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Veröffentlicht am 17.08.2025

Es fehlt an Worldbulding und es ist auch wenig passiert

The Hunted Heir (Die Veiled-Kingdom-Serie 2)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem mich bereits der erste Band nicht so ganz überzeugen konnte, wollte ich dennoch ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem mich bereits der erste Band nicht so ganz überzeugen konnte, wollte ich dennoch wissen, wie es mit Nyra und Dacre weitergeht, doch auch Band zwei lässt mich zweigespalten zurück. Was mir vor allem gefehlt hat, war das Worldbuilding und der Inhalt.
Nyra befindet sich nach der Aufdeckung ihres Geheimnisses, dass sie die verschollene Prinzessin von Marmoris ist, auf der Flucht vor den Rebellen. Besonders hart trifft sie Dacres Verrat, doch auch wenn sie ihn hinter sich lassen will, wandern ihre Gedanken doch immer wieder zu ihm.
Tja, und das ist auch schon fast der ganze Plot. Nyra ist auf der Flucht, nicht nur vor ihrem Vater, jetzt auch vor Dacres Vater. Davon abgesehen passiert recht wenig, Ich finde man hätte vielleicht zumindest ein wenig mehr Worldbuilding einbauen können, da bietet sich eine Flucht durch ein Land ja durchaus an, doch auch an der Front passiert wenig. Also flieht Nyra mehr oder weniger alleine, ist verzweifelt und weiß nicht, was sie tun soll. Und Dacre verfolgt sie, doch nicht, um sie ihrem oder seinem Vater auszuliefern, sondern weil er sie retten will.
Nyra war mir in diesem Teil irgendwie zu unbeholfen. Sie war ständig verzweifelt, weiß nicht, was sie mit ihren Kräften anfangen soll, versingt öfters mal in Selbstmittleid und ist alles in allem ziemlich abhängig.
Dacre mochte ich eigentlich ganz gerne, auch wenn ich nicht ganz verstanden habe, woher sein Sinneswandel und seine Gefühle für Nyra herkamen. Aber immerhin hat er Verantwortung getragen, sich gegen seinen Vater gestellt und setzt alles daran, Nyra zu retten.
Wie gesagt, warum er so handelt, war nicht ganz klar und die Beziehungsentwicklung der beiden war ebenfalls schwierig, aber immerhin gab es um die beiden herum ein wenig Plot. Selbst wenn ihre Beziehungserkenntnisse fast immer aus Eifersucht getroffen werden und mir doch ein paar tiefere Gefühle fehlen.
Dafür, dass sich Nyra fast durchfehend passiv in der Geschichte verhalten hat, kam das Ende dann fast schon überraschend und der Cliffhanger lässt mich schon neugierig zurück, aber ob die Geschichte noch so richtig gut wird weiß ich wirklich nicht.
Insgesamt eine schwierige Fortsetzung, der es an Handlung und Tiefe fehlt. Was man allerdings positiv anmerken muss, ist, dass es durch die wenigen Seiten nicht gerade langweilig wurde und man schnell durch war. Ob das jetzt allerdings so gut ist, weiß ich nicht. Ich denke, ein paar mehr Seiten hätten beiden Bänden durchaus gut getan. Von mir bekommt das Buch mit einem zugedrückten Auge 3/5❤️

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Eine wilde Achterbahnfahrt mit interessanter Grundidee, aber schwierigen Charakteren

