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Veröffentlicht am 07.08.2018

Ein Bild von dir...

Ein Bild von dir
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Nach der Lektüre werde ich auf jeden Fall das Bild von Sophie im Kopf behalten.
Erst vorgestern habe ich die Vorgeschichte zu dem Roman "Ein Bild von dir" gelesen. Die Geschichte um die Beziehung von ...

Nach der Lektüre werde ich auf jeden Fall das Bild von Sophie im Kopf behalten.
Erst vorgestern habe ich die Vorgeschichte zu dem Roman "Ein Bild von dir" gelesen. Die Geschichte um die Beziehung von Sophie und Édouard hat mich total in den Bann gezogen. Die beiden Figuren sind unfassbar sympathisch und man fiebert regelrecht mit.
Als ich dann gestern "Ein Bild von dir" in die Hand genommen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe auch dieses Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wie die Geschichte von Sophie und Édouard weitergegangen ist.
Der Roman ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil handelt von Sophie und ihrer Situation im kleinen Ort St. Péronne während des Ersten Weltkrieges. Das Hotel Le Coq Rouge ist Familienbesitz der Béronnes, nach dem Tod ihrer Eltern leiten die Geschwister Sophie und Hélène das Hotel. Ihre Ehemänner mussten in den Krieg ziehen. Die Deutschen besetzen das Hotel und beauftragen die Schwestern, um ihr leibliches wohl zu sorgen. Der Kommandant und Sophie verbindet die Liebe zur Kunst, diese Verbindung wird Sophie jedoch zum Verhängnis, denn der kleine Ort heißt ihre Beziehung alles andere als gut. Es geht um den Überlebenskampf der Geschwister und den kleinen Ort, streiteten innerhalb der Familie und um Sophie und ihr große Liebe Édouard.
Der zweite Teil handelt von Olivia, die aber von allen Liv genannt wir. Ihr Mann David ist seit 4 Jahren tot und sie versucht immer noch, damit klar zu kommen. In der Vorgeschichte waren mir Liv und David nicht wirklich sympathisch, ihre Geschichte hat mich eher gestört. Im Roman selbst finde ich es etwas besser, Liv ist aber keiner der Romanfiguren, die auf Anhieb Sympathieträger sind. Manchmal wirkt die Geschichte um Liv und ihrem Bild, das Sophie zeigt und das die Nachkommen der Familie Béronne nun wieder zurück wollen, etwas langwierig. Ob Liv und Paul, der für die Rechte der Nachkommen um das Bild von Sophie kämpft, wirklich zusammenkommen und wie die Geschichte um Sophie und Édouard endet, erfährt man wirklich erst auf den letzten Seiten, wenn sich alle Fäden zusammenfinden.
Trotz der manchmal etwas zäh wirkenden Geschichte um Liv, habe ich dieses Buch verschlungen - vor allem wegen Sophie und weil auch ich endlich hinter dieses große Geheimnis blicken wollte! Es lohnt sich auf jeden Fall!

Veröffentlicht am 22.09.2024

Winterroman

Das kleine Schloss in Schottland
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Ich habe bereits mehrere Romane von Julie Caplin gelesen und sie hat es wieder einmal geschafft, mich als Leserin nach Schottland mitzunehmen. Ihr Schreibstil ist locker und leicht. Man kann sofort in ...

Ich habe bereits mehrere Romane von Julie Caplin gelesen und sie hat es wieder einmal geschafft, mich als Leserin nach Schottland mitzunehmen. Ihr Schreibstil ist locker und leicht. Man kann sofort in die Handlung eintauchen und hat auch die Orte des Geschehens beim Lesen bildlich vor Augen. Dieses Gefühl mag ich sehr.
Zur Handlung muss ich eigentlich gar nicht viel sagen, der Klappentext informiert hier über die wichtigsten Aspekte. Auch wenn Izzy eigentlich die Hauptfigur im Roman ist, erfährt man über alle vorkommenden Charaktere alles Nötige. Lediglich Hattie, die mit als letzter Gast im Schloss auftaucht, kommt etwas zu kurz weg. Jedoch werden hier einige Fakten angeteasert, sodass man sich den Rest denken kann. Bis auf Xanthe und die Mutter von Ross, die waren mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu überdosiert, habe ich alle Figuren ins Herz geschlossen. Für den Verlauf der Geschichte könnte man aber jedoch an den beiden nichts weglassen, also ist es letztlich sehr stimmig.
Auch wenn es ein klassischer Liebesroman und eine recht voraussehbare Handlung ist, ist es ein kurzweiliger Roman für ein paar schöne winterliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Auszeit vom Alltag

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Mich haben schon einige Romane und auch Hörbücher von Katharina Herzog begleitet. Besonders gelungen finde ich, dass Katharina Herzog sich zuerst selbst ein Bild ihrer Romankulisse verschafft und ihre ...

Mich haben schon einige Romane und auch Hörbücher von Katharina Herzog begleitet. Besonders gelungen finde ich, dass Katharina Herzog sich zuerst selbst ein Bild ihrer Romankulisse verschafft und ihre Schilderungen deshalb sehr authentisch wirken. Auf diese Weise kann man beim Lesen ein bisschen Urlaubsfeeling genießen. So auch dieses Mal.

