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Veröffentlicht am 11.01.2025

Geheimnisse

Breaking Silence
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„Breaking Silence“ von Sarah Jo Clark erzählt eine gefühlvolle Enemies-to-Lovers Romance, in der der erste Eindruck oft täuscht.
Penny lebt mit ihrer kleinen Schwester und ihrer alkoholkranken Mutter in ...

„Breaking Silence“ von Sarah Jo Clark erzählt eine gefühlvolle Enemies-to-Lovers Romance, in der der erste Eindruck oft täuscht.
Penny lebt mit ihrer kleinen Schwester und ihrer alkoholkranken Mutter in einem heruntergekommenen Trailerpark, dem sie nach ihrem Highschool Abschluss unbedingt entkommen will. Dafür nimmt sie in Kauf, als Einzelgängerin und Streberin zu gelten, denn ein Stipendium ist ihre einzige Chance. Doch zusätzlich ist da die Sorge um ihre Schwester, deren Sicherheit und Zukunft Penny unbedingt gewährleisten will. Ein Gesangwettbewerb und das hohe Preisgeld wären die perfekte Lösung, aber Penny will unbedingt inkognito bleiben. Ihre Videos dreht sie maskiert, damit niemand hinter ihr Geheimnis kommt. Leider ist es ausgerechnet der arrogante und umschwärmte Schwimmstar Carter, der Penny auffliegen lassen könnte. Also geht sie auf seine Erpressung ein, die sie beide unweigerlich näher zusammenbringt.

In dieser Lovestory prallen zwei Welten aufeinander, denn Penny und Carter stehen an zwei unterschiedlichen Enden des sozialen Spektrums. Die krassen Gegensätze ihrer Lebenswelten sind jedoch gar nicht auschlaggebend, denn beide haben auch einige tragische Gemeinsamkeiten, die sie unbedingt vor der Außenwelt verbergen wollen.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und wir hören sowohl die Perspektive von Penny als auch von Carter, auch wenn er deutlich weniger Kapitel für sich beansprucht.
Man kann mit Penny mitfühlen, die sich fürsorglich um ihre kleine Schwester kümmert und gleichzeitig verzweifelt einen Ausweg aus ihrem bisherigen Leben sucht. Doch die Lügen bringen immer mehr Probleme mit sich und langsam bricht Penny unter der ganzen Last zusammen.
Ich gebe zu, dass ich Carter anfangs überhaupt nicht mochte. Auch später konnte ich ihm seine plötzlichen Gefühle für Penny nicht so richtig abnehmen. Die Chemie zwischen den beiden hat mich leider nicht hundertprozentig überzeugen können. Dabei ist die Grundidee mit dem Wettbewerb wirklich nicht schlecht.
Die Story hat einige berührende Momente und gelungene Twists. Trotz kleiner Schwächen fühlte ich mich insgesamt gut unterhalten

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2025

Tudor mal anders

Tudor Blood – Queen of Thorns
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„Tudor Blood – Queen of Thorns“ von Nika S. Daveron erzählt eine etwas andere Geschichte von Maria Tudor, der Schwester des berüchtigten Heinrich VIII.
Maria Tudor weiß seit ihrer Kindheit, dass sie als ...

„Tudor Blood – Queen of Thorns“ von Nika S. Daveron erzählt eine etwas andere Geschichte von Maria Tudor, der Schwester des berüchtigten Heinrich VIII.
Maria Tudor weiß seit ihrer Kindheit, dass sie als Tochter des Königs maximal eine Funktion als wertvolle Schachfigur im Kampf um die Macht in Europa haben wird. Doch ihre Mutter zeigt ihr eine ganz andere und dunkle Welt, in der Maria eine wichtige Funktion als Wächterin und Vampirjägerin zukommt, die den englischen Königshof vor den teuflischen Blutsaugern beschützen soll. Heimlich bekommt sie ihre Ausbildung, die so gar nichts mit dem üblichen Alltag einer Lady zu tun hat. Als ihr geliebter Bruder Heinrich überraschend und recht früh König wird, verfolgt Maria ihre gefährliche Mission im Verborgenen weiter, die sie im Laufe der Zeit jedoch einige schmerzhafte Opfer kosten wird.

