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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2025

Eine kurzweilige und spannende Geschichte die wirklich interessante Charaktere mitbringt

Ghosts of Gaia
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich sage normalerweise nichts zu Covern, aber hier mache ich eine Ausnahme, weil es einfach ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich sage normalerweise nichts zu Covern, aber hier mache ich eine Ausnahme, weil es einfach im Dunkeln leuchtet und ich das zu cool finde 😅🤭
So aber nun zum Buch. Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden, obwohl es es sich um High Fantasy handelt wird man nicht mit Eindrücken erschlagen. Man lernt nach und nach mehr über die magische Welt und ihre Bewohner und auch der angenehme und flüssige Schreibstil der Autorin lässt einen sehr gut voran kommen.
In der Geschichte folgen wir zum einen Luxija einer jungen Geistheiligen, die sich noch in ihrer Ausbildung befindet und Ayren dem Sohn des Feudalherren des Nachbarlandes dessen Leibwächterin sie werden soll.
Ich fand das Grundthema wirklich interessant und gut ausgearbeitet. Es wird viel mit Zeitsprüngen gearbeitet, wovon ich nicht der größte Freund bin, die aber hier tatsächlich Sinn gemacht haben.
Man lernt also Luxija und Ayren nicht nur als Erwachsene sondern auch Kinder kennen, was ich zwar mochte, nur war mir gerade Luxija schon damals ein wenig zu reif von ihrer Sprache etc. her. Ich mochte es aber sehr das die beiden immer wieder aufeinander treffen und auch wenn Luxija zunächst nicht so begeistert davon ist Ayrens Leibwächterin zu werden, merkt man doch das etwas zwischen den beiden ist.
Das merken die beiden dann tatsächlich auch relativ schnell, vielleicht ein wenig zu schnell für meinen Geschmack. Die großen Gefühle kamen bei mir noch nicht an, weil es sich ein wenig zu überhastet zwischen Ihnen angefühlt hat, aber es gab schon einige süße Momente, weshalb ich gespannt bin wie es im zweiten Teil mit den beiden weitergeht.
Genau wie die Beziehungsentwicklung ein ganz schönes Tempo hatte, geht es auch gerade in der zweiten Hälfte schlag auf schlag mit den Ereignissen. Es passiert wirklich eine Menge, manchmal wirkt alles relativ hektisch, aber das hat mir total gut gefallen. Es kam nie Langeweile auf, es gab einige überraschende Wendungen und gerade das Ende hat mich noch mal richtig fertig gemacht mit dem Cliffhanger.
Insgesamt hat mir das Buch also gut gefallen, besonders die Spannung kommt nicht zu kurz. Aber auch Luxija und Ayren mochte ich als Charakter gerne, sie machen eine schöne Entwicklung durch und sind gut ausgearbeitet. Ich bin definitiv gespannt wie es mit alles weitergeht.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Eine schöne Geschichte mit liebenswerten Protagonisten

Love, decoded
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich das Thema Ghosting, gerade in der heutigen Zeit, super interessant finde, war ich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich das Thema Ghosting, gerade in der heutigen Zeit, super interessant finde, war ich schon sehr neugierig auf die Geschichte.
Ich habe auch gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil ist sehr angenehm und locker zu lesen, zudem ist Emmy einfach super sympathisch und macht es einen leicht sie zu mögen.
Emmy arbeitet als Software- Entwicklerin gerade an einer Dating App und ist eine hoffnungslose Romantikerin. Komisch eigentlich, da sie selber auch schon viel negative Erfahrungen gemacht hat, gerade in Punkto Ghosting nach Dates. Darüber berichtet sie in dem Blog der App, weshalb sich immer mehr Frauen an sie wenden, die ähnliches erlebt haben und denen Emmy mit ihrem Broken Heart Ghosting Service hilft.
Auch ihre beste Freundin wurde geghostet, weshalb Emmy ihr Date Leon zur Rede stellen will, doch alles kommt anders und plötzlich ist er nicht nur ihr neuer Kollege, sie soll auch ein gemeinsames Event zur Vermarktung der App mit ihm planen…
Ich mochte Emmy wie schon erwähnt sehr gerne, sie ist eine lustige (nicht immer ganz freiwillig), einfühlsame und etwas tollpatschige Person, die man schnell ins Herz schließt und zudem hat sie einen super süßen Hund, der auch immer mit von der Partie ist.
Leon wirkt auf den ersten Blick relativ abweisend und kühl. Erst nach und nach taut er auf, man erfährt warum er wieder zurück gekommen ist und das vieles vom ihm eine Fassade ist, die er nach seiner schmerzhaften Trennung aufgebaut hat.
Emmy und Leon sind zwar grundsätzlich verschiedenen, was man schon daran sehen kann, das Emmy eine ewige Romantikerin und Leon…das naja eher weniger ist. Doch da sie zusammen arbeiten müssen, lernen sie sich besser kennen und gerade über ihre Hunde, haben sie schnell eine freundschaftliche Verbindung. Ich fand ihre Chemie dabei durchaus vorhanden und es auch süß, wie sich mehr zwischen ihnen entwickelt hat, allerdings kamen die ganz großen Gefühle nicht so bei mir an.
Ich fand generell das vielleicht ein wenig zu viele Themen aufgemacht wurden. Der ghosting Service, die App und die Firma und dann noch die Planung des großen Events. Ich fand alles interessant, nur hätte ich mir, wie ich auch bei den Gefühlen, ein wenig mehr tiefe gewünscht.
Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Es waren einige schöne Lesestunden mit sympathischen und liebenswerten Protagonisten. Es gab auch nicht zu viel Drama, was ich gut fand, nur hätte ich mir ein wenig mehr tiefe allgemein gewünscht.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Eine einzigartige Idee mit viel Potenzial

