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Veröffentlicht am 11.10.2024

Lotta Wundertüte

Lotta Wundertüte
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Lotta ist schwerbehindert. In der Schwangerschaft bekommt ihr Gehirn nicht genug Sauerstoff. In den ersten Monaten ihres Lebens muss sie viele Operationen überstehen. Lottas Mutter beschreibt in dem Buch ...

Lotta ist schwerbehindert. In der Schwangerschaft bekommt ihr Gehirn nicht genug Sauerstoff. In den ersten Monaten ihres Lebens muss sie viele Operationen überstehen. Lottas Mutter beschreibt in dem Buch die ersten 3 Jahren von Lottas Leben und vom Leben der gesamten Familie – dem älteren Bruder, den Eltern, Großeltern, Nachbarn. Das Buch ist kein Sachbuch, dafür ist es zu persönlich. Das Buch ist aber auch keine einfache Familienerzählung, dafür gibt es zu viele auch allgemeine Fakten. Trotzdem oder gerade deswegen ist es ein starkes Buch geworden – ein Buch über ein starkes kleines Mädchen und eine noch stärkere Familie darum. Lottas Mutter verlangt viel von den Lesern, aber sie erwartet nur Mitgefühl, kein Mitleid. Sie zeigt sowohl die Schwierigkeiten, wie auch die schönen Seiten dieses Lebens. Sie berichtet von ihren vielen Zweifeln, ihren Kämpfen und den Glücksmomenten. Den Kampf um ein normales Familienleben neben dem behinderten Kind, aber auch den Kampf um jeden Fortschritt des Kindes. Sie beschreibt die vielen Rückschläge, aber auch die viele Hilfe von überall her. Das Buch war für mich wie ein Bahnhof mit vielen Gleisen und Weichen davor. Lottas Eltern haben sich für ein Gleis entschieden. Als Leser kann ich diesem Gleis folgen, ich kann aber auch andere Entscheidungen und Abzweige wählen. Ich habe immer die Möglichkeit, die gestellten Fragen für mich selbst zu beantworten. Sandra Roth drängt dem Leser keine ihrer Entscheidungen auf, sie rechtfertigt sie nicht – sie verlangt eigenes Denken, ohne zu verurteilen. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Und ich hoffe auf eine Fortsetzung. Ich möchte gern wissen, wie es mit Lotta und ihrer Familie weitergeht.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Schwesterlein, komm stirb mit mir

Schwesterlein, komm stirb mit mir
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Mehrere Frauen werden ziemlich bestialisch ermordet, später auch Männer. Kommissar Stadler tippt ziemlich schnell auf einen Serientäter und holt sich als Verstärkung die Psychologin Elizabeth Montario ...

Mehrere Frauen werden ziemlich bestialisch ermordet, später auch Männer. Kommissar Stadler tippt ziemlich schnell auf einen Serientäter und holt sich als Verstärkung die Psychologin Elizabeth Montario zu Hilfe. Diese kann auch gute Tipps geben, ist aber selbst stark in den Fall verwickelt.
Die Autorin schreibt gerade ein Promotion über Val McDermid. Das merkt man dem Buch an. Wie auch bei McDermid ist hier ein Ermittlerduo die „Hauptperson“. Nur sind es in diesem Fall ein Kommissar und eine Psychologin (bei McDermid ist es eine Kommissarin und ein Profiler). Aber ich empfinde es nicht als schlecht, wenn man sich an einer der – meiner Meinung nach besten – Krimischriftstellerin ein Beispiel nimmt. Und Karen Sander ist dies mehr als gut gelungen. Ihr Buch ist absolut spannend wie auch logisch. Auch wenn man ungefähr ab Mitte des Buches eine Ahnung hat, wer der Täter ist und evtl. auch warum. Es mindert keinesfalls den Reiz am Lesen. Denn sie hat immer noch eine Idee im Ärmel, treibt die Ermittlungen auf die Spitze und trotz allem wirkt nichts überzogen oder übertrieben. Man kann die Schritte logisch nachvollziehen und auch die Beweggründe. Die Figuren sind sympathisch, ohne Superhelden zu sein. Die Ermittlungsarbeit und die Kollegen sind gleichberechtigt, es gibt auch ein Privatleben – aber in der Hauptsache geht es immer um den Fall. Das Buch hat eine sehr hohe Qualität und ich würde es uneingeschränkt jedem Krimi- und Thrillerfan weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Sommernachtszauber

Sommernachtszauber
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Berlin 1935, Johannes - ein junger aufstrebender Schauspieler - wird auf offener Bühne als Romeo von seiner Freundin, die die Julia spielt, ermordet. Sie fühlt sich von ihm in ihrer Liebe verraten. 70 ...

