Cover-Bild Das weiße Gold der Hanse
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  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 624
  • Ersterscheinung: 31.10.2019
  • ISBN: 9783404178896
Ruben Laurin

Das weiße Gold der Hanse

Ein Lübeck-Roman

Lübeck 1232: Der Waisenjunge Bertram weckt völlig unverhofft das Mitleid einer reichen Kaufmannstochter. Aber die zarte Liebe ist unmöglich. So heuert er als junger Mann bei einem Hanseschiff an, um sein Glück zu machen. Als sich das Schicksal nach vielen gefährlichen Abenteuern gegen ihn zu wenden droht, gelobt er: Wenn der Tod ihn noch einmal verschone, werde er einen Ort der Barmherzigkeit für die Alten und Schwachen erbauen. Und er setzt alles daran, sein Gelübde zu erfüllen.


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2020

Hat mich begeistert

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Meinung / Fazit:

Der Klappentext und das Cover hat mich neugierig auf diesen Roman gemacht.

Der Autor entführt einen in das mittelalterliche Lübeck.

Gut recherchiert liest sich der Roman flüssig und ...

Meinung / Fazit:

Der Klappentext und das Cover hat mich neugierig auf diesen Roman gemacht.

Der Autor entführt einen in das mittelalterliche Lübeck.

Gut recherchiert liest sich der Roman flüssig und man kann sich einiges bildhaft vorstellen.

Was auch sehr schön gestaltet ist, ist die Karte die einem sofort ins Auge springt. Eine Liste mit wichtigen Personen sowie ein Glossar finde ich persönlich sehr gut.

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Im ersten Teil treffen wir auf ein Kind, welches durch einen Piratenangriff den Vater und fast auch das eigene Leben verliert, aber zurück ins Leben findet. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Ratsherren Morneweg und dem Leben in einer Stadt mit reichen Kaufleuten und armen Menschen.

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Veröffentlicht am 05.01.2020

Eine Reise in das 13. Jahrhundert

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Ruben Laurin entführt uns in seinem historischen Roman „Das weiße Gold der Hanse“ nach Lübeck im 13. Jahrhundert. Er erzählt hier die Geschichte von Bertram Morneweg, welcher eine reale historische Persönlichkeit ...

Ruben Laurin entführt uns in seinem historischen Roman „Das weiße Gold der Hanse“ nach Lübeck im 13. Jahrhundert. Er erzählt hier die Geschichte von Bertram Morneweg, welcher eine reale historische Persönlichkeit darstellt.

Interessant ist dabei vor allem die Erzählweise – es handelt sich hierbei um zwei Zeitebenen, eine Geschichte in der Geschichte sozusagen. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist hier besonders gut gelungen. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für das vorangestellte Personenregister, die Zeittafel sowie eine Karte, die dem Leser den Einstieg vereinfachen. Am Ende des Buches befindet sich zudem ein Glossar.

Der Autor bedient sich bei seiner Erzählung eines Schreibstils, der mich augenblicklich in seinen Bann gezogen hat! Seine Beschreibungen sind so detailreich, dass ich sofort in die Zeit und ihre Geschehnisse eintauchen konnte.

Die Handlung war dabei durchgängig gut und auch interessant erzählt. Einige Passagen waren für mich allerdings zu langatmig, man hätte hier sicherlich auch etwas kürzen können. Durch die Langeweile, die mich hier an mancher Stelle leider erwischt hat, gebe ich einen Stern Abzug. Ebenfalls etwas unglücklich geraten finde ich den mysteriösen Klappentext – meiner Meinung nach passt er nicht wirklich zum Inhalt des Buches.

Sehr gut hat mir hingegen die Ausarbeitung der Protagonisten gefallen. Oft habe ich mit ihnen mitgelacht, mitgefiebert und mitgehofft. Mein persönlicher Lieblingscharakter war Frido, dem der Autor sogar einen schwäbischen Akzent verpasst hat. Genau durch solche detailreichen Kleinigkeiten, hat es der Autor geschafft, seinem Buch Leben einzuhauchen.

Insgesamt hat mir das Buch (trotz seiner Längen) gut gefallen und ich gebe hier eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne historische Romane lesen und in das Zeitalter der Hanse eintauchen wollen.

