten fünf Bänden) ein Personenregister hilft, den Überblick über die Figuren zu bewahren. Perfekt für diejenigen, die quereinsteigen oder deren letzten Lektüre schon ein bisschen länger her ist. Und für alle anderen wie ein „kleines Wiedersehen mit alten Freunden“. Genau so habe ich das Lesen dieses Mal auch wieder empfunden. Die Figuren sind mir über die vielen Jahre ans Herz gewachsen und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wieder nach Speyer oder in benachbarte Städte und Dörfer reisen zu können. Inzwischen kenne ich die Region und Speyer auch recht gut und so ist es umso schöner, diese Bücher voller Lokalkolorit zu lesen. An manchen Stellen habe ich die Stimme des Autors im Kopf, die die Mundartzitate vorträgt – seine Lesungen kann ich nur wärmstens empfehlen!

Zurück zum Buch: Wie schon im fünften Band „Winzerblut“ liegt auch bei „Letzter Lese“ der Schwerpunkt der Geschichte beim Thema Wein. Ich fand die Sprünge zwischen den verschiedenen Handlungsorten und in den Zeitebenen wunderbar, ich mag es, wenn ich als Leserin ein bisschen gefordert bin. Und die genauen Angaben (Zeit und Ort) helfen bei der Orientierung, genauso wie die humorvollen Kapitelüberschriften. Die kurzen Kapitel lassen sich einfach und flüssig lesen, vor allem, weil immer wieder ein bisschen Witz mit auftaucht – gerne in spannenden, traurigen oder packenden Szenen. Auch das macht die Bücher von Uwe Ittensohn so lesenswert!

Man merkt ebenfalls, dass der Autor inzwischen viel Erfahrung als Schriftsteller hat. Es ist nicht nur unterhaltsam und spannend, sondern auch voller überraschender Wendungen, ironisch-witziger Szenen zwischen den pfälzernden Pfälzern und anderen Figuren, die allesamt sehr fein gezeichnet sind. Fast schon detailverliebt sind die Beschreibungen, was dazu führt, dass man sich Protagonisten und Orte bestens vorstellen kann. Insgesamt eine absolut gelungene Komposition, aus meiner Sicht der beste Roman dieser Reihe! Ich freu mich auf Band 7!

Veröffentlicht am 07.08.2024

Einfach schön

Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal?
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Von diesem Buch hatte ich soviel gehört und gelesen, dass ich es unbedingt lesen wollte. Als ich dann das Buch da hatte, wollte ich nur mal kurz reinschauen und bin sofort hängengeblieben. Schon nach den ...

Von diesem Buch hatte ich soviel gehört und gelesen, dass ich es unbedingt lesen wollte. Als ich dann das Buch da hatte, wollte ich nur mal kurz reinschauen und bin sofort hängengeblieben. Schon nach den ersten Zeilen war ich mittendrin in der netten Geschichte, die mich so begeistert hat. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Die vielschichtigen und so verschiedenen Figuren sind einfach wunderbar skurril und verrückt und man staunt auf jeder Seite wieder. Gerade auch die herrlichen Illustrationen sind einfach super schön und kindgerecht und machen noch mehr Lust auf das Buch. Sie passen perfekt zur erzählten Geschichte und bieten viele schöne Details.

Es geht um Freundschaft, Toleranz und ein gutes Miteinander, kindgerecht verpackt in eine absolut lesenswerte Geschichte, die auch mich als Erwachsene in ihren Bann gezogen hat. Eine Fortsetzung wäre toll!

Veröffentlicht am 07.08.2024

Vielversprechender Auftakt

Was der See birgt
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Da ich bereits die Reihe um Commissario Grauner sehr mag und jedes Buch gelesen habe, war ich natürlich umso neugieriger auf das neue Werk von Autor Lenz Koppelstätter. Dieses Mal mit einer Frau als Hauptfigur, ...