Never
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte die Magnolia Parks Reihe der Autorin eigentlich ganz gerne, sie war sehr unterhaltsam ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte die Magnolia Parks Reihe der Autorin eigentlich ganz gerne, sie war sehr unterhaltsam und als ich gesehen habe, das nun Never erscheint und es sich dabei um ein Peter Pan Retelling handelt, war ich wirklich gespannt.
Aber puh ich weiß gar nicht recht wie ich das Buch bewerten soll. Es gab gute Ansätze und ich mochte die Grundidee, das Daphne ein lebenslang erzählt wird, das Peter Pan sie eines Tages nach Nerverland mitnehmen wird, dies aber erst so spät geschieht, das sie schon nicht mehr daran glaubt. Ich mochte auch wie Daphne zu Beginn gezeichnet wird, als intelligente und ruhige Person, die trotz ihrer erst 17 Jahre weiß was sie will.
Aber tja das Blatt hat sich wirklich schnell gewendet, kaum ist sie in Neverland reiht sich gefühlt eine Fehlentscheidung an die Nächste und irgendwann wollte ich nur noch meine Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich konnte ihr Verwirrung und ihr Gefühlschaos dabei auch bis zu einem gewissen Grad verstehen, einfach weil sie plötzlich in diesem Wahnsinn wiederfindet, aber dennoch waren ihre Entscheidungen nicht wirklich nachvollziehbar und eine Charakterentwicklung gab es auch nicht.
Und alle davon hatten gefühlt mit Peter Pan zu tun, den glaube ich keiner nach diesem Buch leiden kann. Ich meine wie toxisch will ein Charakter angelegt sein? Er ist unglaublich manipulativ, unverantwortlich und teilweise erschreckend bösartig. Ich habe mich gefragt, warum Daphne das alles mit sich machen lässt und sich am Ende (Achtung Spoiler) gegen Hook entscheidet.
Der war zwar nicht der Traumprinz schlecht hin und tut sich fast nichts mit Peter, aber immerhin hätte ich den beiden ein Happy End gewünscht, selbst wenn sie keine vernünftige Kommunikation hinbekommen haben.
Ingesamt weiß ich also nicht so recht was ich zu dem Buch sagen soll, es war unterhaltsam, hatte ein interessantes Setting und eine merkwürdige Sogwirkung (das bekommt die Autorin wirklich immer gut hin). Es gab auch humorvolle Momente, aber die meiste Zeit wollte ich die Charaktere einfach an die Wand klatschen, weil sie mich unglaublich frustriert haben. Wobei das auch schon wieder eine Leistung ist, da ich das Buch so in einem Rutsch durchgelesen habe. Es war auf jeden Fall eine Achterbahnfahrt der Gefühle und man muss sich auf viel Absurdität einstellen, aber das Buch bekommt 3/5❤️ und wahrscheinlich werde ich auch Band zwei lesen, da ich irgendwie wissen will wie es weitergeht👀

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Eine gute Grundidee, aber es fehlt an Kontext und Tiefe

