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Veröffentlicht am 18.04.2025

Sehr berrührende Geschichte

Die Frau im weißen Kimono
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Ich wollte das Buch aufgrund des Klappentextes lesen, weil es mich sehr angesprochen hat.

„Die Frau im weißen Kimono“ von Ana Johns ist eine beeindruckende Geschichte über die japanische Geschichte und ...

Ich wollte das Buch aufgrund des Klappentextes lesen, weil es mich sehr angesprochen hat.

„Die Frau im weißen Kimono“ von Ana Johns ist eine beeindruckende Geschichte über die japanische Geschichte und in zwei Zeitebenen geschrieben.
 Naoko Nakamura ist ein junges Mädchen, die sich in einen amerikanischen Marinesoldaten verliebt.
Ihre Familie ist damit nicht einverstanden und hat für sie bereits einen Ehemann ausgesucht, der für die Familie und die Firma passt.
Der Roman wird durch die Perspektive von Tori Kovac in der Gegenwart ergänzt. Sie ist auf der Suche nach der Geschichte ihrer Familie, nachdem ihr der Vater immer Geschichten aus der Zeit von der Marine erzählt, als er in Japan stationiert war.

Am Anfang tat ich mir etwas schwer, so richtig in die Geschichte reinzukommen. Aber bald fand ich die Erzählung sehr spannend und teilweise auch total stimmungsgeladen.

Die Autorin versteht es sehr gut, den Leser in eine andere Welt mitzunehmen und kulturelle Konflikte, sowie Vorurteile und die Stärke von Frauen in patriarchalen Strukturen zu integrieren.

Wer gerne historische Romane liest, ist mit diesem Buch auf jeden Fall richtig.

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Veröffentlicht am 05.07.2020

Das Leben von Maja

Brav kann ich auch, bringt aber nix
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Ich kannte die Autorin bis jetzt nicht. Mich hat das Buch interessiert, weil es in den 70iger Jahren spielt.
Es geht um Maja, eine emanzipierte junge Frau, die sich als Werbesprecherin hocharbeitet und ...

Ich kannte die Autorin bis jetzt nicht. Mich hat das Buch interessiert, weil es in den 70iger Jahren spielt.
Es geht um Maja, eine emanzipierte junge Frau, die sich als Werbesprecherin hocharbeitet und sich so einen Namen in dieser Branche verschafft.
Maja ist eine sehr offene Frau, die die Liebe auch ziemlich auslebt. Sie ist immer auf der Suche nach der großen Liebe.
Allerdings war ich über den Schreibstil der Autorin teilweise ein bisschen überrascht. Er war mir manchmal fast ein bisschen zu offen. Aber das ist wohl Geschmacksache.
Was mir sehr gut gefallen hat an der Geschichte. Maja als alleinerziehende Mama hat sich immer sehr um ihren Sohn gekümmert.
Mir hat das Buch im großen und ganzen gut gefallen. Es hat mir ein paar entspannte Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 09.06.2020

Amüsante Insellektüre

Labskaus für Anfänger
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Ich liebe solche Cover. Das ist für mich Abschalten pur.
Deshalb wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin entführt uns an die Nordsee und zwar dürfen wir auf ...


Ich liebe solche Cover. Das ist für mich Abschalten pur.
Deshalb wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin entführt uns an die Nordsee und zwar dürfen wir auf die schöne Insel Amrum.

Tilda ist eigentlich mit ihrem Leben zufrieden, so wie es gerade ist. Doch nach ihrem 40. Geburtstag bahnt sich eine Pechsträhne an. Ihr Freund macht per Brief mit ihr Schluss und dann meldet der Vermieter Eigenbedarf an, was für sie heißt, sich eine neue Wohnung zu suchen.
Beruflich kommt dann auch noch der Hammer, denn sie wird beim Fernsehsender durch eine jüngere Moderatorin ersetzt.
Aber dann klingelt der Postbote und bringt ihr ein Einschreiben. In diesem steht, dass sie eine Erbschaft gemacht hat und zwar von einem Onkel Hannes. Er hat ihr ein kleines Häuschen auf Amrum vererbt. Doch die Sache hat einen Haken. Sie muss nämlich ein Jahr auf Amrum verbringen, damit sie ihr Erbe endgültig antreten kann.

