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Veröffentlicht am 22.03.2025

Schöne Welt, schwache Romanze

A Magic Steeped in Poison – Was uns verwundbar macht
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Die Geschichte war ganz nett, und die Welt, in der sie spielt, hat mir sehr gut gefallen. Sie war ziemlich magisch, und obwohl ich persönlich überhaupt keinen Tee mag, lese ich immer gerne darüber. Es ...

Die Geschichte war ganz nett, und die Welt, in der sie spielt, hat mir sehr gut gefallen. Sie war ziemlich magisch, und obwohl ich persönlich überhaupt keinen Tee mag, lese ich immer gerne darüber. Es ist wirklich beruhigend und schön, über Menschen zu lesen, die sich so viel Mühe bei der Zubereitung von Tee geben und über die Wirkung nachdenken, und ich hatte das Gefühl, dass Lin all das wunderbar umgesetzt und dann noch ein wenig Magie hinzugefügt hat. Wahrscheinlich, weil ich immer das Gefühl habe, dass die Zubereitung von Tee etwas Magisches ist, sodass es für mich super funktioniert hat, dass hier jetzt einfach echte Magie mit eingebracht wird.
Ich mochte auch das politische Geschehen, obwohl ich zugeben muss, dass ich manchmal ein bisschen verloren war, und ich mochte die ganze Idee des Wettbewerbs und wie Ning gelernt hat, wie anders die Welt für sie im Vergleich zu den Leuten im Palast war. Und auch ihre Motivation, ihre Schwester zu retten, war wirklich stark, und ich wusste es sehr zu schätzen, dass das die ganze Zeit über ihre oberste Priorität war.
Das Einzige, was mir nicht ganz gefallen hat/von dem ich das Gefühl hatte, dass es nicht immer gepasst hat/was mich teils verwisst hat, war der „mysteriöse (und gutaussehende) Junge“ und alles, was damit zu tun hatte. Also, ich habe es verstanden, und es war nicht völlig abwegig oder schlecht, nur ... es fühlte sich an, als ob es zuerst zu schnell ging, dann wurde es langsamer, dann war es nur noch ein ständiges Hin und Her, wohin die Geschichte gehen würde, und irgendwann war ich genauso verwirrt wie Ning, aber auch darüber, warum Ning verwirrt war/warum sie bestimmte Dinge dachte. Und ich weiß immer noch nicht, was ich von dieser ganzen Geschichte halte. Also: hat er gelogen? Aber wie mit dem Tee? Und woher wusste Ning sofort, dass er gelogen hat oder dachte, dass er gelogen hat, wenn die Prinzessin zur gleichen Zeit gelogen haben könnte, warum also den Kerl verdächtigen, der den Tee getrunken hat, und nicht die Prinzessin, die es nicht getan hat? Muss ich ihn jetzt verdächtigen? Muss ich nicht? Ich schätze, ich werde es im nächsten Buch herausfinden, das ich vermutlich auch lesen werde, aber ich wünschte, dieses Buch hätte mir ein wenig mehr gegeben, um zu verstehen, was genau vor sich ging. (Oder vielleicht habe ich das alles auch nur irgendwie verpasst oder nicht verstanden, mag sein.) Mir gefällt zwar irgendwie, wie es ausgegangen ist, aber auch dieser Teil der Geschichte kam mir im Vergleich zu allem anderen ein bisschen unterentwickelt vor. Vor allem die Romanze. Es fühlte sich einfach so an, als gäbe es keine wirklichen Gefühle, also hat mich das nicht wirklich überzeugt, obwohl ich Kang für einen ziemlich guten Charakter hielt. Vielleicht ist das der Grund für meine Verwirrung? Wenn es nur eine politische Sache gewesen wäre, hätte es für mich vermutlich besser funktioniert.
Aber auch wenn mich das verwirrt hat, hat mir der Rest der Geschichte gut gefallen, und die Charaktere und ihre Dialoge und Interaktionen fühlten sich ziemlich echt an, und es war leicht, sich darauf einzulassen. Ich glaube, das Ende-Ende hätte mir auch nicht gefallen, aber die Beschreibung des zweiten Buches spoilert ziemlich, was als Nächstes passiert, also habe ich das Gefühl, dass das Ende eher schwach ist und nicht wirklich schlecht? Aber ich werde sehen, wie es im Kontext der ganzen Geschichte wirkt, wenn ich das zweite Buch gelesen habe, denn ich werde ziemlich sicher weitermachen. Ich fand Lins Schreibstil ganz nett und ich mag die Welt und die Charaktere wirklich, also mal sehen, was da noch kommt (und wann ich die Zeit dafür finde).

