Cover-Bild Die leise Erweckung

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15,95
inkl. MwSt
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Genre: Sachbücher / Religion & Philosophie
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 05.03.2018
  • ISBN: 9783775158367

Die leise Erweckung

Wie Gott die Flüchtlinge in unserem Land berührt
Theo Volland (Herausgeber)

Dieses Buch erzählt davon, was wirklich passiert ist, zwei Jahre nach der großen Ankunftswelle von Flüchtlingen in Deutschland. Christen teilen bewegende Zeugnisse, wie Gott Beziehungen hat wachsen lassen, wie aus Engagement Leidenschaft wurde und sie im Kontakt mit muslimischen Flüchtlingen das erste Mal erlebten, wahre Lichtbringer zu sein. Sie staunen über das wunderbare Eingreifen Gottes in ausweglosen und sie erzählen von dem Wunder, wie geflüchtete Menschen mit einem ungewissen Schicksal ihr Leben ihrem neuen Freund hingeben – Isa, Jesus.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2018

Neues Leben in einem neuen Land

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In großen Wellen strömten in den letzten Jahren Flüchtende in unser Land. Von vielen Menschen wurden sie liebevoll willkommen geheißen, andere ärgerten sich über den großen Zustrom dieser fremden Menschen. ...

In großen Wellen strömten in den letzten Jahren Flüchtende in unser Land. Von vielen Menschen wurden sie liebevoll willkommen geheißen, andere ärgerten sich über den großen Zustrom dieser fremden Menschen. Inzwischen ist es an den Grenzen ruhiger geworden. Was ist aber aus diesen vielen Menschen geworden? Inwieweit konnten sie in unsere Gesellschaft integriert werden? Und wie haben sie den christlichen Glauben wahrgenommen?

Dieses Buch ist eine Sammlung von vielen einzelnen Erfahrungsberichten, sowohl von Helfern als auch von Menschen, die geflüchtet sind. Einige Berichte sind ausführliche Lebenszeugnisse, andere sind kurze Streiflichter. Die Themen sind vielfältig. Es wird von der Berührungsangst deutscher Helfer berichtet, und von der wunderschönen Gastfreundschaft der Flüchtlinge. Einige Muslime finden durch den Glauben an Jesus Christus den Sinn ihres Lebens, andere staunen nur über die Hilfsbereitschaft der Christen, wagen aber nicht den Schritt der Nachfolge. Glühbirnen spenden auf wunderbare und unerklärliche Weise Licht, ein Engel übergibt eine Bibel, und ein Feuer schafft die Gelegenheit, dass eine große Gruppe von Flüchtlinge sich taufen lassen können.

Viele der Neuankömmlinge leiden schwer unter den traumatischen Erlebnissen in ihrer Heimat und auf der Flucht. Sie sind einsam, und sehr dankbar für jede kleine Begegnung mit ihren deutschen Besuchern. Einige Helfer beschreiben ihre Angst vor der ersten Begegnung, ihre Erschöpfung, und frustrierende Erlebnisse. Diese offenen Berichte machen Mut auf die Fremden zuzugehen, denn der Leser spürt, jeder kann irgendetwas dazu beitragen, dass diese Gäste sich in ihrem neuen Zuhause wohl fühlen.

Einige schwarz-weiß Bilder am Schluss des Buchs lockern den Text auf, dazu gibt es Hinweise auf unterstützende Angebote für Menschen, die sich für Flüchtlinge einsetzen wollen. Einige der Autoren dieser Zusammenstellung werden am Schluss des Buchs aufgezählt; es wäre aber hilfreicher gewesen, wenn zumindest einige Angaben zu den Autoren bei den Berichten gestanden hätten, z.B. Geschlecht, Alter und Nationalität der Erzähler.

Besonders schön sind die Zeugnisse der Menschen, die durch den Glauben an Jesus neue Hoffnung gefunden haben. Man sieht, dass Gott auf wunderbare Weise unter diesen Menschen wirkt. Viele haben Fragen über das Christentum, denn durch die Kämpfe in ihrer Heimat, sind sie vom Islam enttäuscht. Ich hoffe, dass dieses Buch viele Menschen ermutigt sich für Flüchtlinge einzusetzen, und so teilzuhaben an dieser leisen Erweckung.

Veröffentlicht am 31.05.2018

berührende Erlebnisse von Geflüchteten und Helfern

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In dem Buch „Die leise Erweckung – wie Gott Flüchtlinge in unserem Land berührt“ hat der Herausgeber Theo Volland Geschichten, Berichte und Erlebtes von Flüchtlingshelfern aber auch von Geflüchteten zusammengetragen. ...

