Cover-Bild DAS HOTEL
Band 1 der Reihe "Die Berghotel-Saga"
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 204
  • Ersterscheinung: 09.04.2025
  • ISBN: 9783769357165
Andrea Voggenreiter

DAS HOTEL

Im Nebel der Berge
Ein abgelegenes Hotel. Eine dunkle Vergangenheit. Eine Frau auf der Flucht.

Tirol, 1972: Nach einem traumatischen Erlebnis zieht sich die Münchner Ingenieurin Hanna Voss in die Einsamkeit der Alpen zurück. Im traditionsreichen Berghotel Waldfrieden sucht sie Ruhe - doch stattdessen begegnet sie Schatten, die bis weit in die Vergangenheit zurückreichen.
Als Hanna in der Bibliothek ein vergilbtes Tagebuch entdeckt, entfaltet sich vor ihr das Schicksal von Johann Trenkwalder, einem Soldaten des Ersten Weltkriegs, und seiner Frau Margarete. Je tiefer Hanna in die Aufzeichnungen eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Was verbindet sie mit der tragischen Geschichte dieses Paares? Und warum erscheinen ihre eigenen Erinnerungen plötzlich so trügerisch wie der Nebel, der die Berge umhüllt?

Halt findet sie bei dem geheimnisvollen Amerikaner Jack - doch ihr Misstrauen bleibt.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2026

Zwischen Nebel, Erinnerungen und verdrängten Wahrheiten

0

Mit Im Nebel der Berge gelingt Andrea Voggenreiter ein spannender Auftakt, der historische Geheimnisse, persönliche Schicksale und eine geheimnisvolle Atmosphäre gekonnt miteinander verbindet.



Im Mittelpunkt ...

Mit Im Nebel der Berge gelingt Andrea Voggenreiter ein spannender Auftakt, der historische Geheimnisse, persönliche Schicksale und eine geheimnisvolle Atmosphäre gekonnt miteinander verbindet.



Im Mittelpunkt steht Hanna, die in einem alten Berghotel ankommt und dort schon bald das Gefühl hat, dass die Vergangenheit noch immer präsent ist. Als sie das Tagebuch von Johann Trenkwalder entdeckt, wird sie immer tiefer in längst vergangene Ereignisse hineingezogen. Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit. Stück für Stück werden neue Hinweise enthüllt, während gleichzeitig immer mehr Fragen entstehen.



Die Autorin schafft eine angenehme, leichte Gruselatmosphäre, die perfekt zu dem abgelegenen Hotel und den Geheimnissen der Vergangenheit passt. Dabei setzt sie nicht auf Schockmomente, sondern auf unterschwellige Spannung. Hanna fühlt sich verfolgt, ein unbekannter Anrufer sorgt für zusätzliche Unruhe, und lange bleibt offen, was tatsächlich geschieht und was vielleicht ihrer eigenen Wahrnehmung entspringt.



Besonders berührt hat mich der Handlungsstrang rund um den Dammbruch. Da ich mich beruflich mit Themen wie Hochwasserschutz und Überflutungen beschäftige, konnte ich die geschilderten Zusammenhänge sehr gut nachvollziehen. Die Darstellung behördlicher Abläufe wirkt glaubwürdig und sorgfältig recherchiert. Warnungen werden ignoriert, Risiken kleingeredet und notwendige Maßnahmen aus Kostengründen verdrängt. Gerade deshalb wirken die tragischen Folgen umso erschütternder. Die Ereignisse erinnerten mich stellenweise an reale Katastrophen, bei denen Warnungen ebenfalls nicht ernst genug genommen wurden.



Auch die Figuren sind interessant gezeichnet. Hanna war mir von Anfang an sympathisch, und ihre Schuldgefühle sowie die Folgen der vergangenen Ereignisse konnte ich gut nachvollziehen. Max dagegen blieb für mich lange schwer greifbar und hinterließ keinen besonders positiven Eindruck. Sein Verhalten gegenüber Hanna wirkte oft egoistisch und wenig ehrlich. Jack, der Besitzer des Hotels, entwickelt sich hingegen zu einer Figur, die immer mehr Tiefe gewinnt und deren Rolle bis zum Schluss spannend bleibt.