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich hatte nach dem Klappentext wirklich hohe Erwartungen an das Buch, ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich hatte nach dem Klappentext wirklich hohe Erwartungen an das Buch, denn eine versteckte Prinzessin zwischen einem machthungrigen König und einer Rebellion, gemischt mit Magie und Enemies to Lovers, klang erstmal super vielversprechend.
Ich habe auch gut in das Buch hineingefunden, das Worldbuiling hält sich in Grenzen und man kann der Geschichte gut folgen. Es gibt auch insgesamt wirklich gelungene Ansätze und eine interessante Grundidee. Man erfährt ein bisschen was über die Strukturen des Königreich und das Leben seiner Bewohner, wenn auch nur kurz aus der Sicht von Nyra. Auch über die verborgene Stadt in der die Rebellen leben erfährt man ein bisschen, aber wie bei vielen anderen Punkten, wurde für mich das Potenzial hier leider nicht so ganz ausgeschöpft.
Das gilt auch für die Charakteren oder die zentrale Storyline, aber fangen wir bei den Charakteren an.
Nyra ist eigentlich ganz sympathisch. Sie ist die verborgene Tochter des tyrannischen Königs und schafft es bei einem Angriff aufs Schloss zu fliehen. Seit dem lebt sie auf der Straße und hält sich durch Taschendiebstähle über Wasser und bereitet ihre Flucht aus dem Königreich vor. Vorher wird sie jedoch verhaftet und landet dadurch unglücklicherweise bei den Rebellen, die ihren Vater zwar ebenfalls hassen, sie aber als Druckmittel gegen ihn einsetzen möchten, weshalb sie ihre Identität geheim halten muss.
Ich mochte Nyra also Grundlegend ganz gerne, aber man erfährt auch nicht sonderlich viel über sie. Nur ein bisschen über ihr bisheriges Leben und sonst geht es fast nur ums Kampftraining und das sie Dacre hasst, ihn aber gleichzeitig will.
Dacre als Sohn des Rebellenanführers hat von Beginn an eine Abneigung gegen sie und bringt ihr Misstrauen entgegen. So weit verständlich, allerdings handelt er nicht so wirklich danach und bald sind wir in einer Endlosschleife des Spiels „Ich hasse dich und ich will dich, aber ich darf dich nicht wollen“ gefangen. Abgesehen davon erfährt man auch über ihn nicht sonderlich viel.
Zu ihrer Beziehungsentwicklung ist darüber hinaus dann auch gar nicht mehr viel zu sagen, außer das ihr Katz und Maus Spiel gegen Ende des Buches in Spice Szenen endet, die zwar ok waren, aber ich hätte mir eher Gespräche, Zuneigung und Gefühle gewünscht und das ist alles auf der Strecke geblieben.
Insgesamt hat die Geschichte zwar durchaus potenzial, aber das wurde für mich bisher noch kaum ausgeschöpft. Ich hätte mir einfach mehr gewünscht. Mehr Thematisierung der Magie, mehr über das System und die Ziele der Rebellion, mehr Tiefe für Nyra und Dacre und auch ein bisschen mehr Spannung, denn es gibt gefühlt fast nur Kampftraining und Katz und Maus Spiele zwischen den beiden. Von mir bekommt das Buch leider nur 3/5❤️ aber ich hoffe das die Reihe noch besser wird und mehr Kontext bietet.

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Veröffentlicht am 24.04.2024

Eine interessante Idee mit viel potenzial, aber leider auch einigen Längen

Curious Tides
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil das Thema rund um die Mond- und Gezeitenmagie ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil das Thema rund um die Mond- und Gezeitenmagie faszinierend klang und ich bisher noch nichts in die Richtung gelesen hatte. Auch das Academy Setting und die Aufklärung des Todes von Romie wirkten sehr vielversprechend.
Ich habe das Buch also begonnen und muss leider sagen, dass ich bereits beim Einstieg einige Probleme mit dem Schreibstil hatte. Er ist definitiv einzigartig, bildhaft und geht schon in Richtung poetisch, das hat es für mich aber auch ein wenig schwierig gemacht, in die Geschichte hineinzufinden.
Grundsätzlich fand ich die Idee rund um das erschaffende Magiesystem und die verschiedenen Mondhäuser mit den speziellen Gaben sehr spannend und auch das Worldbuilding der Autorin hatte fast schon etwas Magisches, was mir gut gefallen hat.
Dadurch das aber zu Beginn wirklich viel erklärt wird, passiert in der ersten Hälfte des Buches relativ wenig und es gibt viele Stellen die sich doch arg ziehen und es mir schwer gemacht haben, dran zu bleiben. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass sich die Autorin sich ein bisschen in ihren Beschreibungen verloren hat und ich dadurch auch den Faden beim Lesen verloren habe.
Die Geschichte wird dabei abwechselnd aus der Sicht von Emory und ihrem Bruder Baz erzählt, die beide Antworten wollen, was damals in der Höhle und mit Romie geschehen ist und auch was jetzt vor sich geht.
Während es in der ersten Hälfte des Buches also sehr um das Wordbuilding und die Charakterentwicklung geht, nimmt die Geschichte in der zweiten Hälfte ein bisschen an fahrt auf. Emory und Baz setzten sich durch ihre Nachforschungen zwangsläufig einigen Gefahren aus, die ein bisschen Spannung und eine düstere, magische Atmosphäre reinbringen.
Baz fand ich tatsächlich am interessantesten von den Charakteren, der Außenseiter vor dessen Magie die anderen studierenden Angst haben und der sehr zurückhaltend ist. Aber er öffnet sich nach und nach seiner Magie und akzeptiert sie und sicher selber mehr, das hat mir gut gefallen. Bei Emory ist es zwar ähnlich, aber sie ist für mich im Verhältnis ein wenig blasser geblieben und einige ihrer Handlungen konnte ich nur schwer nachvollziehen.
Der dritte im Bunde ist Keiran, der mir von Anfang an ein wenig suspekt war. Er war schon sehr undurchsichtig und dadurch das die Liebesgeschichte wirklich sehr am Rande ablief, war er für mich die meiste Zeit irgendwie einfach nur da.
Insgesamt lässt mich das Buch zwiegespalten zurück. Das Wordbuilding und die Idee an sich, mit dem komplexen Magiesystem fand ich wirklich interessant und auch die Spannungselemente in der zweiten Hälfte des Buches haben mir gut gefallen. Dennoch gab es auch wirklich viele längen, der Schreibstil war mir teilweise zu ausschweifend, so dass ich den Faden verloren habe und auch die Charaktere konnten mich nicht komplett Überzeugen. Deswegen bekommt das Buch leider nur 3/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.12.2023

