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Veröffentlicht am 29.03.2025

Locker, Humorvoll - Perfekt für einen gemütlichen Sonntag

Courting – Be mine through all time
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schnell in das Buch hineingefunden, die Autorin hat einen sehr lockeren und humorvollen ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schnell in das Buch hineingefunden, die Autorin hat einen sehr lockeren und humorvollen Schreibstil, so dass ich schnell von Rebecca und ihrer aufregenden Reise gefangen genommen wurde.
Rebecca ist Studentin, aber viel lieber träumt sie von der Regency Zeit, dessen ausschweifenden Bällen und natürlich den dort (hoffentlich) zu findenden charmanten und mit guten Manieren ausgestatteten Männern. Doch trotz ihrer Träumereien hätte sie ganz bestimmt nicht damit gerechnet plötzlich selber in dieser Zeit zu leben und eine der Debütantinnen zu werden….
Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht nicht nur Rebeccas versuch zurück in ihre Zeit zu verfolgen, denn ein bisschen Crime gibt es auch noch, als sie in die Aufklärung eines Mordfalls einbezogen und natürlich wird es ebenfalls mit der Männerwelt interessant… genauer gesagt mit dem zweifelhaften Ruf zugeschriebenen und mysteriösen Reedlan.
Rebecca ist dabei eine super sympathische Protagonistin, die sich besser als erwartet auf ihrer Reise in die Vergangenheit schlägt. Es ist als wäre sie für die Zeit gemacht, denn sie wirkte als würde sie sich im 19 Jahrhundert wesentlich wohler fühlen als in ihrer Zeit. Ich mochte es total wie schlagfertig sie sich gegeben hat und wie mutig und stark sie geworden ist.
Das muss sie auch sein, denn nicht nur die Unterschiede zu ihrer Zeit sind teilweise hart, sie muss auch Reedlan mithalten, der mit seinem skandalösen Ruf ebenso selbstbewusst und schlagfertig auftritt wie Rebecca. Dabei muss ich sagen, dass ich ihn viel weniger schlimm fand als er zunächst dargestellt wurde und er eigentlich ein ziemlich großes Herz hat. Ja er weiß was er will, aber er kümmert sich auch um die Menschen die ihn am Herzen liegen, weshalb er mir ebenfalls sehr sympathisch war.
Die beiden zusammen waren wirklich sehr amüsant. Sei es durch ihre Wortgefechte, durch unüberlegte Äußerungen, witzige Missverständnisse oder auch einfach unüberlegte Handlungen, die einen ganz anderen Effekt erzielen als gedacht. Doch es ist natürlich nicht alles witzig. Es gibt auch ernste und schöne Momente zwischen ihnen. Momente in denen sie sich kennenlernen und Hürden meistern müssen, doch ihre Chemie war für mich durchgehend vorhanden und ich mochte ihre Dynamik sehr.
Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat war das Ende. Es war für mich nicht ganz logisch und vielleicht etwas zu schnell abgehandelt, dafür das der Rest der Geschichte mit so viel Liebe zum Detail erschaffen wurde.
Insgesamt hat mir das Buch also wirklich gut gefallen. Es ist eine sehr gelungene Mischung aus Regency Romance, mit Zeitreisen, kleinen Crime Aspekten und natürlich einer großen Portion Romantik und Humor. Wenn das Ende etwas runder gewesen wäre, wäre das Buch ein richtiges Highlight geworden.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Ein vielversprechender Start voller Spannung und toller Crime Elemente