In dem Buch „Die leise Erweckung – wie Gott Flüchtlinge in unserem Land berührt“ hat der Herausgeber Theo Volland Geschichten, Berichte und Erlebtes von Flüchtlingshelfern aber auch von Geflüchteten zusammengetragen.
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich das Buch aufgrund des Covers eher weggelegt hätte. Es soll wohl eine Art Lichtblick darstellen – mich schreckt es leider eher ab. Für mich wirkt es esoterisch. Mich hat der Klappentext neugierig gemacht auf die Erlebnisberichte. Beim Titel hätte ich eine kleine Veränderung vorgenommen, da auch Berichte aus Flüchtlingscamps im Ausland dabei sind, hätte ich es allgemeiner formuliert, da ist die Bezeichnung „unser Land“ etwas deplatziert.
Der Leser bekommt einen Einblick in die Arbeit der vielen Helfer und hat Teil an ihren Erlebnissen. Die einzelnen Berichte sind kurz gehalten und am Ende jeweils mit einem kurzen Bibelvers versehen. Was mir hier fehlt, ist eine Angabe z B neben dem Titel über den Autor des Beitrages. Hier würde eine Vornamensangabe, Geschlecht und Alter schon ausreichen, denn es würde einem vereinfachen, das gelesene zuzuordnen, denn es ist gerade in Bezug auf die Flüchtlingsgeschichten schon interessant ob der Autor männlich oder weiblich ist und in welcher Altersklasse. Eine Auflistung der Autoren findet man ganz zum Schluss des Buches, dies hätte mir wie bereits geschrieben zu den Artikeln selber besser gefallen.
Es sind berührende Erlebnisse, wie Geflüchtete ihre ersten Erfahrungen mit Gott machen und sogar recht offen dafür sind sich auf Gespräche, die Bibel und Gebete einzulassen. Das Buch beschreibt aber genauso die ersten Berührungsängste wenn Geflüchtete und Helfer aufeinander treffen, die sich dann aber meist schnell in Luft auflösen. Immer wieder liest man über die uneingeschränkte Gastfreundschaft – egal aus welchem Land die Geflüchteten kommen - sie tischen, auch wenn sie nicht viel haben, das Wenige auf und besonders wichtig ist das gemeinsame Tee trinken.
Die zusammengetragenen Schicksale gehen einem ans Herz und berühren den Leser. Da ich selber in der Flüchtlingsarbeit aktiv bin, weiß zu gut, wieviel Zeit, Liebe Mühe und Geduld hier zu investieren ist und auch von Enttäuschungen und Verzweiflung. Traurig fand ich es immer wieder zu lesen, dass Geflüchtete liebe Menschen an ihrer Seite als Helfer hatten, haben Vertrauen gefasst und wurden dann in weit entfernte Städte umverlegt. Das ist leider der Alltag und das kenne ich selbst zu gut. Es wachsen einem liebe Menschen ans Herz, man wächst zusammen und dann müssen sie wegen behördlicher Umverteilungsaktionen weg - das zerreißt alles Vertrauen, alle Hoffnung auf einen guten Neustart in einem fremden Land, wo diese Menschen doch schon alles verloren haben, was sie besaßen.
Über die großen und auch kleinen Wunder die hier berichtet werden, war ich erstaunt und fasziniert.
Jede einzelne Geschichte lässt sich „mal kurz nebenbei“ lesen, da es immer nur ein paar Seiten sind aber trotzdem mit packendem Inhalt.
Das Buch hat mich insgesamt überzeugt, gut gefallen haben mir besonders im letzten Teil „Streiflichter“ die vielen Bilder, das lockert alles etwas auf.

Veröffentlicht am 23.05.2018

Ein Lichtblick in der Dunkelheit

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Wir schreiben das Jahr 2017 nach Christus. Ganz Nordafrika befindet sich auf der Flucht und will zu uns. Ganz Nordafrika? Nein - doch das ist das, was viele dieser Tage schreien, anstelle sich die Zeit ...

Wir schreiben das Jahr 2017 nach Christus. Ganz Nordafrika befindet sich auf der Flucht und will zu uns. Ganz Nordafrika? Nein - doch das ist das, was viele dieser Tage schreien, anstelle sich die Zeit zu nehmen, um die Leute, die da kommen, näher kennen zu lernen. Doch das will dieses Buch ändern - mit 52 Geschichten von und über Flüchtlinge, die nicht nur eine weite Reise hinter sich haben, sondern dabei auch zu Gott fanden. Unter dem Herausgeber Theo Volland haben sich mehrere Autoren vereint und bei SCM Hänssler berührende Texte aus allen Ländern des Herrn zusammengetragen.

