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Veröffentlicht am 07.01.2025

Poldark - Teil 1 und 2

Poldark - Von Anbeginn des Tages (Poldark-Saga 2)
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Die Familiensaga beginnt 1783. Ross Poldark war in Amerika im Krieg. Als er zurückkehrt, hat sich alles geändert. Sein Vater ist gestorben und hinterlässt ihm nur ein heruntergekommenes gut und ein paar ...

Die Familiensaga beginnt 1783. Ross Poldark war in Amerika im Krieg. Als er zurückkehrt, hat sich alles geändert. Sein Vater ist gestorben und hinterlässt ihm nur ein heruntergekommenes gut und ein paar Minenanteile. Seine Freundin ist mit seinem Cousin verlobt und heiratet ihn 2 Wochen später. Dann ließt er praktisch auf der Straße ein junges Mädchen auf. Er nimmt Demelza zu sich …

Was eine richtig tolle Geschichte hätte werden können, hat mich maßlos enttäuscht. Wenn ich die ersten beiden Bände nicht geschenkt bekommen hätte, ich hätte sie vermutlich nie zu Ende gelesen. So habe ich mich durchgequält und furchtbar gelangweilt. Ich weiß nicht, ob es am Original oder der Übersetzung liegt. Aber der Stil ist einfach furchtbar. Zum Teil kam ich mir vor wie ein Schulanfänger, der gerade lernt, einfache Sätze zu buchstabieren. Zum Teil war die Wortwahl und die Satzbildung einfach nurch altmodisch. Zum größten Teil allerdings war es langgezogen und einfach nur langweilig. Noch dazu der wie immer in letzter Zeit schreckliche Klappentext. Um nur ein Beispiel aus dem 1. Band zu nennen: „All seine (Ross) Bemühungen, Elizabeth doch noch umzustimmen, sind vergeblich.“ Ross nimmt die Nachricht von der Verlobung fast stoisch entgegen, rettet dem Bräutigam eine Woche später das Leben und trifft Elizabeth erst zur Hochzeit wieder und redet erstmals nach der Trauung wieder mit ihr. Die Bemühungen zur Rückkehr müssen mir völlig entgangen sein.
Insgesamt sind die meisten Figuren – Ross an der Spitze – völlig überzeichnet bzw. steif wie Marionetten, hölzern und ohne nach außen wirkende Gefühle. Vermutlich funktioniert die Geschichte als Verfilmung gut – und da sie demnächst nach Deutschland kommt, wurden wohl die Bücher wieder aufgelegt – das Lesen war definitiv nichts für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2025

Poldark - Teil 1 und 2

Poldark - Abschied von gestern (Poldark-Saga 1)
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Die Familiensaga beginnt 1783. Ross Poldark war in Amerika im Krieg. Als er zurückkehrt, hat sich alles geändert. Sein Vater ist gestorben und hinterlässt ihm nur ein heruntergekommenes gut und ein paar ...

Die Familiensaga beginnt 1783. Ross Poldark war in Amerika im Krieg. Als er zurückkehrt, hat sich alles geändert. Sein Vater ist gestorben und hinterlässt ihm nur ein heruntergekommenes gut und ein paar Minenanteile. Seine Freundin ist mit seinem Cousin verlobt und heiratet ihn 2 Wochen später. Dann ließt er praktisch auf der Straße ein junges Mädchen auf. Er nimmt Demelza zu sich …