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Spannende Lebensgeschichte des Lübecker Ratsherrn Bertram Morneweg

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Der Lübecker Ratsherr Bertram Morneweg stiftet der Stadt Lübeck das Heilig-Geist-Spital. Als der Maler Johannes, der die Kirche ausschmücken soll, aus Liebeskummer den Lebenswillen verliert, erzählt ihm ...

Der Lübecker Ratsherr Bertram Morneweg stiftet der Stadt Lübeck das Heilig-Geist-Spital. Als der Maler Johannes, der die Kirche ausschmücken soll, aus Liebeskummer den Lebenswillen verliert, erzählt ihm Morneweg sein Leben. Morneweg verliert als Junge von 10 Jahren bei einem Piratenüberfall auf das Schiff seines Vaters nicht nur sein Elternteil, sondern auch sein Gedächtnis. Er wird in letzter Sekunde aus dem Meer gerettet, erhält den Namen Moses und fristet sein Leben von nun an als Sklave. Sein einziger Lichtblick und schützende Hand ist die Jüdin Rebecca. Gemeinsam gelangen sie dank einer glücklichen Fügung von Wismar nach Lübeck. Moses will unbedingt zur See fahren. Er hofft so, sein Gedächtnis wieder zu erlangen und seine Familie zu finden. Trotz seiner ungewissen Herkunft nimmt ihn der Lübecker Kaufmann als Lehrling in sein Kontor . Als Moses am Ende seiner Lehrzeit auf Handelsreise geht, sieht er sich am Ziel seiner Träume. Die Reise verläuft nicht so , wie erwartet. Doch Gott ist auf seiner Seite. Nun gilt es auch für Johannes alles zum Guten zu wenden.
Der Autor erzählt eine sehr unterhaltsame und bewegende Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. Mir hat auch gut gefallen, dass zwei Geschichten parallel erzählt wurden., weil dadurch die Spannung zusätzlich erhöht wurde. Ich habe den Waisenjungen Moses richtig ins Herz geschlossen. Obwohl ich wusste, dass er am Ende sein Glück gefunden hat, war ich erbost ob der Ungerechtigkeiten, die ihm widerfahren sind. Bewundert habe ich ihn für sein Gottvertrauen und Mitmenschlichkeit. Das gleiche gilt für die Jüdin Rebecca, die schließlich auch ihre Bestimmung findet. Für mich war der spannendste Abschnitt Moses Handelsreise. Besonders gefallen haben mir die geschichtlichen Hintergründe, die ganz nebenbei in die Handlung eingeflossen sind. Der Roman wurde dadurch noch anschaulicher.
Am Ende des Buches schließt sich der Kreis, was ich passend und stimmig fand. Zufrieden und ein wenig wehmütig habe ich das Buch zugeklappt.

Veröffentlicht am 25.11.2019

Das weiße Gold der Hanse von Ruben Laurin

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Inhalt
Der Waisenjunge Moses verliert bei einem Piratenangriff auf das Schiff seines Vaters alles und vor allem sein Gedächtnis. Er entrinnt nur knapp dem Tod und versucht seitdem, seinen Platz in der ...

Inhalt
Der Waisenjunge Moses verliert bei einem Piratenangriff auf das Schiff seines Vaters alles und vor allem sein Gedächtnis. Er entrinnt nur knapp dem Tod und versucht seitdem, seinen Platz in der Welt und seine Erinnerungen wieder zu finden. Auf seinem Weg zum Mann und erfolgreichen Kaufmann muss er viele Prüfungen bestehen, begegnet vielen verschiedenen Menschen, die ihm wohlgesinnt sind, aber auch alte Feinde kreuzen erneut seinen Weg.