Ich habe schon einige der düsteren Fantasy Bücher der Autorin gelesen und diesmal verknüpft sie die spannende historische Geschichte der Tudors zu Zeiten Heinrich VIII mit einer Vampirjägerstory, was durchaus gut gelungen ist. Ich finde die Grundidee richtig gut und war erstaunt, wie gekonnt Nika S. Daveron die historischen Fakten mit der geheimen und fiktiven Identität von Maria verknüpft.
Das Buch ist im Stil eines Tagesbuches verfasst, in dem aus der Perspektive von Maria ihre Lebensgeschichte erzählt wird. Der berichtsartige Erzählstil hat aber leider manchmal zur Folge, dass die Emotionen ein wenig untergehen und die Schilderungen etwas blutleer wirken. Andererseits unterstreicht dies den historischen Charakter, denn auch die echte Geschichte sprüht ja nun nicht gerade vor Einhörnern und Herzchen.
Maria Tudor ist eine starke Hauptfigur und ich habe schon an der realen Maria immer bewundert, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren eigenen Weg geht. Jede Entscheidung hat jedoch Konsequenzen und so ist es auch hier.
Die Handlung ist ziemlich spannend aufgebaut und sie hält sich größtenteils an die historischen Eckdaten. Dadurch weiß man aber auch schon, wie viele Dinge ausgehen werden und die Überraschungen halten sich in Grenzen. Trotzdem hat mir diese Bloody Tudors Variante wirklich gut gefallen

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2025

Gelungenes Zwischenspiel

Conclave – Düstere Verlockung
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„Conclave – Düstere Verlockung“ von Penelope Douglas ist eine kurze Devils Night Novella, die zwischen dem dritten Band und dem Finale spielt.
Es ist einige Zeit vergangen und die drei Freunde Michael, ...

„Conclave – Düstere Verlockung“ von Penelope Douglas ist eine kurze Devils Night Novella, die zwischen dem dritten Band und dem Finale spielt.
Es ist einige Zeit vergangen und die drei Freunde Michael, Kai und Damon genießen das Privatleben mit ihren Frauen und Kindern. Im Hintergrund ziehen sie natürlich weiter fleißig die Fäden, um ihre Macht auszubauen und ihr neues Imperium zu sichern. Einzig das Verschwinden ihres besten Freundes Will macht ihnen Sorgen, denn langsam glauben sie nicht mehr daran, dass er nur Abstand und eine kleine Auszeit brauchte. Um ihr weiteres Vorgehen abzustimmen und ein paar gefährliche Wahrheiten auf den Tisch zu bringen, treffen sich alle auf der Jacht, die bereits ganz zu Anfang ihr Schicksal besiegeln sollte.

Damit die Wartezeit bis zum Showdown und Finale nicht allzu lang wird, hat Penelope Douglas für alle Fans der Devils Night Reihe eine Novelle vorgelegt, in der alle wichtigen Charaktere zusammentreffen und über ihre Zukunft beraten. Ohne Vorkenntnisse wird es schwierig, irgendwelche Zusammenhänge zu verstehen und man sollte die vorangegangenen drei Teile auf jeden Fall gelesen haben.
Wir treffen Damon, Winter, Michael, Rika, Kai und Banks, wobei der Fokus deutlich auf den ersten beiden Paaren und ihren Beziehungsproblemen liegt. Nach dem Happy End läuft offenbar nicht alles automatisch rosarot, was die Charaktere authentischer macht. Ob diese Konflikte vielleicht sogar zum Bruch der eingeschworenen Gemeinschaft führen, sollte man unbedingt selbst im Buch herausfinden.
Die kurze Story konzentriert sich auf die Beziehungsdynamik innerhalb der Paare und der Gruppe insgesamt. Es gibt zwar ein paar neue Enthüllungen, aber natürlich erreicht die Novella nicht das Spannungslevel der eigentlichen Bücher. Dafür ist sie ein gelungenes Zwischenspiel, bevor im finalen Band die Geschichte von Will startet.

Mein Fazit:
Für Fans der Reihe gebe ich sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Verbotene Liebe

Bradwood Studios
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„Bradwood Studios – Alexandra & Jack“ von Laura Kästner ist der zweite Band der gefühlvollen New Adult Reihe über die Filmakademie in Monaco.
Alexandra Clark hat gleichzeitig mit ihrer besten Freundin ...

„Bradwood Studios – Alexandra & Jack“ von Laura Kästner ist der zweite Band der gefühlvollen New Adult Reihe über die Filmakademie in Monaco.
Alexandra Clark hat gleichzeitig mit ihrer besten Freundin Eloise an der Bradwood Academy angefangen. Im Gegensatz zu Eloise möchte Alex jedoch unbedingt vor die Kamera und als Schauspielerin groß durchstarten. In der Theatergruppe konnte sie bereits Erfolge verbuchen, was ihr nicht nur Freunde eingebracht hat. Doch das Förderprogramm der Academy könnte ihre Chance sein, denn dort bekommen aufstrebende Talente bereits einen Agenten an die Seite gestellt und können sich für echte Produktionen bewerben. Mit Jack Hastings liegt Alex sofort auf einer Wellenlänge und schon das zweite Casting bringt ihr eine äußerst begehrte Serienrolle ein. Doch dann werden ihre Gefühle für Jack immer stärker und auch er kann sich nicht mehr von Alex fernhalten, obwohl eine Beziehung streng verboten ist.

