Gelungener Auftakt des Rise and Fall-Duetts
Songs for the BeautifulSeit sie denken kann, liebt Suki das Singen. Bislang traute sie sich aber nie, ihre Leidenschaft außerhalb ihrer eigenen vier Wände zu verfolgen. Als ein heimlich von ihr aufgenommenes Video viral geht ...
Seit sie denken kann, liebt Suki das Singen. Bislang traute sie sich aber nie, ihre Leidenschaft außerhalb ihrer eigenen vier Wände zu verfolgen. Als ein heimlich von ihr aufgenommenes Video viral geht und sie einen Plattenvertrag erhält, scheint ihr Traum von einer Karriere als Popstar unverhofft zum Greifen nah. Im Tonstudio trifft sie schließlich auf ihren neuen Songwriter River – und hätte am liebsten wieder kehrtgemacht. Denn Suki und River verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Und sollte River diese ans Licht zerren, könnte Sukis Rising Star schneller erlöschen, als ihr lieb ist …
Ich beginne mal mit dem Cover: die hellen Pastelltöne sind total schön aufeinander abgestimmt und ziehen sich auch weiter über den Buchschnitt. Die Farben erzeugen bei mir ein warmes Gefühl.
Der Schreibstil ist immer noch locker und fließend zu lesen, mir ist aber auch aufgefallen, dass sich die Ausdrucksweise ein wenig verändert und weiterentwickelt hat und nun weniger Umgangssprache verwendet wird. Der Humor kommt aber glücklicherweise immer noch nicht zu kurz.
Die Protagonisten, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird, haben mir gut gefallen. Ich konnte mich oftmals gut in Suki hineinversetzen, hätte mir an manchen Stellen aber auch gewünscht, dass sie mehr Rückgrat zeigt und sich nicht so leicht blenden und beeinflussen lässt. Wie die Vergangenheit Suki und River verbindet, erfährt man erst durch eingestreute Erinnerungen an die Geschehnisse.
Es werden auch ernstere Themen, wie #metoo angedeutet, aber es wurde irgendwann nicht mehr erwähnt und blieb damit in dem Fall etwas oberflächlich.
"Songs for the beautiful" hat mir wieder richtig gut gefallen, auch aufgrund des mal etwas anderen Einblicks in die Musikindustrie.