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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2022

Die Freundschaft zwischen Shoko und Shoya rückt endlich wieder ins Zentrum.

A Silent Voice 05
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Auch hier hab ich mich erneut einige Male gefragt, warum sich Shoko und Shoya mit gewissen Charakteren überhaupt abgeben. Die eine hat sich null verändert und die andere spielt sich als Unschuldslamm auf ...

Auch hier hab ich mich erneut einige Male gefragt, warum sich Shoko und Shoya mit gewissen Charakteren überhaupt abgeben. Die eine hat sich null verändert und die andere spielt sich als Unschuldslamm auf und stellt Shoya vor allen bloss. Obwohl die Spannung dadurch gesteigert wurde und man wissen will, wie es weitergeht, hätte ich sie in dem Moment erwürgen können.

Nichtsdestotrotz rückt die Freundschaft zwischen Shoko und Shoya endlich wieder ins Zentrum, wenn auch mit einem bitteren Gefühl. Shoya tut einem hier wirklich leid, denn das hat er nicht verdient.

Die Geschichte nimmt schliesslich eine dramatische Wendung, die ich so nicht vorhergeahnt hätte.

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Veröffentlicht am 02.07.2022

Ich bin total begeistert

A Silent Voice 02
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Man erkennt deutlich die Wandlung, die Shoya im Laufe der Zeit durchgemacht hat. Seine Handlungen und Verhaltensweisen widerspiegelt einen Menschen, der tatsächlich Reue für seine Taten empfindet und es ...

Man erkennt deutlich die Wandlung, die Shoya im Laufe der Zeit durchgemacht hat. Seine Handlungen und Verhaltensweisen widerspiegelt einen Menschen, der tatsächlich Reue für seine Taten empfindet und es wieder gut machen möchte, denn seine innere Zerrissenheit und sein schlechtes Gewissen nagen nach wie vor an ihm.

Jedoch gibt die Mangaka auch in diesem Band eher weniger von Shoko Preis. Langsam würde es mich echt interessieren, was bei ihr in dieser Zeit so passiert ist und wie es ihr nach dem Schulwechsel ergangen ist.

Fazit/Empfehlung:

Ich bin noch immer total begeistert von dem Manga, dem Zeichenstil und auch von der Handlung der Geschichte.

Ich kann euch diese Reihe nur wärmstens empfehlen und hoffe dass ihr sie, wenn ihr sie noch nicht gelesen habt, noch lesen werdet.

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Veröffentlicht am 02.07.2022

Die Geschichte geht mitten ins Herz

A Silent Voice 01
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Die Geschichte trifft einen mitten ins Herz, bringt einen zum Grübeln und auch zum Weinen – zumindest hab ich Tränen vergossen.

Interessant ist, dass die Story aus der Sicht des Peinigers erzählt wird ...

Die Geschichte trifft einen mitten ins Herz, bringt einen zum Grübeln und auch zum Weinen – zumindest hab ich Tränen vergossen.

Interessant ist, dass die Story aus der Sicht des Peinigers erzählt wird und man dessen Gedankengängen folgen kann. Auch seine Gefühlswelt bleibt dem Leser nicht verborgen, was an sich eine wirklich gute Sache ist. Hingegen wird auf Shokos Charakter und ihre Geschichte wenig eingegangen, was ich persönlich sehr Schade finde. Jedoch bin ich guter Dinge, das die Mangaka dies im weiteren Verlauf der Reihe tun wird.

Die Überleitung von der „aktuellen“ Storyline zum Rückblick in die Vergangenheit ist ziemlich abgehackt, sodass man kurzzeitig verwirrt innehält – zumindest wenn man das Schildchen „6 Jahre vorher“ gekonnt überliest.

Die Mangaka besticht durch eine liebevolle Umsetzung und einem schönen Zeichenstil. Zudem eignet sich der Manga auch hervorragend für Einsteiger, weil er klar und strukturiert aufgebaut ist.

Empfehlung:

Ich empfehle jedem von euch diese Manga-Reihe, auch denen die mit Romance nicht so viel anfangen können.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Psychospiel in der Klinik

Der Seelenbrecher
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Zusammenfassung/Klappentext:
Ein an Amnesie leidender Mann wird in eine psychiatrische Luxusklinik eingeliefert. Mithilfe der Ärzte versucht er, seine Erinnerungen zurückzuerlangen – doch das gelingt ihm ...

Zusammenfassung/Klappentext:
Ein an Amnesie leidender Mann wird in eine psychiatrische Luxusklinik eingeliefert. Mithilfe der Ärzte versucht er, seine Erinnerungen zurückzuerlangen – doch das gelingt ihm nur schwer.
Währenddessen treibt der „Seelenbrecher“ sein Unwesen – ein Täter, der seine Opfer nicht tötet, sondern sie psychisch zerstört. Zurück bleiben lebende, aber geistig gebrochene Menschen, die nie wieder sprechen oder handeln können.

Kurz vor Weihnachten schlägt der Seelenbrecher erneut zu – ausgerechnet in jener psychiatrischen Klinik. Um sich zu schützen, wird das Gebäude verriegelt, nicht ahnend, dass der Täter bereits unter ihnen ist. Zu allem übel schneidet ein aufziehender Schneesturm die Klinik zusätzlich von der Außenwelt ab.