Das Cover hat mich zwar sehr angesprochen, jedoch finde ich nach dem Lesen das Coverbild nicht wirklich stimmig. Schön ist hingegen die Idee, die Symbole vom Cover bei den einzelnen Kapiteln wieder aufzugreifen.
Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass einzelne Kapitel aus der Sicht von vorkommenden Figuren erzählt werden. So erhielten Lennox, Annabelle, Riley und Maude eines bzw. mehrere Kapitel. Hier bin ich gespannt, wie das in den nächsten Bänden gehandhabt wird. Aktuell würde ich sagen, dass ich es schöner gefunden hätte, wenn Sophie gänzlich im Mittelpunkt gestanden hätte. Sie hätte noch mehr Tiefe verdient. Der nächste Roman rückt ja Annabelle in den Fokus. Natürlich kann ich aber auch verstehen, dass es gerade im ersten Band schwer ist, alle Figuren so einzuführen, dass man als Leser*in einen guten Überblick behält.

Wie von der Autorin bereits gewohnt ist auch dieses Mal ihr Schreibstil emotional, bildhaft und leicht zugänglich. Die viele wörtliche Rede macht alles sehr lebendig, das mag ich sehr gerne.
Die Figuren haben beim Lesen in meinem Kopf jedoch kein Gesicht erhalten, normalerweise passiert das recht schnell oder zumindest im Verlauf des Romans. Doch hier leider nicht. Das fand ich etwas schade.

Dennoch habe ich den Roman sehr gerne und sehr schnell gelesen. Er war tatsächlich - wie von der Autorin angedacht - eine kleine Auszeit vom Alltag für mich. Wie beim Bücherdorf freue ich mich auf die weiteren Romane und bin sehr gespannt, welche Figuren neben Annabelle noch im Mittelpunkt stehen dürfen.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Leichter Hörgenuss für die Weihnachtszeit

Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern
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Das Cover der CD fand ich sehr ansprechend, es ist schlicht, aber fällt dennoch auf und die Reihe wird farblich der jeweiligen Jahreszeit angepasst. Das finde ich sehr schön.
Ich fand die Stimme Elena ...

Das Cover der CD fand ich sehr ansprechend, es ist schlicht, aber fällt dennoch auf und die Reihe wird farblich der jeweiligen Jahreszeit angepasst. Das finde ich sehr schön.
Ich fand die Stimme Elena Wilms recht angenehm und habe ihr gerne zugehört. Irritierend fand ich etwas, dass die einzelnen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven geschildert werden, jedoch alles in der 3. Person geschrieben ist. So war ich manchmal beim Zuhören doch kurz verwirrt, wer jetzt seine Sicht auf die Handlung schildert. Die Handlung ist keine Neuerfindung, aber in der Umgebung fand ich sie schön und ein paar Überraschungen hat Katharina Herzog für uns dennoch bereitgehalten. Ich freue mich schon auf die weitern Hörbücher der Autorin zu dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

Liefert gute Denkanstöße

Die Lösung für alle deine Probleme: Gibt’s nicht
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Ich finde zuallererst super, dass man das Buch nicht stoisch von vorne nach hinten lesen muss, sondern man sich die einzelnen Kapitel losgelöst zu Gemüte führen kann. So kann man sich der Reihe nach den ...

Ich finde zuallererst super, dass man das Buch nicht stoisch von vorne nach hinten lesen muss, sondern man sich die einzelnen Kapitel losgelöst zu Gemüte führen kann. So kann man sich der Reihe nach den Themen widmen, die einem gerade wichtig sind. Jedoch muss gesagt sein, dass man sich dafür Zeit nehmen sollte und zwar ausreichend. Für die Rezension habe ich es der Reihenfolge nach gelesen und musste es mir dafür gut einteilen, da immer wieder Denkanstöße angeregt werden und man wirklich beim Lesen mit dem Kopf dabei sein muss.
Die Schilderungen zu Beginn der jeweiligen Kapitel empfand ich so, dass die Autorin bzw. der Autor beim Schreiben ein Lächeln im Gesicht hatten und ich musste dabei oft schmunzeln. Der Rest ist dann wissenschaftlicherer Natur und mit Studien etc. untermauert.
Im Vergleich zu anderen psychologischen Büchern, die ich schon gelesen habe, hatte dieses meiner Meinung nach mehr Tiefgang.
Am Ende jedes Kapitels werden auch einige Übungen zum Ausprobieren vorgeschlagen, das fand ich schön. V.a. dass man eine Auswahl hat, da ja nicht alle Übungen einen gleichermaßen ansprechen. Womit ich nicht so gerechnet habe, ist die Tatsache, dass es auch sehr viel um Kinder geht. Aber diese Phase ist natürlich sehr prägend im Leben, weshalb es letztlich natürlich auch Sinn ergibt, dass darauf ein besonderes Augenmerk gerichtet wird.
Ich denke beim Lesen wird jeder die ein oder andere Stelle finden, an der er sich wiedererkennt und die er reflektieren kann.

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