Was eine richtig tolle Geschichte hätte werden können, hat mich maßlos enttäuscht. Wenn ich die ersten beiden Bände nicht geschenkt bekommen hätte, ich hätte sie vermutlich nie zu Ende gelesen. So habe ich mich durchgequält und furchtbar gelangweilt. Ich weiß nicht, ob es am Original oder der Übersetzung liegt. Aber der Stil ist einfach furchtbar. Zum Teil kam ich mir vor wie ein Schulanfänger, der gerade lernt, einfache Sätze zu buchstabieren. Zum Teil war die Wortwahl und die Satzbildung einfach nurch altmodisch. Zum größten Teil allerdings war es langgezogen und einfach nur langweilig. Noch dazu der wie immer in letzter Zeit schreckliche Klappentext. Um nur ein Beispiel aus dem 1. Band zu nennen: „All seine (Ross) Bemühungen, Elizabeth doch noch umzustimmen, sind vergeblich.“ Ross nimmt die Nachricht von der Verlobung fast stoisch entgegen, rettet dem Bräutigam eine Woche später das Leben und trifft Elizabeth erst zur Hochzeit wieder und redet erstmals nach der Trauung wieder mit ihr. Die Bemühungen zur Rückkehr müssen mir völlig entgangen sein.
Insgesamt sind die meisten Figuren – Ross an der Spitze – völlig überzeichnet bzw. steif wie Marionetten, hölzern und ohne nach außen wirkende Gefühle. Vermutlich funktioniert die Geschichte als Verfilmung gut – und da sie demnächst nach Deutschland kommt, wurden wohl die Bücher wieder aufgelegt – das Lesen war definitiv nichts für mich.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Unsympathisch

Die unsterbliche Familie Salz
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Lola ist das „Oberhaupt“ der Familie Salz. Mit über 100 Jahren stirbt sie in Leipzig im Hotel ihrer Familie. Dabei war das Hotel nur der Wunsch ihres Vaters, der es 1914 kaufte – gegen den Willen seiner ...

Lola ist das „Oberhaupt“ der Familie Salz. Mit über 100 Jahren stirbt sie in Leipzig im Hotel ihrer Familie. Dabei war das Hotel nur der Wunsch ihres Vaters, der es 1914 kaufte – gegen den Willen seiner Frau, die nicht aus München weg wollte. Doch der Skandal – mehrere Affären ihres Vaters auch mit der Schwester der Mutter, Nacktbilder usw. – bringt die Familie nach Leipzig. Dort bringt die Mutter den ersehnten Stammhalter zur Welt. Nach der Geburt bleibt sie kränklich und stirbt, weil ihre 9-jährige Tochter sie erstickt hat, in dem Glauben ihr damit zu helfen. Lola selbst behauptet immer, sie hat ihre Mutter nicht umgebracht. Der Vater sieht das anders und Lola muss ins Internat. Später wird sie Schauspielerin, heiratet und bekommt 2 Kinder – die sie mit allen Folgen durch den 2. Weltkrieg bringen muss… aber auch die Enkel und Urenkel habe Probleme.

Die Geschichte hat mich nur in einem Teil berührt – dem Bericht über den 2. Weltkrieg. Hier hatten die Figuren Kraft, ihr Handeln war verständlich und nachvollziehbar, man hatte Mitgefühl und Verständnis. In allen anderen Teilen waren mir sämtliche Familienangehörige Salz einfach nur unsympathisch. Sie logen und belogen sich selbst und gegenseitig, wobei mir bis zum Schluss nicht klar war, ob es einfach psychologische Gründe – sprich eine Geisteskrankheit – waren in Verbindung mit viel Alkohol – oder ob es einfach solche Typen waren. Bei jeder neuen Generation erwartete man, dass sie sich von den Schatten der Vergangenheit und der übermächtigen Lola frei machen – sie hätten Gelegenheit dazu gehabt. Aber immer wieder machen sie genau das gleiche und man fragt sich, ob sie nie etwas dazu lernen. Da das für mich unverständlich ist, tippe ich eben auf Krankheit. Alles in allem war das Buch gut lesbar, aber es hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht, es zu lesen. Dabei meine ich mit Spaß jetzt nicht etwas Lustiges oder Witziges, sondern Freude am Inhalt. Ich war froh, als es zu Ende war.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Der namenlose Tag

Der namenlose Tag
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Jakob Franck ist pensioniert. Vorher war er Kriminalbeamter und spezialisiert darauf, Menschen Todesnachrichten überbringen zu müssen. Die Toten lassen ihn nicht los – auch nicht als Rentner. Da nimmt ...

