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Krummbein

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2019

Tolle Ideen - schlechte Umsetzung

Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters
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Bei diesem Buch habe ich sehr gemischte Gefühle. Ich war total gespannt darauf, da es mit Harry Potter verglichen wurde, was für mich die Latte schon sehr hoch legt. Jedoch muss ich leider sagen dass ich ...

Bei diesem Buch habe ich sehr gemischte Gefühle. Ich war total gespannt darauf, da es mit Harry Potter verglichen wurde, was für mich die Latte schon sehr hoch legt. Jedoch muss ich leider sagen dass ich mit Harry Potter absolut keine Gemeinsamkeiten feststellen konnte - weder vom Lesegefühl noch von der Storyline. Doch auch die Welt und das Magiesystem haben mich wahnsinnig neugierig gemacht.

Während des Lesens habe ich schnell gemerkt, dass ich mich mit der Protagonistin nicht wirklich anfreunden konnte. Mein Problem bei ihr war, dass sie eine sehr stille Person ist, wodurch nur sehr wenige Dialoge im Buch stattfanden. Ebenfalls ist sie wahnsinnig naiv. Und zwar so richtig. Ich denke die Autorin wollte damit bezwecken, dass man sich selbst in ihr wiedererkennt, was - zumindest bei mir - leider nicht geklappt hat.

Wie oben bereits erwähnt, war ich sehr gespannt, wie die Magie in dieser Welt funktioniert. Leider erfährt man im Buch jedoch nur seeeehr wenig darüber. Ich finde das so wahnsinnig schade, da sich die Autorin hier wirklich mal was neues ausgedacht hat.

Alles in Allem bin ich sehr gespannt in dieses Buch hineingegangen und wurde leider enttäuscht. Die Autorin hat wirklich gute Ideen gehabt, jedoch hat mich die Umsetzung nicht überzeugen können. Dabei muss man jedoch sagen, dass das Buch gegen Ende doch besser wurde.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Falsche Erwartungen

Spinster Girls – Was ist schon normal?
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In dem Buch "Was ist schon normal" der "Spinster-Grils"-Reihe von Holly Bourne folgen wir einem Mädchen namens Evie (Evelyn), welche in der Vergangenheit an einer Zwangsstörung gelitten hat, wie sie sich ...

In dem Buch "Was ist schon normal" der "Spinster-Grils"-Reihe von Holly Bourne folgen wir einem Mädchen namens Evie (Evelyn), welche in der Vergangenheit an einer Zwangsstörung gelitten hat, wie sie sich in ihrer neuen Schule zurechtfindet. Dabei folgen wir ihr sowohl auf verschiedene Dates als auch zu ihren Freunden und ihrer Familie.

Genau hier liegt das Problem, welches ich mit dem Buch hatte, begraben. Ich dachte das Buch fokusiert sich sehr stark darauf, wie Evie neue Freund findet, ihnen von ihrer Vergangenheit erzählt, wie die damit umgehen usw. Also ich dachte mir dass das Buch sehr auf Freundschaft fokusiert ist. Stattdessen war dies nur die Nebenstory. Der Haupttel ging um einen Typen nach dem anderen in den sich Evie verknallte. Also es war ständig nur Liebesdrama was mir schon nach den ersten 100 Seiten mega genervt hat.

Was mir dagegen sehr gut gefallen hat war, wie die Zwangsstörung dargestellt wurde und wieso Evie solche Probleme hatte, dies mit anderen Menschen zu teilen. Ich bin zwar nicht die geeignetste Person dies zu beurteilen, da ich weder jemanden kenne der Zwangsstörungen hat/hatte noch selbst welche habe/hatte. Dennoch kam mir vor dass dieser Punkt sehr authentisch dargestellt ist.

Somit konnte ich dem Buch leider nur 2,5 Sterne geben, obwohl ich das Kernthema des Buches sehr gut und wichtig gefunden habe! Jedoch war mir einfach zu viel Liebesdrama rundherum...

Veröffentlicht am 16.03.2025

Fühlt sich wie der erste Entwurf an

Die Summe unserer Teile
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Das Buch handelt von drei Frauen einer Familie - also drei Generationen. Keine der Frauen hat noch Kontakt mit ihrer Mutter und im Laufe des Buch erfahren wir wie es dazu gekommen ist. Oder naja wir erfahren ...

