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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Duftbuch nach unserem Geschmack

Prinzessin Lillifee im Garten der Düfte
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Meinung:
Natürlich ist Prinzessin Lillifee ein Begriff für mich. Dennoch muss ich gestehen, dass ich bisher kaum Berührungspunkte mit der kleinen Fee hatte. Bei zwei Jungs im eigenen Haus steht das Thema ...

Meinung:
Natürlich ist Prinzessin Lillifee ein Begriff für mich. Dennoch muss ich gestehen, dass ich bisher kaum Berührungspunkte mit der kleinen Fee hatte. Bei zwei Jungs im eigenen Haus steht das Thema Feen nicht ganz so hoch im Kurs.

Dennoch haben wir uns sehr gefreut, als dieses Buch aus dem Coppenrath Verlag bei uns eingezogen ist. Denn das Besondere an diesem Bilderbuch ist, dass es sich hierbei um ein Duftbuch handelt.

Auf jeder Doppelseite gibt es einen neuen Duft zu erschnuppern. Mit dabei sind tolle Düfte wie Schokolade, Rose oder Kirsche. Aber auch etwas unangenehme und außergewöhnliche Düfte wie Zwiebel oder Zimt kommen in diesem Buch vor.

In dieser Geschichte macht sich Prinzessin Lillifee mit ihren Freunden auf den Weg in den geheimnisvollen Garten der Düfte. Dort machen sie sich auf die Suche nach den benötigten Zutaten für einen wichtigen Zauberduft, der für die Harmonie zwischen den Tieren und Pflanzen Rosariens sorgt.

Der Zeichenstil des Buches hat mir an und für sich richtig gut gefallen. Sind die Illustrationen doch sehr farbenfroh und detailliert dargestellt. Jedoch war die Darstellung von Prinzessin Lillifee nicht ganz nach meinem Geschmack.

Fazit:
Unser erstes Buch von Prinzessin Lillifee hat uns sehr viel Spaß bereitet. Denn die vielen Düfte, die es in diesem Buch zu entdecken gibt, sorgten für jede Menge Spaß und Rätselraten bei meinen Kindern. Nicht jeder Duft wurde für gut befunden, bei manchen wurde jedoch gleich mehrmals daran gerochen. Wir können dieses Prinzessin Lillifee Duftbuch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Erster Teil sehr stark, danach flacht es für mich etwas ab

Flora Magica (Band 1) - Das Geheimnis der Nachtschatten
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Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank des Schreibstils von Vanessa Walder sehr gut gelungen. Ich fand es äußerst faszinierend, das bisherige Leben der vier Kinder Tierra, Sol, Avia und Zacharias ...

Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank des Schreibstils von Vanessa Walder sehr gut gelungen. Ich fand es äußerst faszinierend, das bisherige Leben der vier Kinder Tierra, Sol, Avia und Zacharias mitzuverfolgen. Besonders spannend fand ich es, dass es sich hier jeweils um ein Zwillingspaar handelt und die Eltern, der Kinder, Bruder und Schwester sind. Doch die Familie hatte etliche Jahre keinen Kontakt zueinander. Dies ändert sich mit dem Tod von Urgroßmutter Flora. Diese stirbt im Alter von 107 Jahren und hinterlässt ein riesiges Anwesen mit vielen Geheimnissen.

Mir hat das Setting und all die besonderen Charaktere sehr gut gefallen. Es macht Spaß in diesem Ort mitten in Österreich auf die Spuren von Floras Vergangenheit zu gehen.

Etwas verwirrend und ein wenig störend empfand ich, dass innerhalb der jeweiligen Kapitel die Sichtweisen der Kinder gewechselt wurden. So folgt man eben noch Tierras Gedankengängen, nur um dann in die von Sol zu schlüpfen.

Auch muss ich gestehen, dass mich die Handlung im zweiten Teil der Geschichte nicht mehr ganz fesseln konnte. Nichtsdestotrotz habe ich diese Geschichte sehr gerne gelesen, da mich die Geheimnisse rund um das Anwesen von Flora sehr gereizt haben.

