Profilbild von LaureenSanoo

LaureenSanoo

Lesejury Profi
offline

LaureenSanoo ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit LaureenSanoo über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2025

Eine Tanzgeschichte ohne Tiefe und flache Charaktere

A Dance of Lies
0

Worum geht es? Vasalie ist eine junge talentierte Tänzerin, die zwei Jahre ihres Lebens unschuldig in einem Kerker von König Illias verbringen muss. Als er sie rauslässt und ihr einen Deal für ihre Freiheit ...

Worum geht es? Vasalie ist eine junge talentierte Tänzerin, die zwei Jahre ihres Lebens unschuldig in einem Kerker von König Illias verbringen muss. Als er sie rauslässt und ihr einen Deal für ihre Freiheit vorschlägt, hat Vasalie keine andere Wahl. Sie soll als Spionin eingesetzt werden, um König Anton, den Bruder von Illias, zu Fall zu bringen. Dabei begibt Vasalie sich in große Gefahr.

Kritik: Der Schreibstil liest sich zwar flüssig, jedoch war der Erzählstil für mich oft distanziert. Das Worldbuilding war gegeben, hat mich aber nicht mitreißen können, da Details immer nur kurz erwähnt wurden. Die Haupt- sowie Nebencharaktere blieben alle flach und austauschbar. Sie hatten keine Tiefe und weckten in mir keine Emotionen, dass ich irgendwie mit ihnen mit fiebern konnte. Ich konnte keine einzige Verbindung zu einem Charakter aufbauen und irgendwann war mir auch egal, was mit ihnen passiert. Vasalie wurde oft als die körperlich schwache Tänzerin beschrieben, da sie sich zwei Jahre lang im Kerker nicht bewegen konnte. Nach nur wenigen Kapiteln erschien es mir so, als wären ihre chronischen Schmerzen weg. Plötzlich hat es keine Rolle mehr gespielt, dass sie vorher kaum geradeaus laufen konnte, ohne umzukippen. Des Weiteren konnte mich auch die Handlung nicht überzeugen. Während die Geschichte am Anfang eher langsam aufbaute, wirkte das Ende sehr gehetzt. Ich kam kaum mit den ganzen Ereignissen klar. Es wirkte eher so, als wäre Band 1 nur eine Vorgeschichte und die eigentliche Spannung würde erst in Band 2 beginnen.

Ein großer Kritikpunkt ist das angepriesene Genre "Romantasy". Erst auf den letzten 10% wird der Fantasyteil angeschnitten und eine Romanze habe ich auch vergebens gesucht.

Fazit: Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Die vermeintliche Romanze entwickelte sich sehr schleppend. An sich hatte das Buch gute Ansätze, nur an der Umsetzung haperte es für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2025

Problematische Age Gap Slow Burn Romance

Problematic Summer Romance – Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe
0

Worum geht es? Maya und Conor kennen sich bereits seit vielen Jahren, da Conor der beste Freund von Mayas Bruder Eli ist. Conor ist 38 Jahre alt und Maya 23, somit haben beide einen 15 Jahre Altersunterschied. ...

Worum geht es? Maya und Conor kennen sich bereits seit vielen Jahren, da Conor der beste Freund von Mayas Bruder Eli ist. Conor ist 38 Jahre alt und Maya 23, somit haben beide einen 15 Jahre Altersunterschied. Maya ist seit Jahren unsterblich in Conor verliebt und auch er hat Gefühle für sie, jedoch will er sich diese nicht eingestehen, da er viel älter ist als sie. Vor drei Jahren kommen sich die beiden emotional näher und haben danach noch lange und intensiven Kontakt per Telefon, bis Conor plötzlich den Kontakt abbricht. 10 Monate später begegnen sich beide auf Sizilien wieder, als Mayas Bruder Eli seine Verlobte Rue heiraten will. Die Spannungen zwischen Maya und Conor werden immer größer.

