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Veröffentlicht am 11.10.2024

Kater mit Karma

Kater mit Karma
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Das Vorgängerbuch „Cleo“ handelt von einer neuseeländischen Familie, deren 9-jähriger Sohn bei einem Unfall stirbt. Kurz danach kommt die Katze Cleo in die Familie und hilft bei der Verarbeitung des Schmerzes. ...

Das Vorgängerbuch „Cleo“ handelt von einer neuseeländischen Familie, deren 9-jähriger Sohn bei einem Unfall stirbt. Kurz danach kommt die Katze Cleo in die Familie und hilft bei der Verarbeitung des Schmerzes. Sie bleibt fast 24 Jahre in der Familie, erlebt Geburten, Krankheit und Tod, Scheidung und Neuheirat und sogar einen Umzug nach Australien mit, ehe sie hochbetagt selbst stirbt. Das Nachfolgebuch „Kater mit Karma“ setzt ein paar Jahre später in Australien die Geschichte der Familie fort. Die Mutter und Autorin Helen erkrankt schwer an Brustkrebs und nach der Operation kommt eine neue Katze – der Kater Jonah – ins Haus. Nun ist dies wie auch der Vorgänger keine Tiergeschichte, sondern ein Buch über eine Familie, deren Höhen und Tiefen, den Umgang mit Krankheit, aber auch Freude. Die Konflikte zwischen Mutter und der selbständig werdenden Tochter, aber auch ein Buch über ganz viel Mut, Liebe und Toleranz zwischen Menschen und Religionen. Ein Buch über neues Lernen und altes Wissen, ein Buch über die Wichtigkeit einer Familie und auch eines Haustieres. Es ist ein sehr schönes Buch, auch wenn ich zugeben muss, dass der Kater mit Karma Jonah es nicht geschafft an, an seine Vorgängerin Cleo anzuknüpfen.
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Veröffentlicht am 11.10.2024

Willkommen auf Skios

Willkommen auf Skios
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Auf der griechischen Ferieninsel Skios warten die elitären Gäste auf den berühmten Wissenschaftler Dr. Norman Wilfred. Was sie nicht wissen ist, dass aufgrund einer Verwechslung der Lebenskünstler Oliver ...

Auf der griechischen Ferieninsel Skios warten die elitären Gäste auf den berühmten Wissenschaftler Dr. Norman Wilfred. Was sie nicht wissen ist, dass aufgrund einer Verwechslung der Lebenskünstler Oliver Fox auftaucht und für den Wissenschaftler gehalten wird. Und damit nimmt die rasante Verwechslungskomödie – es wechseln die Männer, die Frauen, die Koffer, die Identitäten, die Themen .... – mit typisch britischem Humor seinen Lauf. Das Buch erinnerte mich immer an einen Schwank von früher – klappende Türen, wechselnde Protagonisten und herrlich viel Spaß.
Das Buch an sich ist kein Schenkelklopfer, trotzdem habe ich mich wirklich amüsiert und keine Sekunde gelangweilt. Die teils offenen, teils versteckten Seitenhiebe auf die Wissenschaftler und deren Anhänger, auf die sogenannte bessere Gesellschaft und auf einige „bessere“ Lebensweisen verbunden mit wunderbaren Wortspielen (die Übersetzerin hat hier ganze Arbeit geleistet) machen es zu einem schrägen und witzigen Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Im Tal des wilden Eukalyptus

Im Tal des wilden Eukalyptus (Die Australien-Saga 2)
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Der 2. Teil der Australien-Saga ist mit 300 Seiten um 1/3 kürzer als sein Vorgänger. Die Geschichte der Iren Moira und Duncan wird fortgesetzt. Moira – verheiratet mit dem Arzt der Sträflingskolonie – ...