All the Hidden Monsters 1: All The Hidden Monsters
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und dadurch durch das es sich um Urban Fantasy handelt, findet man sich auch schnell zurecht. Das einzige was es mir ein wenig erschwert hat in den Lesefluss zu kommen war die Erzählperspektive, denn dadurch brauche ich immer länger um die Charaktere zu greifen und mit ihnen mitzufühlen. Allerdings wurde ich durch den Spannungsbogen schnell von der Geschichte mitgerissen, deswegen viel es hier für mich nicht so ins Gewicht.
Es geht dabei in der Geschichte um Sage, die in eine Werwölfin verwandelt wurde und dessen gesamte Familie bei dem Angriff starb. Sie hat auch heute noch Schuldgefühle und als nun auch ihre Freundin Lucy getötet wird, möchte sie auf keinen Fall stillsitzen, sondern zur Lösung des Falls beitragen. Ich mochte Sage mit ihrer direkten Art wirklich gerne, sie ist mutig und klug und ich fand es nachvollziehbar wie sie gehandelt hat. Noch lieber mochte ich allerdings P, welche nicht nur die beste Freundin von Sage ist, sondern auch der coolste Poltergeist den man sich vorstellen kann. Zudem ist sie auch die perfekte Detektivin und somit bei den Ermittlungen rund um die Morde mehr als hilfreich.
Das aber Sage und P überhaupt in dem Fall ermitteln dürfen war zunächst eine Überraschung, auch für Oren der in dem Fall ermittelnde Hexenmeister, der am liebsten alleine arbeitet und von Sage Einmischungen alles andere als begeistert ist.
Oren war dabei ein etwas undurchschaubarer Charakter, aber tatsächlich gar nicht so unsympathisch. Ich würde ihn am ehesten als eigen, aber effizient beschreiben.
Sage und Orens Beziehungsentwicklung kann man dabei wohl als Slow Burn bezeichnen und das nicht mal in Bezug auf eine Liebesbeziehung, sondern auch auf ihre Freundschaft. Ich fand zwar das der Aspekt rund um die beiden gut eingebaut wurde und eher dezent im Hintergrund zu den Ermittlungen gelaufen ist, allerdings hat mir ein klein wenig das prickeln zwischen den beiden gefehlt und ich habe eher freundschaftliche Vibes bisher. Aber wer weiß, wie es sich in den nächsten Teilen zwischen den beiden entwickelt.
Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen, ich mochte die Ermittlungen und das rätseln um den Mörder (ich hatte wirklich einige Vermutungen, aber dennoch gab es noch überraschende Wendungen). Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass die Protagonisten ein wenig greifbarer gewesen wären und ein klein wenig mehr Chemie zwischen ihnen wäre, aber was nicht ist kann ja noch kommen. Von mir bekommt das Buch 4,5/5 Herzen und nach dem Ende bin ich schon super gespannt auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Ein weiteres großartiges Buch einer meiner lieblings Autorinnen

