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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

leider ziemlich seltsam

Guardian 1. Seelenwächter
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Ich hatte bisher noch nie eine Danmei-Light-Novel oder überhaupt einen chinesischen Roman gelesen, war aber sehr neugierig auf das Genre. Der Klappentext klang auch total spannend und die Leseprobe fand ...

Ich hatte bisher noch nie eine Danmei-Light-Novel oder überhaupt einen chinesischen Roman gelesen, war aber sehr neugierig auf das Genre. Der Klappentext klang auch total spannend und die Leseprobe fand ich auch ziemlich gut. Leider musste ich aber sehr schnell feststellen, dass es wohl so gar nicht mein Genre ist.

Der Schreibstil ist etwas eigenwillig und mit der Zeit empfand ich ihn auch als sehr anstrengend. Etwa ab der Hälfte musste ich mich wirklich zwingen, weiterzulesen. Irgendwie konnte ich mit den Charakteren nicht wirklich warm werden. Sympathisch war mir eigentlich nur die sprechende Katze. Die war total süß und wirklich unterhaltsam. Allerdings hätte ich mir mal eine Erklärung dazu gewünscht. Ist es wirklich einfach eine sprechende Katze? Irgendein Fabelwesen? Ein Dämon in Katzengestalt?

Insgesamt gab es für mich einfach zu wenige Erklärungen, gerade auch was die Nicht-Menschlichen Mitarbeiter angeht. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich in dem Genre nicht auskenne, aber ich war sehr oft verwirrt. Außerdem konnte ich die Nebencharaktere teilweise kaum auseinanderhalten. Da gab es für mich einfach zu wenig Hintergrundwissen dazu.

Immerhin gibt es immer wieder Fußnoten, in denen kulturelle oder historische Zusammenhänge erklärt werden. Das hat immerhin bei ein paar Sachen geholfen. Am Ende hat man dann auch noch ein Glossar und eine Übersicht über die Charaktere, die aber leider auch nur so semi-hilfreich war. Und die ich natürlich erst am Ende des Buches entdeckt habe.

Die angepriesene Liebesgeschichte zwischen Zhao Yunlan und Shen Wei fand ich ebenfalls total enttäuschend. Für mich kam da einfach kaum Gefühl rüber. Es klang für mich eher so, als wäre einer verknallt und würde sich aus unerfindlichen Gründen zurückhalten während sich der andere wie ein verrückter Stalker benimmt.

Ich würde sagen, Guardian ist wohl tatsächlich einfach ein Roman für Fans des Genres. Allen anderen würde ich raten, die Finger davon zu lassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2025

konnte mich leider nicht überzeugen

Das bin ich!?
1

Ich finde das Thema dieses Ratgebers sehr interessant, aber hier leider nicht wirklich gut umgesetzt. Vor allem der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen. Er wirkt sehr trocken und emotionslos, ...

Ich finde das Thema dieses Ratgebers sehr interessant, aber hier leider nicht wirklich gut umgesetzt. Vor allem der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen. Er wirkt sehr trocken und emotionslos, wodurch sich das Buch ziemlich zieht. Ich denke auch, dass die Schreibweise nicht für jeden gut verständlich ist. Meiner Meinung nach sollte bei einem Ratgeber eher Wert auf eine einfache, klar verständliche Schreibweise gelegt werden, anstatt ständig mit Fachbegriffen um sich zu werfen.

Ich mag es auch nicht, wenn Bücher QR-Codes enthalten und man sich dann zusätzliches Material im Internet runterladen soll. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

Insgesamt werden hier viele Themen angesprochen. Manche aber eher kurz und nicht wirklich ausführlich. Es gibt viele Fallbeispiele, die das Ganze zumindest etwas auflockern. Wobei es für meinen Geschmack dann schon wieder zu viele waren, sodass sie mir irgendwann auf die Nerven gingen.

Weiterhin beinhaltet das Buch einen Fragebogen, um die eigenen Stärken und Werte besser kennenzulernen (den ich persönlich viel zu lang fand) und diverse Übungen, mit denen ich leider nur teilweise etwas anfangen konnte. Was hat z.B. ein Buch, das ich als Kind mochte, bitte mit meinen Talenten und beruflichen Entscheidungen zu tun? Das hat sich mir so gar nicht erschlossen.

Wer sich für das Thema interessiert und bereit ist, viel Zeit zu investieren und sich auf die Übungen einzulassen, wird hier vielleicht einen guten Ratgeber finden. Für mich war er leider nicht das Richtige, weshalb ich nur 2 Sterne vergeben kann.

Veröffentlicht am 28.02.2025

nicht empfehlenswert

Lewis Hamilton
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Lewis Hamilton ist zweifellos eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die die Formel 1 bisher hervorgebracht hat. Darum hat mich dieses Buch auch total interessiert. Ich habe gehofft, darin etwas mehr ...

Lewis Hamilton ist zweifellos eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die die Formel 1 bisher hervorgebracht hat. Darum hat mich dieses Buch auch total interessiert. Ich habe gehofft, darin etwas mehr über Lewis als Mensch zu erfahren. Leider wurde ich schwer enttäuscht.

