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Veröffentlicht am 21.02.2019

Buch zum Träumen ♥

Die Pferde von Eldenau - Mähnen im Wind
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Inhalt
Ein Ponyhof am Meer – für viele ein Traum, doch für Frida die Realität. Als nebenan ein neuer Reiterhof eröffnet wird und sie den Sohn der Besitzerin Jannis kennenlernt, ist sie richtig sauer. Denn ...

Inhalt
Ein Ponyhof am Meer – für viele ein Traum, doch für Frida die Realität. Als nebenan ein neuer Reiterhof eröffnet wird und sie den Sohn der Besitzerin Jannis kennenlernt, ist sie richtig sauer. Denn diese Familie unterstützt das Springreiten, welches für Frida ein absolutes No-Go ist. Doch plötzlich gibt es Probleme mit Jannis Stute Dari. Frida sieht, dass mit dem Pferd etwas nicht stimmt und muss sich nun überlegen, ob sie über ihren Schatten springt und auf den Reiterhof rüber fährt um zu versuchen, Jannis zu helfen.

Autorin: Theresa Czerny

Magellan Verlag

15,00 €

Cover
Das Cover finde ich so unglaublich schön. Die Pferde sehen so glücklich aus und das Meer passt unglaublich gut dazu. Die erhabene Schrift ist auch unglaublich toll und ich finde, dass das Cover insgesamt eine gemütliche Stimmung verbreitet, da es tolle Farben beinhaltet.

Schreibstil
Der Schreibstil ist toll. An manchen Stellen ist es witzig, dann wieder gefühlsbetont oder spannend und das ist super toll. Man merkt, dass Theresa Czerny selbst viel mit Pferden zu tun hat, da sie viel Ahnung hat, aber trotzdem für Nicht-Reiter verständlich schreibt. Der Perspektivenwechsel ist auch super.

Bewertung
Das Buch hat mir total gut gefallen. Anfangs war es manchmal schwierig durch den Perspektivwechsel. Aber besonders zu Ende hin wurde das Buch noch richtig spannend und überraschend, was ich echt cool fand. Es gab dabei aber einfach so viele Charaktere, die ich nicht mochte, wie Björn, Marcel und auch Annika, dass ich manchmal echt genervt war, dass schon wieder einer von ihnen auftauchte. Aber die Kulisse an der Ostsee war einfach unglaublich und ich fand es so toll, zu beobachten, wie sich Jannis und Frida immer weiter angenähert haben. Ich durfte nie reiten, aber dieses Buch hat mich wenigstens einmal spüren lassen, was es bedeutet, eine richtige Bindung zu einem Pferd zu haben. Ein Buch zum Träumen für mich.

Veröffentlicht am 14.02.2019

Liebe der anderen Art

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
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Mir hat dieses Buch eigentlich echt gut gefallen, auch wenn ich da eine der wenigen bin. Ich bin in diesem ganzen Thema nicht so drin und kann nicht sagen, ob es BDSM nun richtig darstellt oder nicht, ...

Mir hat dieses Buch eigentlich echt gut gefallen, auch wenn ich da eine der wenigen bin. Ich bin in diesem ganzen Thema nicht so drin und kann nicht sagen, ob es BDSM nun richtig darstellt oder nicht, aber als normale Leserin kann ich sagen, dass es mir einfach darum geht, was die Protagonisten machen und nicht, ob sich das in ein bestimmtes Schema einordnen lässt. Christian Grey hat seine Eigenarten und die Überforderung Anas darauf wird finde ich gut dargestellt. Ich mag den Schreibstil von E.L. James gerne, da man Anas Gedanken super nachvollziehen kann. Und ich mag fast alle Charaktere aus diesem Buch.
Mir hat auch sehr gut gefallen, dass man die Freunde von Ana im Buch viel besser kennenlernen konnte als in den Filmen. Da waren diese meiner Meinung nach zu oberflächlich und einseitig.
Ana ist naiv- ja. Aber ich finde trotzdem, dass man sie verstehen kann. Vielleicht hätte man selbst genauso gehandelt und hätte es auch erstmal versucht, egal ob man nun die Vermutung hat, dass es nicht funktioniert. Warum sollte man Dinge nicht ausprobieren, die man nicht kennt. Wir sollten eigentlich Anas Mut bewundern und nicht ihre Naivität kritisieren. ;) Sie hat sich für etwas Neues geöffnet und ob ihr das gut tut, kann sie ja vorher nicht wissen. Man kann sehr gut in ihre Gefühlswelt einblicken und lernt sie dadurch ganz gut kennen, was ich sehr mochte. Christian ist anfangs ein Rätsel, welches dann gelöst wird, was auch ziemlich cool ist.

Ich finde dass das Buch mal etwas anderes ist und mal keine klassische Beziehung widerspiegelt. Diese Beziehung hat zwar Probleme, aber man muss sie ja nicht "nachmachen", sondern weiß das ja als Leser. Daher ist es doch interessant, da einfach mal reinzulesen und diese Welt kennenzulernen.

