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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Wirr und abgehoben

Stromlinien
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Bei diesem Buch konnte ich die vielen positiven Rezensionen überhaupt nicht nachempfinden und so stehe ich wohl alleine mit meiner unpopulären Meinung da.
Der Schreibstil ist sehr abgehoben und wirkte ...

Bei diesem Buch konnte ich die vielen positiven Rezensionen überhaupt nicht nachempfinden und so stehe ich wohl alleine mit meiner unpopulären Meinung da.
Der Schreibstil ist sehr abgehoben und wirkte auf mich übertrieben gewollt... Naturbeschreibungen sind ja seit dem Gesang der Flusskrebse ziemlich angesagt, also kommt kaum noch ein Buch ohne aus.
Die Dialoge waren für mich eigentlich das Schlimmste, so redet einfach kein Mensch und schon gar nicht Großmütter mit ihren Enkelinnen oder gar Teenager untereinander.
Die Handlung ist teils ziemlich verwirrend, soll gegen Ende aber Sinn ergeben, soweit bin ich ehrlich gesagt nicht gekommen, da ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.
Für mich ist es ein typisches "Trendbuch", ein Buch das Konzepte anderer erfolgreicher Bücher aufgreift und nachahmt... aber das scheint ja aufzugehen. Meines war es absolut nicht.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Zu viele Themen, zu oberflächlich

Wenn die Tage länger werden
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Dieses Buch hat mir kein großes Vergnügen bereitet. Es war allerdings durch den sehr simplen Schreibstil schnell zu lesen.
Es werden sehr viele Themen angerissen und dadurch leider auch nur oberflächlich ...

Dieses Buch hat mir kein großes Vergnügen bereitet. Es war allerdings durch den sehr simplen Schreibstil schnell zu lesen.
Es werden sehr viele Themen angerissen und dadurch leider auch nur oberflächlich gestreift: alleinerziehende Mütter, Mutter-Tochter-Konflikt, Nazivergangenheit innerhalb der Familie, Vertreibung nach Kriegsende, Tod, Krankheit, Raubkunst...
Jedes einzelne Thema hätte ein komplettes Buch gefüllt, so aber war es eine überhäufte Ansammlung ohne Tiefgang. Manche Themen haben sich für mich auch so angefühlt, als wären sie für ein sehr junges Publikum geschrieben worden, speziell die historischen Stellen lasen sich wie Jugendliteratur.
Die Hauptprotagonistin war mir ziemlich unsympathisch und blieb mir total fremd, was das Lesen nicht einfacher machte.
Dazu kam dann noch schlechte Recherche was die Ferienzeit in Deutschland anbelangt, BaWü (nebst Bayern) hat die spätesten Sommerferien, die Ende Juli beginnen, das passt im Roman dann einfach hinten und vorne nicht. Aber gut, die Autorin macht aus Altweibersommer (Ende September - Mitte Oktober) auch "Altweiberwetter" und siedelt es im August an...
Nein, das war für mich alles zusammen einfach nicht gut. Schade.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Logikfehler

Verlorene Träume
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Oh jesses! Zwei Sterne gibt es, weil es nett geschrieben ist, ein bisschen humorig und sehr gefällig, somit gut um das Buch schnell zu lesen.
Naja der Fall ist ziemlich albern, irgendwann dachte ich mir ...

Oh jesses! Zwei Sterne gibt es, weil es nett geschrieben ist, ein bisschen humorig und sehr gefällig, somit gut um das Buch schnell zu lesen.
Naja der Fall ist ziemlich albern, irgendwann dachte ich mir nur, dass es hoffentlich nicht diese eine Auflösung ist… aber klar, natürlich war es das dann tatsächlich.
Dazu etliche Logikfehler und eine Vorstellung von Ermittlungsarbeit, die nur entstehen kann, wenn die einzige „Recherchearbeit“ das Gucken von reisserischen US Krimiserien ist.
Das ist empfinde ich als echtes Problem, mittlerweile schreibt gefühlt jeder dritte Deutsche Krimis und ein Grossteil macht sich nicht die Mühe, sich bei echten Ermittlern schlau zu machen ob/wie/was so funktioniert…
Egal, ich hab es probiert, einmal mehr… ich geb es langsam auf.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Kein Buch für mich

Im Sommer treffen wir uns wieder
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Ich wollte es wirklich mögen, aber bereits nach einem Viertel stand ich davor es abzubrechen. Hab mich dann aber am Riemen gerissen und mich weiter durch die Story gepeitscht… aber nun bin ich bei der ...

Ich wollte es wirklich mögen, aber bereits nach einem Viertel stand ich davor es abzubrechen. Hab mich dann aber am Riemen gerissen und mich weiter durch die Story gepeitscht… aber nun bin ich bei der Hälfte und ich muss kapitulieren. Dieses Buch tut nichts für mich, im Gegenteil: platte unsympathische Charaktere, ein völlig an den Haaren herbeigezogener Plot, dazu ein Setting das absolut irrelevant ist, weil es rein theoretisch überall spielen könnte, Dialoge die total unnatürlich wirken (mit übertrieben vielen Wiederholungen, ganz so als wären die Protagonisten dement… oder die Leserin).
Nein, mir reicht‘s jetzt. Und tschüs!

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Zäh und unnahbar

Ein Blick zurück zu dir
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Ich tu mich sehr schwer für dieses Buch eine Rezension zu schreiben…
Ich habe mich nun tagelang damit rumgequält und mich immer wieder dazu gezwungen weiterzulesen, aber ein Viertel vor Ende gebe ich nun ...

Ich tu mich sehr schwer für dieses Buch eine Rezension zu schreiben…
Ich habe mich nun tagelang damit rumgequält und mich immer wieder dazu gezwungen weiterzulesen, aber ein Viertel vor Ende gebe ich nun auf, weil ich den Schreibstil einfach nicht mehr ertrage. Wobei ich nicht sagen kann, ob es an der Autorin oder an der Übersetzung lag.
Das Buch besteht aus vielen sich wiederholenden hohlen Phrasen und Metaphern, die teilweise keinen Sinn ergeben.
Von der Thematik her, hätte es mich so sehr interessiert.
Die Protagonisten sind extrem unnahbar und auch leider überhaupt nicht authentisch. Keiner agiert altersgerecht oder situationsbezogen angemessen. Und dann der zähe Erzählton, ich hab mir nicht nur einmal gedacht: „Bitte komm zum Punkt!“
Eine Empfehlung kann ich nicht wirklich aussprechen… wobei: das Buch hat viele wohlwollende Rezensionen erhalten, also stört sich wohl nicht jeder daran.

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