Man bekommt zumindest ein paar interessante Infos zu Lewis Kindheit, seinem Wergegang und dem komplizierten Verhältnis zu seinem Vater. Da war doch einiges dabei, was ich noch nicht wusste. Also war das Buch für mich zumindest kein totaler Reinfall. Aber das war es dann leider auch schon mit den positiven Aspekten.

Was mir als erstes negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass der Autor so wirr hin und her springt. Mir fehlt die Chronologie. Das Buch beginnt mit dem Horror-Unfall zwischen Lewis und Max Verstappen, springt dann zu seiner Kindheit, usw. Außerdem reitet der Autor ständig darauf herum, dass Lewis offenbar sein Leben lang nur diskriminiert und rassistisch angefeindet wurde. Natürlich ist das ein wichtiger Aspekt und ich war ehrlich schockiert darüber, was es da für Aussagen gab und wie einfach darüber hinweggegangen oder die Sache heruntergespielt wurde. Aber ich hatte das Gefühl, dass Lewis hier einfach nur auf seine Hautfarbe reduziert wird.

Was mich auch total gestört hat war, dass der Autor immer wieder abschweift und Vergleiche zwischen Lewis und anderen schwarzen Sportlern, Musikern etc. zieht. Wenn ich ein Buch über Lewis Hamilton kaufe, dann interessiert mich doch nicht der Werdegang von Tiger Woods (um nur mal ein Beispiel zu nennen).

Auch lag für mich der Fokus zu stark auf der Formel 1. Seitenweise werden Rennverläufe geschildert und Interviews zitiert. Dabei bekam ich immer stärker das Gefühl, dass der Autor absolut kein Fan von Lewis ist. Er wird ständig als egoistisch und rücksichtslos dargestellt, während der Autor für andere Fahrer wie z.B. Sebastian Vettel oder Nico Rosberg voll des Lobes ist. Sogar im Vergleich mit Verstappen, der ja nun wirklich kein Heiliger ist, kommt Lewis immer noch schlechter weg.

Wer sich also für Lewis Hamilton als Person interessiert, sollte von dieser Biographie lieber die Finger lassen. Für Formel 1 Fans im Allgemeinen könnte das Buch ganz interessant sein.

Veröffentlicht am 19.12.2024

Leider gar nicht mein Fall

Wolkig im Kopf
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Dieses Buch hat sich wirklich interessant angehört und die Einleitung fand ich auch noch relativ gut. Aber leider musste ich dann sehr schnell feststellen, dass es einfach gar nicht mein Fall ist. Einiges ...

Dieses Buch hat sich wirklich interessant angehört und die Einleitung fand ich auch noch relativ gut. Aber leider musste ich dann sehr schnell feststellen, dass es einfach gar nicht mein Fall ist. Einiges von dem, was die Autorin schreibt, klingt total schlüssig. Andere Sachen wiederum ergeben für mich einfach keinen Sinn oder wirken einfach nur seltsam auf mich. Ich konnte mich mit dem Schreibstil nicht wirklich anfreunden. Vielleicht liegt es einfach an mir und daran, dass ich mich nicht auf das Buch einlassen kann. Keine Ahnung. Auf jeden Fall hatte ich wirklich Mühe, mich so halbwegs durchzuquälen. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunden bekommen, hätte ich es sicher nach 2 Kapiteln einfach abgebrochen.

Veröffentlicht am 02.12.2024

sehr ausführlich, aber viel Fokus auf Hormontherapie

Cool bleiben in den Wechseljahren
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Ich hatte mir von diesem Buch sehr viel versprochen, aber meinen Geschmack hat es leider nicht wirklich getroffen, muss ich sagen.

Die Autorin erklärt hier sehr viel. Anfangs geht es um den Zyklus und ...

Ich hatte mir von diesem Buch sehr viel versprochen, aber meinen Geschmack hat es leider nicht wirklich getroffen, muss ich sagen.

Die Autorin erklärt hier sehr viel. Anfangs geht es um den Zyklus und verschiedene Hormone, bevor dann wirklich die Wechseljahre und damit einhergehende Beschwerden behandelt werden. Das ist zwar alles durchaus interessant und wahrscheinlich ist es auch gut, die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen, aber mir war es einfach ein bisschen zu viel. Das Ganze liest sich auch sehr trocken und ich habe ziemlich lange gebraucht, um mich durch das Buch durchzukämpfen.

Leider kristallisiert sich auch sehr schnell heraus, dass die Autorin zur Behandlung von Wechseljahres-Beschwerden in 1. Linie auf Hormone setzt. Zwar werden auch alternative Methoden, wie z.B. eine Ernährungsumstellung etc. angesprochen, aber das eher am Rande. Auch muss ich sagen, dass die Aussagen der Autorin, zum Thema gesunde Ernährung oft dem, was ich bisher gehört und gelesen habe, total wiedersprechen. So empfiehlt sie z.B. gesättigte Fette (Butterschmalz) statt ungesättigter (Rapsöl) und rät vom Verzehr von Nüssen eher ab. Das macht für mich alles gar keinen Sinn.

Dementsprechend war dieses Buch leider nicht wirklich mein Fall und gar nicht das, was ich mir erhofft hatte.