Cover-Bild Die Erfindung der Sprache
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 13.06.2023
  • ISBN: 9783499003899
Anja Baumheier

Die Erfindung der Sprache

Ein großer Roman über die Magie der Sprache, die Kraft der Gemeinschaft und eine ganz besondere Familie.

«Mit dem Jungen läuft etwas nicht so, wie es soll.» Das sagt man, als Adam erst mit zwei Jahren zu sprechen beginnt. Menschliche Beziehungen sind für ihn ein Mysterium, stattdessen schwärmt er für die Zahl Sieben. Beim Heranwachsen auf der ostfriesischen Insel Platteoog wird er liebevoll von seiner Familie umsorgt, allen voran von seiner tschechischen Großmutter Leska und seinem Vater Hubert. Dieser richtet seinem Sohn im alten Leuchtturm einen Weltrückzugsort ein, der nur ihm gehört.
Doch dann bricht die Katastrophe über den bilderbuchschönen Himmel von Platteoog herein: Kurz nach Adams 13. Geburtstag verschwindet sein Vater spurlos, seine Mutter verstummt unter der Last ihrer Trauer.
Eines Tages und viele Jahre später, Adam ist erwachsen und Dozent für Sprachwissenschaften an einer Berliner Universität, fällt ihm ein Buch in die Hände: «Die Erfindung der Sprache». Es enthält Hinweise auf seinen Vater – offenbar ist er auch aus dem Leben einer anderen Familie wortlos verschwunden. Adam begibt sich auf die Suche. Seine abenteuerliche Reise führt ihn quer durch Deutschland, nach Prag, in die Bretagne und bis ans Ende der Welt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2026

Interessanter Roman mit unbefriedigendem Ende

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Dieser Roman spielt auf verschiedenen Zeitebenen: In der Gegenwart gerät das geordnete Leben des Sprachwissenschaftlers Adam Riese durcheinander, als er erfährt, dass es eine Spur zu seinem vor fast 20 ...

Dieser Roman spielt auf verschiedenen Zeitebenen: In der Gegenwart gerät das geordnete Leben des Sprachwissenschaftlers Adam Riese durcheinander, als er erfährt, dass es eine Spur zu seinem vor fast 20 Jahren verschwundenen Vater gibt. Obwohl Adam immer wieder unter außerplanmäßigkeitsinduzierter Panik leidet, sich mit einer Leuchtreklametafel in seinem Kopf herumschlagen muss und sämtlichen Widrigkeiten durch das Erstellen von Listen mit genau sieben Elementen begegnet, wächst er in den nächsten Tagen über sich hinaus und bringt eine wahre „Heldenreise“ hinter sich.
Parallel dazu werden Rückblicke in die Vergangenheit geworfen. Erzählt wird unter anderem von Adams Großeltern, die auf der kleinen ostfriesischen Insel Platteoog eine Bäckerei betreiben, vom Auftauchen des Leuchtturmrestaurators Hubert Riese auf Platteoog und von Adams Kindheit, wo bald offenkundig wird, dass „etwas mit dem Jungen nicht so läuft, wie es soll.“

Das Buch ist in einem angenehmen und mitreißenden Stil verfasst, weist aber dennoch einen gewissen Tiefgang auf. Man erfährt zwar (anders als der Titel suggerieren würde) so gut wie nichts über die Erfindung der Sprache oder andere Aspekte der Sprachwissenschaft. Dafür kann man aber interessante psychologische Phänomene beobachten sowie Dynamiken innerhalb einer Familie und einer Dorfgemeinschaft miterleben.
Adam ist ein sympathischer Protagonist, den ich trotz oder gerade wegen all seiner psychischen Probleme gerne begleitet habe. Doch es treten auch einige andere faszinierende und skurrile Charaktere auf, beispielsweise Adams Großmutter, die jeder Schwierigkeit mit dem passenden Essen begegnet, ein Arzt mit ständiger Bereitschaft zur Fortbildung oder eine Logopädin mit Hang zum Diminutiv.

Der einzige wesentliche Schwachpunkt ist das Ende. Nicht nur, dass zum Schluss hin einiges unrealistisch wirkt. Es bleiben auch viele Fragen offen bzw sind die Erklärungen, die für manche Ereignisse aus der Vergangenheit gegeben werden, nicht wirklich überzeugend.
Dadurch wird der an sich positive Gesamteindruck dann doch getrübt.

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Veröffentlicht am 14.02.2025

hat mich nicht überzeugt

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Dies ist mein erstes Buch von Anja Baumheier. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Adam Riese wächst auf der ostfriesischen Insel Platteoog auf. Weil er anders ist als andere Kinder, wird er von ...

Dies ist mein erstes Buch von Anja Baumheier. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Adam Riese wächst auf der ostfriesischen Insel Platteoog auf. Weil er anders ist als andere Kinder, wird er von allen umsorgt auch von den Inselbewohnern .Die Zahl sieben mag er besonders. Als Adam 13 Jahre alt ist, verschwindet sein Vater spurlos. Später versucht Adam seinen Vater zu finden und er begibt sich auf die Suche nach ihm. Ob es am Ende ein Happyend gibt, verrate ich noch nicht.
Der Schreibstil von Anja Baumheier gefällt mir gar nicht. Sie benutzt eine sehr poetische Sprache , das ist nicht mein Geschmack. Die verschachtelten Sätze und die Zitate störten meinen Lesefluss. Die Geschichte von Adam ist sehr langatmig, dadurch wurde mir die Freude am Lesen erschwert. Aber ich habe durchgehalten. Den Charakter von Adam Riese hat Frau Baumheier gut herausgearbeitet. Auch die Geschichte an sich war nicht schlecht. Aber der Schreibstil war absolut nicht mein Ding.
Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, mir hat es leider nicht gefallen.

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