Kritik: Fast jedes Kapitel handelt von dem Altersunterschied, was irgendwann nur noch ermüdend zu lesen ist. Conor ist sooo alt und Maya so naiv und jung. Es hat mich nur noch genervt, dass es dauernd erwähnt wurde. Zudem lenkt diese ganze Altersdynamik von der Liebesgeschichte ab. Conor ist der reiche, erfolgreiche Business Mann, der Maya ständig bevormundet. Mir kam er eher als Kontrollfreak rüber, der eine Emotionale Blockade hat und vor seinen Gefühlen davon läuft. Das passt gar nicht zu den ständigen Wiederholungen, dass er bereits 38 ist und mitten im Leben steht. Maya wirkte auf mich auch eher wie ein unreifes, kindliches Mädchen mit ihren provokanten Sprüchen und generell mit ihrer polarisierenden Art. Sie ist zwar auch liebevoll, einfühlsam und intelligent, jedoch standen die Charaktereigenschaften immer im Kontrast. Die Liebesgeschichte ging für mich auch von einem Extrem ins nächste. Eine weitere Sache, die mir bitter aufgestoßen ist, waren die ständigen "Fuck" Flüche. Als gebe es keine andere Ausdrucksweise. Generell haben mich die vielen Wiederholungen von mehreren Dingen sehr gestört. Wie eine kaputte Schallplatte wirkte das Buch auf mich.

Fazit: Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen. Das Age Gap Thema wurde in jedem Kapitel ständig diskutiert, die Charaktere sind beide unfassbar anstrengend und das Ende wirkte zu übereilt, nachdem 450 Seiten zuvor fast gar nichts passiert ist. Es war mein erstes Ali Hazelwood Buch und ich weiß nicht, ob ich in Zukunft nochmal zu einem ihrer Bücher greifen werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2025

Langatmig, uninteressant und monoton

Great Big Beautiful Life
0

Worum geht es? Alice und Hayden sind zwei Autorin, die sich um den gleichen Job bemühen. Beide wollen die Biografie von Margaret Ives erzählen, einer alten Promilegende. Margaret wird am Ende der Probezeit ...

Worum geht es? Alice und Hayden sind zwei Autorin, die sich um den gleichen Job bemühen. Beide wollen die Biografie von Margaret Ives erzählen, einer alten Promilegende. Margaret wird am Ende der Probezeit entscheiden, wen Sie als Autor für ihre Biografie haben will. Während sich beide Autoren anfangs noch als Konkurrenten sehen, entwickelt sich mit der Zeit eine gute Freundschaft zwischen den beiden und darüber hinaus auch eine Liebesgeschichte. Doch nur einer von beiden erhält am Ende den Job und es steht die Frage im Raum, wie sehr diese Entscheidung ihre Liebe beeinflussen wird.

Sowohl Alice als auch Hayden gingen mir nicht nahe. Von Alice erfahren wir zwischendurch ihre tragische Familiengeschichte, die ich auch emotional sehr toll geschrieben fand. Während wir von Hayden nichts erfahren. Dies liegt vielleicht daran, dass wir nur aus Alice Sicht die Geschichte erzählt bekommen. Hayden war als Charakter komplett blass und hat sich auch in vielen Handlungen selbst wiedersprochen.

Kritik: Die Handlung war mir von Anfang bis Ende viel zu langweilig. Es gab kaum Spannung, die Geschichte kam nicht in Fahrt und plätscherte eher vor sich hin. Die Liebesgeschichte kam plötzlich, unbegründet und war so oberflächlich, dass ich beim Lesen kaum bis gar nicht mit gefiebert habe. Als Autorin interviewt Alice die legendäre Margaret und Margaret erzählt Alice ihr Leben mit all ihren Tragödien. Leider fand ich die Erzählart hier sehr monoton und uninteressant. Auch die Auflösung zum Ende hin war nicht sehr überraschend. Ich habe ab der Hälfte aufs Hörbuch gewechselt, da mich das Buch nicht mehr fesseln konnte.

Fazit: Alles in allem ist es eine Geschichte, die ich nach dem Lesen direkt wieder vergessen werde. Nice to read, kann man sich aber auch definitiv sparen, da nichts verpasst wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2025

Deepfakes, die Geheimnisse entlarven

Seven Ways to Tell a Lie
0

Worum geht es? Eine Freundesgruppe gerät ins Visier von einem Unbekannten, der reale Deepfakes von jedem Einzelnen nach und nach hochlädt. Mit jedem Deepfake erfahren wir mehr über die einzelnen Personen. ...

Worum geht es? Eine Freundesgruppe gerät ins Visier von einem Unbekannten, der reale Deepfakes von jedem Einzelnen nach und nach hochlädt. Mit jedem Deepfake erfahren wir mehr über die einzelnen Personen. Was ihre Geheimnisse sind und was sie verbergen. Enya, eine aus der Freundesgruppe, wurde vor einem Jahr entführt und seitdem fehlt jede Spur von ihr. Lebt sie noch?

Die Geschichte wird aus der Sicht von Jonahs erzählt, weswegen wir alle Geschehnisse nur aus seiner Perspektive erzählt bekommen. Mir war keiner aus der Gruppe besonders sympathisch. Alle wirkten sehr blass und unspektakulär.