Es geht erneut an die sonnige Küste und in die Glitzerwelt Monacos, die durch Laura Kästners bildhaften Schreibstil sofort lebendig wird. Man bracht nicht unbedingt Vorkenntnisse zum ersten Teil und kann das Buch auch völlig unabhängig lesen.
Alex ist eine selbstbewusste und ehrgeizige Hauptfigur, die ganz klar weiß, was sie will. Ihre vor der Öffentlichkeit versteckten Unsicherheiten machen sie sympathisch und ich mochte ihre sonnige Art. Einzig in der Beziehung zu Jack habe ich mich über ihre grenzenlose Naivität und Leichtsinnigkeit gewundert. Das hat irgendwie gar nicht zu ihr gepasst.
Jack ist kontrolliert und professionell, so dass man etwas länger braucht, um hinter seine Fassade zu schauen. Eigentlich mochte ich ihn ganz gern, aber wie auch schon im Vorgängerteil fehlt mir hier der Zwischenschritt von Null auf Liebe. Ich konnte es irgendwie nicht fühlen, woher auf einmal diese tiefen Gefühle kommen sollen.
Trotzdem ist die leichte Lovestory ganz romantisch und nett, mit ein wenig Drama und einem schönen Happy End. Das tolle Setting ist wieder einmal mein Highlight, wobei vor allem auch die Filmsets spektakulär sind.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Großer Traum

Bradwood Studios
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„Bradwood Studios – Eloise & Chase“ von Laura Kästner ist der erste Band ihrer gefühlvollen New Adult Reihe, die in die glitzernde Filmwelt Monacos führt.
Für Eloise Stanson erfüllt sich mit ihrem Stipendium ...

„Bradwood Studios – Eloise & Chase“ von Laura Kästner ist der erste Band ihrer gefühlvollen New Adult Reihe, die in die glitzernde Filmwelt Monacos führt.
Für Eloise Stanson erfüllt sich mit ihrem Stipendium und ihrem Studium an der renommierten Filmakademie Bradwood in Monaco ein absoluter Traum. Endlich kann sie ihr altes Leben in Atlanta hinter sich lassen und gemeinsam mit ihrer besten Freundin Alex in die Zukunft blicken. Leider feiert Eloise ihren Start in Monaco, entgegen ihrer sonstigen Art, mit viel zu viel Alkohol, was mit einem peinlichen Vorfall auf der Erstsemesterparty endet. Provoziert hatte das Ganze Chase Edwards, dessen Vater im Aufsichtsrat der Academy sitzt. Um ihren Rauswurf zu verhindern, geht Eloise auf einen Deal mit Chase ein. Dabei kommen sich beide immer näher und bald müssen sie nicht mehr vortäuschen, in einer Beziehung zu sein.

Das Setting von Monaco ist wirklich wunderschön und eine gelungene Abwechslung zu den üblichen Schauplätzen der Filmindustrie. Laura Kästner hat einen leichten und flüssigen Schreibstil und mit ihren detailreichen und bildhaften Schilderungen malt sie regelrechte Bilder im Kopf. In einigen Momenten verliert sie sich jedoch manchmal zu sehr in Details, was dann zulasten der Handlung geht.
Für die aus einfachen Verhältnissen stammende Eloise ist das Leben in Monaco ein regelrechter Kulturschock. Sie fühlt sich wie ein Fremdkörper, aber sie hat sich ihren Platz rechtmäßig durch ihre eigene Leistung erkämpft und sie will diesen auch unbedingt verteidigen. Ihre Aktion auf der Party konnte ich trotz Provokation nicht wirklich verstehen, aber dafür hat mir dann ihre weitere Entwicklung gefallen.
Chase hätte in meinen Augen ein paar mehr Ecken und Kanten vertragen können, denn die plötzlich aufflammende Liebe habe ich nicht so schnell fühlen können. Ich hatte das Gefühl, dass mir irgendein Puzzleteil fehlt, denn an dieser Stelle ging es mir zu schnell, während sich andere Teile zogen.
Das Buch ist eindeutig eine Wohlfühlgeschichte und das malerische Setting eignet sich zum Wegträumen. Wer also eine leichte Lovestory vor sonniger Küste sucht, der ist hier bestens aufgehoben.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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