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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2025

eher was für echte Fans

Made in Germany
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Yanar gehört zu den wenigen Comedians, die ich tatsächlich lustig finde. Ich würde mich nicht wirklich als Fan bezeichnen und habe ihn auch noch nie live gesehen, aber wenn einer seiner Auftritte im Fernsehen ...

Yanar gehört zu den wenigen Comedians, die ich tatsächlich lustig finde. Ich würde mich nicht wirklich als Fan bezeichnen und habe ihn auch noch nie live gesehen, aber wenn einer seiner Auftritte im Fernsehen läuft, schalte ich immer ganz gerne ein. Dieses Buch hat mich dagegen eher enttäuscht.

Vieles aus dem Buch kennt man leider schon, wenn man ein paar seiner Programme gesehen hat. Und was im Fernsehen gut rüberkommt, wirkt in Schriftform für mich nicht so wirklich. Ich konnte an ein paar Stellen schmunzeln, aber so richtig zum Lachen gebracht hat es mich nicht. Manches fand ich auch eher dämlich, um ehrlich zu sein.

Für treue Fans von Kaya Yanar ist dieses Buch sicher ganz unterhaltsam. Mich konnte es aber einfach nicht mitreißen.

Veröffentlicht am 13.10.2025

vor allem ein Buch für Fans

9 Jahre Wahn
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Eric Stehfest war mir in erster Linie durch seine Rolle bei GZSZ ein Begriff, sowie durch die Vorschau zu diversen Reality Formaten. In den letzten Jahren ist er mir ehrlich gesagt eher durch Negativschlagzeilen ...

Eric Stehfest war mir in erster Linie durch seine Rolle bei GZSZ ein Begriff, sowie durch die Vorschau zu diversen Reality Formaten. In den letzten Jahren ist er mir ehrlich gesagt eher durch Negativschlagzeilen aufgefallen und dieses Buch hat mein Bild von ihm jetzt auch nicht wirklich verbessert.

Den Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Gerade der Anfang liest sich wie ein echt seltsamer Krimi. Ich schätze, das soll dem Leser einen Einblick in das Leben mit Schizophrenie geben und Verständnis schaffen. Hat bei mir leider nicht wirklich funktioniert. Insgesamt musste ich mich durch das Buch eher durchquälen. Auch weil sich vieles doch immer wiederholt und manche Passagen einfach recht wirr sind.

Im Klappentext steht auch etwas von wegen "geniale Mischung aus Fakt und Fiktion" (oder so ähnlich). Was bei mir ständig die Frage aufkommen ließ, wie viel von dem Buch denn nun wirklich Tatsachenbericht ist und wie viel frei erfunden. Das konnte ich leider bis zuletzt nicht herausfinden. Haben die Gespräche mit seiner Therapeutin (die einen großen Teil des Buches einnehmen) genau so stattgefunden? Sind es womöglich genaue Abschriften? Wurden sie so wiedergegeben, wie er sich daran erinnert? Oder ist am Ende alles nur frei erfunden? Gab es die Therapie überhaupt wirklich? Im Nachwort erzählt Stehfest lediglich vom Schreiben des Buches, das wohl eine Art Therapie für ihn war, aber zum Wahrheitsgehalt sagt er leider nichts.

Für mich macht das Buch leider vor allem den Eindruck, dass er unbedingt Aufmerksamkeit will. Und natürlich Geld. Denn laut dem Buch ist er wohl hoch verschuldet. Da kommt natürlich auch die Trennung von seiner Frau, inklusive medienwirksamer Schlammschlacht pünktlich zur Buchveröffentlichung gerade Recht. Vielleicht bin ich zu zynisch, aber mir kommt das alles verdächtig vor. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass er Verantwortung für seine Handlungen übernimmt. An allem ist seine psychische Erkrankung Schuld und er ist ja eigentlich ein ganz toller Mensch.

Fans von Stehfest werden an dem Buch sicher ihre Freude haben. Wer gerne etwas kritischer ist, wohl eher nicht.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

leider ziemlich seltsam

Guardian 1. Seelenwächter
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Ich hatte bisher noch nie eine Danmei-Light-Novel oder überhaupt einen chinesischen Roman gelesen, war aber sehr neugierig auf das Genre. Der Klappentext klang auch total spannend und die Leseprobe fand ...

Ich hatte bisher noch nie eine Danmei-Light-Novel oder überhaupt einen chinesischen Roman gelesen, war aber sehr neugierig auf das Genre. Der Klappentext klang auch total spannend und die Leseprobe fand ich auch ziemlich gut. Leider musste ich aber sehr schnell feststellen, dass es wohl so gar nicht mein Genre ist.

Der Schreibstil ist etwas eigenwillig und mit der Zeit empfand ich ihn auch als sehr anstrengend. Etwa ab der Hälfte musste ich mich wirklich zwingen, weiterzulesen. Irgendwie konnte ich mit den Charakteren nicht wirklich warm werden. Sympathisch war mir eigentlich nur die sprechende Katze. Die war total süß und wirklich unterhaltsam. Allerdings hätte ich mir mal eine Erklärung dazu gewünscht. Ist es wirklich einfach eine sprechende Katze? Irgendein Fabelwesen? Ein Dämon in Katzengestalt?

Insgesamt gab es für mich einfach zu wenige Erklärungen, gerade auch was die Nicht-Menschlichen Mitarbeiter angeht. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich in dem Genre nicht auskenne, aber ich war sehr oft verwirrt. Außerdem konnte ich die Nebencharaktere teilweise kaum auseinanderhalten. Da gab es für mich einfach zu wenig Hintergrundwissen dazu.