Zu Beginn des Buches gibt es eine kurze Bildergalerie der verschiedenen Charaktere. Diese sowie die Illustrationen im Buch wurden von Marie Beschorner gezeichnet. Ihnen haftet etwas Magisches und sehr Intensives an.

Fazit:
Ein altes Anwesen, das voller Geheimnisse steckt, ganz besondere Kinder und ein Hauch von Magie werden dem Leser mit diesem Buch geboten. Ich empfand die zweite Hälfte des Buches als nicht mehr ganz so stark. Dafür konnten jedoch die höchst interessanten Charaktere und das Setting mich über diesen Faktor hinwegsehen lassen. Auch die wechselhaften Sprünge der verschiedenen Perspektiven waren nicht ganz nach meinem Geschmack. Dennoch freue ich mich sehr auf den nächsten Band der Reihe.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Schöner Cosy Crime in Berlin

Fräulein Florentines Gespür für Mord - Cosy Crime trifft Female Empowerment. Charmanter Krimi im Berlin der 1890er-Jahre mit Farbschnitt in der 1. Auflage
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Meinung:
Von Autorin Alexandra Fischer-Hunold habe ich bereits etliche Cosy Crime Geschichten gelesen und war von jeder Einzelnen sehr begeistert.

Daher war ich super neugierig auf ihre neue Geschichte, ...

Meinung:
Von Autorin Alexandra Fischer-Hunold habe ich bereits etliche Cosy Crime Geschichten gelesen und war von jeder Einzelnen sehr begeistert.

Daher war ich super neugierig auf ihre neue Geschichte, die im Berlin des späten 19. Jahrhunderts spielt. Richtig toll fand ich, dass endlich einmal eine Cosy Crime Geschichte der Autorin in Deutschland spielt.

Wie in jedem ihrer bisherigen Bücher konnten mich auch dieses Mal die Charaktere wieder restlos begeistern. Alexandra Fischer-Hunold hat ein Händchen dafür interessante und liebenswerte Charaktere zu erschaffen. Und auch Berlin im späten 19. Jahrhundert hat sie für mich perfekt zum Leben erweckt.

Nun könnte man meinen, dass ich genauso begeistert von diesem Buch bin wie von den anderen Titeln. Dies war jedoch leider nicht ganz der Fall, denn in diesem neuen Abenteuer konnte mich die Handlung einfach nicht so ganz mitnehmen und abholen.

Bisher konnte mich die Autorin mit jeder Auflösung des Täters absolut überraschen. In diesem Buch war es zum ersten Mal der Fall, dass mir der Täter längere Zeit vorher bereits bekannt war, was meinen Lesespaß jedoch nicht wirklich getrübt hat.

Etwas unzufriedenstellend fand ich das doch sehr offen gestaltete Ende, das dem Leser viel Freiraum für eigene Spekulation bietet.

Fazit:
Zum ersten Mal bin ich nicht restlos begeistert von einem Buch von Alexandra Fischer-Hunold. Leider konnte mich die Handlung nicht wie gewünscht mitreißen. Nichtsdestotrotz hat die Autorin absolut geniale und liebenswerte Charaktere erschaffen und auch das Setting konnte mich begeistern.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Habe ein bisschen mehr von diesem Finale erwartet

Whisperworld 7: Duell in der Wildnis
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten und finalen Band der Reihe Whisperworld. Es ist absolut ratsam, die vorangegangenen Bände bereits gelesen zu haben, um der Handlung vernünftig folgen zu ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten und finalen Band der Reihe Whisperworld. Es ist absolut ratsam, die vorangegangenen Bände bereits gelesen zu haben, um der Handlung vernünftig folgen zu können.

Nachdem ich in den sechs vorangegangenen Bänden gemeinsam mit Coco, Chuck, Amy, Mohit, Paul und Enisa mitgefiebert habe, war ich sehr gespannt auf diesen letzten Band. Quasi neu mit dabei ist der Junge Bo, der zu der bereits bestehenden Gruppe dazu stößt und es von daher gar nicht so einfach hat.

Natürlich dürfen auch in diesem letzten Band wieder die besonderen Beziehungen zwischen den Kindern und ihren Tieren nicht fehlen. Auch auf die außergewöhnlichen und ausgestorbenen Wesen darf man sich in diesem siebten Band wieder freuen. So spielen dieses Mal auch Dinosaurier eine gewisse Rolle.