Tilda kann sich das nicht so recht vorstellen, da sie die Großstadt liebt. Aber nach den ersten Tagen findet sie das Rauschen des Meeres wunderbar und freundet sich mit dem Gedanken an, auf der Insel zu bleiben.

Es ist kein tiefgreifender Roman, aber für vergnügliche Lesestunden zum Abschalten, fand ich ihn sehr angenehm zu lesen und kann ihn auch als Urlaubslektüre empfehlen.

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Veröffentlicht am 09.06.2020

Amüsante Insellektüre

Labskaus für Anfänger
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Ich liebe solche Cover. Das ist für mich Abschalten pur.
Deshalb wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin entführt uns an die Nordsee und zwar dürfen wir auf ...



Ich liebe solche Cover. Das ist für mich Abschalten pur.
Deshalb wollte ich dieses Buch auch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin entführt uns an die Nordsee und zwar dürfen wir auf die schöne Insel Amrum.

Tilda ist eigentlich mit ihrem Leben zufrieden, so wie es gerade ist. Doch nach ihrem 40. Geburtstag bahnt sich eine Pechsträhne an. Ihr Freund macht per Brief mit ihr Schluss und dann meldet der Vermieter Eigenbedarf an, was für sie heißt, sich eine neue Wohnung zu suchen.
Beruflich kommt dann auch noch der Hammer, denn sie wird beim Fernsehsender durch eine jüngere Moderatorin ersetzt.
Aber dann klingelt der Postbote und bringt ihr ein Einschreiben. In diesem steht, dass sie eine Erbschaft gemacht hat und zwar von einem Onkel Hannes. Er hat ihr ein kleines Häuschen auf Amrum vererbt. Doch die Sache hat einen Haken. Sie muss nämlich ein Jahr auf Amrum verbringen, damit sie ihr Erbe endgültig antreten kann.

Tilda kann sich das nicht so recht vorstellen, da sie die Großstadt liebt. Aber nach den ersten Tagen findet sie das Rauschen des Meeres wunderbar und freundet sich mit dem Gedanken an, auf der Insel zu bleiben.

Es ist kein tiefgreifender Roman, aber für vergnügliche Lesestunden zum Abschalten, fand ich ihn sehr angenehm zu lesen und kann ihn auch als Urlaubslektüre empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Emilias Tortencafe!

Kann Gelato Sünde sein?
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Ein herzerfrischender Roman, der lustig, hintersinnig und auch ein bisschen kriminalistisch geschrieben ist.

Ich wurde mit diesem Roman sehr gut unterhalten.

Emilias 60. Geburtstag naht und sie hat große ...

Ein herzerfrischender Roman, der lustig, hintersinnig und auch ein bisschen kriminalistisch geschrieben ist.

Ich wurde mit diesem Roman sehr gut unterhalten.

Emilias 60. Geburtstag naht und sie hat große Sehnsucht nach ihrer Tochter, die in Kalabrien ein Auslandsstudienjahr absolviert.
Inzwischen wohnt sie aber bei ihrem Freund Francesco in einem kleinen Dorf und versucht mit ihm eine Pension nach dem Stil  Agritourismus aufzubauen.
Davon weiß Emilia natürlich nichts.
Emilia setzt sich kurzerhand in den Flieger und will Julia überraschen.

Die drei Hauptpersonen Emilia, Julia und Francesco gefallen mir sehr gut. Das Buch hat einen flüssigen Lesestil und ist eher für gemütliche Lesestunden gedacht.

Emilia hat im Dorf eine leerstehende Bäckerei entdeckt und da sie sehr gerne Torten bäckt, kommt ihr der Gedanke, dieses Gebäude zu kaufen und ein Cafe zu eröffnen.
Allerdings ist das nicht im Sinne des Bürgermeisters Gaspare, der den Einwohnern verboten hat, vor dem 85. Lebensjahr zu sterben. Er möchte mit seinem Dorf einen Rekord aufstellen und natürlich passt die Idee von Emilia überhaupt nicht in seinen Plan. Er ist auch der Vater von Francesco.

Da ich nicht zu viel erzählen möchte, empfehle ich ganz einfach dieses Buch zu lesen.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich musste so manches Mal lachen. Das Buch macht gute Laune und deshalb bekommt es von mir auch 5 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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