Immerhin gibt es immer wieder Fußnoten, in denen kulturelle oder historische Zusammenhänge erklärt werden. Das hat immerhin bei ein paar Sachen geholfen. Am Ende hat man dann auch noch ein Glossar und eine Übersicht über die Charaktere, die aber leider auch nur so semi-hilfreich war. Und die ich natürlich erst am Ende des Buches entdeckt habe.

Die angepriesene Liebesgeschichte zwischen Zhao Yunlan und Shen Wei fand ich ebenfalls total enttäuschend. Für mich kam da einfach kaum Gefühl rüber. Es klang für mich eher so, als wäre einer verknallt und würde sich aus unerfindlichen Gründen zurückhalten während sich der andere wie ein verrückter Stalker benimmt.

Ich würde sagen, Guardian ist wohl tatsächlich einfach ein Roman für Fans des Genres. Allen anderen würde ich raten, die Finger davon zu lassen.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

konnte mich leider nicht überzeugen

Das bin ich!?
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Ich finde das Thema dieses Ratgebers sehr interessant, aber hier leider nicht wirklich gut umgesetzt. Vor allem der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen. Er wirkt sehr trocken und emotionslos, ...

Ich finde das Thema dieses Ratgebers sehr interessant, aber hier leider nicht wirklich gut umgesetzt. Vor allem der Schreibstil hat mir leider gar nicht gefallen. Er wirkt sehr trocken und emotionslos, wodurch sich das Buch ziemlich zieht. Ich denke auch, dass die Schreibweise nicht für jeden gut verständlich ist. Meiner Meinung nach sollte bei einem Ratgeber eher Wert auf eine einfache, klar verständliche Schreibweise gelegt werden, anstatt ständig mit Fachbegriffen um sich zu werfen.

Ich mag es auch nicht, wenn Bücher QR-Codes enthalten und man sich dann zusätzliches Material im Internet runterladen soll. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

Insgesamt werden hier viele Themen angesprochen. Manche aber eher kurz und nicht wirklich ausführlich. Es gibt viele Fallbeispiele, die das Ganze zumindest etwas auflockern. Wobei es für meinen Geschmack dann schon wieder zu viele waren, sodass sie mir irgendwann auf die Nerven gingen.

Weiterhin beinhaltet das Buch einen Fragebogen, um die eigenen Stärken und Werte besser kennenzulernen (den ich persönlich viel zu lang fand) und diverse Übungen, mit denen ich leider nur teilweise etwas anfangen konnte. Was hat z.B. ein Buch, das ich als Kind mochte, bitte mit meinen Talenten und beruflichen Entscheidungen zu tun? Das hat sich mir so gar nicht erschlossen.

Wer sich für das Thema interessiert und bereit ist, viel Zeit zu investieren und sich auf die Übungen einzulassen, wird hier vielleicht einen guten Ratgeber finden. Für mich war er leider nicht das Richtige, weshalb ich nur 2 Sterne vergeben kann.

Veröffentlicht am 28.02.2025

nicht empfehlenswert

Lewis Hamilton
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Lewis Hamilton ist zweifellos eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die die Formel 1 bisher hervorgebracht hat. Darum hat mich dieses Buch auch total interessiert. Ich habe gehofft, darin etwas mehr ...

Lewis Hamilton ist zweifellos eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die die Formel 1 bisher hervorgebracht hat. Darum hat mich dieses Buch auch total interessiert. Ich habe gehofft, darin etwas mehr über Lewis als Mensch zu erfahren. Leider wurde ich schwer enttäuscht.

Man bekommt zumindest ein paar interessante Infos zu Lewis Kindheit, seinem Wergegang und dem komplizierten Verhältnis zu seinem Vater. Da war doch einiges dabei, was ich noch nicht wusste. Also war das Buch für mich zumindest kein totaler Reinfall. Aber das war es dann leider auch schon mit den positiven Aspekten.

Was mir als erstes negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass der Autor so wirr hin und her springt. Mir fehlt die Chronologie. Das Buch beginnt mit dem Horror-Unfall zwischen Lewis und Max Verstappen, springt dann zu seiner Kindheit, usw. Außerdem reitet der Autor ständig darauf herum, dass Lewis offenbar sein Leben lang nur diskriminiert und rassistisch angefeindet wurde. Natürlich ist das ein wichtiger Aspekt und ich war ehrlich schockiert darüber, was es da für Aussagen gab und wie einfach darüber hinweggegangen oder die Sache heruntergespielt wurde. Aber ich hatte das Gefühl, dass Lewis hier einfach nur auf seine Hautfarbe reduziert wird.

Was mich auch total gestört hat war, dass der Autor immer wieder abschweift und Vergleiche zwischen Lewis und anderen schwarzen Sportlern, Musikern etc. zieht. Wenn ich ein Buch über Lewis Hamilton kaufe, dann interessiert mich doch nicht der Werdegang von Tiger Woods (um nur mal ein Beispiel zu nennen).

Auch lag für mich der Fokus zu stark auf der Formel 1. Seitenweise werden Rennverläufe geschildert und Interviews zitiert. Dabei bekam ich immer stärker das Gefühl, dass der Autor absolut kein Fan von Lewis ist. Er wird ständig als egoistisch und rücksichtslos dargestellt, während der Autor für andere Fahrer wie z.B. Sebastian Vettel oder Nico Rosberg voll des Lobes ist. Sogar im Vergleich mit Verstappen, der ja nun wirklich kein Heiliger ist, kommt Lewis immer noch schlechter weg.

Wer sich also für Lewis Hamilton als Person interessiert, sollte von dieser Biographie lieber die Finger lassen. Für Formel 1 Fans im Allgemeinen könnte das Buch ganz interessant sein.