Ein spannender Auftakt der Lust auf mehr macht
HeirMir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein wenig gebraucht habe bis ich verstanden ...
Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein wenig gebraucht habe bis ich verstanden habe, dass Heir tatsächlich sowas wie ein Spin-Off aus den Universum von Elias & Laia ist. Dennoch kann man das Buch unabhängig der Reihe lesen, was für mich auch gut war, denn ich wusste kaum noch was und konnte mich nur ganz entfernt an einiges erinnern. Dennoch fand ich es schön, das es einige Bezugspunkte gab und die Welt darüberhinaus aber auch erweitert wurde. Ich mochte das Worldbuilding dabei sehr gerne, es war schlüssig aufgebaut und nicht überladen, so dass man sich gut zurechtfinden konnte. Das gleiche galt für das Magie- System.
Ich empfand es zudem als spannend, dass die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird und man sowohl von Aiz, Sirsha wie auch Quil ihre eigene spannende Storyline bekommen hat, die aber gleichzeitig verknüpft sind und für viel Spannung sorgen.
Dennoch war der Einstieg für mich nicht ganz leicht. Ich habe ein wenig gebraucht, um mich in der Welt zurechtzufinden und durch die Perspektivwechsel hat es auch etwas gedauert, eine Bindung zu den dreien aufzubauen.
Aiz ist in Kegar in einem Waisenhaus aufgewachsen und weiß wie es ist, um ihr Überleben zu kämpfen. Dennoch gibt sie nicht auf und als sie die Chance sieht ihre, und die Zukunft vieler anderer, zu etwas besseren zu wenden, nutzt sie diese.
Sirsha wurde aus ihrem Stamm verbannt und schlägt sich allein als Fährtenleserin durch, bis sie den Auftrag annimmt einen gefährlichen Mörder zu jagen und dabei nicht nur auf einige Gefahren trifft, sondern auch interessante neue Erkenntnisse gewinnt.
Quil ist der Kronprinz des Imperiums, will aber eigentlich keine Macht übernehmen, da sein Vater nicht gerade ein gutes Vorbild war. Als jedoch ein Feind auftaucht der eine wirkliche Bedrohung darstellt, muss er seine Entscheidung überdenken.
Alle drei mochte ich wirklich sehr, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind. Sie sind sehr komplex angelegt und wirkten sehr authentisch in ihrem Handeln, wobei ich es super fand, das ihr Schicksal miteinander verknüpft ist und die Stränge so zusammenlaufen. Man konnte mit ihnen allen richtig gut mitfiebern, hoffen, leiden und sich freuen. An Emotionen hat es dabei beim lesen auf jeden Fall nicht gemangelt.
Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen. Man erfährt viel über die Welt, lernt viele verschiedene Orte und Personen kennen, die wiederum sehr gut ausgearbeitet und dreidimensional wirkten. Ich bin, vor allem nach dem Ende, schon wirklich gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht.