Herrlich verrückt – wie das Leben eben.
Es geht wieder nach Bella Italia mit Tessa Hennig und dieses Mal in eine mir noch unbekannte Region, nach Umbrien.
Drei Generationen reisen nach Perugia, denn Leonie möchte dort ihren italienischen Freund ...
Es geht wieder nach Bella Italia mit Tessa Hennig und dieses Mal in eine mir noch unbekannte Region, nach Umbrien.
Drei Generationen reisen nach Perugia, denn Leonie möchte dort ihren italienischen Freund Luca heiraten. Mit von der Partie ist Oma Gabriele, die sich seit dem Tod ihres Mannes nur noch selten aus dem Haus wagt, sowie Leonies Eltern, Katrin und Oliver, welche seit Jahren getrennt sind.
Was für ein wunderbares Lesevergnügen. Die Autorin gaukelt uns zunächst Friede, Freude, Eierkuchen vor, als die fränkische Familie auf die Italiener trifft. Alle sind nett zueinander und freuen sich auf die Hochzeit, doch dann sickert so nach und nach die Realität ein.
Tessa Hennig schreibt über Menschen wie du und ich und deshalb fühle ich mich in ihren Büchern auch so wohl. Ich freue mich für Gabriele, die endlich wieder am Leben teilnimmt und möchte mir Assisi auch gerne zusammen mit dem reizenden Fremdenführer Francesco ansehen.
Ich leide mit Carlo und Sofia, den Eltern von Luca, die ihre deutsche Schwiegertochter zwar sehr liebevoll in die Familie aufnehmen, aber trotzdem noch in ihrem Rollenverhalten sehr festgefahren sind.
Es gibt ganz viel dolce Vita, jede Menge leckeres Essen und natürlich ganz viel Drama, wir sind ja schließlich in Bella Italia. „Lieber solo als allein“ macht gute Laune, Lust auf einen Besuch der Region Umbrien und erhält daher verdiente 5 Sterne. Wer herausfinden möchte, ob die Hochzeit überhaupt stattfindet und eventuell weitere Paare zueinanderfinden, dem empfehle ich dieses Buch sehr gerne weiter.