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich liebe die Bücher von Ali Hazelwood, auch wenn ihre Charaktere es fast schon schaffen ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich liebe die Bücher von Ali Hazelwood, auch wenn ihre Charaktere es fast schon schaffen könnten, bei einem Komplexe zu verursachen. Ich meine bisher waren sie immer super schlau, witzig und die Männern trotz einiger eher schweigsamer Anfänge absolute Traumtypen🙈
Aber ich muss sagen, das in Deep End noch mal eine Stufe draufgelegt wurde, denn zu super schlau, wurde auch noch super sportlich hinzugefügt👀
Ich meine nehmen wir zuerst Scarlett, die ziemlich professionell am College Turmspringen verfolgt, sich von einer schwerwiegenden Verletzung zurückkämpft, währenddessen die Aufnahmeprüfung zur medizinischen Fakultät absolviert, deutsch lernt, an einem Forschungsprojekt arbeitet und nebenbei durch Lukas auch noch ein ziemlich interessantes Schlafzimmerleben entwickelt… klingt ambitioniert oder? Aber ihr kennt Lukas noch nicht…😅
Er ist nicht nur ziemlich erfolgreicher Schwimmer der bei Olympia Gold geholt hat, währenddessen hat er ebenfalls die Zulassung zum Medizinstudium erhalten und arbeitet an einem wichtigen Forschungsprojekt (Das Projekt ist übrigens mit Olive aus Love Hypothesis und ich habe es geliebt, sie wieder zu treffen).
Tja also bei den beiden muss man sich Grundlegend fragen, wann sie schlafen, aber abgesehen dann mochte ich sie wirklich gerne. Besonders Scarlett habe ich schnell in mein Herz geschlossen, ihre Unsicherheiten, ihr Mut und ihre Stärke waren alle wirklich authentisch rübergebracht. Lukas war dagegen nicht ganz so leicht zu durchschauen, aber das er ein Fabel für Scarlett hat war schnell ersichtlich und ich mochte es sehr, wie er mit ihr umgegangen ist und vor allem wie die beiden langsam Vertrauen zueinander aufgebaut haben.
Das war wiederum wichtig, da in diesem Buch der Spice eine etwas größere Rolle einnimmt und vor allem mit Kinks gearbeitet wird. Ich fand das Thema zwar gut angegangen, aber ich hatte ein klein wenig etwas anderes erwartet, nachdem sie schon mit einer ganzen Liste gestartet waren. Ich kann zwar nicht sagen, dass es mich groß gestört hat, das wir nicht richtig in die BDSM Schublade abgedriftet sind, nur hätte die Liste vielleicht noch mal Erwähnung finden können. Der zweite kleine Punkt der mich ein wenig gestört hat was, das die beiden sich wirklich wirklich erst spät darüber im klaren wären, dass sie eine Beziehung miteinander haben und es nicht nur S*x ist. Ich meine das hat ja wohl wirklich jeder außer ihnen erkannt😅
Ingesamt hat mir das Buch aber wieder wahnsinnig gut gefallen, ich mochte die sportlichen Aspekte, vor allem über das Turmspringen erfährt man einiges, aber auch wissenschaftliche Aspekte spielen wieder eine Rolle. Zudem waren Scarlett und Lukas einfach ein tolles Paar.

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Ein spannender Auftakt der Lust auf mehr macht

Heir
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein wenig gebraucht habe bis ich verstanden ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein wenig gebraucht habe bis ich verstanden habe, dass Heir tatsächlich sowas wie ein Spin-Off aus den Universum von Elias & Laia ist. Dennoch kann man das Buch unabhängig der Reihe lesen, was für mich auch gut war, denn ich wusste kaum noch was und konnte mich nur ganz entfernt an einiges erinnern. Dennoch fand ich es schön, das es einige Bezugspunkte gab und die Welt darüberhinaus aber auch erweitert wurde. Ich mochte das Worldbuilding dabei sehr gerne, es war schlüssig aufgebaut und nicht überladen, so dass man sich gut zurechtfinden konnte. Das gleiche galt für das Magie- System.
Ich empfand es zudem als spannend, dass die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird und man sowohl von Aiz, Sirsha wie auch Quil ihre eigene spannende Storyline bekommen hat, die aber gleichzeitig verknüpft sind und für viel Spannung sorgen.
Dennoch war der Einstieg für mich nicht ganz leicht. Ich habe ein wenig gebraucht, um mich in der Welt zurechtzufinden und durch die Perspektivwechsel hat es auch etwas gedauert, eine Bindung zu den dreien aufzubauen.
Aiz ist in Kegar in einem Waisenhaus aufgewachsen und weiß wie es ist, um ihr Überleben zu kämpfen. Dennoch gibt sie nicht auf und als sie die Chance sieht ihre, und die Zukunft vieler anderer, zu etwas besseren zu wenden, nutzt sie diese.
Sirsha wurde aus ihrem Stamm verbannt und schlägt sich allein als Fährtenleserin durch, bis sie den Auftrag annimmt einen gefährlichen Mörder zu jagen und dabei nicht nur auf einige Gefahren trifft, sondern auch interessante neue Erkenntnisse gewinnt.
Quil ist der Kronprinz des Imperiums, will aber eigentlich keine Macht übernehmen, da sein Vater nicht gerade ein gutes Vorbild war. Als jedoch ein Feind auftaucht der eine wirkliche Bedrohung darstellt, muss er seine Entscheidung überdenken.
Alle drei mochte ich wirklich sehr, auch wenn sie sehr unterschiedlich sind. Sie sind sehr komplex angelegt und wirkten sehr authentisch in ihrem Handeln, wobei ich es super fand, das ihr Schicksal miteinander verknüpft ist und die Stränge so zusammenlaufen. Man konnte mit ihnen allen richtig gut mitfiebern, hoffen, leiden und sich freuen. An Emotionen hat es dabei beim lesen auf jeden Fall nicht gemangelt.
Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen. Man erfährt viel über die Welt, lernt viele verschiedene Orte und Personen kennen, die wiederum sehr gut ausgearbeitet und dreidimensional wirkten. Ich bin, vor allem nach dem Ende, schon wirklich gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Südstaatencharme, Kleinstadtfeeling und eine alte zu renovierende Bibliothek - Absolute Wohlfühlempfehlung !