Worum geht es?

Zentrales Thema ist die Flüchtlingskrise und die vielen jungen und älteren Menschen, die in Deutschland oder durch deutsche Missionare Gott und Jesus neu begegnen. Viele davon sind oder waren gläubige Muslime, die jedoch durch die Taten des IS begonnen haben, an ihrem Glauben zu zweifeln. Die Tatsache, dass Jesus auch in ihrem Glauben als Prophet eine wichtige Rolle spielt macht es ihnen einfacher, sich mit dem Christentum auseinander zu setzen und selbst wenn darauf keine Bekehrung folgt, so doch ein Umdenken und eine neue Perspektive auf die Welt.

Die verschiedenen Schicksale, die in diesem Buch beleuchtet werden, sind nur ein Bruchteil von dem, was sich gerade "da draußen in der Welt" abspielt und trotzdem gehen sie nicht weniger ans Herz. Den Flüchtigen stehen zum Glück in vielen Fällen tolle Menschen zur Seite, die nicht nur ihren Glauben mit ihnen teilen sondern auch ganz praktisch helfen: Mit Deutschkursen, Behördengängen, Unterstützung bei Arztbesuchen oder einfach nur gemeinsamen Nachmittagen voller Spiel und Spaß.

Graphische und rhetorische Gestaltung

Das Cover ist vermutlich nicht jedermanns Sache - es wirkt ein bisschen esoterisch und wird vermutlich den einen oder anderen potentiellen Leser abschrecken. Mir persönlich jedoch gefällt es sehr gut. Das fröhliche Gelb-Orange steht für das, was das Buch auch zum Ausdruck bringt: Einen Lichtblick im Dunkeln, einen Funken Hoffnung.

Da hier viele unterschiedliche Autoren zusammenkommen lässt sich über Stil und Rhetorik nicht viel sagen. Die meisten Texte sind recht simpel gehalten, erzählen einfach nur und packen den Leser allein durch ihren Inhalt. Die Geschichten sind alle recht kurz, so dass man auch mal schnell "nebenbei" einen der Texte lesen kann, die am Ende jeweils durch ein Zitat oder einen Bibelvers ergänzt werden. Insgesamt sind die Geschichten in fünf Abschnitte unterteilt, die das Buch inhaltlich strukturieren.

Erzählt wird, je nach Text, meist aus der Ich-Perspektive, manchmal aber auch aus der dritten Person. Leider ist bei der Ich-Perspektive nie klar, wer die Person ist: Ob männlich oder weiblich, jung oder alt. Prinzipiell soll das wahrscheinlich keine Rolle spielen, aber wenn dann das "Ich" allein mit einer Gruppe muslimischer Männer spricht, stellt man sich natürlich schon die Frage, wer da spricht. An manchen Stellen ergibt sich der Sprecher aus dem Text, an anderen Stellen bleibt es offen - da ist definitiv Verbesserungspotential sollte es zu einer zweiten Auflage kommen. (Name und Wohnort dürfen gern anonym bleiben, Herkunft wäre vielleicht interessant - einfach um dem Leser eine Orientierung zu bieten.) Im Widerspruch dazu steht, dass sich hinten eine Liste von einigen der Autoren befindet - ziemlich zwecklos, denn man weiß trotzdem nicht, wer was geschrieben hat und dann hätte man die Liste auch weglassen können.

Meine Meinung

Ich bin nur mit wenig Vorwissen an das Thema herangegangen und habe, vor allem über die Beziehungen zwischen Christentum und Islam, viel Neues gelernt. Mich hat vor allem fasziniert, wie offen die Meisten auf das Thema Jesus reagiert haben - und was für Wunder heute noch mitten unter uns passieren. Verblüffend und wunderbar!

Fazit

Insgesamt hat mich das Buch überzeugt, auch wenn es (formal) noch Luft nach oben gibt. Die Geschichten sind sehr bewegend und machen Mut dazu, sich selbst entsprechend zu engagieren. Außerdem werfen sie ein komplett anderes Licht auf die Lage, als es in den Medien vermittelt wird. Denn allen voran sind die Geflüchteten Menschen die ihre Heimat verloren haben und hier dringend unsere Hilfe brauchen. Vielleicht öffnet dieses Buch dem einen oder anderen Leser die Augen - und ansonsten bestärkt es zumindest die, die bereits auf dem richtigen Weg sind.