Der 2. Teil der Australien-Saga ist mit 300 Seiten um 1/3 kürzer als sein Vorgänger. Die Geschichte der Iren Moira und Duncan wird fortgesetzt. Moira – verheiratet mit dem Arzt der Sträflingskolonie – und ihr Geliebter Duncan – ein ehemaliger Sträfling – leben in wilder Ehe auf einem eigenen kleinen Grundstück und bekommen einen Sohn. Dieser wird vom „Noch-Ehemann“ von Moira rechtmäßig eingefordert. Rund um diese Geschichte berichtet der Roman vom Leben der Sträflinge und den Siedlern, teilweise auch von den Eingeborenen. Das alles wird ganz nett erzählt, allerdings hinterließ das Buch bei mir keinen sehr tiefen oder bleibenden Eindruck. Einige Begebenheiten waren dann doch zu fantastisch. Auf der anderen Seite ist das Buch auch nicht so schlecht (wie die vorherigen Zeilen vermuten lassen). Es ist gut geschrieben, teilweise spannend. Auf jeden Fall hintereinander zu lesen, angenehme Unterhaltung, ohne langweilig zu werden und auch ohne allzu viele fantastische Begebenheiten einzubauen. Für Leute, die historische Romane mit ein wenig Hintergrundwissen und eingebauter Liebensgeschichte, ein paar Abenteuern und gutem Ausgang lieben, ist das ein sehr empfehlenswertes Buch. Nicht glücklich gewählt finde ich allerdings das Titelblatt. Die Figuren sind keineswegs aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts, in dem das Buch spielt.
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Veröffentlicht am 11.10.2024

Die Holzhammer-Methode

Die Holzhammer-Methode
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- ein Alpenkrimi. Der Untertitel sagt viel über das Buch aus. In Berchtesgaden stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel und Hauptwachtmeister Holzhammer ermittelt. Was anfangs wie ein Unfall aussieht, ...

- ein Alpenkrimi. Der Untertitel sagt viel über das Buch aus. In Berchtesgaden stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel und Hauptwachtmeister Holzhammer ermittelt. Was anfangs wie ein Unfall aussieht, kommt ihm bald komisch vor. Einen Tag später stirbt eine ältere Frau, zwar Reha-Patientin in der Kurklinik, aber eigentlich gesund. Die behandelnde Ärztin Christine, eine Zugezogene, findet das komisch und hilft bei den Ermittlungen. Der Krimi selbst kommt sehr ruhig daher und baut auch nicht wirklich viel Spannung auf. Anfangs wechseln die Ermittlungen ab mit Kapiteln, in denen der Täter seine Gedanken äußert. Aber ab etwa Hälfte des Buches weiß man, wer der Täter ist. Da wurde einiges an Potentials verschenkt. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen – leicht und flüssig lesbar, dabei oft ironisch mit Seitenhieben auf die einheimische bayerische Bevölkerung und ihre Sitten und Bräuche, trotzdem aber nicht abwertend. Auch einige Touristenunsitten wurden aufs Korn genommen. Ich hoffe, dass die Autorin inzwischen vom Berchtesgadener Fremdenverkehrsamt einen Preis erhalten hat. Auch wenn der Krimi an sich nicht durchweg überzeugt, die Beschreibungen der Landschaft taten es umso mehr. Der Fall wird mir nicht lange im Gedächtnis bleiben, die Idee, dort bald einen Urlaub zu machen, umso hartnäckiger. Daher insgesamt 4 Punkte – auch für die liebevolle Umschlag- und Kapitelanfangsgestaltung.
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Veröffentlicht am 11.10.2024

Gotteszahl

Gotteszahl
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Eine Bischöfin wird ermordet, ein Asylbewerber tot aus dem Wasser gezogen, eine Lehrerin verschwindet und ein Drogenabhängiger stirbt. Die Polizei ermittelt in den verschiedenen Fällen und es gibt vorerst ...

Eine Bischöfin wird ermordet, ein Asylbewerber tot aus dem Wasser gezogen, eine Lehrerin verschwindet und ein Drogenabhängiger stirbt. Die Polizei ermittelt in den verschiedenen Fällen und es gibt vorerst keine Zusammenhänge. Man erfährt einiges aus dem Umfeld der Toten, aber auch viel von Menschen aus den verschiedensten Schichten der Gesellschaft. Viele kleine verschiedene Erzählstränge prägen das Buch – und sie haben scheinbar kaum etwas miteinander zu tun. Interessant ist die Auflösung und wie Anne Holt es dann schafft, die einzelnen Teile doch zu verbinden. Mir hat das Buch gut gefallen. Trotz der vielen Opfer ist es nicht blutrünstig und brutal, eher ganz ruhig erzählt. Leider bleibt dadurch auch etwas die Spannung auf der Strecke. Man will wissen, worum es geht. Aber man will es eigentlich nicht so dringend wissen. Ich konnte das Buch jederzeit unterbrechen und für einige Zeit weglegen, ohne dass es mich gedrängt hat, unbedingt und sofort weiterzulesen. Trotzdem war es weder langweilig noch uninteressant und ich würde es auch allen weiterempfehlen, die auf gute Krimis ohne allzuviel Blut stehen.

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