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Veröffentlicht am 27.11.2024

"Tödlicher Zirkus auf hoher See"

Escaping from Houdini
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Leider sind Kerri Maniscalcos Bücher für mich immer ein kurzweiliges Vergnügen, weil ich immer kein Ende finden kann.
Schwupps, keine zwei Tage später, hat man das Buch beendet.
Das ging mir bei Audreys ...

Leider sind Kerri Maniscalcos Bücher für mich immer ein kurzweiliges Vergnügen, weil ich immer kein Ende finden kann.
Schwupps, keine zwei Tage später, hat man das Buch beendet.
Das ging mir bei Audreys und Thomas dritten Abenteuer nicht anders.
Kaum hatte ich mich in ihr Unterfangen gestürzt, nahmen die Dinge ihren Lauf und die Handlung gipfelte in einem Höhepunkt nach dem anderen.
Versuch da mal aufzuhören …

Die gesamte Geschichte spielt diesmal auf einem Passagierschiff, auf dem sich Audrey Rose, Thomas und ihre Begleiter befinden, um in Amerika ungeklärte Morde zu lösen.
Für Audrey Rose und Thomas scheint es keine Pause zu geben.
Gleich am ersten Abend gipfelt die Show des Mondscheinkarnevals in einem Highlight der etwas anderen Art – Ein Mord vor den Augen des gesamten Publikums.
Alle gefangen auf einem Passagierschiff, kein Entkommen und ein Mörder unter Ihnen, der es sicherlich nicht bei diesem einen Mord belassen wird.
Damit hatte die Handlung gleich eine gewisse „Grundspannung“.
Aber Kerri Maniscalco lässt ihre Leser sich nicht mit dieser „Grundspannung“ zufriedengeben.
Es kommt immer wieder durch Pageturner, spannenden Enthüllungen und brenzligen Situationen zu neuen Handlungshöhepunkten auf den knapp 540 Seiten.

Dabei lernt man die Mitglieder des Mondscheinkarnevals näher kennen und erkennt, dass jeder von ihnen ein potenzieller Mörder sein könnte.
Automatisch fängt man an mitzurätseln, eigene Verdächtigungen aufzustellen und sich über mögliche Motive den Kopf zu zerbrechen.
Auch hier hat die Autorin wieder eine tolle Auflösung mit einem Cliffhanger am Ende zu bieten.
Den Cliffhanger hätte ich nicht gebraucht, um auch den nächsten Teil lesen zu wollen, aber er löst definitiv eine gewisse Ungeduld aus.

Neben den ganzen Mordermittlungen kommt die Beziehung zwischen Audrey Rose und Thomas glücklicherweise nicht zu kurz.
Nur diesmal gibt es eine dritte Person, die ihre Beziehung auf die Probe stellt …

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Veröffentlicht am 18.11.2024

"Graf Dracula auf den Fersen"

Hunting Prince Dracula
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Düstere Krimis/Thriller plus Kerri Maniscalco ist quasi ein Erfolgsgarant.
Noch nie hat mich Kerri Maniscalco enttäuscht, weder in ihren Fantasybüchern, noch mit dieser Reihe.

Ich habe direkt, nachdem ...

Düstere Krimis/Thriller plus Kerri Maniscalco ist quasi ein Erfolgsgarant.
Noch nie hat mich Kerri Maniscalco enttäuscht, weder in ihren Fantasybüchern, noch mit dieser Reihe.

Ich habe direkt, nachdem ich „Stalking Jack the Ripper“ beendet habe, mit diesem Teil weitergemacht.
Wollte so gerne wissen, wie Audrey und Thomas nächstes Abenteuer aussehen wird.
Und es war wie gewohnt spannend, düster, verworren und aufregend.
Auch fand ich den Gruselfaktor in diesem Buch viel ausgeprägter als im vorherigen Band.
Aber vielleicht lag das auch an den Katakomben unterm Schloss und den Kreaturen, die dort lauern.
Ich habe noch nie so sehr bereut direkt vorm Schlafengehen gelesen zu haben … dieser eine Raum kurz vorm Ende … eine Garantie für Albträume …

Diesmal war ich von der Suche nach dem Mörder beeindruckter als von der Auflösung selbst - Quasi genau andersherum als bei „Stalking Jack the Ripper“.
Die Suche war ein Wechselbad der Gefühle, weil ich mit Audrey jede Szene mitgefühlt habe.
Daher hatte es das Ergebnis der Mördersuche echt in sich.

Audreys und Thomas Liebeleien liefern abseits der Morde und des Akademiealltags eine nette Abwechslung.
Die Beiden sind einfach füreinander geschaffen.
Diese Tension/Anziehung habe ich selten bei Slow-Burn Geschichte erlebt.

Glücklicherweise ist der dritte Teil gestern erschienen, sodass ich mich direkt in das nächste Abenteuer von Audrey und Thomas stürzen kann.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

"Jack the Ripper auf den Spuren"

Stalking Jack the Ripper
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Kerri Maniscalco hat sich mit der „Kingdom of the Wicked“ auf die Liste meiner Lieblingsautorinnen geschrieben.
Dennoch war ich etwas hin- und hergerissen, ob ich dieses Buch auch lesen soll.
Grund dafür ...

Kerri Maniscalco hat sich mit der „Kingdom of the Wicked“ auf die Liste meiner Lieblingsautorinnen geschrieben.
Dennoch war ich etwas hin- und hergerissen, ob ich dieses Buch auch lesen soll.
Grund dafür waren die negativen Rezensionen, die ich über dieses Buch gelesen habe.
Bekannterweise macht man sich am besten sein eigenes Bild.

