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Veröffentlicht am 13.08.2025

Mit Liebe zum Detail

Huhu und Momo – Für dich trau ich mich!
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Das Buch "Huhu und Momo – für dich trau ich mich" ist weit mehr als nur ein Kinderbuch mit einer wundervollen Botschaft.
Es steckt voller liebevoller Details – in der Geschichte ebenso wie in ...

Das Buch "Huhu und Momo – für dich trau ich mich" ist weit mehr als nur ein Kinderbuch mit einer wundervollen Botschaft.
Es steckt voller liebevoller Details – in der Geschichte ebenso wie in den Illustrationen.

Der einzigartige Zeichenstil verleiht den Bildern besonderen Charme. Schon beim ersten Durchblättern fesseln die warmen, detailreichen Szenen. Kinder können darin viele kleine, urige Nebensächlichkeiten entdecken, während Erwachsene über subtile Anspielungen schmunzeln – etwa auf Lieferando. Jede Seite ist so fantasievoll gestaltet, dass man gern innehalten und Neues aufspüren möchte.

Die Geschichte selbst ist herzlich und einfühlsam. Sie zeigt, wie man mit schwierigen Gefühlen wie Angst oder Sorge umgehen kann – und was man gewinnt, wenn man trotzdem mutig ist. Im Mittelpunkt steht die warmherzige Freundschaft zwischen der kleinen Maus Momo und der Eule Huhu. Huhu traut sich nicht hinaus in die Welt, doch als Momo von einem Fuchs bedroht wird, springt sie über ihren Schatten. Sie stellt sich ihren Ängsten und wächst über sich hinaus – für Momo und für sich selbst.

Fazit: Ein Buch für alle, die Wert auf eine berührende Botschaft und die Kraft ausdrucksstarker Bilder legen. Meiner Meinung nach können hier sogar Erwachsene Freude finden – vorausgesetzt, sie haben sich ihre Fantasie bewahrt. Ein wundervolles Werk, das Herz und Augen gleichermaßen erreicht.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Mord ist ihre Leidenschaft

A Serial Killer’s Guide to Marriage
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Dem Klappentext nach zu urteilen, hatte ich angenommen, nur die Ehefrau sei eine ehemalige Serienkillerin. Tatsächlich geht es jedoch um ein Paar mit mörderischer Vergangenheit, das sich der Tochter zuliebe ...

Dem Klappentext nach zu urteilen, hatte ich angenommen, nur die Ehefrau sei eine ehemalige Serienkillerin. Tatsächlich geht es jedoch um ein Paar mit mörderischer Vergangenheit, das sich der Tochter zuliebe zur Ruhe gesetzt hat.

Vor allem Haze hat Probleme mit dem durchschnittlichen Vorstadtleben – Langeweile und Gereiztheit bestimmen ihren Alltag. Ihr Versprechen, nie wieder zu morden, hält nicht lange. Allein war sie allerdings nie besonders gut darin, Spuren zu verwischen – das war immer Fox’ Job. Doch den will sie auf keinen Fall einweihen, dass sie ihren Eid gebrochen hat. Also verlässt sie sich auf ihre eigenen „Fertigkeiten“ – und damit ist einiges Chaos vorprogrammiert.

Das Ganze liest sich wie eine schwarz-humorige Vorstadtkomödie: ein bisschen Wednesday Addams trifft Desperate Housewives – nur ohne Fantasy. Ich habe mich sofort in den Schreibstil und den trockenen Humor verliebt.

Zwar gab es zwischendurch ein paar Längen, doch sie zahlten sich jedes Mal aus. Die Story ist weder übermäßig komplex noch belanglos – perfekt abgestimmt auf den sarkastischen Stil der Autorin. Besonders Haze und ihre neue Bekanntschaft Jenny sind großartig gezeichnet; ihre Dynamik entwickelt sich spannend und überraschend. Bei Fox war ich hin- und hergerissen. Einige seiner Nebenstories hätte ich nicht unbedingt gebraucht, doch zum Ende hin brachte er eine spürbare Portion Spannung ins Geschehen.

Klar ist: Weder Haze noch Fox sind die netten Nachbarn von nebenan – auch wenn sie es gern wären. Ob es ihnen gelingt? Das bleibt offen.



Mein Fazit: Wer Spaß an moralisch fragwürdigen Figuren und schwarzem Humor hat, wird hier bestens bedient. Für mich ist das genau die Art schwarzer Komödie, die ich liebe: bissig, clever und herrlich böse – mit einem Twist. Einer Fortsetzung wäre ich auch nicht abgeneigt. Dieser Roman bietet das Potenzial dafür.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Tiefgang, der sanft trägt

Das Multiversum der Menschlichkeit
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Vorweg: Ich liebe alles an diesem Buch – aber der Reihe nach.



Schon beim Auspacken war ich positiv überrascht: Die Haptik und das Layout des Buches sind außergewöhnlich hochwertig. Die Rillenstruktur ...

Vorweg: Ich liebe alles an diesem Buch – aber der Reihe nach.



Schon beim Auspacken war ich positiv überrascht: Die Haptik und das Layout des Buches sind außergewöhnlich hochwertig. Die Rillenstruktur der Broschur gefällt mir besonders gut – sie liegt nicht nur angenehm in der Hand, sondern lädt regelrecht dazu ein, öfter darüber zu streichen. Auch das Inhaltsverzeichnis und die gesamte Struktur wirken durchdacht und übersichtlich. Türkisfarbene Akzente schaffen eine klare visuelle Trennung zwischen den Themen.