Ich für meinen Teil war sehr gespannt darauf, wie Autorin Barbara Rose den Showdown gegen Devin Dolor schreiben würde. Sechs Bände lang haben wir nun diesem entgegengefiebert, und ich muss sagen, dass ich aufgrund der aufgebauten Spannung von diesem ein wenig mehr erwartet habe und daher ein bisschen enttäuscht gewesen bin.

Wieder richtig toll sind die Illustrationen von Alina Brost. Ganzseitige Bilder fangen die Abenteuer der Freunde sehr gut ein. Ich bin ein großer Fan der Illustrationen, genauso wie von der Karte Whisperworlds.

Am Ende des Buches gibt es ein Glossar über gefährdete, stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tierarten. Hier ist es mal wieder sehr berührend, wie viele Tiere mittlerweile doch vom Aussterben bedroht sind.

Das Ende ließ mich dann zufrieden und glücklich zurück.

Fazit:
Ich muss gestehen, dass ich von diesem Finale ein bisschen mehr erwartet habe. Dennoch können sich Fans der Reihe mal wieder auf einen sehr abenteuerlichen und mitreisenden siebten Band freuen. Interessant ist die Auflistung der stark gefährdeten oder bereits ausgestorbenen Tiere. Hier lernt man selbst als Erwachsener noch etwas dazu.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Geschichte toll, für Leseanfänger jedoch schwierig zu lesen

Der wilde Räuber Donnerpups (Leseanfänger, Bd. 1)
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Meinung:
Die Bilderbücher von Räuber Donnerpups hat mein Sohn vor ein paar Jahren wahnsinnig gerne vorgelesen bekommen und so hat er sich sehr über dieses Buch gefreut, dass sich in erster Linie an Leseanfänger ...

Meinung:
Die Bilderbücher von Räuber Donnerpups hat mein Sohn vor ein paar Jahren wahnsinnig gerne vorgelesen bekommen und so hat er sich sehr über dieses Buch gefreut, dass sich in erster Linie an Leseanfänger richtet.

Tatsächlich musste ich jedoch schnell feststellen, dass mein Sohn nach den ersten Sätzen schon keine große Lust mehr hatte, die Geschichte selbst zu lesen. Tatsächlich war es ihm zu viel Text. Zudem kommen einige komplizierte Wörter in der Handlung vor. Von daher musste ich meinem Sohn dahingehend zustimmen, dass die Geschichte nicht unbedingt für Leseanfänger geeignet ist. Gerade Kinder, die in die zweite oder dritte Klasse gehen und sich mit dem Lesen noch etwas schwer tun, werden mit dieser Geschichte wenig Freude haben, wenn sie sie selbst lesen müssen.

Denn an und für sich ist die Geschichte super. Mein Sohn hatte so viel Spaß mit den geliebten Charakteren wie Räuber Donnerpups, Tscharli Bumm oder Moni Zitroni. Dabei ist die Geschichte nicht nur für Fans des altern Räuber etwas, auch Neueinsteiger werden mit diesem Abenteuer große Freude haben.

Dieses Mal verschlägt es Räuber Donnerpups und seine Freunde auf die Suche nach einem Schatz. Denn im Tagebuch von Opa Rappelbeck ist von einer verschütteten Goldmine die Rede. Die Suche nach der Mine hält dabei so einige Gefahren und Probleme für die Freunde bereit.

Die Bilder im Buch stammen von Autor Walko selbst und sind einfach herrlich farbenfroh und voller Details. Es gibt viele humorvolle Bilder zu bestaunen und auch die Personen werden sehr realistisch dargestellt.

Fazit:
Räuber Donnerpups erlebt gemeinsam mit dem Leser auch in dieser neuen Geschichte wieder ein herrlich wildes, räuberisches und verpupstes Abenteuer. Die Geschichte an und für sich hat meinem Sohn und mir supergut gefallen. Jedoch empfanden wir die Einstufung „für Leseanfänger“ als sehr schwierig. Denn viel Text und relativ schwierige Wörter sorgen eher für Frust anstatt Lust beim Lesen.