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
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Ich mag die Bücher von Kelly Moran allen voran wegen ihren wunderbaren Kleinstadt- Settings, die mit ihren Einwohnern zum bleiben einladen, immer sehr gerne. Genauso war es auch wieder in diesem Buch, ...

Ich mag die Bücher von Kelly Moran allen voran wegen ihren wunderbaren Kleinstadt- Settings, die mit ihren Einwohnern zum bleiben einladen, immer sehr gerne. Genauso war es auch wieder in diesem Buch, in dem man nach Vallantine entführt werden und wo nicht nur tolle Charaktere, sondern auch eine alte Bibliothek, wunderbare Freundschaften und ein klein wenig übernatürlicher Charme auf einen warten.
Rebecca hat versucht ihr Glück in der Welt zu finden und hat für ihren Traum Journalistin zu werden Valentine hinter sich zu lassen. Nun sieht sie ihren Traum in Scherben, ihre geliebte Großmutter ist verstorben und sie entscheidet sich zurückzukehren. Zum Glück warten ihre beste Freunde auf sie und gemeinsam wollen sie aus der alten Stadtbibliothek eine Buchhandlung machen, doch dafür braucht sie einen Job. Am besten bei der lokalen Zeitung, wenn da nur nicht Graham der Chefredakteur wäre, der alles andere als charmant ist….
Rebecca ist einer tolle Charakterin, die man einfach in sein Herz schließen muss. Sie hat einiges erlebt und ich empfand ihre Gedankengänge als sehr authentisch. Auch der Umgang mit ihrer Krankheit und wie diese in die Geschichte eingebaut wurde, hat mir gut gefallen. Ich fand es bewundernswert wie sie versucht hat ihr Glück abseits von Vallentine zu finden, auch wenn sie sich am Ende vielleicht eingestehen muss, dass alles was sie braucht schon da war.
Graham ist mir dagegen ein klein wenig zu blass geblieben. Er ist vom Typ her eher ein wenig mürrisch und man merkt schnell, dass es nicht sein Traum ist der Chefredakteur der Zeitung zu sein. Kein Wunder also, das er von der vor Ideen und Tatendrang strotzenden Rebecca, welche sich vorgenommen hat die Zeitung wieder auf Kurs zu bringen, leicht überfordert ist.
Ich mochte dabei zwar die Dynamik der beiden und sie haben mich auch das ein oder andere Mal zum schmunzeln gebracht, doch der letzte Funke ist nicht ganz übergesprungen.
Was mich dagegen sehr überzeugen konnte, war die Freundschaft der Bookish Belles. Ich mochte die drei Mädels wirklich sehr, so unterschiedlich sie auch sind, ihr Zusammenhalt war einfach großartig und ich bin mehr als gespannt nun auch die Geschichten von Scarlett und Dorothy zu lesen.
Ingesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hatte einfach den gewissen Südstaatencharme, ein liebenswertes Setting mit einigen (schrulligen) Charakteren darin und besonders die Bookish Belles konnten mit ihrer Renovierungsaktion der Stadtbibliothek voll bei mir punkten. Von mir gibt es 4,5/5❤️

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