Kritik: Vorweg, es ist ein Jugendthriller! Scheinbar darf man hier nicht all zu viel Logik und Aufklärung erwarten. Mir war das Ende zu absurd. Die Auflösung, wer hinter der Entführung und den Deepfakes steckt, hat mir gar nicht gefallen. Und zum Ende hin ging alles sehr schnell. Ich hatte noch ein paar Fragen, die offen geblieben sind und gar nicht mehr angesprochen wurden. Entweder bin ich aus dem Alter raus, dass mir Jugendbücher zusagen oder es war einfach nicht ganz mein Geschmack.

Auf Instagram kam öfters der Vergleich, dass die Geschichte an "Pretty Little Liars" und an "Töte Mädchen lügen nicht" erinnert. Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Dafür ist das Buch zu dünn, die Handlung zu schleppend und die Aufklärung ist enttäuschend. Die Ereignisse und Konflikte haben mich leider nicht überzeugen können und die überraschenden Wendungen wurden nicht vollständig aufgeklärt.

Fazit: Wer auf wenig anspruchsvolle Jugendthriller steht, wird hier definitiv seinen Spaß haben mit der Geschichte. In der Mitte kommt auch etwas Spannung auf. Alles in allem war es leider nichts für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2025

Verwirrender und komplexer Einstieg in die tödlichen Spiele, der mich nicht überzeugen konnte

Immortal Longings
0

Worum geht es? Prinzessin Calla ist untergetaucht, nachdem sie ihre Eltern brutal ermordet hat. Bei den jährlichen Spielen in der Stadt nimmt sie als Teilnehmerin teil, da sie das Ziel verfolgt König Kasa ...

Worum geht es? Prinzessin Calla ist untergetaucht, nachdem sie ihre Eltern brutal ermordet hat. Bei den jährlichen Spielen in der Stadt nimmt sie als Teilnehmerin teil, da sie das Ziel verfolgt König Kasa umzubringen. Sie erhofft sich, dass es den Bewohnern der Stadt nach einem Thronwechsel besser ergeht und sie keinen Hunger mehr leiden müssen. Gemeinsam mit ihrem Cousin August schiedet sie einen Plan. Das besondere an dieser Welt ist, dass die meisten Leute von einem Körper in den nächsten Springen können und somit vielen Gefahren aus dem Weg gehen können. Bei den tödlichen Spielen lernt Calla einen ihrer Gegner Anton kennen und die beiden verbünden sich, da beide das gleiche Ziel verfolgen. Am Ende muss Calla sich die Frage stellen, ob sie sich für Anton entscheiden wird oder für das Königreich, für das sie schon so viele Opfer gebracht hat.

Die Charaktere in dem Buch sind leider sehr oberflächlich beschrieben, dass ich keinerlei Verbindung zu allen aufbauen konnte. Calla wird als die starke unabhängige junge Frau beschrieben. Anton ist aufmüpfig und kämpft bedingungslos um das Preisgeld, da er dieses dringend für Krankenhausrechnungen benötigt. Beide Hauptcharaktere gingen mir nicht nahe, da es mir an Tiefe und an Charakterentwicklung gemangelt hat.

Kritik: Der Einstieg fiel mir bereits sehr schwer. Es wurde dauernd von einer Perspektive zur nächsten gewechselt, teilweise mitten im Kapitel. Es kamen in sehr kurzer Zeit sehr viele unterschiedliche Namen vor, sodass ich diese schwer zuordnen konnte. Vieles ist komplex und verwirrend geschrieben. Wichtige Details werden übersprungen oder nur kurz angeschnitten. Manche Handlungsstränge werden über mehrere Kapitel in die Länge gezogen, damit es kurz darauf in einem kleinen Abschnitt abgeschlossen wird. Bei der Beschreibung der Stadtgeschichte z.B. schweift die Autorin so weit aus, dass ich dachte es nimmt kein Ende. Ich konnte die Handlung der Protagonisten sehr oft nicht nachvollziehen und auch die angebliche Anziehung zwischen Calla und Anton habe ich nicht wahrgenommen. Das Buch hat mich unzufrieden zurückgelassen, da ich anfangs die Thematik mit den tödlichen Spielen und dem Springen super spannend fand. Leider war die Umsetzung dieser Idee schlecht. Der interessante Cliffhanger am Ende konnte für mich auch nicht mehr viel herumreißen.

Fazit: Ich kann das Buch leider aufgrund der Kritikpunkte nicht weiterempfehlen und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere