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Veröffentlicht am 22.03.2025

Ein spannender Auftakt der Lust auf mehr macht

Heir
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein wenig gebraucht habe bis ich verstanden ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein wenig gebraucht habe bis ich verstanden habe, dass Heir tatsächlich sowas wie ein Spin-Off aus den Universum von Elias & Laia ist. Dennoch kann man das Buch unabhängig der Reihe lesen, was für mich auch gut war, denn ich wusste kaum noch was und konnte mich nur ganz entfernt an einiges erinnern. Dennoch fand ich es schön, das es einige Bezugspunkte gab und die Welt darüberhinaus aber auch erweitert wurde. Ich mochte das Worldbuilding dabei sehr gerne, es war schlüssig aufgebaut und nicht überladen, so dass man sich gut zurechtfinden konnte. Das gleiche galt für das Magie- System.
Ich empfand es zudem als spannend, dass die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird und man sowohl von Aiz, Sirsha wie auch Quil ihre eigene spannende Storyline bekommen hat, die aber gleichzeitig verknüpft sind und für viel Spannung sorgen.
Dennoch war der Einstieg für mich nicht ganz leicht. Ich habe ein wenig gebraucht, um mich in der Welt zurechtzufinden und durch die Perspektivwechsel hat es auch etwas gedauert, eine Bindung zu den dreien aufzubauen.
Aiz ist in Kegar in einem Waisenhaus aufgewachsen und weiß wie es ist, um ihr Überleben zu kämpfen. Dennoch gibt sie nicht auf und als sie die Chance sieht ihre, und die Zukunft vieler anderer, zu etwas besseren zu wenden, nutzt sie diese.
Sirsha wurde aus ihrem Stamm verbannt und schlägt sich allein als Fährtenleserin durch, bis sie den Auftrag annimmt einen gefährlichen Mörder zu jagen und dabei nicht nur auf einige Gefahren trifft, sondern auch interessante neue Erkenntnisse gewinnt.
Quil ist der Kronprinz des Imperiums, will aber eigentlich keine Macht übernehmen, da sein Vater nicht gerade ein gutes Vorbild war. Als jedoch ein Feind auftaucht der eine wirkliche Bedrohung darstellt, muss er seine Entscheidung überdenken.
Alle drei mochte ich wirklich sehr, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind. Sie sind sehr komplex angelegt und wirkten sehr authentisch in ihrem Handeln, wobei ich es super fand, das ihr Schicksal miteinander verknüpft ist und die Stränge so zusammenlaufen. Man konnte mit ihnen allen richtig gut mitfiebern, hoffen, leiden und sich freuen. An Emotionen hat es dabei beim lesen auf jeden Fall nicht gemangelt.
Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen. Man erfährt viel über die Welt, lernt viele verschiedene Orte und Personen kennen, die wiederum sehr gut ausgearbeitet und dreidimensional wirkten. Ich bin, vor allem nach dem Ende, schon wirklich gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Südstaatencharme, Kleinstadtfeeling und eine alte zu renovierende Bibliothek - Absolute Wohlfühlempfehlung !

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
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Ich mag die Bücher von Kelly Moran allen voran wegen ihren wunderbaren Kleinstadt- Settings, die mit ihren Einwohnern zum bleiben einladen, immer sehr gerne. Genauso war es auch wieder in diesem Buch, ...

Ich mag die Bücher von Kelly Moran allen voran wegen ihren wunderbaren Kleinstadt- Settings, die mit ihren Einwohnern zum bleiben einladen, immer sehr gerne. Genauso war es auch wieder in diesem Buch, in dem man nach Vallantine entführt werden und wo nicht nur tolle Charaktere, sondern auch eine alte Bibliothek, wunderbare Freundschaften und ein klein wenig übernatürlicher Charme auf einen warten.
Rebecca hat versucht ihr Glück in der Welt zu finden und hat für ihren Traum Journalistin zu werden Valentine hinter sich zu lassen. Nun sieht sie ihren Traum in Scherben, ihre geliebte Großmutter ist verstorben und sie entscheidet sich zurückzukehren. Zum Glück warten ihre beste Freunde auf sie und gemeinsam wollen sie aus der alten Stadtbibliothek eine Buchhandlung machen, doch dafür braucht sie einen Job. Am besten bei der lokalen Zeitung, wenn da nur nicht Graham der Chefredakteur wäre, der alles andere als charmant ist….
Rebecca ist einer tolle Charakterin, die man einfach in sein Herz schließen muss. Sie hat einiges erlebt und ich empfand ihre Gedankengänge als sehr authentisch. Auch der Umgang mit ihrer Krankheit und wie diese in die Geschichte eingebaut wurde, hat mir gut gefallen. Ich fand es bewundernswert wie sie versucht hat ihr Glück abseits von Vallentine zu finden, auch wenn sie sich am Ende vielleicht eingestehen muss, dass alles was sie braucht schon da war.
Graham ist mir dagegen ein klein wenig zu blass geblieben. Er ist vom Typ her eher ein wenig mürrisch und man merkt schnell, dass es nicht sein Traum ist der Chefredakteur der Zeitung zu sein. Kein Wunder also, das er von der vor Ideen und Tatendrang strotzenden Rebecca, welche sich vorgenommen hat die Zeitung wieder auf Kurs zu bringen, leicht überfordert ist.
Ich mochte dabei zwar die Dynamik der beiden und sie haben mich auch das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht, doch der letzte Funke ist nicht ganz übergesprungen.
Was mich dagegen sehr überzeugen konnte, war die Freundschaft der Bookish Belles. Ich mochte die drei Mädels wirklich sehr, so unterschiedlich sie auch sind, ihr Zusammenhalt war einfach großartig und ich bin mehr als gespannt nun auch die Geschichten von Scarlett und Dorothy zu lesen.
Ingesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hatte einfach den gewissen Südstaatencharme, ein liebenswertes Setting mit einigen (schrulligen) Charakteren darin und besonders die Bookish Belles konnten mit ihrer Renovierungsaktion der Stadtbibliothek voll bei mir punkten. Von mir gibt es 4,5/5❤️

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Wer sagt schon nein zu heißen Baseballspielern?👀

Beyond the Play 3: Stealing Home
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich die Reihe bisher sehr gerne mochte, habe ich mich dementsprechend auf diesen Teil ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Da ich die Reihe bisher sehr gerne mochte, habe ich mich dementsprechend auf diesen Teil rund um Sebastian und Mia gefreut. Man kann die Bücher dabei zwar unabhängig voneinander lesen, ich würde es aber nicht empfehlen, da man immer wieder auf viele bekannte Gesichter trifft, wobei ich mich besonders auf ein Wiedersehen mit den ganzen Callahans gefreut habe. Die Familie ist einfach klasse!
Der Fokus liegt dieses Mal auf Sebastian, der ein ziemlich erfolgreicher Baseballspieler ist und Mia, die unbedingt in der Astrophysik erfolgreich sein möchte und dessen großes Ziel es ist, ein Auslandsjahr zu absolvieren und später bei der NASA zu arbeiten. Bei keinem von beiden steht eine Beziehung auf dem Plan, doch im Gegensatz zu Mia, würde Sebastian für sie definitiv eine Ausnahme machen… die Frage ist nur, wird er sie auch davon überzeugen können?👀
Hach ja, ich fand die beiden wirklich toll zusammen. Ein richtiges Grumpy x Sunshine Pärchen, nur das die klassischen Rollen bei ihnen vertauscht sind.
Mia hat klare Ziele und will sich auf keinen Fall davon abringen oder ablenken lassen. Sie ist recht verschlossen und gibt nicht gerne Dinge von ihr Preis, was ich in Anbetracht ihrer Familie gut nachvollziehen konnte.
Sebastian ist dabei das klare Gegenteil von ihr. Offen, freundlich und hilfsbereit. Er lässt Mia bei sich wohnen, unterstützt sie wo er kann und ist so aufmerksam, dass ihn sich jeder als Freund wünschen kann.
Jeder außer Mia…. Will sie sich zumindest einreden, doch was soll man sagen, das Herz will was das Herz will. Und seien wir ehrlich, wer würde Sebastian nicht wollen? Wären da nur nicht ihre Pläne…
Ich mochte die beiden wirklich super gerne zusammen. Sie haben eine schöne Chemie und wirklich tolle Momente miteinander. Es gibt natürlich auch wieder eine gute Portion Spice, aber ich fand es gut in die Geschichte integriert.
Insgesamt konnte mich auch dieser Teil wieder von sich überzeugen. Ich mochte es mehr und Baseball zu erfahren und fand Sebastian und Mia schon ziemlich süß miteinander.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Eine herrliche Geschichte, mit tollen Charakteren

