Cover-Bild Where the Devil waits at Midnight
Band 1 der Reihe "Seven Sins Saga"
(2)
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: CINNA
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Dark
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 24.03.2026
  • ISBN: 9783692000077
  • Empfohlenes Alter: ab 18 Jahren
Aspen Skye

Where the Devil waits at Midnight

Sie sagen, du verdienst das Licht.
Aber du brennst schöner in der Dunkelheit.
Und der Teufel? Er kniet nur für dich.

Pater Lucien Graves:
Es ist ein Spiel, das ich seit Äonen spiele. Die Regeln sind einfach: Sie rennt. Ich jage. Und am Ende gehört sie mir — für einen kurzen, glorreichen Moment, bevor alles zerfällt.

7 Todsünden. Und er ist jede einzelne wert.
Vergib mir, Vater, denn ich werde sündigen.

Aubrielle Thorne:
Hinter den Mauern von Saint Michael’s suche ich Zuflucht. Stattdessen finde ich ihn. Er nennt sich ein Mann Gottes. Es ist jedoch keine Erlösung, die er mir bietet, sondern unser beider Verdammnis.
Der Teufel trägt ein Priestergewand – und ich bin das törichte Mädchen, dessen Glauben er einer Prüfung unterzieht.

Für Fans von Kitty und Mike Stone und Isabelle North

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Recensio in einem Regal.
  • Recensio hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2026

Düster, intensiv, vorhersehbar

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Aspen Skye entführt in eine Zeit, in der Frauen gefälligst zu schweigen, zu gehorchen und zu heiraten hatten, und stellt diesem Korsett eine Protagonistin entgegen, die sich weigert, darin zu ersticken. ...

Aspen Skye entführt in eine Zeit, in der Frauen gefälligst zu schweigen, zu gehorchen und zu heiraten hatten, und stellt diesem Korsett eine Protagonistin entgegen, die sich weigert, darin zu ersticken.

Aubrielle Thorne ist keine Heilige. Sie ist unbequem, suchend, widersprüchlich. Eine junge Frau, die fühlen, erschaffen und leben will. Koste es, was es wolle. Gerade darin liegt ihre größte Stärke… und vielleicht auch ihr Untergang.
Denn hinter den Mauern von Saint Michael’s wartet nicht die Rettung, sondern etwas weitaus Gefährlicheres: ein Mann im Gewand des Glaubens, dessen Worte wie Gebete klingen und doch nach Sünde schmecken. Pater Lucien Graves ist kein klassischer Antagonist. Er ist Verführung in Reinform. Bedrohlich, faszinierend, verdorben. Wenn er Aubrielle „seine Sünde“ nennt, verschwimmen die Grenzen zwischen Begehren und Verderben endgültig.

Was folgt, ist ein Spiel aus Macht, Manipulation und dunkler Anziehung. Ein Tanz entlang der sieben Todsünden, bei dem jede Berührung, jeder Blick eine Entscheidung ist. Oder eine Falle. Und genau hier entfaltet das Buch seine größte Stärke: Atmosphäre. Düster, bedrückend, fast schon klaustrophobisch legt sich der Schreibstil über die Geschichte. Die Bilder sind so lebendig, dass man meint, die Schatten selbst atmen zu hören. Gleichzeitig verliert sich die Erzählung stellenweise in ausschweifenden inneren Monologen, die zwar die Stimmung vertiefen, aber den Lesefluss spürbar bremsen. Es ist ein Stil, der fasziniert und zugleich fordert.

So packend das Setting und die Dynamik zwischen den Figuren sind, so früh zeichnen sich zentrale Wendungen ab. Manche Entwicklungen wirken vorhersehbar, manche Figuren austauschbar, als würden sie nur kurz ins Rampenlicht treten, um gleich wieder zu verschwinden. Am schwersten wiegt jedoch Aubrielle selbst. So stark und faszinierend sie zu Beginn erscheint, so schwer greifbar wird sie im Verlauf. Ihre Gedanken kreisen, widersprechen sich, lösen sich auf. Sie hinterfragt Manipulation und scheint ihr doch immer wieder zu verfallen.

