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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2025

Sommer in Italien

Zypressensommer
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Julias Großvater Gianni ist vor kurzem verstorben und hat ihr ein geheimnisvolles Rätsel hinterlassen, das sie nach Italien führt. Dort begibt sie sich auf Spurensuche in ihrer Familiengeschichte und trifft ...

Julias Großvater Gianni ist vor kurzem verstorben und hat ihr ein geheimnisvolles Rätsel hinterlassen, das sie nach Italien führt. Dort begibt sie sich auf Spurensuche in ihrer Familiengeschichte und trifft dabei auf den charmanten Matteo. Die Ausgangslage klingt vielversprechend – und auch die vielen positiven Bewertungen haben meine Erwartungen entsprechend hochgeschraubt.

Leider konnte mich Zypressensommer nicht so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil wirkte auf mich langatmig und zäh, wodurch sich das Lesen stellenweise sehr gezogen hat. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit, die emotional berühren sollten, ließen mich seltsam unbeteiligt zurück.

Obwohl die Protagonisten sympathisch gezeichnet sind, konnte ich keine tiefere Verbindung zu ihnen aufbauen. Die Geschichten von Gianni und Giulia verlaufen eher nebeneinander her, ohne dass sich für mich ein wirklich stimmiges Ganzes ergeben hätte. Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr gelungen – doch in der Umsetzung blieb sie für mich leider hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Insgesamt ein Buch mit Potenzial, das mich jedoch emotional nicht abholen konnte. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.07.2025

Nicht so gut wie erhofft

Great Big Beautiful Life
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Die Autoren Alice und Hayden buhlen beide um den Job eine Autobiografie der einst berühmten Margaret Ives zu schreiben. Dabei kommen sie einander näher und sind nicht länger nur Konkurrenten.

Mit Great ...

Die Autoren Alice und Hayden buhlen beide um den Job eine Autobiografie der einst berühmten Margaret Ives zu schreiben. Dabei kommen sie einander näher und sind nicht länger nur Konkurrenten.

Mit Great Big Beautiful Life erscheint ein neues Buch einer meiner Lieblingsautorinnen. Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen.
Besonders der Anfang zieht sich ziemlich in die Länge und hat es mir schwer gemacht, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Die Handlung rund um Margaret Ives reicht weit in die Vergangenheit zurück, dadurch verliert sich der Erzählstrang in zu vielen Namen und Details, die nicht wirklich fesseln. Mir fehlte der emotionale Zugang zu den Figuren und ich hatte oft das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Insgesamt habe ich relativ lange gebraucht, um das Buch zu beenden, da der Spannungsbogen für meinen Geschmack zu flach blieb. Emily Henry schreibt normalerweise so witzige Geschichten und hier hat mir der übliche Humor und Charme doch eher gefehlt. Erst gegen Ende konnte mich das Buch dann doch noch packen und das nötige Gefühl vermitteln. Ein schönes Buch, aber leider nicht ihr bestes.

Veröffentlicht am 18.03.2025

Leider nicht so spannend, wie die Frau des Serienkillers

Die Tochter des Serienkillers
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Jennys Vater ist ein Serienkiller und wurde vor vielen Jahren überführt und ins Gefängnis überstellt. Seitdem versucht sie ihrer Vergangenheit zu entfliehen und hat sich ein neues Leben mit Mann und Kindern ...

Jennys Vater ist ein Serienkiller und wurde vor vielen Jahren überführt und ins Gefängnis überstellt. Seitdem versucht sie ihrer Vergangenheit zu entfliehen und hat sich ein neues Leben mit Mann und Kindern aufgebaut. Als plötzlich die Affäre ihres Mannes entführt wird und Tierkadaver vor Jennys Haustüre auftauchen, beginnt sie an sich selbst zu zweifeln. Denn von Albträumen und Blackouts geplagt, kann sie sich nicht mehr erinnern, was sie in der Nacht getan hat, als Olivia verschwand.

Die Tochter des Serienkillers konnte mich leider nicht so sehr überzeugen, wie die Frau des Serienkillers. Der Leser lernt die Gedankenwelt von Jenny und ihrem Mann Mark kennen, aber leider drehen sich die Gedanken oft im Kreis und es passiert nicht viel Neues. Auch das Ende war mir zu abenteuerlich und einige Fragen blieben noch offen. Ich habe mich teilweise gut unterhalten gefühlt, teilweise fand ich es aber leider auch etwas langatmig. Daher eine etwas schwächere Bewertung. Die Schwester des Serienkillers werde ich dennoch lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.08.2024

PAW Patrol wird vorgestellt

PAW Patrol Lernbuch: Baby Nelson (unkaputtbar) 2: Hallo, PAW Patrol!
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Hallo, PAW Patrol! ist das zweite unkaputtbar Buch der Baby Nelson Reihe. Unkaputtbar ist eine eingetragene Marke des Carlsen Verlages. Das Material der Kinderbücher soll wasserfest, reißfest und schadstoffgeprüft ...

Hallo, PAW Patrol! ist das zweite unkaputtbar Buch der Baby Nelson Reihe. Unkaputtbar ist eine eingetragene Marke des Carlsen Verlages. Das Material der Kinderbücher soll wasserfest, reißfest und schadstoffgeprüft sein und die Lesefreude der kleinen Leser so unbeschadet überstehen können.

Ich habe alle 4 Bücher der unkaputtbar-Reihe und finde Hallo, PAW Patrol! leider am schwächsten. Auf den einzelnen Seiten werden die Welpen vorgestellt. Die Illustrationen sind süß, aber ich finde den Text leider ungeeignet für Kinder ab 12 Monaten, insbesondere, wenn sie PAW Patrol noch gar nicht kennen. Wörter wie Planierraupe wird wohl kein kleines Kind verstehen. Nichtsdestotrotz ist das Buch süß und ich werde mir einfach meinen eigenen Text ausdenken, wenn ich das Buch mit meinem Kind lese. Ich würde das Buch nur Leuten empfehlen, die PAW Patrol schon kennen. Die Tochter von Freunden war davon zum Beispiel sehr angetan.

Veröffentlicht am 12.01.2024

Schade

Die geheime Gesellschaft
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Nachdem mir Die Versteckte Apotheke sehr gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den neuesten Roman Die geheime Gesellschaft gefreut. Leider war ich im Nachgang etwas enttäuscht.

Die Idee ist eigentlich ...

Nachdem mir Die Versteckte Apotheke sehr gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den neuesten Roman Die geheime Gesellschaft gefreut. Leider war ich im Nachgang etwas enttäuscht.

Die Idee ist eigentlich spannend. Die Spiritualistin Vaudeline D’Allaire möchte den Mord ihres guten Freundes Mr. Volckman aufklären, dem ehemaligen Chef der London Séance Society. Unterstützt wird sie dabei von der jungen Lenna, die ebenfalls vor kurzem einen geliebten Menschen verloren hat. Beide machen sich auf den Weg von Paris nach London und begeben sich auf Spurensuche.

Die Mordermittlung mittels Séance ist mal was ganz neues und die Geschichte könnte durchaus überzeugen. Leider fand ich den Schreibstil diesmal wenig spannend und teilweise wirklich langatmig. Die Protagonistinnen sind weder sympathisch noch unsympathisch und die Geschichte nimmt erst gegen Ende so richtig Fahrt auf. Leider etwas zu spät, um mich überzeugen zu können. Von mir gibt es 3.5 Sterne.