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Veröffentlicht am 02.05.2025

Neue Wege an der Nordsee

Pfotenglück und Sommerwellen
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Isalie ist sehr erfolgreich in ihrem Beruf als Unternehmensberaterin. Sie lebt in Hamburg und nimmt ihre zahlreichen Follower auf Instagram mit auf ihre Reisen zu den Unternehmen, die sie wieder auf die ...

Isalie ist sehr erfolgreich in ihrem Beruf als Unternehmensberaterin. Sie lebt in Hamburg und nimmt ihre zahlreichen Follower auf Instagram mit auf ihre Reisen zu den Unternehmen, die sie wieder auf die richtige Spur bringt. Doch als sie eine Anfrage von einem Bauernhof an der Nordsee annimmt, begibt sie sich auf völlig ungewohntes Terrain. Die Landluft, die Tiere und nicht zuletzt der schlecht gelaunte Auftraggeber Max sind für Isalie eine Herausforderung. Doch sie ist nicht umsonst so erfolgreich geworden, würde sie sich jetzt von den paar kleinen Hindernissen aufhalten lassen. Noch dazu strahlt dieser übellaunige Landwirt eine ungeahnte Attraktivität auf sie aus. Ob Isalie ihn davon überzeugen kann, dass mehr in ihr steckt, als eine naive Influencerin aus der Stadt?
Mit „Pfotenglück und Sommerwellen“ ist bereits der 8. Band aus der Lichterhaven-Reihe von Petra Schier erschienen und wieder entführt uns die Autorin in das kleine Küstenörtchen Lichterhaven an der Nordsee mit alten Bekannten, neuen Geschichten und natürlich einem neuen Hund!
Petra Schier gelingt es mit ihrer flüssigen leichten Schreibweise mich wieder genau da abzuholen, wo sie mich im letzten Lichterhaven-Roman zurückgelassen hat. Ich habe mich sofort wieder in Lichterhaven wohlgefühlt und mich gefreut, zurückzukehren. Die Atmosphäre ist immer, als ob man alte Freunde besucht.
Isalie als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie ist selbstbewusst, aber nicht unnahbar.
Max als alleinerziehender Vater und Mann, der vor den Scherben seiner Existenz steht, nachdem seine Ex-Frau ihm fast alles genommen hat, war sehr authentisch in seinen Reaktionen.
Wie die beiden miteinander umgegangen sind und dass die Liebesgeschichte eher einen langsamen Rhythmus hatte, fand ich sehr passend.
Mein absoluter Liebling war natürlich der Neufundländer Samson, der eine furchtbare Geschichte hinter sich und zu Beginn an großer Traurigkeit gelitten hat, aber im Laufe der Geschichte wieder lernt, dass das Leben und das Zusammenleben mit Menschen Spaß machen kann. Einfach schön zu lesen!
Fazit:
Petra Schier ist es erneut gelungen, einen absoluten Wohlfühlroman zu schreiben, den ich mit einem Lächeln auf den Lippen schließe und mich jetzt schon auf Band 9 dieser Reihe freue!

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Eine spannende Welt unter der Erde Londons

Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1)
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Mit „Verlorene Städte“ ist Band 1 der neuen Dilogie „Lichter unter London“ von Anne Herzel erschienen. Beide Bände bauen aufeinander auf und sind nicht unabhängig voneinander lesbar.

Unter den Straßen ...

Mit „Verlorene Städte“ ist Band 1 der neuen Dilogie „Lichter unter London“ von Anne Herzel erschienen. Beide Bände bauen aufeinander auf und sind nicht unabhängig voneinander lesbar.

Unter den Straßen Londons erstreckt sich die weitverzweigte Kanalisation. Hier findet man den Eingang in die Unterwelt, ein Höhlensystem jenseits der U-Bahn-Tunnel, das Tausende Meter in die Tiefe reicht.
Maeve O´Sullivan studiert an der Universität, um später einmal Mudlark zu werden – eine Tiefenschürferin, die nach den Schätzen und Geheimnissen in den Tiefen unter der Erde Londons sucht. Aufgrund einer Wette wagt sie sich jedoch bereits vor ihrem offiziellen Abschluss hinab in die Tunnel und verirrt sich. Verfolgt von skurrilen Wesen und ohne Chance zu überleben, wird sie von Blaise gerettet. Gemeinsam müssen sie vor dem Wächter fliehen – einem Wesen, welches die Mudlarks fürchten und das Tunnelsystem fest im Griff hat. Doch Maeve wird bei einer Auseinandersetzung vom Wächter gezeichnet und dazu verdammt, nie wieder an die Oberfläche zurückkehren zu können. Gemeinsam mit Blaise versucht sie, einen Weg zur Heilung zu finden, doch diese scheint nur in den unendlichen Tiefen der Unterwelt zu finden zu sein.

Bereits das Cover des Romans ist mysteriös und magisch aufgebaut. Es hat mich sofort auf dieses Buch aufmerksam werden lassen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildhaft. Ich war sofort mit Maeve in den unheimlichen Katakomben, habe mir die verschiedensten fantasievollen Pflanzen und Kreaturen vorstellen können und war über die Ausgestaltung der verschiedenen Ebenen immer wieder begeistert. Was mir besonders gefallen hat, war, dass es nicht nur gefährliche Kreaturen gab, sondern auch sehr liebenswürdige Wesen und man immer wieder wunderbare Momente miterleben durfte.

Die Story war sehr schnelllebig, man hatte kaum Atempausen und es ist immer wieder etwas Neues passiert.

Im Roman werden Neopronomen verwendet. Was mir in anderen Büchern oft den Lesefluss zerstört, war hier nicht der Fall, da es der Autorin sehr gut gelungen ist, den Hintergrund von deren Verwendung in die Storyline zu integrieren und somit für den Leser greifbar zu machen.

Alles in allem war es ein spannender Auftakt für diese Dilogie und ich bin sehr froh, dass Band 2 nicht lange auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Herzerwärmende Fantasy

Spellshop
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„Spellshop – Vom Zauber der kleinen Dinge“ ist ein Fantasyroman aus der Feder von Sarah Beth Durst.
Kiela ist eine Bibliothekarin und liebt Bücher viel mehr als Menschen. Sie lebt zurückgezogen und ohne ...

„Spellshop – Vom Zauber der kleinen Dinge“ ist ein Fantasyroman aus der Feder von Sarah Beth Durst.
Kiela ist eine Bibliothekarin und liebt Bücher viel mehr als Menschen. Sie lebt zurückgezogen und ohne Kontakt zur Außenwelt in der Bibliothek von Alyssium, der Hauptstadt des Sichelmondreiches. Doch als im Zuge einer Revolution gegen das Kaiserreich fast die gesamte Bibliothek in Flammen aufgeht, kann Kiela nur noch die Flucht ergreifen. Zusammen mit ihrem Gehilfen Caz, einer sprechenden Zimmerpflanze, rettet sie so viele Zauberbücher wie sie kann und flüchtet auf eine entlegene Insel. In einem kleinen gemütlichen Cottage fängt sie noch einmal von vorn an und entgegen ihren Erwartungen, sich vor aller Welt zu verstecken und unterzutauchen, erfährt sie schnell, dass auf dieser Insel die Menschen anders sind und sie die Freundschaft und Liebe zueinander gar nicht so unangenehm findet wie anfangs gedacht.
Doch kann Kiela ihr Geheimnis wahren, dass sie verbotenerweise Zauberbücher aus der großen Bibliothek entnommen hat und wie können die Probleme der Inselbewohner gelöst werden, ohne dass Kiela in Schwierigkeiten gerät?
Sarah Beth Durst ist ein wirklich herzerwärmender zauberhafter Roman gelungen, der mich von Beginn bis Ende zum Lächeln gebracht hat. Wie sie selbst in ihrem Nachwort erwähnt, ist es ihr gelungen, ein Buch zu schreiben, dass sich wie eine warme Umarmung anfühlt.
Kiela und ihr Gehilfe Caz sind mir sofort ans Herz gewachsen. Sie sind ein wenig naiv, aber auch gleichzeitig so hilfsbereit und herzensgut, dass man ihnen alles Glück der Welt wünscht. Ihre witzigen Dialoge und ihre innige Freundschaft ist einfach nur zum Dahinschmelzen.
Die Beschreibungen der Flora und Fauna auf der Insel, die vielen kleinen Einzelheiten haben für mich eine heimelige Atmosphäre geschaffen.
Gleichzeitig fehlte es der Geschichte nicht an der nötigen Hintergrundgeschichte, die einem Höhepunkt entgegenfieberte, auch wenn dieser nicht wie in anderen Romanen mit großem Tamtam daherkam, sondern eher gemütlich, aber das war in diesem Fall genau richtig.
Fazit:
Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen und mir wohlige Lesestunden bereitet. Am liebsten würde ich noch mehr Geschichten von Kiela und den anderen Inselbewohnern lesen.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Keiner bleibt zurück

Um jeden Preis
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„Alle für einen. Einer für alle. Keiner bleibt zurück.“ Das ist das Lebensmotto der Familie um Lydia Judt.
Lydia ist in der Ukraine aufgewachsen – in einer Region, in der die sogenannten Schwarzmeerdeutschen ...