Während Caspar verzweifelt versucht, sich selbst und die anderen zu retten, kommen immer mehr erschreckende Wahrheiten ans Licht. Wer ist der Seelenbrecher wirklich? Und welche Rolle spielt Caspar in diesem perfiden Spiel?

Meinung:
Dieser Thriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in Atem gehalten. Er überzeugt nicht nur mit einer spannenden Handlung, sondern vor allem durch die intensive und beklemmende Atmosphäre. Eine psychiatrische Luxusklinik, ein Schneesturm, völlige Isolation – Täter und Opfer im selben Gebäude. Ein perfektes Setting für ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel!

Durch raffinierte Twists wird der Leser immer wieder in die Irre geführt – selbst wenn man glaubt, den Täter bereits entlarvt zu haben. Dennoch gibt es einige Szenen, die sehr konstruiert wirken und dadurch etwas übertrieben oder unglaubwürdig erscheinen.

Die Erzählweise empfand ich als gewöhnungsbedürftig, da sie zwischen der eigentlichen Handlung in der Vergangenheit und einem mysteriösen Experiment in der Gegenwart wechselt. In diesem Experiment müssen die Teilnehmer ein Manuskript lesen, das die Geschehnisse jener Tatnacht wiedergibt. Diese Perspektivwechsel haben mich teilweise aus dem Lesefluss gerissen, da es nicht immer einfach war, den Überblick zu behalten. Gleichzeitig sorgt dieser Kniff aber auch dafür, dass die Spannung konstant aufrechterhalten wird.

Caspar ist ein interessanter Protagonist, da seine Amnesie für Unsicherheiten sorgt – man weiß nie genau, wer er wirklich ist. Das hat mir gut gefallen. Auch die anderen Charaktere waren solide, blieben aber teilweise etwas oberflächlich. Für die Geschichte war das jedoch völlig ausreichend.

Der Schreibstil ist packend und mitreißend, wodurch das Buch leicht und schnell zu lesen ist.

Fazit:
Der Seelenbrecher ist ein beklemmender Psychothriller, der mit Spannung, unerwarteten Wendungen und einem düsteren Setting fesselt. Die Isolation und die perfide Vorgehensweise des Seelenbrechers sorgen für Hochspannung. Auch wenn manche Szenen etwas konstruiert wirken, bleibt das Buch insgesamt ein fesselnder und atmosphärischer Thriller.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Ein zeitloses Meisterwerk

Die unendliche Geschichte
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Zusammenfassung/Klappentext:
Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat das Buch «Die unendliche Geschichte» und stielt es kurzerhand. Begeistert liest er die Geschichte des jungen Kriegers Atréju ...

Zusammenfassung/Klappentext:
Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat das Buch «Die unendliche Geschichte» und stielt es kurzerhand. Begeistert liest er die Geschichte des jungen Kriegers Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur, die gemeinsam versuchen, die kindliche Kaisern und Phantásiens zu retten.

Doch als sich herausstellt, dass nur ein Mensch das Reich vor dem Untergang bewahren kann, zögert Bastian nicht lange und wird selbst Teil der Geschichte. Mit einer unbegrenzten Anzahl an Wünschen erschafft er Phantásien neu – doch mit jedem Wunsch verliert er eine Erinnerung an seine eigene Welt. Verführt von der Macht droht er sich selbst zu verlieren.

Wird es ihm gelingen, den Weg zurück nach Hause zu finden?

Meinung:
Ein Wiedersehen mit meiner Kindheit – und eine Geschichte, die mich auch heute noch in ihren Bann zieht.

Für ein Kinderbuch ist «Die unendliche Geschichte» erstaunlich vielschichtig. Es behandelt essenzielle Themen wie die Macht der Fantasie, Mut, Verantwortung und Selbstfindung, aber auch die Gefahr von Illusionen und unbegrenzter Macht. Phantásien ist eine faszinierende Welt voller magischer Orte, wundersamer Wesen und einzigartiger Charaktere.

In der zweiten Hälfte des Buches reist Bastian durch Phantásien und erfüllt einen Wunsch nach dem anderen. Hier verliert die Geschichte leider ziemlich an Tempo, da die einzelnen Episoden stellenweise wie lose aneinandergereihte Ereignisse wirken. Der rote Faden – der schleichende Verlust seiner Erinnerungen – ist zwar vorhanden, aber nicht immer stark genug spürbar.

Bastian selbst ist ein toller Protagonist. Anfangs ein unsicherer Junge, durchläuft er eine glaubwürdige und mitreißende Entwicklung. Besonders beeindruckt hat mich Atréju, der mit seinem Mut und seiner Loyalität hervorsticht.

Michael Endes Schreibstil ist kindgerecht, aber gleichzeitig bildgewaltig – er lässt Phantásien vor dem inneren Auge lebendig werden.

Fazit:
Auch wenn die zweite Hälfte der Geschichte stellenweise langatmig wirkt, bleibt Die unendliche Geschichte ein einzigartiges Abenteuer. Das Buch besticht nicht nur durch seine beeindruckende, fantasievolle Welt, sondern auch durch tiefgründige Botschaften über die Kraft der Fantasie, Selbstfindung – und die Schattenseiten unkontrollierter Macht.

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