Zur Geschichte
Das Buch beginnt direkt spannend mit dem Piratenangriff auf das Schiff von Moses Vater. Das Kapitel ist voll mit vielen markanten Dingen, die für den gesamten Verlauf des Buches und vor allem sein Ende von zentraler Bedeutung sind und ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman. Die ersten 160 Seiten haben mich sehr beeindruckt, denn man entdeckt die Welt des 13. Jahrhunderts aus den Augen eines Kindes, erfährt die Begeisterung und den Unglauben über modernste Technik wie einen Lastenkran, erfährt, was der Glaube den Menschen damals bedeutet hat, welche Vorurteile und Ansichten sie hatten, wie sie lebten und so weiter. Und das alles äußerst packend geschrieben ohne sich lang ziehende Passagen mit Beschreibungen von Landschaften, Gebäuden etc.
Natürlich ist auch das restliche Buch spannend und unterhaltsam geschrieben. Im Mittelteil passiert zeitweise nicht sehr viel, aber es kommt dennoch keine Langeweile auf. Dafür wird das Ende relativ schnell abgehalten, was ich mir persönlich so ausführlich wie den Anfang des Buches gewünscht hätte und was auch mein einziger Kritikpunkt ist, denn manche Dinge wurden nur in ganz kurzen Sätzen zusammenfassend erwähnt, die ich mir sehr viel lieber ausgearbeiteter gewünscht hätte.
Die Figuren sind alle sehr markant und facettenreich, seien es die, die wirklich gelebt haben oder die, die sich der Autor ausgedacht hat. Es war sehr unterhaltsam, ihr Handeln zu beobachten und mitzuerleben, Spekulationen anzustellen, von den einen überrascht und von den anderen enttäuscht zu werden und die über die Jahre wachsenden Beziehungen und neuen Begegnungen zu sehen. Es gab viele schöne und ergreifende Momente und der Autor hat es wirklich sehr gut geschafft, den Leser in seine Welt zu entführen.

Fazit
"Das weiße Gold der Hanse" ist das beste Buch, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Es ist sehr spannend, bewegend und hat viele Figuren, die man einfach lieb gewinnen muss. Es zeigt eine längst vergangene Zeit aus den Augen eines Heranwachsenden der sich alles was er hat und alles, was er erreichen wollte hart erarbeiten musste. Einziger Kritikpunkt ist das zu schnelle Ende.

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Veröffentlicht am 24.11.2019

Gebe nie auf, das Leben kommt oft anders daher, wie man denkt, zu jeder Zeit

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Die Geschichte spielt in den Zeiten der Hanse, im 13. Jahrhundert. Der Kaufmann und Ratsherr Bertram Morneweg hat den Künstler Johannes engagiert, um einen Christophorus für das Heilige-Geist-Hospital ...

Die Geschichte spielt in den Zeiten der Hanse, im 13. Jahrhundert. Der Kaufmann und Ratsherr Bertram Morneweg hat den Künstler Johannes engagiert, um einen Christophorus für das Heilige-Geist-Hospital zu malen. Dieser gesteht ihm jedoch, dass er sich in die Tochter eines reichen Kaufmanns verliebt hat und da er meint, dass diese Liebe hoffnungslos ist, will er seine Arbeit nicht weiter fortsetzen und Lübeck verlassen. Um ihn davon abzuhalten und ihm Mut zu machen, erzählt Bertram Johannes seine Lebensgeschichte. Als Junge gelangt er nach einem Piratenangriff in die Fänge eines Kapitäns, für den er einige Jahre als eine Art Sklave arbeiten muss. Dank der Hilfe von Rebecca, einer einige Jahre älteren jungen Frau, die ebenfalls als Sklavin für den Kapitän arbeiten muss, überlebt er diese Zeit. Und dann gelingt es den beiden, zu fliehen und Bertram widerfährt ein großes Glück. Dank eines ehrbaren Lübecker Kaufmanns darf er eine Lehre machen, die ihn nach vielen weiteren Jahren voller Abenteuer zu dem gemacht hat, der er nun ist. Und Rebecca, die lebenslang wie eine große Schwester für ihn da ist, verschreibt sich der Kirche und wird Schwester im Heilige-Geist-Hospital, daher auch das besondere Engagement von Bertram für diese Institution.
Die Geschichte ist sehr lebendig geschrieben, mit Menschen, denen man sehr viel Sympathie entgegen bringt. Und dementsprechend ist das Mitleiden und Mitfreuen groß. An sich wirklich gute Unterhaltung in historischer Zeit. Dass der Titel so gut wie gar nichts mit dem Inhalt des Romans zu tun hat, lassen wir mal beiseite. Aber was den Autor ein bisschen um die (größeren) Meriten seines durchaus gelungenen Werkes bringt, ist das unverständlich übereilte Ende der Geschichte, in dem die Sorgfalt für das Schicksal der Personen einem saloppen Report weichen muss und dann 'Klappe zu'. Aber nach einem kurzen Kopfschütteln lässt sich dann insgesamt doch ein positives Fazit ziehen.
Ist das Lesen auf jeden Fall wert!

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