Berlin 1935, Johannes - ein junger aufstrebender Schauspieler - wird auf offener Bühne als Romeo von seiner Freundin, die die Julia spielt, ermordet. Sie fühlt sich von ihm in ihrer Liebe verraten. 70 Jahre später - das Haus ist kein Theater mehr, sondern hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Jetzt macht sich der junge Regisseur Carlos daran, dort wieder ein Theater aufzubauen mit Unterstützung der Stadt und von Sponsoren. Dafür muss die Premiere von "Romeo und Julia" ein Erfolg werden. Er engagiert für die Hauptrolle Caroline, eine Schauspielschülerin. Diese hat anfangs Riesenschwierigkeiten mit der Rolle. Beim alleinigen nächtlichen Proben trifft sie auf Johannes, der seit seinem Tod ein Geist ist ...
Das Buch ist für das Alter 14-16 gedacht und nach dem Plot erwartete ich eine kitschige Geschichte. Ich wurde mehr als angenehm überrascht. Die Geschichte ist wunderbar zauberhaft leicht geschrieben und genau so zu lesen. Sie handelt von Liebe in verschiedenen Zeiten, zu unterschiedlichen Menschen oder Dingen, vom Kampf um seinen Traum, von Schwierigkeiten der Schauspieler, von Freundschaft und Menschlichkeit. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und handeln nicht nur schwarz/weiß, sondern können sich entwickeln. Nach kurzer Zeit vergisst man, dass ein "Geist" darin vorkommt und dass das Ganze eher fantastisch "unwahr" ist. Ein wunderbares Buch. Und ein dazu passendes ebensolches schönes Cover.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Der Mona-Mausa-Code

Der Mona-Mausa-Code
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Ich muss zugeben, dass ich für die empfohlene Altersgruppe von 8-10 Jahren schon viel zu alt bin. Aber trotzdem habe ich mich über das Buch köstlich amüsiert. Diese vielen versteckten Andeutungen auf Künstler ...

Ich muss zugeben, dass ich für die empfohlene Altersgruppe von 8-10 Jahren schon viel zu alt bin. Aber trotzdem habe ich mich über das Buch köstlich amüsiert. Diese vielen versteckten Andeutungen auf Künstler oder Bücher, Filme oder Gemälde - einfach herrlich. Dazu die tollen Mäusefiguren - jede auf ihre Art einmalig und nachvollziehbar. Ich denke, dieses Buch werden Kinder der Altersgruppe sehr lieben. Dazu kommt eine zwar einfache, aber trotzdem spannende Geschichte. Zum Vorlesen und zum Selberlesen - unterlegt mit wunderbaren Bildern und der Text wurde auch sehr gut gestaltet mit den verschiedenen, wiedererkennbaren Elementen. So macht Lesen Spaß und ganz nebenbei und unaufdringlich wird noch etwas gelernt. Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Stirb mein Prinz

Stirb, mein Prinz (Ein Marina-Esposito-Thriller 3)
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Zuerst ist mir das interessante Cover an dem Buch aufgefallen und erst ziemlich spät habe ich den Bezug zum Inhalt begriffen. Toll gemacht.
Im Buch selbst finden 2 Bauarbeiter in einem heruntergekommenen ...

Zuerst ist mir das interessante Cover an dem Buch aufgefallen und erst ziemlich spät habe ich den Bezug zum Inhalt begriffen. Toll gemacht.
Im Buch selbst finden 2 Bauarbeiter in einem heruntergekommenen Haus im Keller einen verwahrlosten, halb verhungerten Jungen - eingesperrt in einen Käfig aus Menschenknochen. Auch nach der Befreiung ist der Junge nicht sicher. Kommissar Phil ermittelt und hat keine Ahnung, wie stark persönlich er in dem Fall involviert ist. Außerdem hat er noch mit einigen anderen dienstlichen Problemen zu kämpfen.
Das Buch ist sehr spannend und lässt sich wunderbar lesen. Auch wenn schon ziemlich zeitig "der-die-das" Täter (ich will nicht zu viel verraten) ins Spiel kommen, erfährt man fast nichts über die Hintergründe und tappt lange im Dunkeln. Und immer, wenn man denkt, jetzt hat man etwas erkannt - wird genau diese Erkenntnis auf der nächsten Seite zwar bestätigt, aber sofort kommen viel mehr neue Fragen auf. Erst nach rund 4/5 des Buches erfährt man mehr über die Täter, aber der Fall ist immer noch nicht gelöst. Mein Fazit: absolut empfehlenswert.

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