Legacy of Stars 1: Gezeichnetes Schicksal
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und so auch gleich wieder gut in die Geschichte ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und so auch gleich wieder gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, gleichzeitig aber auch temporeich. Zudem hat mich die Grundidee von Sternen und Sternenjägern gleich angesprochen, es war mal eine ganz neue Thematik für mich.
Es geht dabei vorrangig um Shedir. Sie ist ein gefallener Stern der die Fähigkeit besitzt Schicksale zu sehen und auch zu verändern. Es ist eine Gabe und ein Fluch zugleich, denn aufgrund dessen wird sie gejagt und muss sich versteckt halten. Durch Zufall lernt sie die Prinzen Lior und Lunas kennen, wobei sie das Schicksal des letzteren liest und seinem Tod sieht. Um sein Schicksal zu ändern muss sie mit Lior zusammenarbeiten, der auch als Blutprinz dafür bekannt ist Sterne zu jagen und Shedir vor einige herausfordernden stellt.
Ich muss zugeben, das Shedir mir als Protagonistin nicht immer sympathisch war. Sie hat zwar durchaus ihre Stärken, kann wirklich klug und durchdacht handeln, gleichzeitig gibt es einen großen Punkt ihrer Handlung den ich nicht verstehen konnte und zwar in Bezug auf die Prinzen. Dazu aber gleich mehr. Andererseits muss ich ihr auch zugute halten, dass sie durchaus eine Entwicklung durchgemacht hat.
Lior war mir glaube ich der sympathischste aus dem Trio. Vor allem, weil er klar sagt was Sache ist und sehr ehrlich wirkt. Ich mochte seine Direktheit, die für mich im Kontrast zu Lunas steht.
Nicht das Lunas nicht ehrlich ist, aber bei ihm habe ich wirklich gemischte Gefühle. Alle wollen ihn retten, er wirkt stets nett und fast schon harmlos im Gegensatz zu seinen Bruder, aber ich habe das Gefühl das er etwas verbirgt und nicht ganz der ist, der er zu sein scheint.
Was mich wirklich fertig gemacht hat an dem Buch war das Love Triangle. Ich bin generell nicht so der Fan davon und fand es hier auch einfach zu sehr in die Länge gezogen. Zudem hat mich Shedirs verhalten Lior und Lunas gegenüber oft aufgeregt, da beide eindeutig Gefühle für sie haben und es bei ihr oft eher wirkt als würde sie mit beiden rumspielen. Ja im Laufe der Geschichte kann man ihr Verhalten besser verstehen, aber dennoch war es mir ein bisschen zu viel.
Der zweite kleine Punkt wo ich mir einfach mehr gewünscht hätte, ist in Bezug auf die gefallenen Sterne. Wir bekommen zwar gewisse Erklärungen, aber es bleibt auch einiges ungesagt. Ich glaube man hätte aus dem Thema noch mehr rausholen können, aber vielleicht kommt das ja noch im zweiten Teil.
Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen. Es ist eine mystische und interessante Welt, die Geschichte hat einen hohen Spannungsbogen und gerade die Idee rund um Sterne und die Veränderung von Schicksalen fand ich sehr interessant. Ein bisschen weniger Love triangle und mehr Infos über die gefallenen Sterne und ich wäre rundum zufrieden gewesen.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Ein gelungener Auftakt der nicht nur mit seinem Setting punkten konnte

Dark Venice. Deep Water (Dark Venice 1)
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.

Es war für mich das erste Buch der Autorin und da das Setting gemischt ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.

Es war für mich das erste Buch der Autorin und da das Setting gemischt mit der Suspense Romance so interessant klang, war ich schon sehr gespannt.

Das Buch hat mir grundsätzlich auch wirklich gut gefallen, vor allem der flüssige Schreibstil der Autorin, der die Gefühle der Protagonisten sehr greifbar und auch Venedig als Setting wirklich schön in Szene gesetzt hat. Ich mochte auch, dass es eine leicht düstere Stimmung gab, allerdings kam mir der Suspense Anteil in Verbindung mit der Spannung insgesamt ein wenig zu kurz. Ich glaube da hatte ich einfach andere Erwartungen, nachdem ich die Tropes zum Buch gesehen hatte.

Es ist aber auch nicht so das es gar keine Spannung gab, gerade rund um die Clique aus der Casa Nera herrscht eine leicht düstere Atmosphäre und man weiß das etwas verheimlicht wird, allerdings ist gerade im Mittelteil doch ein großer Fokus auf die Love Story von Merle und Matteo gerichtet.

