In der Wimsener Höhle treibt am frühen Morgen eine übel zugerichtete männliche Leiche im Wasser. Kommissar Surendra Sinha und seine Kollegin Leonie Lexer von der Kripo Reutlingen haben kaum richtig mit den Ermittlungen begonnen, als ihnen bereits ein zweiter Höhlenmord gemeldet wird: Diesmal liegt der Tote in der Nebelhöhle.
Bei ihren Nachforschungen entdecken Surendra und Leonie, dass die beiden Mordopfer sich gekannt haben: Vor zwanzig Jahren haben sie in der Schule zusammen mit einem weiteren Freund als das “Räuberhöhlen-Trio” zahlreiche Mitschüler gemobbt und terrorisiert. Hat womöglich eines ihrer damaligen Opfer nun einen verspäteten Rachefeldzug gestartet?
Als in der Bärenhöhle eine dritte Leiche gefunden wird, spitzt sich die Lage zu …
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„Sein Blick glitt über das Boot hinweg - und erfasste plötzlich einen seltsamen dunklen Schatten in dem klaren Wasser… Er trat ganz an den Rand des Stegs heran - und dann begriff er, was dort im Wasser ...
„Sein Blick glitt über das Boot hinweg - und erfasste plötzlich einen seltsamen dunklen Schatten in dem klaren Wasser… Er trat ganz an den Rand des Stegs heran - und dann begriff er, was dort im Wasser trieb.“
In der Wimsener Tropfsteinhöhle entdeckt der Fährmann Max Holzschuh am frühen Morgen eine schändlich zugerichtete Leiche im Wasser.
Das ruft sofort das smarte Team der Kripo Reutlingen auf den Plan. Doch kaum haben der Kommissar Surendra Sinha und seine Kollegin Leonie Lexer die Ermittlungsarbeiten aufgenommen geschieht bereits ein zweiter Mord - und wieder in einer Höhle!
Ingrid Zellner entführt uns im neusten Band der Reihe um den charmanten Protagonisten indischer Abstammung in die Höhlenwelt der schwäbischen Alp. Neben faszinierenden regionalen Schauplätzen und sympathischen Charakteren fehlt es dem rasanten Krimi keinesfalls an Spannung; und am Ende treibt uns nicht nur die Frage um, wer für diesen grauenvollen Rachefeldzug verantwortlich ist?
Kommissar Surendra Sinha und seine Kollegin Leonie Lexer von der Kripo Reutlingen haben einen extrem brutalen Mord zu bearbeiten. In der Wimsener Höhle wurde eine übel zugerichtete männliche Leiche gefunden. ...
Kommissar Surendra Sinha und seine Kollegin Leonie Lexer von der Kripo Reutlingen haben einen extrem brutalen Mord zu bearbeiten. In der Wimsener Höhle wurde eine übel zugerichtete männliche Leiche gefunden. In der unmittelbaren Umgebung hat Niemand etwas gesehen. Die Spuren die gefunden wurden, bringen sie einfach nicht weiter.
Doch dann wird ein weiterer Leichenfund gemeldet. Ein Mann wurde in der Nebelhöhle tot aufgefunden. Es scheint aber keinerlei Zusammenhang zwischen den Opfern zu bestehen. Wieder ermitteln Leonie und Surendra in der Umgebung und im näheren Umfeld der Toten. Endlich bekommen sie einen Hinweis. Die Opfer haben sich gekannt. Sie sind zusammen in die Schule gegangen und waren als das berüchtigte „Räuberhöhlen-Trio“ bekannt und haben Mitschüler gemoppt, bestohlen und auch gequält. Könnte das Motiv verspätete Rache sein?
Zitat: „Die Hölle – das sind die anderen. Er kann sich nicht mehr erinnern, wo er diesen Satz gelesen hat. Aber er weiß jetzt, dass er stimmt.“
Fazit: Die Autorin Ingrid Zellner nimmt mich in ihrem Krimi „Höhlenmord“ mit auf die schwäbische Alb. Ihre bildhaften Beschreibungen der Umgebung und die gut ausgesuchten und in Szene gesetzten Charaktere machen es mir leicht, mein Kopfkino einzuschalten. Es gibt die guten und die bösen Figuren und allen dürfen wir bei ihrem Tun über die Schulter schauen, ob wie wollen oder nicht.
