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Veröffentlicht am 02.02.2025

Der Schatten der Vergangenheit: Ein Krimidinner, das alles verändert

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Über das Buch:
Fünf Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden ihrer Freundin Marie bei einem Festival, treffen sich fünf Freunde, um ihre Verbindung wieder aufleben zu lassen. Sie wählen ein Krimidinner ...

Über das Buch:
Fünf Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden ihrer Freundin Marie bei einem Festival, treffen sich fünf Freunde, um ihre Verbindung wieder aufleben zu lassen. Sie wählen ein Krimidinner in einem abgelegenen Restaurant in der Eifel, das der Vergangenheit eine neue Wendung zu geben scheint. Doch je mehr sie sich in die Geschichte vertiefen, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen der fiktiven Krimidinner-Erzählung und den realen Ereignissen. Könnte Marie tatsächlich tot sein? Und ist der Mörder vielleicht einer der Freunde, der mit am Tisch sitzt?



Meine Meinung:
Das Buch begann sehr vielversprechend. Die Krimidinner-Atmosphäre war hervorragend eingefangen und versetzte mich sofort in die Stimmung zurück, als ich selbst solche Abende mit Freunden verbracht habe. Besonders spannend war die Kombination aus der Gegenwart und Rückblenden in die Vergangenheit, die jeweils aus der Perspektive eines anderen Protagonisten erzählt werden. Auch die fiktiven Passagen des Krimidinners fügte sich gut in die Handlung ein und steigerten die Spannung – ich wollte unbedingt wissen, was passiert ist und wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Die Protagonisten sind allesamt nicht gerade sympathisch, aber das passt gut zum Verlauf der Geschichte. Sie sind von Schuld und Geheimnissen geprägt, was die Spannung zusätzlich anheizt. Leider zog sich die Handlung in der zweiten Hälfte etwas, und die Perspektivwechsel führten dazu, dass sich einige Szenen wiederholten. Es gab immer wieder die gleichen Gespräche und Handlungen, was etwas langatmig wirkte. An dieser Stelle hätte die Geschichte durchaus kürzer und prägnanter erzählt werden können.

Die Auflösung des Falls hat bei mir eher Entsetzen und Abscheu ausgelöst, aber mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um niemanden zu spoilern.



Fazit:
Das Grundprinzip der Geschichte hat viel Potenzial und der Anfang ist wirklich stark. Leider zieht sich die Handlung im Verlauf immer mehr, und die Handlungen der Protagonisten werden zunehmend schwer nachvollziehbar. Insgesamt konnte mich das Buch deshalb nicht ganz überzeugen, und ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Viel Lärm um nichts – warum mich Blinde Rache nicht überzeugen konnte

Blinde Rache
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📘 Über das Buch
Blinde Rache ist der Auftakt der Thrillerreihe um Kommissarin Mara Billinsky von Leo Born.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gelesen von Sabina Godec.
Tattoos, schwarze Kleidung, ...

📘 Über das Buch
Blinde Rache ist der Auftakt der Thrillerreihe um Kommissarin Mara Billinsky von Leo Born.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gelesen von Sabina Godec.
Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Kommissarin Mara Billinsky hat einen schweren Stand bei den neuen Kollegen der Frankfurter Mordkommission, die sie nur "die Krähe" nennen und erst Ruhe geben, als Mara auf Wohnungseinbrüche angesetzt wird. Doch dann erschüttert eine brutale Mordserie um einen Unterweltkönig die Main-Metropole. Mara wittert ihre Chance, sich zu beweisen, und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei kommt sie dem Täter gefährlich nah.

💭 Meine Meinung
Leider konnte mich Blinde Rache überhaupt nicht abholen. Mara Billinsky wird in meinen Augen viel zu überzogen dargestellt: Ständig wird auf ihrem Äußeren (Tattoos, Piercings, schwarze Kleidung) herumgeritten und sie wird von allen nur abwertend „die Krähe“ genannt. Ihr Vater schämt sich für sie, andere Frauen werden im Gegensatz zu ihr klischeehaft als „schön, schlank, sportlich“ beschrieben – insgesamt eine sehr oberflächliche Darstellung.
Auch ihr Verhalten macht es schwer, Sympathie zu entwickeln: Mara ignoriert alle Anweisungen, handelt grundsätzlich auf eigene Faust und widersetzt sich jedem Befehl, grundsätzlich macht dies oft einen Charakter aus, aber hier wirkt es überzogen und oft einfach nur leichtsinnig und dadurch unrealistisch und wenig nachvollziehbar. Ihr Vorgesetzter wiederum wirkt willkürlich und extrem voreingenommen ihr gegenüber – es scheint, als würden Ermittlungen eher von persönlichen Befindlichkeiten als von Spuren abhängen. Dieses Verhalten entspricht hoffentlich nicht “echten” Ermittlungsarbeiten bei der Polizei.
Die Kriminalfälle selbst empfand ich als langweilig und spannungsarm. Es wollte einfach kein Sog entstehen, ich bin beim Hören immer wieder abgeschweift. Szenen, in denen Spannung hätte aufkommen können, waren schnell vorbei, ohne dass sie Wirkung entfalten konnten. Auch die Sprecherin Sabina Godec hat es mit ihrer sehr monotonen Art nicht geschafft, mich mitzunehmen – im Gegenteil, es hat die Wirkung eher abgeschwächt.
Selbst eine Beinahe-Vergewaltigung lässt Mara scheinbar völlig unbeeindruckt und sie macht einfach weiter, als sei nichts gewesen. Das wirkte auf mich völlig unnatürlich und emotionslos.

