Gute Unterhaltung mit Systemkritik
The Night Ends With Fire"The Night Ends with Fire" ist der Auftakt der neuen Dilogie von K. X. Song. Darin begleiten wir Meilin, die in einer Welt aufwächst, in der Frauen keinen eigenen Wert haben und sie eine Zwangsehe eingehen ...
"The Night Ends with Fire" ist der Auftakt der neuen Dilogie von K. X. Song. Darin begleiten wir Meilin, die in einer Welt aufwächst, in der Frauen keinen eigenen Wert haben und sie eine Zwangsehe eingehen soll. Doch sie flüchtet sich als Mann getarnt in die Armee und an die Front des Krieges, ohne zu wissen, dass dies nicht die einzige Front bleiben wird, zwischen die sie gerät.
Meilin habe ich als Protagonistin sehr in mein Herz geschlossen. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit haben mich von Anfang an begeistert. Dennoch fand ich besonders ihre inneren Konflikte spannend: als Frau in einer männlichen Welt bricht sie Rollen und Klischees; als Magische in einer Welt, in der dies verteufelt wird, überschreitet sie Grenzen, die sie selber noch für sich hinterfragen muss und als Soldatin in einem Krieg, in dem keine Partei fehlerfrei und absolut gut ist, muss sie ihre Rolle und Loyalität finden - vielleicht auch entgegen ihrer eigenen Gefühle.
Den Schreibstil fand ich angenehm fließend und er hat die Spannung für mich gut transportiert, sodass ich ganz leicht zwischen die Zeilen gesogen wurde. Das Ende hat nochmal viele Emotionen in mir hochgeholt, sodass ich mich sehr auf den zweiten Band freue.
Ich kann "The Night Ends with Fire" sehr weiterempfehlen, da das Buch für mich ein Highlight war. Besonders wem Mulan oder Ein Kleid aus Seide und Sternen gefallen hat, wird auch hier nicht enttäuscht werden.