Die hohe Spannung, die schon im Prolog spürbar ist, hält das ganze Buch über. Die Morde sind teilweise brutal und werden auch recht blutig beschrieben. Mir hätte nur ein Anreißen gereicht, denn mein Kopf malt sich seine eigenen Bilder.
Das Ende ist gut ausgearbeitet und konnte mich noch überraschen. Ich war mir ganz sicher, dass ich die Morde schon aufgeklärt hatte. Die Autorin beantwortet alle offenen Fragen und jedes noch lose Puzzleteil fällt an seinen vorgesehenen Platz. Auch Humor und vor allem Lokalkolorit machen das Lesen zu einem tollen Erlebnis. Das hat mir richtig gut gefallen, denn so muss ein spannender Krimi sein.
Mich konnte die Autorin Ingrid Zellner mit ihrem Kriminalroman vollends überzeugen und daher kommt von mir hier eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.
Durch einen glücklichen Zufall konnte Surendra Sinha einen Zeitvertrag bei der Reutlinger Polizei bekommen und fühlt sich mit der Arbeit und besonders mit seiner Kollegin Leonie sehr wohl -- bis zu dem ...
Durch einen glücklichen Zufall konnte Surendra Sinha einen Zeitvertrag bei der Reutlinger Polizei bekommen und fühlt sich mit der Arbeit und besonders mit seiner Kollegin Leonie sehr wohl -- bis zu dem Tag, an dem eine übel zugerichtete Leiche in der Wimsener Höhle gefunden wird. Es gibt keine brauchbaren Spuren, kein Motiv. Die Brutalität bei der Tat legt jedoch das Motiv Rache nahe. Kurz darauf gibt es ein neues Mordopfer. Wieder ist der Fundort eine Höhle, dieses Mal die Nebelhöhle. Der Verdacht liegt nahe, dass es derselbe Täter war. Und tatsächlich stoßen die beiden Ermittler auf Gemeinsamkeiten. Beide haben die gleiche Schule besucht. Nun gibt es endlich einen Ansatzpunkt und Verdächtige zuhauf. Die beiden Toten haben zusammen mit einem Dritten zahlreiche Mitschüler drangsaliert und bedroht. Nun gilt es die damaligen Mobbingopfer zu befragen. Das führt nicht wirklich weiter, denn jeder der Befragten hat zwar ein Motiv, aber auch ein Alibi. Die Befragungen waren sehr spannend und abwechslungsreich. Vom unsympathischen Reichsbürger bis hin zu einer traumatisierten jungen Frau war fast alles dabei. Auch ich konnte keinen ausschließen oder als den Mörder beschuldigen. Durch Zufall entdeckt Surendra ein wichtiges Puzzleteil und setzt damit ein Geschehen in Gang, das sein Leben auf den Kopf stellt.
Mich hat der Krimi sehr gut unterhalten mit seiner fesselnden Handlung. Obwohl es auf der Schwäbischen Alb eher beschaulich zugeht, sind die Taten sehr brutal und die Autorin lässt mich das auch teilweise miterleben. Ich fand das aber angemessen, sonst wäre die Tragik des gesamten Geschehens nicht völlig nachvollziehbar. Ich war über die Hintergründe der Morde entsetzt. Zum einen fand ich es abstoßend, dass man so mit seinen Mitmenschen umgeht. Zum anderen hat es mich wütend gemacht , dass niemand etwas bemerkt haben will und die damaligen Opfer allein gelassen wurden. Dementsprechend kann ich die heutigen Morde gut nachvollziehen und mein Mitleid neigt den heutigen Täter zu. Ein weiterer Pluspunkt des Krimis sind die anschaulichen Beschreibungen der Höhlen und einiger Lieblingsplätze Surendras. Die machen Lust , sich selbst dort umzusehen - hoffentlich ohne Leichen ! Für mich war der Krimi in sich stimmig, wenn auch an einigen Stellenschwer zu verdauen. Die Lösung des Falles war an Spannung kaum zu überbieten und wartete noch mit einigen Überraschungen auf.
Mit „Höhlenmorde“, dem fünften Band der Reihe mit Surendra Sinha, dem sympathischen Ermittler mit indischen Wurzeln, ist Ingrid Zellner wiederum ein äußerst spannender Krimi gelungen.
Kurz zum Inhalt:
Eine ...
Mit „Höhlenmorde“, dem fünften Band der Reihe mit Surendra Sinha, dem sympathischen Ermittler mit indischen Wurzeln, ist Ingrid Zellner wiederum ein äußerst spannender Krimi gelungen.
Kurz zum Inhalt:
Eine Mordserie beschäftigt Surendra Sinha und Leonie Lexer, wobei die Leichen in jeweils anderen Höhlen im Umkreis aufgefunden werden. Bald stellt sich heraus, dass sich die Opfer kannten, vor vielen Jahren als Klassenkameraden …
Das Cover wirkt schon irgendwie bedrohlich, der Eingang in eine finstere Höhle. Da spürt man fast hautnah das Gruseln, dass dies einer der Leichenfundorte sein könnte. Das Buch erschien 2025. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Die Kapitel in angenehmer Länge verfügen weder über Zeit- noch Ortsangaben. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Das Lokalkolorit ist gut eingefangen. Die beindruckende Höhlenlandschaft ist anschaulich beschrieben. Dass dies bereits der vierte Band der Reihe ist, ist sicher auch für Quereinsteigerin kein Problem. Soweit erforderlich gibt es Hinweise auf die Vorgeschichte des Kommissars.
Der Prolog – die erschütternde Schilderung eines Opfers - lässt bereits erahnen, dass diese schändliche Tat nicht ungesühnt bleiben wird. Ansonsten wird die Handlung primär aus Sicht des Ermittlers Surendra Sinha geschildert. Man verfolgt seine geschickten Befragungen und seine Überlegungen, fühlt sich stets wie ein stiller Zuhörer in die Ermittlungen mit eingebunden. Die grausamst gefolterte und zugerichtete Leiche, die man in einer der Höhlen findet, lässt auf große Wut und Rache schließen, doch zunächst findet das Ermittlerteam keine offensichtlichen Ansatzpunkte. Erst als in einer anderen Höhle eine zweite Leiche gefunden wird, kommen sie dahinter, dass die beiden Opfer einander kannten, zu Schulzeiten. Und dass sie mit einem weiteren Schüler ein schändliches Trio gebildet haben, das andere Kinder gemobbt, geschlagen und beraubt hat. Nun mangelt es nicht mehr an Verdächtigen, denn es gab seinerzeit etliche, die unter den Dreien zu leiden hatten. In mühsamer polizeilicher Kleinarbeit und unzähligen Befragungen verdichten sich die Informationen. Dennoch tappt die Polizei im Dunkeln, bis sich nach einem dritten Mord und in einem dramatischen Finale die überraschenden Zusammenhänge endgültig klären.
Was die Charaktere anbelangt, wirken die Menschen, ob Haupt- oder Nebenfiguren, authentisch und lebendig. Surendra Sinha steht im Mittelpunkt. Er hat durch seine besonnene Art und sein zurückhaltendes Wesen eine sympathische Ausstrahlung. Er ist höflich, freundlich und charmant. Bei den Befragungen spürt man seine gute Menschenkenntnis, sein ausgezeichnetes Einfühlungsvermögen und seine exzellente Beobachtungsgabe. Dass sich zwischen Leonie und Surendra langsam eine über das Kollegiale gehende Zuneigung entwickelt, gibt dem Ganzen noch einen gewissen romantischen Touch.
„Höhlenmorde“ entpuppte sich für mich als Pageturner. Ich bin eindeutig ein Fan von Surendra Sinha. Ich freue mich schon auf weitere Fälle und empfehle dieses Buch mit Freuden weiter. 5 Sterne.
In diesem super spannenden Thriller geht es zum Beispiel um zwischenmenschliche Beziehungen, späte Rache und einiges mehr.
Die Kripo Reutlingen hat alle Hände voll zu tun, um schnell herauszufinden, ...
In diesem super spannenden Thriller geht es zum Beispiel um zwischenmenschliche Beziehungen, späte Rache und einiges mehr.
Die Kripo Reutlingen hat alle Hände voll zu tun, um schnell herauszufinden, welches Motiv ein grausamer Mörder hat, der im Blutrausch zu sein scheint. Wahllos sucht er sich seine Opfer wohl nicht aus, aber wer steckt dahinter und warum? Die Zeit läuft.
Ein lesenswertes Buch, das bis zur letzten Seite Überraschungen bereit hält.