„Alle für einen. Einer für alle. Keiner bleibt zurück.“ Das ist das Lebensmotto der Familie um Lydia Judt.
Lydia ist in der Ukraine aufgewachsen – in einer Region, in der die sogenannten Schwarzmeerdeutschen ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben. Nachdem sie zusammen mit ihrer großen Schwester die große Hungersnot knapp überlebt hat, kommt der 2. Weltkrieg und mit ihm 1944 die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus diesem Teil der Welt. Mit nur 16 Jahren wird Lydia in die sibirische Eiswüste zur Zwangsarbeit geschickt. Viele harte Jahre der Entbehrungen, der Qual und der Demütigungen liegen vor der jungen Frau. Doch Lydia schafft es, ihren Mut und ihre Tatkraft nie zu verlieren, heiratet und bekommt sogar eigene Kinder in diesem trostlosen Land. Mit eisernem Willen treibt Lydia ihren innigsten Wunsch voran – in die alte Heimat ihrer Vorfahren, Westdeutschland, und damit endlich in die Freiheit zu gelangen.
Der neue Tatsachenroman „Um jeden Preis“ von Hera Lind beleuchtet das Leben der tapferen Lydia.
Aus Sicht von Lydia selbst erfährt man als Leser, welchen Herausforderungen diese ausgesetzt war. Die eiskalten Temperaturen in Sibirien waren dabei immer präsent und man hatte die kargen Lebensverhältnisse der Familie stets vor Augen.
Lydia war eine sehr beeindruckende Frau, die trotz all der Widrigkeiten, die das Leben für sie aufkommen ließ, ihren Ideenreichtum sowie ihre Zärtlichkeit und Liebe ihren Kindern gegenüber nie verloren hat. Beim Lesen musste ich nicht nur einmal schwer schlucken und war immer wieder beeindruckt, wie man als Mensch all das Leid aushalten kann.
Nach ca. 2/3 des Buches kommen neben Lydia auch ihre Kinder „zu Wort“ und lassen damit die Erlebnisse von damals noch einmal aus einem anderen Blickwinkel lebendig werden.
Alles in allem war dieser Roman herzergreifend. Da man weiß, dass er auf einer wahren Geschichte beruht, ist es oft schwer zu ertragen, das Geschriebene zu lesen. Ich kann es jedoch jedem ans Herz legen, damit man die damalige Zeit und die schweren Schicksale nicht vergisst.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Spannungsgeladener Thriller

Die Schwester des Serienkillers
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Mit „Die Schwester des Serienkillers“ erscheint Band 3 der Thriller-Reihe von Alice Hunter.
Alle Bände können dabei unabhängig voneinander gelesen werden.

Anna Price hat sich ein gutes Leben als Lehrerin ...

Mit „Die Schwester des Serienkillers“ erscheint Band 3 der Thriller-Reihe von Alice Hunter.
Alle Bände können dabei unabhängig voneinander gelesen werden.

Anna Price hat sich ein gutes Leben als Lehrerin an einer Privatschule, mit einem schönen Haus am Meer und einem treuen Ehemann aufgebaut.
Dies war nicht unbedingt zu erwarten, nachdem sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Henry aus einem verwahrlosten Elternhaus in ein Kinderheim gekommen ist, in dem sie ebenfalls nicht in einer kindgerechten Umgebung aufwachsen mussten.
In dieser Zeit beginnen die Geschwister das Spiel „Die Jagd“, welches schnell aus den Fugen gerät.
Anna möchte nach dem Aufenthalt im Heim ihren Bruder Henry nur noch vergessen und hat keinerlei Kontakt mehr zu ihm, doch als eines Tages DI Walker vor ihrer Tür steht und ihr mitteilt, dass ihr Bruder im Zusammenhang mit einer Mordserie gesucht wird und sie die Einzige ist, die ihm auf die Spur kommen könnte, holt Anna ihre Vergangenheit schnell wieder ein. Doch warum mordet Henry an bestimmten Tagen? Und warum scheint er das alte Spiel wieder zu spielen? Ist Anna das nächste Opfer oder kann sie verhindern, dass noch jemand zu Schaden kommt?

Das Cover des Thrillers fügt sich sehr gut in die der Vorgänger dieser Reihe ein und hat somit einen hohen Wiedererkennungswert.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend von Beginn an.
Bereits mit dem Prolog wird eine unterschwellige Spannung aufgebaut, die sich durch das gesamte Buch zieht und zum Schluss hin immer mehr an Fahrt aufnimmt. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, da die Geschichte mich so in ihren Bann gezogen hat.
Durch den Countdown, der gnadenlos bis zu dem Datum runtertickt, an dem voraussichtlich der nächste Mord geschehen soll, die verschieden verwendeten Stilmittel von Rückblenden in die Erlebnisse im Kinderheim, die Reime der Jagd sowie die Sicht des Täters wird die Spannung immer höher.

Anna als Protagonistin ist dabei nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Sie handelt eigennützig und scheint nur ihre eigenen Geheimnisse verbergen zu wollen.
Von Beginn an scheint klar zu sein, dass ihr Bruder Henry der Serienkiller ist, doch warum beginnt er ausgerechnet jetzt – nach so vielen Jahren – wieder mit dem Spiel aus ihrer Kindheit?

Die Handlungen sind einfach unvorhersehbar und es gibt zahlreiche Wendungen im Buch, die mich sprachlos zurückgelassen haben.
An manchen Stellen habe ich mich zwar schon gefragt, ob das tatsächlich so möglich ist, aber es hat alles sehr gut zur Handlung gepasst.
Das Ende hat mich umgehauen und ist einfach grandios!

Fazit:
Für mich war dieser Thriller bisher ein Jahreshighlight – spannend, unvorhersehbar und rasant. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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