Eine unterhaltsame Geschichte, der es aber leider an Tiefe und Emotionen gefehlt hat

This Love is Forever
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil von Layla Hagen ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe schnell in die ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil von Layla Hagen ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden und obwohl sie mich alles in allem gut unterhalten hat, ist der Funke einfach nicht so richtig übergesprungen.
Lexi mochte ich als Person ganz gerne, sie ist sehr sympathisch und warmherzig. Besonders ihr Umgang mit Paisley war wirklich schön zu verfolgen, die beiden haben zusammen einfach Spaß gemacht. Was mich allerdings etwas gestört hat war, dass sich ihre Gedanken sobald sie Tate das erste Mal gesehen hat, sich praktisch nur noch um die sexuelle Anziehung zwischen den beiden drehen.
Das gleiche gilt für Tate, der an sich auch nicht unsympathisch war, der mich aber auch schnell mit seinem Machogehabe genervt hat. Es war einfach alles ein wenig zu viel. Auch das er eigentlich seine Familie (besonders Paisley) über alles stellt, sie dann aber immer mehr aus dem Fokus rückt, hat mich ein wenig gestört. Es wirkt ein wenig so als würde Paisley im Laufe der Geschichte ein wenig zu den Großeltern geschoben werden, damit Lexi und Tate mehr Zeit haben, um im Schlafzimmer zu verschwinden.
Generell kamen bei mir die Gefühle beziehungsweise Emotionen der beiden nicht so an, da Lexi und Tate sich in Gedanken und im echten Leben praktisch die ganze Zeit nur ausziehen wollten und kaum tiefergehende Gespräche geführt haben.
Es war mir auf Dauer alles auch einfach zu oberflächlich, die Gespräche waren kurz, die Konflikte wurden schnell abgehandelt und generell hat mir an Tiefe in der Geschichte gefehlt.
Die Einzige die ich wirklich gerne mochte und die mir viel Spaß bereitet hat war Paisley. Sie ist einfach super sympathisch und auch wenn sie für ihr Alter teilweise schon sehr erwachsen gewirkt hat, hat sie die Geschichte aufgelockert.
Insgesamt konnte mich das Buch also nicht so ganz von sich überzeugen. Das lag zum eine daran, dass ich etwas anderes erwartet und auch höhere Erwartungen hatte und zum anderen lag es vor allem daran, dass mir an Emotionen und Tiefe gefehlt hat. Ich kann also sagen, dass das Buch unterhaltungswert hatte, mich aber nicht so richtig fesseln konnte.

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