Da ich bereits die Reihe um Commissario Grauner sehr mag und jedes Buch gelesen habe, war ich natürlich umso neugieriger auf das neue Werk von Autor Lenz Koppelstätter. Dieses Mal mit einer Frau als Hauptfigur, die auch noch Journalistin ist - das passte perfekt für mich. Auch die Kurzbeschreibung und das Cover haben mir Lust auf mehr gemacht, genauso wie die Handlungsorte am Gardasee. Dieser ist im Moment offensichtlich sehr in Mode bei Büchern, aber ich war mir sicher, dass Koppelstätter als Südtiroler sich da auskennt und für authentisches Flair bzw. Lokalkolorit sorgen kann.
Direkt von Anfang an ist man als Leser mitten im Geschehen. Und das ist auch gut so, denn die Bücher von Koppelstätter haben ja meistens nicht mehr als gute 200 Seiten. Das finde ich einerseits etwas schade, andererseits erzählt er so dicht und atmosphärisch, dass eben kein Raum für Blabla bleibt, das den Seitenumfang ausdehnen würde. Eine Kunst für sich, die ich sehr schätze.

Ich mochte die Hauptfigur Gianna von der ersten Seite an, genauso wie ihren zio, den Marchese. Die beiden sind ein wunderbares Duo, ihn hab ich vielleicht sogar noch ein bisschen mehr lieb gewonnen über die Seiten. Der Fall ist spannend und auch an der Familiengeschichte der Beiden aufgehangen, was es noch interessanter und persönlicher macht. Die Verstrickungen waren aus meiner Sicht gut gelungen, die Fährten so gut gelegt, dass man nichts erraten konnte, aber dennoch nicht so überrascht über die Auflösung war. Das mag ich sehr. Denn wenn man viele Krimis und Thriller liest, ist es oft schon vorhersagbar oder man hat eine Ahnung, die in die richtige Richtung geht. Hier war das nicht der Fall.
Gelungen finde ich auch die Schreibweise, die einerseits sehr pointiert, andererseits durchaus auch erzählerisch ist und Landschaftsbeschreibungen - zum Teil auch kritisch - nicht auslässt. Dadurch entsteht ein sehr lesenwerter Roman, der einen gefangen nimmt. Erst am Ende kann man wieder so richtig durchatmen, aber da wartet dann auch noch eine kleine Überraschung. Ich mag Cliffhanger nicht so sehr, aber hier passt es, weil diese Fragen eben noch offen sind, der eigentliche Fall aber in allen Facetten geklärt ist.

Für mich ein wunderbarer Auftakt zu einer neuen Reihe, die ich sehr gerne weiterverfolgen werde. Ich freue mich schon auf Band 2!

Veröffentlicht am 04.08.2024

Mit tollen Lerntipps

Die 300 wichtigsten englischen Sätze, die du auf jeden Fall kennen solltest
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Lerntipps, die wirklich funktionieren, ein umfangreicher Grundwortschatz und viele Tricks, wie man Englsich sprechen lernen kann. Das machte mich neugierig, da ich immer mal wieder mein Englisch aufpolieren ...

Lerntipps, die wirklich funktionieren, ein umfangreicher Grundwortschatz und viele Tricks, wie man Englsich sprechen lernen kann. Das machte mich neugierig, da ich immer mal wieder mein Englisch aufpolieren möchte, es dann im Alltag aber leicht untergeht. Daher fand ich die Idee, dass man 300 wichtige Sätze lernt, die man dann immer wieder je nach Situation und Bedarf anpassen kann, perfekt.

Die Lerntipps haben für mich nicht soviel Neues gebracht, da ich schon mehrere Sprachen gelernt habe, aber trotzdem ist es nochmal hilfreich, es kompakt zu lesen. Bücher auf Englisch zu lesen, ist gerade das, was ich versuche. Dazu nehme ich Kinderbücher, da diese nicht gar so komplex sind. Tatsächlich helfen Hörbücher, englische Radiosender etc. wirklich gut, um ein Sprachgefühl zu entwickeln oder "drin zu bleiben". Gute Tipps für alle, die hier noch Hilfe brauchen.

