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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2025

Verwirrende Welt, starke Protagonistin

A thousand heartbeats - Der Ruf des Schicksals
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Ich habe furchtbar lange gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Der Anfang war richtig zäh, ich hatte ständig das Gefühl etwas überlesen zu haben, weil ich mir die Welt, in der Annika und Lennox ...

Ich habe furchtbar lange gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Der Anfang war richtig zäh, ich hatte ständig das Gefühl etwas überlesen zu haben, weil ich mir die Welt, in der Annika und Lennox leben, nicht vorstellen konnte.

Die Story wurde für mich interessanter, sobald die Liebesgeschichte Fahrt aufnahm - was leider erst bei knapp der Hälfte des Buchs passierte. Ab dort kam endlich ein roter Faden in die Handlung, den ich vorher vermisst hatte.

Als Person gefällt mir Annika sehr gut. Ich mag ihre selbstbewusste Art und wie sie mit der plötzlichen Verantwortung umgeht. Lennox war für mich nicht greifbar - sein Charakter fühlte sich komplett zweigeteilt an und ich konnte beide Teile nicht im Kopf vereinen. Leider ist dies auch der Grund, warum die Love Story bei mir nicht so richtig gezündet hat - Lennox war in sich so widersprüchlich, dass ich ihn als Love Interest nicht ernst nehmen konnte.

Die Handlung war insgesamt spannend, aber auch an vielen Stellen zu einfach gestrickt.

Mein Fazit: Ich hätte mir deutlich mehr Worldbuilding gewünscht, gerade am Anfang. Ansonsten ein solider Roman, der von einer starken Protagonistin getragen wird. Hierfür gibt's von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 22.02.2025

Pure Lebensfreude, aber sehr unrealistisch verpackt

My Wish - Breite deine Flügel aus
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Ich hab mich echt ein bisschen schwer getan mit diesem Buch. Auf der einen Seite fand ich es schön, weil es vor Lebensfreude und positivem Denken nur so strotzte. Auf der anderen Seite war so vieles so ...

Ich hab mich echt ein bisschen schwer getan mit diesem Buch. Auf der einen Seite fand ich es schön, weil es vor Lebensfreude und positivem Denken nur so strotzte. Auf der anderen Seite war so vieles so dermaßen unrealistisch, dass ich mich als erwachsene Leserin fast ein bisschen veräppelt gefühlt habe.

Auch bei der Protagonistin Suda Kaye war ich hin und her gerissen - einerseits empfand ich sie als als sehr starke, lebensbejahende Person, andererseits aber auch als total egoistisch. Bei Camden wiederum habe ich nicht das Gefühl, ihn wirklich kennengelernt zu haben. Er ist ein Typ, der sofort wieder am Start ist, als seine verflossene Liebe, die ihn ganz plötzlich und ohne Erklärung in der unmöglichsten Situation ever verlassen hat, nach 10 Jahren ohne jeglichen Kontakt wieder vor der Tür steht. Mehr weiß ich von ihm eigentlich nicht., außer, dass er wohl verdammt heiß aussieht. Ganz ehrlich: Für den Love Interest ist mir das zu wenig.
Trotz allem: Die Chemie zwischen den beiden war da. Bei Audrey Carlan gibt's ja immer viel Spice - so auch hier.

Die Handlung hat mir im Kern gut gefallen, eine klassische Second Chance Geschichte. Die Ausarbeitung wiederum war für mich echt schwierig. Das fing damit an, dass die Protagonistin an ihrem 18. Geburtstag einen Brief bekommt, daraufhin beschließt, noch kurz ihre Unschuld an ihren langjährigen Partner zu verlieren, und dann ihre Sachen packt und für 10 Jahre von daheim verschwindet. Unrealistischer geht's eigentlich nicht mehr. Und selbiges kehrte sich dann wieder um, als sie 10 Jahre später wieder in ihre Heimat zurückkommt und quasi aus dem Stand eine 180-Grad-Wendung hinlegt. Ich konnte das Buch echt nicht genießen, weil das alles so falsch war.

Mein Fazit: Ganz glücklich bin ich nicht mit dem Buch, aber ganz unglücklich auch nicht. Kopf ausschalten und fühlen - dann stellt sich bestimmt auch das ultimative Lesevergnügen ein. Von mir gibt's 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.02.2025

Nicht mehr so überzeugend wie zu Beginn der Reihe.

Ruins of Love. Zerrissen (Grace & Hayden 3)
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Band 3 konnte mich nicht mehr so begeistern wie der Beginn der Reihe. Es dreht sich zunehmend um Krieg und Gewalt, die Grundstimmung ist recht düster und traurig. Gleichzeitig setzen sich die Protagonisten ...

Band 3 konnte mich nicht mehr so begeistern wie der Beginn der Reihe. Es dreht sich zunehmend um Krieg und Gewalt, die Grundstimmung ist recht düster und traurig. Gleichzeitig setzen sich die Protagonisten viel mit inneren Konflikten auseinander.

Insgesamt war das Buch nicht schlecht, aber es konnte mich auch nicht mehr so packen wie der Reihenauftakt.

Veröffentlicht am 04.02.2025

Gelungener Abschluss mit deutlichen Mängeln im Fantasy-Bereich

Knights – Eine erbarmungslose Macht
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Wie auch schon bei den anderen beiden Bänden der Reihe, fand ich die Grundidee des Buchs super kreativ - die Artus-Sage als Kernstück gibt definitiv einiges her und sie wurde auch sinnvoll in eine Gegenwarts-Geschichte ...

Wie auch schon bei den anderen beiden Bänden der Reihe, fand ich die Grundidee des Buchs super kreativ - die Artus-Sage als Kernstück gibt definitiv einiges her und sie wurde auch sinnvoll in eine Gegenwarts-Geschichte mit eingebunden.

Diesmal kämpft Team Stanham gegen Morganas Kraft, die sich in Noel festgesetzt hat - und zu allem Übel wurde auch noch Lady Guinevere aus der Anderswelt befreit und plant nun ihren ganz persönlichen Rachefeldzug. Mit ihr und auch mit der Fee Nimue und der Insel Avalon gibt es zwei weitere Elemente aus der Artus-Sage, die gelungen in Charlottes Geschichte integriert wurden.

Die Charaktere sind für mich ein weiteres großes Plus der Roman-Reihe. Nicht nur Charlotte und Noel haben es mir angetan, sondern das komplette Team Stanham und die Divines verdienen großes Lob. Ich habe das Geplänkel innerhalb des Teams und die witzigen Dialoge sehr geliebt, aber auch in heiklen Szenen sehr mit den Knights mitgefiebert.

Wie auch schon in den ersten beiden Bänden war ich nicht ganz so angetan von den Fantasy-Elementen. Mir war vieles zu oberflächlich und nach anfänglichem Drama am Ende zu einfach. Manchmal hatte man sogar den Eindruck, dass Lena Kiefer selbst nicht mehr wusste, wie sie ein eine Situation auflösen sollte, da plötzlich die Szene zu Ende und das Problem auf magische Weise, aber ohne vernünftige Erklärung gelöst war. Auch hatte ich das Gefühl, dass es am Schluss noch lose Enden gab.

Mein Fazit: Für mich der schwächste Teil der Reihe, aber immer noch ein sehr unterhaltsames und fantasievolles Leseabenteuer. Ich hätte mir bei den Fantasy-Elementen mehr Detailverliebtheit gewünscht, war ansonsten aber recht zufrieden mit dem Abschluss der Reihe. 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.01.2025

Abschied von den Dreamland Billionaires

Dreamland Billionaires - Final Offer
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„The final offer“ ist der Abschlussband der Dreamland Billionaires-Reihe von Lauren Asher. Die drei Bände waren eine ziemliche Achterbahnfahrt für mich – nachdem ich Band 1 ganz schrecklich fand und Band ...

„The final offer“ ist der Abschlussband der Dreamland Billionaires-Reihe von Lauren Asher. Die drei Bände waren eine ziemliche Achterbahnfahrt für mich – nachdem ich Band 1 ganz schrecklich fand und Band 2 mich total überzeugen konnte, ist Band 3 nun irgendwo in der Mitte angesiedelt.

Was hat mir gefallen? In erster Linie Cal. Ich kann gut verstehen, warum sich Lana in sein nüchternes Ich verliebt hat. Mit seiner spitzbübischen, charmanten Art ist er einfach der geborene Herzensbrecher, während seine hingebungsvolle und aufmerksame Ader ihn zum perfekten Partner macht. Doch auch seine dunkle, süchtige Seite hat mir gut gefallen – ich finde zwar, dass Lauren Asher ihn für einen Alkoholkranken zu kontrolliert dargestellt hat, konnte aber seine Pein und seinen Kampf gegen die Sucht gut mitfühlen.

Cami war natürlich auch ein großes Plus an der Geschichte. Was für ein zuckersüßes Mädchen! Alana wiederum konnte ich nicht so gut greifen. Sie war mir in ihrer ganzen Haltung Cal gegenüber viel zu unklar, was natürlich daran lag, dass sich ihre Gefühle so im Widerstreit befunden haben. Dennoch gingen mir gerade die körperlichen Zugeständnisse ihrerseits viel zu schnell. Außerdem hätte ich gerne mehr Konditor-Vibes gehabt – ihr Wunsch nach einer eigenen Bäckerei kam so völlig aus dem Nichts und man hatte nicht das Gefühl, dass es einen Großteil ihres Alltags ausmacht.

Die Handlung ist für mich das größte Manko an der Geschichte. Es ist ja völlig klar, dass das Ziel von Lauren Asher in Form von Großvaters letztem Willen war, Cal zu seinem Glück mit Lana aber vor allem auch mit sich selbst zu zwingen. Die Art, wie das Ganze dann angeleiert und auch fortgeführt wurde, fand ich aber total hanebüchen und ich konnte mich damit überhaupt nicht anfreunden.

Vom Schreibstil her kann ich mich nicht beklagen – ich bin gut durch das Buch gekommen und hatte grundsätzlich Spaß beim Lesen.

Mein Fazit: Eine realistischere Rahmenhandlung wäre nett gewesen. So gibt’s für das Buch 3 von 5 Sternen.