📝 Fazit
Für mich war Blinde Rache leider eine Enttäuschung:

überzeichnete, unsympathische Hauptfigur

wenig Spannung

vorhersehbarer und langweiliger Plot

monotone Lesung


Ich vergebe 2 von 5 Sternen ⭐⭐ und werde die Reihe nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Zweite Chance – ohne echte Grundlage

Die Scherben unseres Glücks
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(Brokenville – Teil 1 | New Adult | Second-Chance Romance)
⭐ 2 von 5 Sternen ⭐

Über das Buch:
Rebecca kehrt nach drei Jahren Studium in New York zurück nach Brokenville – der Kleinstadt, die sie verlassen ...

(Brokenville – Teil 1 | New Adult | Second-Chance Romance)
⭐ 2 von 5 Sternen ⭐

Über das Buch:
Rebecca kehrt nach drei Jahren Studium in New York zurück nach Brokenville – der Kleinstadt, die sie verlassen hat, nachdem ihr damaliger Freund Ray sie zutiefst gedemütigt hat. Er hatte ohne ihr Wissen eine Tonbandaufnahme ihres ersten Mals herumgezeigt – ein Vertrauensbruch, der ihre Beziehung und ihr Vertrauen zerstört hat.
Zurück in ihrer Heimat begegnet sie Ray wieder, und trotz der Vergangenheit beginnt es erneut zwischen ihnen zu knistern. Sie geben ihrer Liebe eine zweite Chance – doch ob das genügt?

Meine Meinung:
So gerne ich emotionale, zweite Chancen in New Adult Romanen lese – dieser Auftakt zur Brokenville-Reihe konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Ausgangslage ist schwerwiegend: ein massiver Vertrauensbruch durch Ray, der nie richtig erklärt oder reflektiert wird. Warum Ray so handelt und warum Rebecca ihm ohne echte Aussprache oder Auseinandersetzung nach drei Jahren plötzlich wieder verzeiht, blieb für mich völlig unverständlich.
Auch andere Figuren handeln oft sprunghaft oder klischeehaft: Rebecca hat eigentlich gerade eine neue Beziehung oder zumindest Liebschaft, die ohne echte Erklärung beendet wird – und selbst dieser Mann scheint sofort alles zu vergeben. Konflikte mit ihrem Vater flammen kurz auf, verlaufen ohne sinnvolle Dialoge und lösen sich dann einfach im Nichts.
Ray selbst bleibt als Figur enttäuschend: Statt Verantwortung zu übernehmen, versinkt er bei jedem Problem in Selbstmitleid und Alkohol. Sein Verhalten ändert sich kaum, und auch das lässt die Beziehung zwischen ihm und Rebecca flach und unausgereift wirken.
Die Charaktere reagieren oft bockig, trotzig oder unüberlegt, dann kippt die Stimmung plötzlich ins Gegenteil – ohne, dass man als Leserin das nachvollziehen könnte.
Der Schreibstil ist zwar leicht und flüssig zu lesen, doch ständige Wiederholungen – z. B. der wiederkehrende Satz „Mich umfing sein/ihr vertrauter Geruch“ – machten das Leseerlebnis für mich zunehmend anstrengend.

Fazit:
Die Scherben unseres Glücks bietet die Zutaten für eine intensive Second-Chance-Romance, doch die Umsetzung bleibt hinter den Möglichkeiten zurück. Unglaubwürdige Figuren, unausgereifte Konflikte und oberflächliche Lösungen sorgen dafür, dass die Geschichte kaum fesselt.
Für mich leider kein gelungener Reihenauftakt – weder emotional noch erzählerisch überzeugend.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Kein würdiger Nachfolger für Maze Runner

The Maze Cutter - Das Erbe der Auserwählten (The Maze Cutter 1)
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Über das Buch:
The Maze Cutter setzt viele Jahre nach den Ereignissen der ursprünglichen Maze Runner-Trilogie an. Eine Gruppe von Nachfahren der Gladers lebt inzwischen auf einer abgelegenen Insel. Als ...