Und was soll ich sagen: Kerri Maniscalco enttäuscht nicht.
Wieder ein geniales Buch mit düsterem Setting im London des 19. Jahrhunderts.
Hinzu kommen einige Szenen, die einen zum Gruseln einladen und eine starke, weiblichen Protagonisten in einem nicht so fortschrittlichen Jahrhundert.
Audrey Rose bildet einen tollen Kontrast zwischen der damaligen Zeit und dem heutigen Frauenbild.
Wieso kann eine Frau nur hübsch und dumm oder verdorben und gebildet sein?
Ihren Begleiter Thomas fand ich vom ersten Aufeinandertreffen an einfach toll.
Die Chemie zwischen den beiden war durchgehend zu spüren.

Tatsächlich hat sich meine allererste Vermutung, wer hinter Jack the Ripper steckt zum Ende hin bestätigt.
Aber ich wäre niemals auf das Motiv/die Beweggründe gekommen!
Total genial ausgearbeitet!

Alle, die sich darüber beschweren, dass ihnen dieses Buch historisch zu ungenau ist, kann ich nur empfehlen das Nachwort zur künstlerischen Freiheit zu lesen.
Man merkt wie viel die Autorin für dieses Buch recherchiert hat.
Sie wusste sogar, wann der Zirkuselefant aus dem 19. Jahrhundert gestorben ist.
Wer einen historischen Tatsachenbericht erwartet hat, ist hier mit der falschen Erwartungshaltung rangegangen und/oder hat wohl im falschen Genre gesucht.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

"Wie der Vater so die Tochter"

The Graham Effect
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Niemand kann Eishockey-Romancebücher wie Elle Kennedy sie kann!
Absolut niemand.
Wie jedes andere Buch der „Off-Campus“ und der „Briar U“-Reihen, habe ich auch dieses Buch in weniger als zwei Tagen gelesen.

Der ...

Niemand kann Eishockey-Romancebücher wie Elle Kennedy sie kann!
Absolut niemand.
Wie jedes andere Buch der „Off-Campus“ und der „Briar U“-Reihen, habe ich auch dieses Buch in weniger als zwei Tagen gelesen.

Der Spruch „Wie der Vater so die Tochter“ trifft auf Gigi Graham fast hundertprozentig zu.
Denn ihre Liebe zum Eishockey und die großen Fußstapfen ihres Vaters lassen sie einen Deal mit Luke Ryder eingehen.
Ähnlich wie bei ihren Eltern entwickelt sich der Deal nach und nach zu mehr.
Man könnte meinen, dass es langweilig wäre, schonwieder ein Buch in dieser Richtung zu lesen, aber das ist es ganz und gar nicht.
Zwar ist der Grundgedanke der Story wie bei ihren Eltern derselbe, aber es passiert so viel in diesem Buch, dass es in keinem der anderen acht Bücher bisher gegeben hat.
Besonders diese eine „Handlungsbombe“, die gezündet wurde, hatte es in sich.

Gigi und Luke habe ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen.
Es ist quasi unmöglich, die beiden nicht sofort zu mögen, weil sie sympathisch, bodenständig und für den Leser gut zugängliche Protagonisten sind.
Besonders die Dynamik und Chemie zwischen den beiden war auf jeder Seite zu spüren.

Auch gab es ein Wiedersehen mit fast allen Charakteren der „Off-Campus“ und der „Briar U“-Reihen, in ihren neuen Rollen als nervige Eltern und coole Onkel und Tanten.
Kurz gesagt: Ich liebe einfach alles an diesem Buch und Elle Kennedy steht wieder auf meiner Jahreshighlightsliste.

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Veröffentlicht am 21.10.2024

“Nicht einfach nur ein Heiratsschwindel"

Vienna 2: Hiding Darkness
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Die Geschichte rund um Livia, ihren Stiefbruder Nicolas und dem Leben in der Wiener High Society, konnte mich schon im ersten Band begeistern und hier ist es nicht anders gewesen.

Anders als erwartet ...

Die Geschichte rund um Livia, ihren Stiefbruder Nicolas und dem Leben in der Wiener High Society, konnte mich schon im ersten Band begeistern und hier ist es nicht anders gewesen.

Anders als erwartet steckt hinter dem Heiratsschwindel von Nick und seiner Mutter ein wenig mehr.
Ich saß mit offenem Mund da, als dieser Pageturner offenbart, was tatsächlich hinter dem Heiratsschwindel steckt und in was für einem Ausmaß.
Einfach genial.
Es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen, mitzurätseln und die Handlung zu verfolgen.
Auch die Nebenschauplätze haben super zur Haupthandlung gepasst.
Besonders das Hochzeitsdrama um Vic hat einen schönen Kontrast zur restlichen Handlung geboten.

Die Charaktere sind nach wie vor einfach nur sympathisch, bodenständig und können einen in jeder Gefühlslage mitnehmen.
Obwohl Nicolas mich erst nochmal von sich überzeugen musste, nach seinem Abgang am Ende des ersten Teils.
Lange nicht mehr so wundervolle Protagonisten gehabt, die mich sofort für sich einnehmen konnten.

Lara Holthaus hat sich mit der Vienna-Dilogie direkt auf die Liste meiner liebsten Autoren katapultiert und ich werde definitiv ihre nächsten Bücher auch lesen.
Außerdem hätte ich wirklich gerne einen Roman über Martha, ihre Affären und ihre Arbeit am Filmset mitten in den 70er Jahren.

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