Trotz aller Kritikpunkte bleibt da diese eine Sache, die sich nicht leugnen lässt: die Anziehung. Zwischen Aubrielle und Lucien lodert etwas, das gleichermaßen verstört und fesselt. Verboten, gefährlich, unwiderstehlich. Man weiß, dass man wegsehen sollte und liest doch weiter. Und dann ist da noch das Ende. Ein Moment, der plötzlich wieder alles aufreißt, Fragen stellt, Erwartungen unterläuft und genau die Spannung zurückbringt, die zwischendurch verloren ging.

Fazit: Kein perfektes Buch. Es ist vorhersehbar, stellenweise schwerfällig und nicht immer konsistent. Aber es ist auch herrlich düster, intensiv und voller verbotener Faszination. Ein Auftakt, der schwankt und gerade deshalb neugierig macht, wie tief dieser Abgrund im nächsten Band noch werden kann.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Düstere Idee mit viel Provokation, aber wenig emotionaler Tiefe

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Mein Gefühl beim Lesen
Where the Devil Waits at Midnight hat mich mit seiner extrem düsteren und provokanten Grundidee direkt neugierig gemacht. Diese Mischung aus Religion, Sünde und verbotener Anziehung ...

Mein Gefühl beim Lesen
Where the Devil Waits at Midnight hat mich mit seiner extrem düsteren und provokanten Grundidee direkt neugierig gemacht. Diese Mischung aus Religion, Sünde und verbotener Anziehung hat sofort Spannung aufgebaut.
Beim Lesen hatte ich aber eher eine durchwachsene Erfahrung. Es gab Momente, die mich gefesselt haben, aber insgesamt konnte mich die Geschichte nicht so packen, wie ich es mir erhofft hatte.

Sprache & Atmosphäre
Der Schreibstil ist grundsätzlich angenehm zu lesen, aber nicht immer ganz so fesselnd, wie er hätte sein können.
Die Atmosphäre ist düster und passt gut zum Thema, gerade durch das Setting rund um Kirche, Sünde und moralische Grenzen. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Stimmung oft mehr behauptet als wirklich spürbar macht.

Charaktere & Beziehungen
Die Figuren sind stark auf ihre Dynamik und das Verbotene ausgelegt. Gerade die Beziehung zwischen Aubrielle und Lucien lebt von dieser „Jäger und Beute“ Konstellation.
Allerdings konnte ich ihre Gefühle und Entscheidungen nicht immer komplett nachvollziehen. Mir hat hier oft die Tiefe gefehlt, um wirklich mitzufühlen oder eine Verbindung aufzubauen.

Handlung & Struktur
Die Grundidee ist spannend und hat definitiv Potenzial.
In der Umsetzung wirkte die Handlung für mich aber teilweise etwas unausgereift. Einige Entwicklungen gehen schnell vorbei, während andere nicht genug Raum bekommen, um wirklich Wirkung zu entfalten. Dadurch konnte mich die Story nicht konstant fesseln.

Emotion & Wirkung
Das Buch setzt stark auf düstere Themen, Provokation und Spice, was auch grundsätzlich funktioniert.
Emotional hat es mich aber kaum erreicht. Die Geschichte bleibt eher auf der Oberfläche, wodurch viele Szenen weniger intensiv wirken, als sie eigentlich könnten.

Fazit:
Where the Devil Waits at Midnight punktet mit einer sehr düsteren, provokanten Grundidee und interessanten Ansätzen, kann dieses Potenzial aber nicht vollständig ausschöpfen. Insgesamt war es für mich eher eine durchwachsene Leseerfahrung, die mich zwar stellenweise unterhalten hat, aber emotional nicht wirklich packen konnte.
Wenn du sehr dunkle, grenzüberschreitende Dark Romance suchst, könnte es trotzdem interessant für dich sein, aber ich würde die Erwartungen eher etwas niedriger halten

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