Gut fand ich die Aufteilung in verschiedene Bereiche wie "Englische Sätze, um Gefühle und Emotionen auszudrücken", solche zur Begrüßung oder Verabschiedung, fürs Telefon, Restaurant, ... so kann man schnell mal was nachschlagen, was man gerade braucht oder was man lernen möchte. Ich mag die einfache, aber übersichtliche Gestaltung des Buchs, das so leicht ist, dass man es auch gut unterwegs benutzen kann.

Ein hilfreiches Büchlein voller toller Lerntipps und mit den wichtigsten Sätzen, die in der Kommunikation helfen!

Veröffentlicht am 30.07.2024

Düsteres am schönen Gardasee

Ein Fall für Bianca Rossi / Zum Limoncello eine Leiche
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Da ich bereits die Lovis-Reihe, die in Südtirol spielt, von Heidi Troi vom ersten Buch an kenne und liebe, war ich natürlich neugierig, was sie wieder für uns gezaubert hat. Denn bei dieser Autorin muss ...

Da ich bereits die Lovis-Reihe, die in Südtirol spielt, von Heidi Troi vom ersten Buch an kenne und liebe, war ich natürlich neugierig, was sie wieder für uns gezaubert hat. Denn bei dieser Autorin muss man von zaubern sprechen! Sie schreibt in einem Tempo, dass man kaum mit dem Lesen hinterher kommt und scheint sich mühelos durch die Genres zu bewegen. Ihre Kinderbücher sind wunderbar, lehrreich und trotzdem einfach schön zu lesen, voller Witz und charmant, ihre Krimis sind nicht nur spannend, sondern auch voller Lokalkolorit und Humor und laden regelrecht nach Südtirol ein. Ihre Thriller machen Gänsehaut und auch ihre Liebesromane erfreuen sich großer Beliebtheit (hier habe ich noch Nachholbedarf, ich habe bisher keinen gelesen, da es nicht mein Genres ist).

Nun aber war ich natürlich sehr gespannt darauf, wie sich die Marescialla Bianca Rossi am Gardasee schlagen wird. Eine neue Figur, die sich ganz schnell, fast schon leise, still und heimlich in mein Herz geschlichen hat.

Völlig gegensätzlich zur lieblichen Landschaft, in der sogar Zitronen und Palmen wachsen, geht es hier um das Thema Femizid. Das ist ein starker Gegensatz und an einigen Stellen hat mich das tief berührt. Bianca hat ihre eigenen Sorgen und muss zugleich im Verschwinden einer jungen Frau ermitteln. Ihre Sorgen und Nöte sind sehr anschaulich geschildert, man kann bestens mitfühlen. Schafft eine Autorin das, hat sie alles richtig gemacht. Ist eine Geschichte so authentisch, dann ist es einfach perfekt zu Lesen. Gut gelungen war für mich auch die fein austarierte Balance zwischen den persönlichen Problemen der Ermittlerin und dem eigentlichen Fall.

Ich mag die Schilderungen der Landschaft, die immer wieder bezaubert und für Atempausen sorgt, Lokalkolorit schafft, ohne kitschig zu sein. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass auch die Schattenseiten des Tourismus erwähnt werden, der solche schönen Orte teilweise regelrecht überschwemmt.

Eine coole Idee fand ich, dass die Geschichte Parallelen zum Drama um Romeo und Julia aufweist und dass auch ein bisschen Liebe vorkommt. Wie schon erwähnt, bin ich keine Liebesromanleserin, aber ich mag Krimis, die ein bisschen was von anderen Genres abbekommen. Hier ist das genau die richtige Prise, dass es den Roman perfekt macht.

Schon jetzt bin ich total gespannt, wie es weitergeht mit Bianca und vielleicht auch dem einen oder anderen Protagonisten oder einer weiblichen Figur, die Teil dieser packenden Geschichte waren!