Merle mochte ich wirklich gerne, sie ist mutig und steht für sich ein, dennoch zweifelt sie auch zwischendurch immer mal wieder, was nur authentisch gewirkt hat. Ich fand ihren Schritt für das Auslandssemester und dass sie das Geheimnis rund um die Liebe ihres Großvaters erkunden möchte richtig cool und habe sie gerne auf dieser Reise begleitet. Ich fand es allerdings ein bisschen schade das das Thema irgendwann eher in den Hintergrund geraten ist.

Matteo ist Oberflächlich betrachtet nicht gerade der nette Typ von Nebenan und er hat auf gar keinen Fall vor Merle näher an sich heranzulassen. Doch vieles ist bei ihm Selbstschutz und durch die Kapitel aus seiner Sicht, konnte man gute Einblicke in seine Gefühle und Gedanken bekommen, so dass ich seine Handlungen nachvollziehen konnte. Dennoch finde ich das sein Geheimnis bzw. das rund um die Clique doch etwas vorhersehbar war und es wurde vielleicht auch ein bisschen größer gemacht als nötig war bzw. ein bisschen einfach aufgelöst.

Die Chemie der beiden war dabei wirklich schön herausgearbeitet. Nicht nur ihr anfängliche Abneigung, auch wie sie sich näher gekommen sind und das drohende Geheimnis das immer über ihnen schwebte, war wirklich spannend zu verfolgen.

Von den Nebencharakteren her mochte ich besonders Giulia und Matteos Schwester, beide waren richtig schön ausgearbeitet und sehr sympathisch.

Am Ende wird dann einiges aufgeklärt und auch wenn ich mit einigem gerechnet hatte, kam doch auch ein überraschender Twist der mich als Cliffhanger gespannt zurücklässt.

Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Es wird zwar nicht so spannend wie erwartet, aber auch nicht langweilig. Gerade das Setting, die Charaktere und auch das überraschende Ende, lassen mich auf jeden Fall gespannt auf Teil zwei warten.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Eine Geschichte voller Liebe zur Musik, das Überwinden von Zweifeln und das finden zu sich selbst

Songs for the Beautiful
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den gewohnt flüssigen und leichten Schreibstil habe ich schnell in die Geschichte ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den gewohnt flüssigen und leichten Schreibstil habe ich schnell in die Geschichte hineingefunden. Dazu hat auch Suki beigetragen, dessen liebe zu Musik gleich von Beginn an deutlich zu spüren ist. Sie liebt das Singen und als sie plötzlich über Nacht bekannt wird und einen Plattenvertrag bekommt ist sie ihrem Traum so nah wie nie zu vor…. oder nicht?
Man lernt dabei im Laufe der Geschichte nicht nur Suki sondern auch River immer besser kennen, zudem verfolgt man Sukis Aufstieg, lernt die Schattenseiten der Industrie und ihrer Karriere kennen und erfährt auch mehr über ihr Zerwürfnis mit River.
Ich muss sagen das ich, obwohl ich Suki mochte, einige Probleme im Laufe des Buches mit ihr hatte, da sie mir einfach zu naiv war. Ich konnte gut nachvollziehen das am Anfang alles überwältigend für sie war und das sie einige Veränderungen über sich ergehen lies für ihren Traum. Aber das sie immer auf ihre Plattenfirma und auch ihren Bruder gehört und die Dinge nicht hinterfragt hat, hat mich irgendwann etwas wahnsinnig gemacht. Ich habe beim lesen die ganze Zeit zwischen Verständnis und Unglaube geschwankt, da ich halt zum einen frustriert, aber auf der anderen Seite (und auch in dem man immer mehr über ihre Vergangenheit erfahren hat) auch sehen konnte, warum sie so ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl hatte. Sie macht tatsächlich auch eine Entwicklung durch, die hätte ich mir aber vielleicht etwas früher und nicht so abrupt am Ende gewünscht.
River war für mich dabei einfacher zu greifen. Auch bei ihm erfährt man erst nach und nach mehr über seine Vergangenheit und was zum Bruch mit Suki geführt hat, allerdings konnte ich sein (wenn auch eher mürrisches und abwehrendes) Verhalten besser nachvollziehen und er hat auch nicht blind alles über sich ergehen lassen.
Suki und River zusammen mochte ich gleichermaßen, wie ich von ihnen frustriert war. Das ungelöste Problem ihrer Vergangenheit steht lange zwischen ihnen, gleichzeitig verbindet sie die Liebe zur Musik und eine Vertrautheit die sich trotz ihrer Kämpfe nicht bestreiten lässt. Leider hapert es bei den beiden stark an ihrer Kommunikation, was mich teilweise echt etwas fertig gemacht hat und wo ich mir gewünscht hätte, dass sie sich etwas klarer ausdrücken.
Insgesamt war es eine schöne Geschichte über die Liebe zur Musik, um den Kampf im Rampenlicht und den Schattenseiten der Musikindustrie. Es geht aber auch viel um Selbstfindung, das überwinden von Selbstzweifeln und dafür zu kämpfen was man liebt.

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