Play With Me (Playing for Keeps 2)
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist wie auch schon im ersten Teil sehr angenehm, so dass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe.
Ich war tatsächlich schon sehr gespannt auf diesen Teil, da wir nun Carters Schwester Jennie näher kennenlernen und seinen besten Freund und Teamkollegen Garrett. Es muss wohl gar nicht erst gesagt werden, das Carter es gar nicht möchte, das seine Schwester etwas mit einem Spieler aus seiner Mannschaft anfängt und doch besteht zwischen Jennie und Garrett eine Anziehung, bei der auch Carter nichts machen kann.
Jennie ist ein Charakterin die alles andere als auf ihren Mund gefallen ist. Sie ist direkt, weiß was sie will und das ist nicht unbedingt das was ihr Bruder für sie im Sinn hat.
Garrett ist einer dieser Punkte die Carter gar nicht für sie im Sinn hat, aber ganz ehrlich ich kann Jennie schon verstehen, er ist wirklich charmant und kann ziemlich süß sein, also hätte ich mich auch nicht von ihm Ferngehalten.
Doch wie das Leben so spielt, haben die beiden bald noch ganz andere Probleme als einen überbeschützenden Bruder. Es gibt einige weitere Familienprobleme und andere Hürden tauchen auf, die beide überwinden müssen, um am Ende hoffentlich ihr Happy End zu bekommen.
Jennie und Garrett zusammen waren aber von Beginn an wirklich klasse. Ich mochte ihre Chemie und ihre humorvollen Gespräche. Es wird auch wieder ziemlich Spicy, aber das sollte einen aus dem ersten Band ja schon bekannt sein.
Insgesamt hat mir dieser Teil nochmal besser als der erste gefallen, was vor allem an Jennie und Garrett lag, die wirklich viele Sympathiepunkte sammeln konnten. Ich mochte es auch sehr, das man wieder auf die ganzen Charaktere aus dem ersten Band getroffen ist und ich freue mich zu erfahren, wie es mit der Truppe im dritten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Ein einzigartiges Setting, viel Gefühl und emotionale Themen

The Fire Inside Us
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Auch in diesem Teil werden wir von der Autorin wieder in den Yosemite ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Auch in diesem Teil werden wir von der Autorin wieder in den Yosemite Nationalpark entführt und da ich mich bereits im ersten Teil in das Setting verliebt hatte, habe ich mich sehr darauf gefreut nun mit Erin dorthin zurückzukehren.
Erin muss nämlich für ihre Doktorarbeit Hirsche beobachten und kommt dafür im Nationalpark im Firefighter-Camp unter, in dem Strafgefangene resozialisiert werden sollen. Dort trifft sie auf Jesse, der nicht nur so ganz anders ist als sie, sondern auch ihr geordnetes Leben ganz schön durcheinander bringt.
Erin ist eine wirklich authentische und liebenswerte Person, mit ihren eigenen kleinen Macken. Ihr Leben ist klar geordnet und es hilft ihr sehr alles in ihrem Bullet Journal festzuhalten. Sie wird auf dieser Reise dabei mehr als einmal an ihre Grenzen gebracht, da das Camp alles andere als geordnet ist und auch Jesse, der ihr für ihre Zeit dort an ihre Seite gestellt wird, sie immer wieder aus Komfortzone drängt. Ich mochte Erin und ihre Tierliebe dabei wirklich gerne, auch wenn sie zwischendurch auch ein paar viele Vorurteile mitbringt, allerdings waren diese auch menschlich und nachvollziehbar.
Jesse ist noch zurückhaltender als Erin und man fragt sich lange was in seiner Vergangenheit passiert ist, das er in diesem Camp gelandet ist, denn er wirkt die meiste Zeit wie ein richtiger Good Guy. Ich möchte, um nicht zu Spoilern, auch gar nicht viel zu seiner Vergangenheit sagen, aber man kann gar nicht anders als nicht mit ihm mitzuleiden.
Erin und Jesse zusammen haben mich wirklich gut unterhalten. Sie sind ein bisschen wie Feuer und Wasser und können sich zunächst gar nicht leiden. Doch umso mehr Zeit sie miteinander verbringen und umso besser sie sich kennenlernen, desto näher kommen sie sich. Doch da dies nicht sein darf, haben die beiden einen langen Weg vor sich und es stellt sich die Frage, ob ihre Zuneigung überhaupt eine Chance hat.
Insgesamt mochte ich auch diesen Teil wieder sehr gerne, besonders die Tiere und das Setting des Nationalparks hat es mir angetan und auch die Idee mit dem Camp fand ich sehr spannend. Es wurde auch wieder sehr emotional es werden viele (teils triggernde und ernste) Themen angesprochen und behandelt. Diese waren zwar alle gut integriert, ich glaube aber ich hätte mir gewünscht, dass sich vielleicht auf ein paar weniger etwas stärker konzentriert worden wäre. Das ist aber wirklich nur ein kleiner Punkt um einen ansonsten wirklich gelungenen und gefühlvollen Buch.

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