Über das Buch:
The Maze Cutter setzt viele Jahre nach den Ereignissen der ursprünglichen Maze Runner-Trilogie an. Eine Gruppe von Nachfahren der Gladers lebt inzwischen auf einer abgelegenen Insel. Als sich einige von ihnen auf den Weg zum Festland machen, beginnt eine neue Geschichte – doch wohin diese führen soll, bleibt lange unklar. Gleichzeitig wird die Handlung von verschiedenen Figuren aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: ein rebellierender Waisenjunge, mysteriöse „Gottheiten“ und politische Machtspiele – alles vermischt sich zu einem kryptischen Puzzle, das nur schwer zu greifen ist.

Meine Meinung:
Als großer Fan der Maze Runner-Reihe hatte ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut – umso enttäuschender war die Lektüre von The Maze Cutter. Die Grundidee mag Potenzial haben, doch die Umsetzung konnte mich in keiner Weise überzeugen.
Die Geschichte wird aus zu vielen Blickwinkeln erzählt, was mich immer wieder aus dem Lesefluss riss. Ich habe schnell den Überblick verloren und konnte zu keiner der Figuren eine echte Verbindung aufbauen. Statt Spannung und Atmosphäre herrschte Verwirrung – ich wusste oft nicht, worum es gerade ging oder warum bestimmte Dinge überhaupt passieren.
Besonders irritierend war die Einführung der drei „Gottheiten“, deren Rolle und Bedeutung mir bis zum Ende unklar blieben. Vielleicht hätte es geholfen, wenn ich alle Details aus den früheren Bänden noch präsent gehabt hätte, aber selbst dann fehlte mir schlicht die erzählerische Klarheit.
Obwohl das Buch vergleichsweise kurz ist, zog sich die Handlung enorm. Zwischenzeitlich habe ich es sogar zur Seite gelegt und ein anderes Buch dazwischengeschoben – das passiert mir bei spannenden Geschichten sonst nie.

Fazit:
Leider keine gelungene Fortsetzung der beliebten Maze Runner-Reihe. Die Geschichte wirkt überladen, ziellos und verliert sich in zu vielen Perspektiven und Andeutungen. Wer mit großen Erwartungen an The Maze Cutter herangeht, könnte enttäuscht werden – mir persönlich fehlten klare Motive, Spannung und nachvollziehbare Figuren.

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Veröffentlicht am 15.05.2025

„Haut“ von Mo Hayder – Der 4. Fall für Jack Caffery

Haut
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Bewertung: ★★☆☆☆ (2 von 5 Sternen)

Über das Buch:
Ein scheinbarer Selbstmord bringt Ermittler Jack Caffery ins Grübeln – schnell zeigt sich, dass mehr dahintersteckt. Kurz darauf wird eine weitere Leiche ...

Bewertung: ★★☆☆☆ (2 von 5 Sternen)

Über das Buch:
Ein scheinbarer Selbstmord bringt Ermittler Jack Caffery ins Grübeln – schnell zeigt sich, dass mehr dahintersteckt. Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden. Während Caffery sich zunehmend mit mysteriösen Geschehnissen und übernatürlichen Elementen konfrontiert sieht – etwa mit der afrikanischen Sagengestalt Tokoloshe – kämpft Polizeitaucherin Flea Marley mit einer moralisch brisanten privaten Situation, die sie in einen gefährlichen Strudel zieht.

Meine Meinung:
Nachdem mich der erste Band der Reihe, Der Vogelmann, regelrecht begeistert hat und auch Die Behandlung noch überzeugend war, hat Haut mich leider sehr enttäuscht. Der Spannungsbogen flachte für meinen Geschmack von Anfang an ab. Weder Cafferys noch Marleys Handlungsstränge konnten echte Spannung aufbauen. Die Ermittlungen wirkten langatmig, die übernatürlichen Elemente fehl am Platz und wenig überzeugend eingebunden – sie passten nicht zum Ton der Geschichte und wirkten eher aufgesetzt. Die Auflösung ließ mich unbefriedigt zurück und fühlte sich wenig spektakulär an.

Fazit:
Leider ein schwacher vierter Teil einer ansonsten starken Reihe. Wer Mo Hayder kennenlernen möchte, sollte lieber zu den ersten beiden Bänden greifen. Haut wirkte auf mich wie eine verpasste Chance – trotz des gewohnt flüssigen Schreibstils der Autorin, der zumindest ein zügiges Lesen ermöglicht. Eine Leseempfehlung kann ich hierfür nicht aussprechen.

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