Das Zusammentreffen mit Margarete, der Witwe von Johann, verleiht der Geschichte schließlich noch einmal zusätzliche emotionale Kraft. Die Vergangenheit erhält ein Gesicht, und die Schicksale der Beteiligten werden greifbar. Bis zum Ende bleibt die Spannung erhalten, da immer neue Puzzleteile ans Licht kommen und die Wahrheit nur langsam sichtbar wird.



Fazit: DAS HOTEL: Im Nebel der Berge ist ein gelungener Auftakt der Berghotel-Saga. Die Mischung aus Familiengeheimnis, historischem Roman, leichter Mystery und emotionalem Drama hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Wer atmosphärische Geschichten mit Vergangenheitsebenen, starken Emotionen und gut aufgebauter Spannung mag, wird hier bestens unterhalten. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2025

Ein psychologisch gut strukturierter Thriller

0

Klappentext:
Tirol, 1972: Nach einem traumatischen Erlebnis zieht sich die Münchner Ingenieurin Hanna Voss in die Einsamkeit der Alpen zurück. Im traditionsreichen Berghotel Waldfrieden sucht sie Ruhe, ...

Klappentext:
Tirol, 1972: Nach einem traumatischen Erlebnis zieht sich die Münchner Ingenieurin Hanna Voss in die Einsamkeit der Alpen zurück. Im traditionsreichen Berghotel Waldfrieden sucht sie Ruhe, doch stattdessen begegnet sie Schatten, die bis weit in die Vergangenheit zurückreichen.
Als Hanna in der Bibliothek ein vergilbtes Tagebuch entdeckt, entfaltet sich vor ihr das Schicksal von Johann Trenkwalder, einem Soldaten des Ersten Weltkriegs, und seiner Frau Margarete. Je tiefer Hanna in die Aufzeichnungen eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Was verbindet sie mit der tragischen Geschichte dieses Paares? Und warum erscheinen ihre eigenen Erinnerungen plötzlich so trügerisch wie der Nebel, der die Berge umhüllt?
Halt findet sie bei dem geheimnisvollen Amerikaner Jack, doch ihr Misstrauen bleibt.

„Das Hotel – Im Nebel der Berge“, ist der 1. Band der Berghotel-Saga von Andrea Voggenreiter.

Auf zwei Zeitebenen erzählt Andrea Voggenreiter ihren sehr atmosphärischen Thriller.

Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig, ich habe sie sehr gerne durch die Geschichte begleitet.
Die Ingenieurin Hanna Voss zieht sich in die Stille des Berghotel Waldfrieden zurück. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Amerikaner Jack, der auch für mich lange geheimnisvoll blieb.
Als Hanna sie ein altes Tagebuch findet bekommt die Geschichte eine zweite Zeitebenen.
Die Einträge aus dem Tagebuch erzählen Geschichte von Johann Trenkwalder und seiner Frau Margarete aus dem Ersten Weltkriegs. Hanna versinkt in die Tagebucheinträge. Gegenwart und Vergangenheit beginnen ineinander zu verschmelzen.

Bei der Geschichte zieht die Autorin alle psychologischen Register. Sie zaubert eine geheimnisvolle und zum Teil gespenstige Atmosphäre. Der Nebel, da ein knacken, dort ein anderes Geräusch. Beim Lesen ist es mir manchmal kalt den Rücken runtergelaufen.

Der Schreibstil von Andrea Voggenreiter ist recht fesselnd, flüssig gut verständlich und ihm haftet etwas Poetisches an.

„Das Hotel – Im Nebel der Berge“ habe ich mit Freude gelesen und freue mich schon auf den 2. Band „Das Hotel – Dir Melodie des Winters“ der im Oktober erscheinen soll.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere