Verwirrende Welt, starke Protagonistin
A thousand heartbeats - Der Ruf des SchicksalsIch habe furchtbar lange gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Der Anfang war richtig zäh, ich hatte ständig das Gefühl etwas überlesen zu haben, weil ich mir die Welt, in der Annika und Lennox ...
Ich habe furchtbar lange gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Der Anfang war richtig zäh, ich hatte ständig das Gefühl etwas überlesen zu haben, weil ich mir die Welt, in der Annika und Lennox leben, nicht vorstellen konnte.
Die Story wurde für mich interessanter, sobald die Liebesgeschichte Fahrt aufnahm - was leider erst bei knapp der Hälfte des Buchs passierte. Ab dort kam endlich ein roter Faden in die Handlung, den ich vorher vermisst hatte.
Als Person gefällt mir Annika sehr gut. Ich mag ihre selbstbewusste Art und wie sie mit der plötzlichen Verantwortung umgeht. Lennox war für mich nicht greifbar - sein Charakter fühlte sich komplett zweigeteilt an und ich konnte beide Teile nicht im Kopf vereinen. Leider ist dies auch der Grund, warum die Love Story bei mir nicht so richtig gezündet hat - Lennox war in sich so widersprüchlich, dass ich ihn als Love Interest nicht ernst nehmen konnte.
Die Handlung war insgesamt spannend, aber auch an vielen Stellen zu einfach gestrickt.
Mein Fazit: Ich hätte mir deutlich mehr Worldbuilding gewünscht, gerade am Anfang. Ansonsten ein solider Roman, der von einer starken Protagonistin getragen wird. Hierfür gibt's von mir 3 von 5 Sternen.