Ich habe das Buch nicht beendet. Ich konnte mich nicht dazu bewegen, nachdem ich schon nach den Kapiteln merkte, dass das nichts für mich ist. Ich habe etwas Tiefgründigeres erwartet. Positiv anzumerken ...
Ich habe das Buch nicht beendet. Ich konnte mich nicht dazu bewegen, nachdem ich schon nach den Kapiteln merkte, dass das nichts für mich ist. Ich habe etwas Tiefgründigeres erwartet. Positiv anzumerken ist, dass der Leser durchaus etwas über die irische Kultur, Festtage, und das Land und seine wunderschöne Landschaft erfährt. Die Atmosphäre konnte der Autor gut rüber bringen, das muss man ihm wirklich lassen.
Ich rate Interessierten die Leseprobe zu lesen und im Hinterkopf zu behalten, dass dies keine (in meinem Sinne) klassischen Gedichte sind; der Stil ist mal tagebuch-, oder auch briefartig, mal wird der Leser direkt angesprochen, die Hauptperson monologisiert dann.
Richtige Dialoge habe ich nicht gelesen. Es sprach ein allwissender Er-/Sie-Erzähler. Dadurch konnte ich mich nicht so gut in Nebenrollen hineinversetzen und die Lust am Lesen schwand. Deswegen gebe ich dem Buch zwei bis drei Sterne.
Cover und Titel sprachen mich sofort an. Das Cover ist schön gestaltet und passt mit seinem Kompass auch zum Titel, dazu, den vermeintlich richtigen Weg zu finden.
Der Schreibstil war gut. Es gab für ...
Cover und Titel sprachen mich sofort an. Das Cover ist schön gestaltet und passt mit seinem Kompass auch zum Titel, dazu, den vermeintlich richtigen Weg zu finden.
Der Schreibstil war gut. Es gab für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen, nichtsdestotrotz hat der Autor hat es jedoch einige Male geschafft, mich zu Tränen zu rühren.
Deswegen las ich das Buch in der stillen Kammer für mich alleine. Es ist ein sehr emotionales Buch.
Ich gebe dem Buch 3 Sterne, weil es im Großen und Ganzen gut war, aber sich hier und da trotz seiner relativ kurzen Länge von 180 Seiten wiederholte und Dinge ansprach, die ich persönlich für überflüssig hielt. So sind autobiografische Geschichten nunmal. Es geht ums Leben des Autors. Cover und Klappentext ließen mich jedoch annehmen, viel Inspiration für mein eigenes Leben zu finden und eventuell auch eine Art Bedienungsanleitung für meinen Kompass zu finden. Dem war nicht so.
Im Vordergrund stehen der Autor, sein Stiefsohn, seine Geschichte - sein Leben.
Fans von Autobiographien würde ich einen Blick in die Leseprobe empfehlen.
Das Buch „Komm mit in die Welt von morgen!“ nimmt Kinder mit auf eine Reise in eine nachhaltigere, bewusstere Zukunft – mit vielen spannenden Ideen und Denkanstößen, wie wir als Gesellschaft umweltfreundlicher ...
Das Buch „Komm mit in die Welt von morgen!“ nimmt Kinder mit auf eine Reise in eine nachhaltigere, bewusstere Zukunft – mit vielen spannenden Ideen und Denkanstößen, wie wir als Gesellschaft umweltfreundlicher und toleranter leben können. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet, und das Buch ist sichtlich mit Herz gemacht.
Allerdings war es mir persönlich ein bisschen zu doll (zwei Mütter, eine Afrikanerin, Großeltern mit Tattoos,...) . Das ist natürlich erlaubt, aber ich bezweifle, dass dieses Familienmodell künftig die Norm sein wird – es wird vermutlich weiterhin eher die Ausnahme bleiben. Trotzdem finde ich es wichtig, dass Kinder solche Modelle kennenlernen, um ihre Toleranz zu erweitern. In dieser Hinsicht ist das Buch absolut unterstützenswert und gerade für offene, tolerante Familien empfehlenswert.
Was den Inhalt betrifft: Die Themen sind wichtig und richtig – aber oft recht komplex. Fast auf jeder Seite gibt es Zusatzinformationen, die für Kinder alleine schwer zu verstehen sind. Ich würde dieses Buch deshalb nicht zum Alleinlesen empfehlen, sondern eher als gemeinsames Buch für offene Eltern und Kinder, um gemeinsam über die Themen zu sprechen und sie altersgerecht einzuordnen.
Insgesamt: Kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight für mich. Es leistet einen wertvollen Beitrag zur Diskussion über Zukunft, Vielfalt und Nachhaltigkeit – aber es fordert auch viel Mitdenken und Begleitung durch Erwachsene.
Moments So Blue Like Our Love war mein erster Roman von Gabriella Santos de Lima und ich war vor allem wegen des poetischen Titels und des Settings auf Sardinien sehr neugierig geworden. Die Geschichte ...
Moments So Blue Like Our Love war mein erster Roman von Gabriella Santos de Lima und ich war vor allem wegen des poetischen Titels und des Settings auf Sardinien sehr neugierig geworden. Die Geschichte klang darüber hinaus vielversprechend und wurde auch als Ugly-Cry-Roman umworben. Sprachlich hat mich der Roman zwar abgeholt, denn die Autorin schreibt wirklich bildhaft und stimmungsvoll. Aber emotional hat es mich leider nicht wirklich überzeugen können. Ich hatte gehofft, tatsächlich ein richtiges „Ugly Cry“-Buch zu lesen, aber dafür blieb mir die Geschichte leider zu distanziert. Dass ich mehr erwartet habe, bedeutet nicht, dass der Roman schlecht war. Alles in allem ist es ein schön geschriebener Roman – (aber für mich persönlich war’s kein Herzensbuch). Statt im Herzen hat dieses Buch einen schönen Platz im Bücherregal gefunden (denn dort ist es wirklich einzigartig). Solide 3 Sterne.