Ich würde es nochmal lesen und empfehle es weiter.

Veröffentlicht am 04.02.2019

Eine Geschichte, die die Augen vor traurigen Tatsachen nicht verschließt

Eine wie Alaska
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Inhalt

Miles hat keine wirklichen Freunde und zieht daher nun in ein Internat. Dort findet er eine kleine Clique und lernt das Leben richtig kennen. Besonders dem geheimnisvollen Mädchen Alaska fühlt ...

Inhalt

Miles hat keine wirklichen Freunde und zieht daher nun in ein Internat. Dort findet er eine kleine Clique und lernt das Leben richtig kennen. Besonders dem geheimnisvollen Mädchen Alaska fühlt er sich hingezogen, doch es ist nicht leicht sie als Freundin zu haben. Zu viele Geheimnisse und Launenhaftigkeiten stehen dazwischen. Als Alaska endlich auftaut und aus ihrer Kindheit erzählt, ändert sich alles. Ein Abend verändert das Leben der ganzen Clique.

Cover

Zum Cover lässt sich erstmal sagen, dass es relativ einfach ist und für mich persönlich jetzt kein Buch wäre, das mich anspricht, weil es meinen Geschmack gar nicht trifft. ABER dennoch ist es ein passendes Cover. Der einfache Aufbau passt zu der einfachen Geschichte, die super schnell gelesen ist. Nach dem Lesen passt für mich auch das Hintergrundbild mit dem Bein eines Mädchens und Wasser. Ich denke es könnte für die Rauchergrotte stehen, welche eine Art Terrasse am Fluss ist. Um diese darzustellen, hätte das Bild aber eigentlich etwas naturlastiger sein müssen. Aber ich finde es gut, dass nur das Bein zu sehen ist, da so das Cover das Aussehen von Alaska offen lässt, genau wie ihr Charakter im Buch sehr geheimnisvoll ist. Insgesamt finde ich das Cover also so mittelmäßig passend und nicht so richtig schön.

Schreibstil

Ich habe bereits bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von Greens Schreibstil geschwärmt. Auch hier mochte ich ihn unglaublich gerne. Das Buch war anfangs sehr erfrischend, da es teilweise wirklich lustig war und mich zum Schmunzeln gebracht hat. Ich fand es anfangs sehr ungewohnt, mal aus der Sicht eines Jungen zu lesen, jedoch fand ich es wirklich gut. Trotz des Humors gab es auch wirklich emotionale Stellen, es kamen Trauer und Romantik, aber immer gelockert durch ein paar lustigere Gedanken. Insgesamt also total leicht zu lesen

Bewertung der Geschichte (Spoiler)

Wow, also die Geschichte hat mich wirklich total überrascht. Das Buch lag lange bei mir zu Hause und ich habe es nun endlich gelesen und bin wirklich froh. Es war ein auf und ab der Gefühle und man konnte sich die Szenen total bildlich vorstellen. Ich fand es total schön, dass so viele Kontraste herausgearbeitet wurden, zwischen den verschiedenen Schülergruppen, innerhalb der Schülergruppen und auch innerhalb von Familien. Das Buch ist total zeitlos und ich mochte den Hauptcharakter Miles oder auch „Pummel“ wirklich sehr. Er war einfach erfrischend mit seiner Ahnungslosigkeit, was die Probleme in Culver Creek angeht. Der Abend vor Alaskas Tod und auch ihr Todestag haben mich so überrascht, dass ich mit offen stehendem Mund da saß und gar nicht wirklich glauben konnte, was passiert ist. Es zeigt einfach, dass es einen aus dem Leben reißen kann, wenn man nicht damit rechnet. Und die Nachforschungen über Alaskas Tod haben am Ende gezeigt, dass es im Grunde egal ist, wie sie starb, wichtig ist, was nach dem Tod kommt und dass man daran glaubt, dass derjenige auf irgendeine Weise weiterlebt. Diese Botschaften fand ich total schön und in so einem kurzen Buch so viel Weisheit, Überraschung und Emotion unterzubringen, ist wirklich ein Kunststück.

Veröffentlicht am 02.10.2024

Tolle Einblicke in Afrika

Löwenherzen
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Löwenherzen ist eine non-fiktive Erzählung über Safaris in Afrika. Die Autorin Gesa Neitzel setzt mit diesem Roman ihr erstes Buch „Frühstück mit Elefanten“ fort. Muss man dieses Buch nun zuerst gelesen ...

Löwenherzen ist eine non-fiktive Erzählung über Safaris in Afrika. Die Autorin Gesa Neitzel setzt mit diesem Roman ihr erstes Buch „Frühstück mit Elefanten“ fort. Muss man dieses Buch nun zuerst gelesen haben? Ich finde nicht. Frühstück von Elefanten zeigt, wie Gesa ihre Liebe zu Afrika entdeckt hat und auch ihre ersten Erfahrungen auf dem Weg zum Safari Guide. Löwenherzen ist ein neues Abenteuer: Eine Selbstfahrer-Tour mit ihrem heutigen Mann Frank. Daher kann man die beiden Bücher in meinen Augen auch super unabhängig lesen.