Veröffentlicht am 21.03.2025

Für Kinder zum Gruseln vermutlich okay

Gänsehaut - Um Mitternacht, wenn die Vogelscheuche erwacht
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Das Buch ist sehr schnell gelesen und hat auf jeden Fall ein paar spannende und gruselige Stellen, ich fürchte allerdings, dass es ihm nicht gut getan hat, dass ich es nicht als Kind gelesen habe, denn ...

Das Buch ist sehr schnell gelesen und hat auf jeden Fall ein paar spannende und gruselige Stellen, ich fürchte allerdings, dass es ihm nicht gut getan hat, dass ich es nicht als Kind gelesen habe, denn großteils fand ich es eher etwas langweilig, weil von Anfang an ziemlich klar war, worauf es hinauslaufen würde, und es wirklich sehr einfach war, zu durchschauen, wer/was (nicht) dahinter steckte. So war ich weder auf die Auflösung sehr gespannt, noch ob irgendetwas passiert, da auch innerhalb der Situationen immer sehr deutlich war, wie die ausgehen würden.

Es hätte durchaus ein paar mehr Erklärungen zu Dingen geben dürfen (also zum Beispiel zu Stanley, von dem ich absolut nichts weiß, außer wie er sich verhält und dass er einen Sohn hat), sodass man sich mehr in die Figuren hätte hineindenken oder mit ihnen mitfühlen können (ich habe sie nicht gehasst, aber sie waren mir von Anfang an einfach ziemlich egal, sodass die ganze Geschichte mir auch recht gleichgültig war).
Der letzte Satz des Buchs hat mir wirklich gut gefallen, da musste ich doch sehr schmunzeln, weil das genau meine Art von Humor ist, und sonst war es ziemlich okay, nur nicht herausragend.
Für Kinder, die sich gerne gruseln wollen, ist es bestimmt richtig gut, wenn auch nicht das stärkste Buch der Reihe. Aber es ist sicherlich auch nicht das schwächste, sondern einfach recht mittig.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Nichts dran auszusetzen, aber auch nicht sehr bemerkenswert

Der russische Spion
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Ich habe das Buch großteils als Hörbuch nebenbei gehört und nur teilweise gelesen, und es war als Hörbuch zwar wirklich sehr angenehm, es im Hintergrund laufen zu haben, und ich fand es sowohl gut vorgelesen ...

Ich habe das Buch großteils als Hörbuch nebenbei gehört und nur teilweise gelesen, und es war als Hörbuch zwar wirklich sehr angenehm, es im Hintergrund laufen zu haben, und ich fand es sowohl gut vorgelesen als auch ganz gut geschrieben, aber viel mehr auch nicht.
Vielleicht liegt es daran, dass ich keines der anderen Bücher kenne und Gabriel Allon mir daher eher fremd war, oder ich hätte es wirklich alles selbst lesen oder intensiver hören müssen, aber so war es einfach ein großteils gutes Buch, an dem mir aber nicht wirklich etwas lag. Auch wenn ich die Handlungen durchaus spannend fand, und es auch interessant war, wie alle Leute reagieren, aber irgendwie konnte es mich trotzdem nicht so weit überzeugen, dass ich irgendwie begeistert wäre. Es war auf gar keinen Fall schlecht (oder ich fand es nicht schlecht), es war aber für mich auch nicht sonderlich eindrucksvoll oder einprägsam, und ich bin mir sehr sicher, dass ich in wenigen Tagen alles wieder vergessen habe ... (und ich habe durchaus schon einige Geschichten so als Hörbuch + nebenbei puzzeln oder so konsumiert, bisher konnte ich eigentlich immer relativ gut beibehalten, worum es ging.)
Solide Geschichte, mit vermutlich solidem Plot, aber nichts übermäßig mitreißendes in meinen Augen.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Gutes Buch, das leider nicht ganz mit den vorherigen Bänden mithalten konnte

Die Spiderwick Geheimnisse - Im Bann der Elfen
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Ich hatte zwar auf jeden Fall wieder Freude am Lesen und finde die Welt weiterhin sehr spannend, in der die Kinder ihre Zeit verbringen, leider hatte ich aber noch mehr das Gefühl, dass es sich nur um ...