Das Buch handelt von drei Frauen einer Familie - also drei Generationen. Keine der Frauen hat noch Kontakt mit ihrer Mutter und im Laufe des Buch erfahren wir wie es dazu gekommen ist. Oder naja wir erfahren es mehr oder weniger, denn leider bleiben sehr viele Fragen offen.

Ich finde das Buch hatte eine sehr gut Prämisse, aber leider finde ich hat die Umsetzung nicht gut geklappt. Es wirkt eher so wie einer der ersten Entwürfe des Buches. Denn es werden viele komplexe zwischenmenschliche Themen angesprochen, doch leider bleibt in den wenigen Seiten nicht genug Zeit sie alle ausreichend zu behandeln, so dass ich mich von den Charakteren sehr distanziert gefühlt habe und - wie oben bereits erwähnt - sehr viele Fragen offen geblieben sind.

Für alle die das Buch bereits kennen: besonders unklar war für mich warum Lucys Mutter bein Steinway mit dem Nachnahmen ihrer Mutter unterschrieben hat. Und warum fühlte sich Lucy so sehr von ihrer Mutter unter Druck gesetzt? Wie kan Daria dazu dass sie Lucy so unter Druck setzte obwohl sie immer nur das beste für sie wollte? Aber auch, warum hat niemals einer der beiden Eltern bei Lucy angerufen als sie den Kontakt abgebrochen hat?

Von mir bekommt das Bucher leider nur knappe 2 Sterne.

Veröffentlicht am 31.03.2022

Falsche Erwartungen

Der Papierpalast
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Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und stellte mir einfach eine Dreiecks-Liebesgeschichte vor, die im Zeitraum eines Tages spielt. Im Grunde genommen geht es ja auch darum, allerdings sind in ...

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und stellte mir einfach eine Dreiecks-Liebesgeschichte vor, die im Zeitraum eines Tages spielt. Im Grunde genommen geht es ja auch darum, allerdings sind in dem Buch mehr Rückblenden als wir von der Gegenwart sehen. Und um ehrlich zu sein interessierten mich die Rückblenden kaum.
Die Gegenwart gefiel mir allerdings sehr gut, es störte mich nur oft die Wortwahl bezogen unterschiedlich Sexuellen. Z.B. wurde sehr oft ficken verwendet, wo mir Sex oder Ähnliches wesentlich lieber gewesen wäre. Aber das ist nur eine persönliche Präferenz.
Leider ging mir auch das Ende viel zu schnell. Hier fehlte mir auch irgendwie der Höhepunkt, es ging einfach so gleichmäßig dahin.
Leider war es kein Buch für mich, was allerdings auch daran liegen kann, dass ich einfach völlig falsche Erwartungen hatte.

Veröffentlicht am 07.11.2021

Leider nichts für mich

Der Tod und das dunkle Meer
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Nachdem mir bereits Stuart Turtons ersten Buch "die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" wahnsinnig gut gefallen hat, war ich extrem gepsannt auf sein zweites Buch. Und ich muss sagen, es hat mich leider ...

Nachdem mir bereits Stuart Turtons ersten Buch "die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" wahnsinnig gut gefallen hat, war ich extrem gepsannt auf sein zweites Buch. Und ich muss sagen, es hat mich leider enttäuscht.
Das Buch spielt auf einem Boot, was ich ziemlich cool fand, da so eine Personengruppe vorgegeben war, wo nicht schnell mal wer dazu kommen konnte.
Leider muss ich sagen dass ich manche Charaktere ziemlich flach fand. Ebenfalls hat mich der Schreibstil nicht vom Hocker gerissen. Aber das ist ok für mich, da ich Turtons Bücher hauptsächlich für den Plot lese. Doch im Gegensatz zu seinem ersten Buch hat mich der überhaupt nicht überzeugt, was ich soooo schade finde, da ich wirklich wirklich große Hoffnungn hatte und sogar dachte dies könnte ein neues Lieblingsbuch werden.
Nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, gab ich ihm drei Sterne. Allerdings habe ich die nächtsen Tage noch mehr darüber nachgedacht und musste es leider auf zwei Sterne runter schrauben, da mir hauptsächlich das Negative in Erinnerung geblieben ist. Daher gibt es von mir leider keine Leseempfehlung, dennoch bin ich gespannt, welches Buch als nächsten von ihm kommt ;)

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