Schöne Anthologie
„...In den folgenden Geschichten finden wir Beispiele dafür, wie Gott auch heute noch auf geheimnisvolle Art und Weise handelt. Er möchte uns von Einsamkeit, Zorn und Bitterkeit befreien...“
Diese Worte ...
„...In den folgenden Geschichten finden wir Beispiele dafür, wie Gott auch heute noch auf geheimnisvolle Art und Weise handelt. Er möchte uns von Einsamkeit, Zorn und Bitterkeit befreien...“
Diese Worte stammen aus dem Prolog des Buches. Dann folgen weihnachtliche Geschichten, Zitate und Gedichte, immer abwechselnd, will heißen, nach jeder Erzählung folgt ein Gedicht oder ein Zitat. Diese stehen auf hellgrauen Untergrund und sind mit Sternen umrahmt.
So unterschiedlich wie die Autoren, so verschieden sind auch Schriftstil und Inhalt. Manche Erzählungen wirken besinnlich, andere berührend. Ab und an blitzt ein feiner Humor auf.
Nehmen wir die erste Geschichte.
„...Mein Mann wusste, wie wichtig es für mich war, unsere Traditionen aufrecht zu erhalten. Ich freute mich immer schon wochenlang auf die Festtage...“
Und ausgerechnet in diesem Jahr wollte Tom den großen Stern im Außengelände nicht beleuchten! Klar, er war ein wahrer Stromfresser. Es dauert eine Weile, bis Frances erkennt, dass anderes an Weihnachten wichtig ist.
„...Der übernächste Sonntag ist doch der erste Advent, nicht wahr? Wäre es dann nicht höchste Zeit, dass wir anfangen, unseen Stern zu basteln?...“
Das Zitat stammt aus der Titelgeschichte. Gemeinsam fertigt die Familie 26 Zacken für den Herrnhuter Stern. Nicht immer geht gleich alles glatt. Doch jedes Jahr gelingt das Werk.
Diese beiden Beispiele mögen genügen, um zu verdeutlichen, wie die Weihnachtsbotschaft auf unterschiedliche Art in den Erzählungen wiedergegeben wird. Immer geht es um Hoffnung und Liebe. Es sind wahre Geschichten, die sich im Buch wiederfinden.
Die Sammlung hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine schöne Lektüre für die Adventszeit.