Es handelt sich um einen Reiseroman, der im Grunde jeden anspricht, der selbst Interesse an Afrika oder Safaris hat. Mit viel Kenntnis und Erfahrung finden Gesa und Frank so einige Tiere, aber auch Pflanzen. Dazu liefert Gesa immer nützliche Nebeninformationen. Die beiden campen im Dachzelt ihres Range Rovers Ellie und allein diese hat mein Herz schon gestohlen. Es gibt so viele Anekdoten, dass es am Ende ist, als wäre man dabei gewesen.

Ich fand besonders schön, dass an vielen Stellen auf die Dinge aufmerksam gemacht wird, die problematisch sind. Ob die Kinder- und Zwangsheirat in Sambia, das Jagen von Elefanten oder im Allgemeinen ahnungslose, naive Touristen – Gesa spricht die Probleme an und gibt teilweise schon Hinweise, wie man sie lösen kann oder was die Regierung dagegen tut. Am Ende des Buchs gibt es außerdem Spenden-Organisationen, denen Gesa vertraut. Dieses Engagement finde ich echt toll.

Wer gerne etwas über die Tier- und Pflanzenwelt in Afrika lernen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer. Doch auch diejenigen, die sich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt haben (wie ich auch), finden hier eine tolle Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 30.12.2023

Schönes Buch

Winterliebe im kleinen Hofcafé am Deich
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Inhalt

Die 29-jährige Antonia führt gemeinsam mit ihrer Mutter ein kuscheliges Hofcafé am Deich. Sie geht voll in ihrer Arbeit als Bäckerin auf, aber in der Liebe hat sie kein Glück. Eine versehentliche ...

Inhalt

Die 29-jährige Antonia führt gemeinsam mit ihrer Mutter ein kuscheliges Hofcafé am Deich. Sie geht voll in ihrer Arbeit als Bäckerin auf, aber in der Liebe hat sie kein Glück. Eine versehentliche Doppelbelegung ihres Ferienhäuschens beschert ihr kurz vor Weihnachten die Bekanntschaft mit dem sympathischen Gast David und seiner scheuen Hündin Elsa. Zu dumm, dass er vergeben zu sein scheint. Doch während des gemeinsamen Weihnachtsessens bringt er Toni auf eine Idee, wie sie ihr Geschäft ankurbeln kann, und steckt auch sonst voller Überraschungen. Werden Tonis Winterträume am Ende in Erfüllung gehen?

Danke an Lurleen Kleinewig für das Rezensionsexemplar und die Geduld. Das beeinflusst nicht meine Meinung.

Autorin: Lurleen Kleinewig
292 Seiten
eBook 4,99€

Cover

Das Cover ist super gemütlich. Man sieht, dass es ein Liebesroman für Erwachsene ist und ich mag die ganzen Details wie den Schnee. Das Haus sieht super süß aus und ist so stimmungsvoll. Nur die rote Schrift gefällt mir nicht so, da hätte ich mir eine dezentere Farbe gewünscht, dunkelblau oder dunkelgrün zum Beispiel.

Meine Meinung

Ich habe sofort in das Buch reingefunden und hatte Spaß daran, von der Einrichtung zu lesen. Da ich selbst auch immer Lust auf Einrichten habe, war das echt was für mich und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Der Heiligabend war auch so schön. Ich fand die Gespräche authentisch und witzig und all das Essen klang so lecker. Da habe ich doch glatt Hunger vom Lesen bekommen. Ich fand es auch sehr erfrischend, dass es mal nicht nur um die Vorweihnachtszeit ging, sondern auch bis nach Weihnachten und auf Silvester zu.

Am schönsten war für mich im Buch die Location und alles darum herum. Es war so schön beschrieben und man kam in eine richtig heimelige Stimmung. Auch Elsa hat dabei für mich so viel ausgemacht. Hunde sind in Büchern für mich immer toll und Elsa war echt süß!

Im Buch ist alles sehr gemütlich und langsam. Die Geschichte hat nicht viel Tempo. Je nach Geschmack kann sie einem vielleicht langweilig vorkommen, ich fand das Entschleunigende aber gut.

Schade fand ich, dass für die Liebesgeschichte nicht so viel Platz war, da die beiden so lange „getrennt“ waren. So kann es zwar im echten Leben auch sein, dennoch hätte ich mir gewünscht, noch mehr von der Zeit zu zweit zu lesen.

Dafür war mehr Platz für die eigenen Träume. Das Buch macht Mut, den eigenen Herzenswünschen nachzugehen und das eigene Ding durchzuziehen. Das macht Hoffnung und irgendwie glücklich.

Daher von mir 4 Sterne

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