Jakob Franck ist pensioniert. Vorher war er Kriminalbeamter und spezialisiert darauf, Menschen Todesnachrichten überbringen zu müssen. Die Toten lassen ihn nicht los – auch nicht als Rentner. Da nimmt eines Tages Herr Winther mit ihm Kontakt auf. Vor 20 Jahren starb dessen Tochter – sie erhängte sich. Doch Winther glaubt nicht an Selbstmord, er denkt, es war Mord. Und so bittet er Franck um nochmalige Untersuchungen. Franck sagt zu und beginnt, den Fall wieder aufzurollen. Denn in der Familie gibt es einige Geheimnisse …
Das Buch ist eine Mischung aus Krimi, Roman und philosophischen Gedanken um den Tod. Genau das ist in meinen Augen das Problem – das Buch ist alles mögliche, aber nichts richtig. Die Ermittlungen führen Franck zu verschiedenen Personen und dann tauchen plötzlich immer mehr Tote auf, die mit dem eigentlichen Fall nicht wirklich etwas zu tun haben. Manchmal habe ich mich gefragt, um wen es denn da eigentlich jetzt wirklich geht. Dazu kommt noch, dass sich die Handlung – auch durch diese Nebenstränge – oft furchtbar zäh vorwärts kämpft. Wenn es um die eigentlichen Ermittlungen im direkten Fall geht, ist das Buch dann abschnittsweise gut lesbar. Die meiste Zeit jedoch war ich oft abgelenkt und nicht richtig bei der Sache, weil ich mich öfter gelangweilt habe. Alles in allem ist mein Fazit, dass ich eine Fortsetzung mit Jakob Franck nicht mehr lesen möchte.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Blood on snow

Blood on Snow. Der Auftrag
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Olav ist ein Auftragsmörder. Seinen ersten Mord verübte er noch als Jugendlicher an seinem Vater. Später dann machte er mangels anderer Fähigkeiten das zu seinem Job und bringt für seinen Chef Menschen ...

Olav ist ein Auftragsmörder. Seinen ersten Mord verübte er noch als Jugendlicher an seinem Vater. Später dann machte er mangels anderer Fähigkeiten das zu seinem Job und bringt für seinen Chef Menschen um. Er nennt es aber nicht töten, sondern expedieren und es sind auch keine Menschen, sondern Sachen. Dann erhält er den Auftrag, die Frau seines Chefs umzubringen – und damit beginnen all seine Probleme …

Mich hat dieses Buch enttäuscht. Natürlich kann man nicht von jedem neuen Jo Nesbo einen Harry Hole erwarten – als Autor hat man sicher das Recht und oft auch mal Lust, etwas ganz anderes zu machen. Doch hier ist es für mich eher eine Mogelpackung. Die Aufmachung des Buches ist sehr schön – schwarzer Schnitt, dickes Papier, passendes Cover. Doch dann innen: breite Ränder, viele Abschnitte mit halbleeren Seiten (insgesamt überhaupt nur 186). Hier wurde eine Erzählung auf einen Roman ausgewalzt – ob vom Autor oder vom Verlag gewünscht, kann ich nicht einschätzen.
Auch inhaltlich hat mich das Buch nicht überzeugt. Vom Stil her ein typischer Nesbo – kurze klare Sätze, schnörkellos, gut lesbar und zumindest im Ansatz spannend. Leider verliert sich die Spannung sehr schnell in irgendwelchen Nebensachen. Dazu kommt, dass für mich keine der Personen irgendwie sympathisch war und ich Interesse für sie bekam. Am Ende wollte ich eigentlich nur, dass es vorbei ist.
Der Verlag hat angekündigt, dass es eine Reihe dieser Blood on Snow-Bücher werden soll. Schade, hier wird viel verschenkt. Ich werde eine Fortsetzung jedenfalls nicht mehr lesen.

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