Sommer in New York
Summer in the City„Summer in the City“ ist eine sommerliche Romanze in der nie schlafenden Metropole New York.
Die erfolgreiche, aber inkognito schreibende Drehbuchautorin Elle zieht für einen Sommer zurück nach New York, ...
„Summer in the City“ ist eine sommerliche Romanze in der nie schlafenden Metropole New York.
Die erfolgreiche, aber inkognito schreibende Drehbuchautorin Elle zieht für einen Sommer zurück nach New York, um dort Homesitterin für die Wohnung ihrer Schwester zu sein und an ihrem neuesten Drehbuch zu arbeiten.
Ihr Nachbar ist Parker Warren, ein Tech-Milliardär, dem sie schon vor 2 Jahren auf unangenehme Weise begegnet ist und den sie seitdem abgrundtief hasst. Bei einem Leben Tür an Tür lässt es sich nicht vermeiden, dass man sich häufiger begegnet und so schlägt Parker Elle einen lukrativen Deal für beide vor – sie spielt seine Fake-Freundin für den Sommer und er hilft ihr beim Schreiben ihres neuen Drehbuchs, was derzeit alles andere als gut läuft. Gefühle sind ausgeschlossen, doch beim Besuch all der romantischen Drehorte für den neuen Film sind die guten Vorsätze nicht ganz so leicht einzuhalten wie geplant.
Alex Aster gelingt mit ihrem neuen Roman eine leichte lockere Sommerlektüre, die bereits durch das sehr süße Cover und die kleinen Illustrationen zu Beginn jeden Kapitels mit viel Liebe besticht.
Die Protagonistin Elle war mir von Beginn an durch ihre zurückgezogene Art sympathisch. Sie liebt den Schlabberlook und ist lieber für sich als auf Parties. Ihre beste Freundin Penelope ist ihr Anker und immer für sie da. Die beiden haben mir in ihren witzigen Dialogen richtig gut gefallen.
Parker Warren ist der typische Tech-Milliardär, der sich mit Geld alles kaufen kann – so denkt man. Doch Stück für Stück hat er mein Herz erobert, indem er immer wieder sehr aufmerksam zuhört und durch kleine Gesten zeigt, dass ihm sein Gegenüber wichtig ist.
Beide machen im Laufe des Romans eine positive Entwicklung durch.
Die aufkeimenden Gefühle sind sehr authentisch dargestellt. Leider wurden Elles Reaktionen oft sehr übertrieben dargestellt und man fragt sich des Öfteren, warum sie nicht einfach mit Parker redet, statt ihn von sich zu stoßen. So wurde es auch zum Schluss hin ziemlich dramatisch und es hätte in meinen Augen durch Kommunikation etwas harmonischer verlaufen können.
Die Atmosphäre in New York und die verschiedenen Orte, die die beiden besucht haben, waren sehr schön beschrieben und man hat richtig Lust, diese selber mal zu besuchen, vor allem den legendären Sonnenuntergang in Manhattan würde ich gern mal sehen.
Alles in allem hat mir das Lesen dieses Romans sehr viel Spaß gemacht. Ich habe Elle und Parker gern begleitet und schließe dieses Buch mit einem positiven Gefühl.
Von mir gibt es somit eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!