Cover-Bild The wrong colour
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16,50
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 374
  • Ersterscheinung: 09.02.2024
  • ISBN: 9783989423077
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Annika Freygarten

The wrong colour

Ihre Persönlichkeitstheorie hat Marcia zu einer anonymen Berühmtheit auf Instagram gemacht. Menschen aus ganz Deutschland fragen sie täglich um Rat. Eines Tages bemerkt sie, dass ihr Bekannte aus dem Alltag folgen, darunter jemand aus ihrer Uni – Gerrit Tahden. Zunächst denkt sich Marcia nichts dabei. Nach einer Weile stellt sie jedoch fest, dass Gerrit basierend auf ihrer Theorie Gedichte veröffentlicht, die beweisen sollen, dass alle Menschen dasselbe fühlen und ihre Idee Blödsinn ist. Das passt ihr gar nicht, da hinter der Instagramseite mehr steckt als ein bloßes Hirngespinst. Mit der Zeit fällt es Marcia immer schwerer, gegenüber Gerrit das Gesicht zu wahren und ihre anonyme Identität nicht preiszugeben. Das erste Mal in ihrem Leben lernt sie, was es heißt, wenn Gefühle verrücktspielen.

An all die gelben Menschen da draußen: Was möchtet ihr wissen?
ColourMind via Instagram Storys
03:11 Uhr

Warum haben die dunkelgrauen Menschen in deinen Beiträgen das Symbol des Mondes? Für mich ist der Mond gelb.
Gerrit_Tahden
03:21 Uhr

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2025

Wenn Farben Menschen kategorisieren...

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In The Wrong Colour von @annika_freygarten lernen wir Protagonistin Marcia kennen, die Aurafarben sieht und damit Charakter und Persönlichkeit von Menschen einschätzen kann – ein System, das sich am Myers-Briggs-Modell ...

In The Wrong Colour von @annika_freygarten lernen wir Protagonistin Marcia kennen, die Aurafarben sieht und damit Charakter und Persönlichkeit von Menschen einschätzen kann – ein System, das sich am Myers-Briggs-Modell orientiert. Trotz der Komplexität dieser Idee gelingt es der Autorin, 16 Farben und deren Merkmale in eine fesselnde New Adult-Geschichte über Selbstfindung, Selbstüberschätzung und Gefühle einzubetten, ohne den Leser zu überfordern.

Marcia ist zunächst nicht besonders sympathisch. Ihre selbstüberschätzende Haltung und ihre abweisende, „edgy“ Art sind typisch für viele Teenager und junge Erwachsene. Doch Freygarten gelingt es, Marcia auf eine Weise darzustellen, die es dem Leser ermöglicht, ihre Gedanken und Handlungen nachzuvollziehen, auch wenn man ihre Haltung nicht immer teilt.

Gerrit, Marcias Gegenspieler, ist das komplette Gegenteil: offen, fürsorglich und emotional – der perfekte „Traumtyp“. Doch auch er verbirgt seine wahren Gefühle hinter einer Fassade, was ihn zu einem interessanten, wenn auch zeitweise oberflächlichen Charakter macht.

Mit der Entwicklung der Handlung wächst Marcia an ihren Zweifeln und Problemen und sie lernt, sich zu öffnen. Gerrits Geheimnis, das nur vage angedeutet wird, bleibt etwas im Hintergrund. Die Auflösung dazu wirkt schließlich etwas überstürzt und passt nicht ganz zum durchdachten Handlungsverlauf. Auch das letzte Kapitel, das einen unerwarteten Abschluss bietet, wirkt im Vergleich zum Rest der Geschichte etwas unpassend – vielleicht ein Hinweis auf eine Fortsetzung?

Trotz kleinerer Schwächen am Ende hat mich The Wrong Colour hervorragend unterhalten. Die Geschichte ist spannend und emotional, und Gerrit hat es mir besonders angetan. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne und kann es jedem empfehlen, der in eine tiefgründige und unterhaltsame New Adult-Geschichte eintauchen möchte.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Eine tolle Geschichte, die man so noch nirgendwo anders gelesen hat.

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Mir hat die Geschichte um Marcia und Gerrit und die Persönlichkeitstheorie sehr gut gefallen. Annika schreibt mit Humor und Ernsthaftigkeit und ihr Schreibstil ist einfach (natürlich im positiven) und ...

Mir hat die Geschichte um Marcia und Gerrit und die Persönlichkeitstheorie sehr gut gefallen. Annika schreibt mit Humor und Ernsthaftigkeit und ihr Schreibstil ist einfach (natürlich im positiven) und super zu lesen. Besonders haben mir die Neckereien zwischen Marcia und Gerrit gefallen. Diese Stellen waren oft herrlich lustig. Einen Stern muss ich leider abziehen, da sich für mich persönlich der Anfang etwas gezogen hat. Aber so ab der Hälfte wurde es immer besser. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem auch weil die Geschichte so einzigartig ist. Ich freue mich schon darauf in Zukunft weitere Bücher von Annika zu lesen.

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