Das Buch umfasst zehn Kapitel, eine Einleitung und einen Epilog. Was mich sofort gepackt hat, war der herausragende Schreibstil und die kluge Metaphorik: Menschliches Empfinden und Handeln wird mit universellen Prinzipien verknüpft – bildhaft, tiefgründig und zugleich leicht zugänglich.



Die Kapitel widmen sich Themen wie Liebe, Selbstfürsorge, Wut, Mut, Vergebung, Empathie, Hoffnung, Geduld, Dankbarkeit und Authentizität – allem, was den Menschen als Mikrokosmos ausmacht. Jedes dieser Themen wird durch Phänomene aus dem Universum oder der Physik erklärt. Dabei bleibt alles verständlich und einprägsam – auch für Leser*innen ohne naturwissenschaftliche Vorkenntnisse.



Besonders gefallen hat mir, dass jedes Kapitel durch kurze Geschichten ergänzt wird, die ein Gefühl von Optimismus und Mitgefühl wecken – ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Am Ende jedes Abschnitts wird der Inhalt noch einmal „auf den Punkt gebracht“, was das Nachschlagen besonders leicht macht.



Das Buch lässt sich sowohl kapitelweise als auch am Stück lesen – ich selbst habe es in einem Rutsch verschlungen. Doch ich werde es definitiv noch einmal lesen – diesmal mit Notizen zu den schönsten Stellen.



Was ich erst im Nachgang realisiert habe: Dieses Buch hat mich auf einer tieferen Ebene berührt. Ich selbst schreibe an einer Dystopie und steckte zuletzt in einer kreativen Sackgasse. Das Multiversum der Menschlichkeit hat mir geholfen zu erkennen, worüber ich eigentlich schreiben will – nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Haltung. Es hat etwas in mir geklärt, das vorher diffus war. Und allein dafür bin ich sehr dankbar.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Ein wundervolles Kinderbuch

Die kleine Spinne Widerlich - Mini-Spinni kommt in den Kindergarten
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Die beliebte Kinderbuchreihe "Die kleine Spinne Widerlich" von Diana Amft ist um einen Band gewachsen. Dieser Teil lautet "Mini-Spinni kommt in den Kindergarten" und damit ist auch klar und deutlich definiert, ...

Die beliebte Kinderbuchreihe "Die kleine Spinne Widerlich" von Diana Amft ist um einen Band gewachsen. Dieser Teil lautet "Mini-Spinni kommt in den Kindergarten" und damit ist auch klar und deutlich definiert, worum es in der Geschichte geht.

Wer die Geschichten um die kleine Spinne und ihre Familie nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst. Viele bringen Spinnen mit Ekel oder gar Angst in Verbindung. Bei diesen liebevoll gestalteten Charakteren haben unangenehme Gefühle und Gedanken gar keine Chance. Die Vermenschlichung der Spinnen baut Sympathie auf. Man kann sich an den detaillierten und herzlichen Illustrationen gar nicht satt sehen.

Auch dieser Band hat nicht nur mich, sondern auch meine Nichte überzeugt. Man begleitet Mini-Spinni bei ihrem ersten Tag im Kindergarten. Hier lernt Mini-Spinni den Ablauf in Ruhe kennen, macht bei ersten Spielen mit und verbringt dort den Mittagsschlaf. Zuhause wird der Tag abschließend mit der ganzen Familie gefeiert. Natürlich gibt es Elemente aus dem Kindergarten-Alltag, die nicht aufgegriffen werden. Das Wichtigste wird allerdings abgehandelt. Der Spaß und die Freude daran endlich zu den großen Kindergarten-Spinnen zu gehören steht im Vordergrund. Das ist durchaus gelungen. Der Kindergarten wird als ein warmherziger Ort dargestellt, an dem man nicht nur Freunde finden kann, sondern auch jede Menge neue Spiele kennenlernt. Genau so soll es sein.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Die Erleuchtung liegt auf dem Holzweg

Es war zweimal
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Jan Philipp Zymny hat einen sehr eigenständigen Humor. Sicher nicht jedermanns Geschmack, ich mag es sehr.

In "Es war zweimal" wird Unsinn zur Kunstform, aber keineswegs zu Blödsinn. Der Wortausdruck ...

Jan Philipp Zymny hat einen sehr eigenständigen Humor. Sicher nicht jedermanns Geschmack, ich mag es sehr.

In "Es war zweimal" wird Unsinn zur Kunstform, aber keineswegs zu Blödsinn. Der Wortausdruck ist schneidig, immer passend. Manchmal albern, manchmal makaber. Manchmal nachdenklich, manchmal absurd. Das alles wechselt oft von einem Satz zum nächsten. Wirkt der eine Satz noch fast grotesk, wirkt der nächste gesellschaftskritisch, der nächste auf intelligente Weise schwachsinnig und der nächste wiederum stellt das Geschehen der ganzen Welt infrage.

Man muss es wirklich mögen und dafür muss man denke ich einfach selbst rein lesen oder sich sein Comedy-Programm anschauen. Man kann es wahrscheinlich nur lieben oder zu dem Entschluss kommen, dass es für einen einfach nichts ist. Dazwischen wird es nicht viel geben.

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