Ich hatte zwar auf jeden Fall wieder Freude am Lesen und finde die Welt weiterhin sehr spannend, in der die Kinder ihre Zeit verbringen, leider hatte ich aber noch mehr das Gefühl, dass es sich nur um eine sehr kurze Episode von etwas handelte, und auch zum ersten Mal fühlt es sich an, als wäre eigentlich nichts passiert, was ich wirklich schade finde.
Das, was passiert, mochte ich sehr, und dass Tante Lucy einen richtigen Auftritt hatte, und man mehr von der "echten" Welt mitbekommen hat, fand ich wirklich super, genau wie mir alles danach eigentlich gut gefallen hat, aber gleichzeitig hatte ich ein wenig das Gefühl, dass das Buch eigentlich nur aus Gesprächen besteht, und dadurch alles daran nur die Einleitung zum nächsten Band ist (in dem hoffentlich wieder etwas mehr passiert). Es gab diesmal nicht wirklich ein großes Problem, das dann am Ende aufgelöst wurde, sondern stattdessen gab es gefühlt eher selbst erschaffene Probleme, die aber bis zum Schluss bestehen, weil zwar sehr viele Hinweise zur Lösung kommen, die Lösung aber bisher nicht erreicht wird.
Großteils hat es mir aber auch so gut gefallen, die Zeichnungen sind wieder einmal fantastisch gewesen, und ich freue mich auch weiterhin auf mehr, weil ich eine Menge Spaß hatte, ich habe nur das Gefühl, dass sich am Ende von Buch im Vergleich zum Anfang überhaupt nichts so wirklich verändert hat, was ich sehr schade finde.
Und auch etwas schade finde ich, dass Jared weiterhin für alles verantwortlich gemacht wird, oder es auf jeden Fall den Eindruck hat, und ich hoffe sehr, dass sich das noch in den nächsten Bänden etwas mehr aufklären wird ...
Aber an sich wieder super, die Kinder bleiben sympathisch, und ich konnte durchaus auch wieder in die Welt des Buches eintauchen, auch ohne dass wirklich etwas passiert, also schlecht war es auf jeden Fall auch nicht, wenn man mich fragt!

Veröffentlicht am 21.03.2025

Süß, leider sehr offenes Ende

Noch mal!
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Das Buch an sich ist wirklich sehr niedlich. Sowohl die Zeichnungen, als auch die Idee der Geschichte, und für viele Kinder ist es vermutlich auch vollkommen ausreichend, wie es aufgebaut ist. Auch, dass ...

Das Buch an sich ist wirklich sehr niedlich. Sowohl die Zeichnungen, als auch die Idee der Geschichte, und für viele Kinder ist es vermutlich auch vollkommen ausreichend, wie es aufgebaut ist. Auch, dass auf der Rückseite ein Loch in das Buch "gebrannt" ist, genau wie durch die letzte Seite, ist eigentlich eine schöne Idee. Leider fehlt der Geschichte aber ein wenig das Ende, weil sie wirklich einfach sofort aufhört, und dann das Loch im Buch ist, und ich kenne so einige Kinder, für die das als lustiges Ende gut funktioniert, gleichzeitig wird dadurch das Buch aber nicht richtig beendet, und ich kenne auch so einige Kinder, die vermutlich fragen würden, wie es danach jetzt weitergeht. Auch sorgen die Löcher im Buch dafür, dass es für kleine Kinder eindeutig leichter wird, es kaputt zu machen, wenn sie anfangen, daran herum zu fummeln, was je nach Umständen (zum Beispiel in der Kita) zweifellos irgendwann der Fall sein wird.
Trotzdem eine niedliche Geschichte, und auf jeden Fall kein schlechtes Buch, oder ich würde es nicht als schlecht bezeichnen, es ist nur auch nicht wirklich ideal, in meinen Augen.